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ver.di fordert 14 Euro für Kinobeschäftigte: Tarifverhandlungen gestartet

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordert 14 Euro Einstiegslohn für Kinobeschäftigte ab Januar 2024. Die Tarifverhandlungen mit den Kinokonzernen CinemaxX, CineStar und UCI stehen kurz bevor. Die breite Unterstützung der Beschäftigten und das erfolgreiche Kinojahr 2023 machen die Forderungen noch dringlicher. Einmalige Freikarten oder andere Anreize reichen nicht aus – höhere Löhne müssen her. Erfahren Sie mehr über die Hintergründe und den Stand der Verhandlungen.
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ver.di fordert 14 Euro für Kinobeschäftigte: Tarifverhandlungen gestartet eins zu eins
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Bremen (VBR). In den Tarifverhandlungen für die insgesamt rund 4000 Kinobeschäftigten in den drei Kinokonzernen CinemaxX, CineStar und UCI fordert die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) einen Einstiegslohn von 14 Euro ab dem 1. Januar 2024. Die Gewerkschaft hat ihre Tarifforderungen offiziell am 15. November 2023 an die Konzernzentralen übermittelt. Die Verhandlungen mit den Kinoketten werden voraussichtlich Ende November beginnen. Die Forderungen beinhalten auch eine gute Lohnentwicklung für langjährig Beschäftigte.

Die Tarifverhandlungen finden in parallelen Runden mit den drei Kinokonzernen statt. Trotz der formal getrennten Verhandlungsabläufe sind sich die ver.di-Mitglieder in den drei Kinoketten einig und zeigen einen ausgeprägten gemeinsamen Durchsetzungswillen, um die ähnlichen Probleme in den Arbeitsbedingungen anzugehen. Die konzernübergreifende Solidarität beeindruckt die Gewerkschaft.

Die Tarifforderungen spiegeln die positive Entwicklung der Kinoindustrie wider. Das Kinojahr 2023 sieht vielversprechend aus und scheint das Vor-Corona-Niveau zu erreichen. Aus den Auswertungen der Filmförderanstalt des Bundes (FFA) geht hervor, dass die Krisenentwicklung der Vorjahre ein Ende hat. ver.di betont, dass diese positive Entwicklung auch in der Tariflohnentwicklung zum Ausdruck kommen muss.

Darüber hinaus gibt es an vielen Standorten der Kinokonzerne einen erheblichen Personalmangel, was hauptsächlich auf die niedrigen Einstiegslöhne zurückzuführen ist. Die Strategie der Kinokonzerne, Personal mit Freikarten oder anderen Anreizen zu gewinnen, funktioniert offensichtlich nicht. Die Beschäftigten verlangen attraktivere Jobs und höhere Stundenlöhne.

Die Forderungen von ver.di sollen den Kinobeschäftigten eine angemessene Bezahlung und gute Arbeitsbedingungen sichern. Die Gewerkschaft zeigt sich zuversichtlich, dass die Verhandlungen zu einem positiven Ergebnis führen können.

Die ver.di-Tarifsekretärin Martha Richards steht für weitere Informationen zur Verfügung.

Quelle: Pressemitteilung ver.di – Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft

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