ver.di begrüßt NRW-Bundesratsinitiative: Unterstützung für existenzbedrohte Kliniken

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) appelliert an die Politik, existenzbedrohten Krankenhäusern mit einem Nothilfeprogramm zu helfen und Tariferhöhungen dauerhaft zu finanzieren. Die Schließung von Kliniken wäre nicht nur fahrlässig, sondern auch lebensgefährlich für Patienten. Einzigartig ist der Vorschlag, auch für alle anderen Berufsgruppen im Krankenhaus Tarifsteigerungen zu unterstützen. Finanzielle Mittel sollten gezielt eingesetzt werden, um wichtige Krankenhäuser vor dem wirtschaftlichen Aus zu bewahren.

Bremen (VBR). Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat den Antrag Nordrhein-Westfalens im Bundesrat zur Unterstützung existenzbedrohter Krankenhäuser begrüßt. Das Land plant, ein Nothilfeprogramm aufzulegen und Tariferhöhungen für alle Berufsgruppen langfristig zu finanzieren. Ver.di fordert seit Wochen Maßnahmen zur Rettung der Krankenhäuser, um zu verhindern, dass sie aufgrund wirtschaftlicher Probleme geschlossen werden müssen.

Sylvia Bühler, Mitglied des Bundesvorstands von ver.di, warnte davor, dass das Ignorieren der Situation hochgradig fahrlässig wäre und das Leben vieler Patientinnen und Patienten gefährden könnte. Sie appellierte an die politisch Verantwortlichen, zu handeln und den Antrag zu unterstützen. Darüber hinaus forderte sie alle Bundesländer auf, neben kurzfristiger Hilfe auch eine dauerhafte Finanzierung von Tariferhöhungen für alle Berufsgruppen einzufordern.

Bisher werden nur Tarifsteigerungen für die Pflege am Bett vollständig finanziert. Bühler betonte jedoch, dass auch andere Berufsgruppen im Krankenhaus von enormem Kostendruck betroffen sind, obwohl sie gleichermaßen für eine gute Versorgung unverzichtbar sind. Eine alternde Gesellschaft könne nur mit ausreichendem Personal bewältigt werden, daher sei es wichtig, attraktive Arbeitsbedingungen und angemessene Löhne anzubieten.

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Ver.di sieht den im Antrag vorgeschlagenen Vorschlag kritisch, die Finanzierung aller Kliniken rückwirkend für 2022 und 2023 zu erhöhen. Die Gewerkschaft schlägt vor, die Hilfen gezielt einzusetzen, um zu verhindern, dass notwendige Krankenhäuser aus wirtschaftlicher Not schließen müssen.

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di setzt sich für die Interessen der Beschäftigten verschiedener Branchen ein, darunter auch im Gesundheitswesen. Sie vertritt rund zwei Millionen Mitglieder und gilt als eine der größten Gewerkschaften in Deutschland. Ver.di tritt unter anderem für einen gerechten Tarifabschluss, bessere Arbeitsbedingungen und den Schutz der Arbeitnehmerrechte ein.

Der Antrag von Nordrhein-Westfalen sowie die Unterstützung von ver.di verdeutlichen die Dringlichkeit und die Notwendigkeit von Maßnahmen zur Rettung existenzbedrohter Krankenhäuser. Es ist unerlässlich, dass politische Verantwortungsträger handeln und angemessene Unterstützung für die gesamte Krankenhausbranche bereitstellen. Nur so kann eine gute Versorgung der Patientinnen und Patienten sichergestellt werden.

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Pressemeldung:ver.di begrüßt NRW-Bundesratsinitiative: Unterstützung für existenzbedrohte Kliniken

34 Antworten

  1. Was für ein Unsinn! Warum sollten wir existenzbedrohte Kliniken unterstützen? Lassen sie pleite gehen!

  2. Ich finde es lächerlich, dass Gewerkschaften die existenzbedrohten Kliniken unterstützen. Was ist mit anderen Branchen?

  3. Ver.di begrüßt NRW-Bundesratsinitiative: Kliniken sollen lieber pleite gehen, anstatt Hilfe zu bekommen?!

  4. Ich verstehe nicht, warum wir Kliniken unterstützen sollten, die offensichtlich nicht gut wirtschaften können.

    1. Vielleicht sollten wir uns eher fragen, warum das Gesundheitssystem so unterfinanziert ist, dass Kliniken Schwierigkeiten haben, wirtschaftlich erfolgreich zu sein. Anstatt die Schuld auf die Kliniken abzuschieben, sollten wir nach Lösungen suchen, um unsere Gesundheitsversorgung zu verbessern.

  5. Ich finde es total übertrieben, dass ver.di diese Bundesratsinitiative unterstützt. Was ist mit anderen Branchen?!

    1. Es ist wichtig, dass ver.di die Interessen der Arbeitnehmer in verschiedenen Branchen vertritt. Nur weil sie diese Initiative unterstützen, heißt es nicht, dass sie andere Branchen vernachlässigen. Vielleicht informieren Sie sich genauer, bevor Sie solche Kommentare abgeben.

    1. Typisch ignorantes Gelaber. Gewerkschaften kämpfen für die Rechte der Arbeiter und sorgen dafür, dass sie fair bezahlt und behandelt werden. Wenn du gegen Macht für die Arbeitnehmer bist, dann ist das wohl dein Problem.

  6. Ich verstehe nicht, warum ver.di existenzbedrohte Kliniken unterstützt. Was ist mit anderen Branchen?

    1. Das ist kurzsichtig und egoistisch. Die Kliniken stehen vor enormen Herausforderungen und benötigen dringend Unterstützung, um die Gesundheitsversorgung aufrechtzuerhalten. Es geht um das Wohl der Menschen, nicht um das Image der Kliniken.

  7. Ich finde es nicht fair, dass die Gewerkschaft ver.di die existenzbedrohten Kliniken unterstützt. Warum nicht andere Branchen?

    1. Ich verstehe deine Sichtweise, aber in einer Pandemie sollten wir uns auf die medizinische Versorgung konzentrieren. Kliniken spielen eine entscheidende Rolle bei der Rettung von Menschenleben. Andere Branchen können später unterstützt werden.

  8. Diese Bundesratsinitiative ist ein weiterer Beweis für die Macht der Gewerkschaften. #KrankenhäuserAmEnde

    1. Oh bitte, hör auf mit dieser Verschwörungstheorie. Die Bundesratsinitiative soll die Arbeitsbedingungen in Krankenhäusern verbessern, nicht die Macht der Gewerkschaften stärken. Informiere dich besser, bevor du solche Behauptungen aufstellst. #FaktenCheck

    1. Ach komm, reg dich ab. Ver.di hat das Recht, ihre Meinung zu äußern. Andere Branchen können ihre eigenen Initiativen starten, wenn sie wollen. Kein Grund, gleich so hysterisch zu werden.

  9. Ich finde es total absurd, dass ver.di diese Initiative unterstützt! Was ist mit anderen existenzbedrohten Branchen?

    1. Das ist eine sehr einseitige und pauschale Aussage. Es wäre voreilig zu behaupten, dass alle Kliniken ihre Existenzbedrohung selbst verschuldet haben. Es gibt viele Faktoren, die eine Rolle spielen, wie zum Beispiel die finanzielle Situation, politische Entscheidungen und der demografische Wandel.

    1. Ach komm, sei nicht so naiv! Die Gewerkschaft unterstützt die Bundesratsinitiative, um die Interessen der Arbeitnehmer zu schützen. Es geht hier um faire Arbeitsbedingungen und gerechte Bezahlung. Informier dich lieber, bevor du urteilst.

  10. Ich bin der Meinung, dass die Unterstützung für existenzbedrohte Kliniken ein Schlag ins Gesicht für andere Branchen ist.

  11. Ich finde es total übertrieben, dass ver.di die Bundesratsinitiative begrüßt. Typisch Gewerkschafts-Mätzchen!

    1. Typisch ignorantes Geschwätz! Ver.di unterstützt die Bundesratsinitiative, um die Interessen der Arbeitnehmer zu vertreten. Wenn du keine Ahnung hast, solltest du besser schweigen und dich nicht lächerlich machen.

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