Suche
Close this search box.

VDR-Bericht: Geschäftsreisekosten steigen 2023 deutlich an

Deutsche Unternehmen investieren wieder vermehrt in Geschäftsreisen – trotz steigender Kosten

Der Verband Deutsches Reisemanagement e.V. (VDR) hat die aktuelle VDR-Geschäftsreiseanalyse 2024 veröffentlicht, die eine deutliche Erholung und Dynamik im deutschen Geschäftsreisemarkt zeigt. Die Ausgaben für Geschäftsreisen stiegen im Jahr 2023 um bemerkenswerte 72 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und erreichten mit 46,2 Milliarden Euro einen neuen Höchstwert seit Beginn der Pandemie. Diese Zahlen unterstreichen den signifikanten Nachholbedarf an persönlichen Treffen und Geschäftsinteraktionen. Gleichzeitig zeichnen sich Trends ab, wie eine bewusstere Planung und Bündelung von Reisen sowie ein verstärktes Augenmerk auf nachhaltige Mobilität.

Scrollen Sie nach unten um den detaillierten Beitrag und alle Kommentare zu lesen.

Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). Der deutsche Geschäftsreisemarkt erlebt eine dynamische Erholung. Der Verband Deutsches Reisemanagement e.V. (VDR) präsentierte in seiner aktuellen Geschäftsreiseanalyse für das Jahr 2024 beeindruckende Zahlen. Die Kosten für Geschäftsreisen sind im Jahr 2023 um satte 72 Prozent gestiegen und erreichten einen neuen Höchstwert seit der Pandemie mit 46,2 Milliarden Euro. Diese Ergebnisse basieren auf repräsentativen Daten des VDR und markieren einen wichtigen Wendepunkt für die Branche.

Die wirtschaftlichen Veränderungen in den letzten Jahren aufgrund der Pandemie hatten zu einem drastischen Rückgang der Geschäftsreisen geführt. Nun zeigt sich jedoch ein deutlicher Nachholbedarf an persönlichen Business-Meetings. Im vergangenen Jahr gab es beeindruckende 116,7 Millionen Geschäftsreisen, was einem Anstieg von 55 Prozent gegenüber 2022 entspricht. Auch die Zahl der Geschäftsreisenden erhöhte sich um 18 Prozent und stieg auf fast 10 Millionen. Allerdings kletterten auch die durchschnittlichen Kosten pro Reise auf über 400 Euro.

Der Anstieg der Ausgaben zeigt, dass Unternehmen bewusster und nachhaltiger planen. So berücksichtigen sie vermehrt die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD), die größere Firmen dazu verpflichtet, Mobilität umweltbewusst zu gestalten. Geschäftsreisen werden heute vorsichtiger und vorausschauender organisiert, nicht zuletzt auch wegen der steigenden Kosten.

Ein bemerkenswerter Trend ist die Zunahme von mehrtägigen Geschäftsreisen. Die durchschnittliche Dauer einer Reise stieg auf 2,6 Tage. Besonders der Mittelstand hat diesen Ansatz übernommen, wobei Geschäftsreisende im Vergleich zu 2019 einen ganzen Tag länger unterwegs waren. Ein weiteres Zeichen dieser Entwicklung ist die anteilige Zunahme von Auslandsreisen, die mittlerweile 28 Prozent aller Reisen ausmachen. Zudem führt eine wachsende Anzahl von Unternehmen die Möglichkeit ein, private Aufenthalte vor oder nach der Geschäftsreise anzuhängen, wodurch fast 90 Prozent der Firmen dies bereits erlauben oder planen.

Lesen Sie auch:  Verwaltungsgericht Schleswig fordert klare Umweltbewertung

Interessant ist auch die Zunahme von Auslandsübernachtungen, die sich im Jahr 2023 fast verdoppelten – von 13,2 auf 25,6 Millionen Übernachtungen. Trotz dieses Anstiegs finden die meisten Übernachtungen weiterhin im Inland statt. Hieraus wird klar, dass längere Reisen und die Zunahme von Auslandsaufenthalten maßgeblich zum Wachstum der Übernachtungszahlen beigetragen haben.

Eine ganzheitliche und nachhaltige Betrachtung der Mobilität gewinnt immer mehr an Bedeutung. Immer mehr Unternehmen setzen auf umfassende Mobilitätsstrategien, die neben den Kosten auch die Umweltbelastung berücksichtigen. Nachhaltige Alternativen wie Fahrrad-Leasing oder Job-Tickets sind dabei immer beliebter. Bereits 92 Prozent der Unternehmen bieten solche Optionen an. Ebenso wächst die Umstellung vom Pkw oder Taxi auf den öffentlichen Nahverkehr stetig, während der Wechsel von Flug auf Zug etwas weniger häufig als Nachhaltigkeitsmaßnahme genannt wurde.

Im Travel Management stehen viele Themenfelder im Fokus, darunter Nachhaltigkeit, Reisesicherheit und Kosten. Ein umfassendes Mobilitätsmanagement wird zunehmend notwendig. „Prozessoptimierung“ steht bei nahezu allen Befragten an erster Stelle der prioritären Themen, wie Inge Pirner, VDR-Vizepräsidentin, betont: „Nahezu alle Befragten wählten ‚Prozessoptimierung‘ auf Platz Eins im Ranking der Themenfelder aktuell und in Zukunft“. Die Rolle der VDR-Geschäftsreiseanalyse ist dabei essentiell, da sie verlässliche Daten und Trends sowie ein aktuelles Stimmungsbild aus der Branche liefert.

Ein Live-Webcast zur Vorstellung der Geschäftsreiseanalyse 2024 findet am Montag, den 8. Juli 2024, von 10:30 bis 11:30 Uhr statt. Weitere Informationen sind unter www.geschaeftsreiseanalyse.de verfügbar.

Lesen Sie auch:  Frauenhauskoordinierung veröffentlicht statistische Daten für 2022: Der Paritätische

Mit mehr als 600 Mitgliedsunternehmen ist der VDR das größte Netzwerk für Mobilitätsmanagement in Deutschland. Seit 50 Jahren vertritt der Verband die Interessen geschäftsreisender Unternehmen und setzt sich für eine ausgewogene und zuverlässige betriebliche Mobilität ein.


Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
VDR-Medienmitteilung: Verband Deutsches Reisemanagement (VDR) veröffentlicht aktuelle …

Original-Content übermittelt durch news aktuell.

Zitierte Personen und Organisationen

  • Verband Deutsches Reisemanagement e.V. (VDR)
  • deutsche Unternehmen
  • öffentliche Institutionen
  • Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD)
  • Mittelstand
  • Travel Manager
  • VDR-Projektgruppe „Ganzheitliche Mobilität“
  • Inge Pirner (VDR-Vizepräsidentin und Studienverantwortliche)
  • BWH Hotels Central Europe
  • Lufthansa City Center
  • Lufthansa Group
  • SIXT
  • Turkish Airlines
  • Uber for Business

Kontaktperson:

  • Sandra Waldinger (PR und Kommunikation)

Adresse des Verbandes Deutsches Reisemanagement e.V. (VDR):

  • Darmstädter Landstraße 125, 60598 Frankfurt am Main

Websites:

  • www.geschaeftsreiseanalyse.de
  • www.vdr-service.de

Meldung einfach erklärt

25.06.2024 – 10:26

1. Wer veröffentlicht die Daten?
– Der Verband Deutsches Reisemanagement e.V. (VDR)

2. Was wurde veröffentlicht?
– Aktuelle Daten und Trends zum deutschen Geschäftsreisemarkt

3. Wichtige Punkte:
– Geschäftreisen erholen sich weiter.
– Kosten für Geschäftsreisen sind deutlich gestiegen.

4. Wie stark sind die Ausgaben gestiegen?
– Die Ausgaben stiegen um 72 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

5. Wie hoch sind die Gesamtausgaben?
– Neuer Höchstwert von 46,2 Milliarden Euro.

6. Warum ist das wichtig?
– Pandemie führte zu einem Rückgang der Geschäftsreisen.
– Jetzt gibt es wieder mehr Bedarf an persönlichen Business-Meetings.

7. Wie viele Geschäftsreisen gab es 2023?
– Es gab 116,7 Millionen Geschäftsreisen.
– In 2022 waren es 55 Prozent weniger.

Lesen Sie auch:  Koalitionsvertrag im Überblick - Alle Statements und Forderungen

8. Wie hoch sind die Kosten pro Reise im Durchschnitt?
– Sie lagen bei über 400 Euro.

9. Was ist noch interessant zu wissen?
– Unternehmen planen Reisen bewusster und nachhaltiger.
– Größere Firmen müssen Mobilität umweltbewusst gestalten.

10. Ausland und Reisedauer
– Durchschnittliche Dauer einer Geschäftsreise stieg auf 2,6 Tage.
– 28 Prozent der Reisen führten ins Ausland.

11. Mehr Übernachtungen
– 82,3 Millionen Übernachtungen in 2023.
– Davon 56,7 Millionen im Inland.
– Deutlicher Anstieg der Auslandsübernachtungen.

12. Nachhaltigkeit und Mobilität
– Viele Firmen bieten nachhaltige Mobilitätsalternativen an.
– Wechsel vom Pkw oder Taxi auf öffentliche Verkehrsmittel nimmt zu.

13. Warum ist eine ganzheitliche Betrachtung notwendig?
– Berücksichtigt verschiedene Aspekte wie Kosten, Sicherheit und Umwelt.
– Prozessoptimierung wird immer wichtiger.

14. Wann findet der Live-Webcast zur Präsentation statt?
– Montag, 08. Juli 2024, 10:30 bis 11:30 Uhr.

15. Wer wurde befragt?
– 800 Personen, die für das Management von Geschäftsreisen zuständig sind.

16. Wer unterstützt die Studie?
– Unternehmen wie BWH Hotels Central Europe, Lufthansa City Center, SIXT und andere.

17. Informationen über den Verband
– Der VDR besteht seit 50 Jahren.
– Er vertritt die Interessen geschäftsreisender Unternehmen.

Kontakt:
– Sandra Waldinger, PR und Kommunikation
– Tel. +49 69 695229 36
– E-Mail: waldinger@vdr-service.de

Adresse:
– Verband Deutsches Reisemanagement e. V.
– Darmstädter Landstraße 125, 60598 Frankfurt am Main
– www.vdr-service.de

Weitere Nachrichten aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie in unserem Newsportal.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Warum sind eure Kommentare so wertvoll?

Hier ein paar Gründe:

  1. Ihr bringt frischen Wind in die Diskussion und sorgt für abwechslungsreiche Ansichten.
  2. Ihr helft uns, uns selbst zu verbessern und immer am Puls der Zeit zu bleiben.
  3. Gemeinsam lernen wir voneinander und wachsen als Community.
  4. Mit euren Beiträgen bauen wir eine offene und respektvolle Umgebung auf, in der alle Stimmen gehört und geschätzt werden.

 

Jeder Kommentar ist Gold wert, egal ob Lob oder Kritik, zustimmend oder kontrovers. Lasst euren Gedanken freien Lauf und helft uns dabei, diese Community zu einem Ort zu machen, an dem jeder gern vorbeischaut und seine Meinung teilt. Auf geht’s!

 

VDR-Medienmitteilung: Verband Deutsches Reisemanagement (VDR) veröffentlicht aktuelle ...

Mehr Infos und News aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie hier in der Übersicht

EUDR-Umsetzung jetzt verschieben: Holzindustrie fordert sofortige Entscheidung

EUDR: Verband der Deutschen Holzwerkstoffindustrie fordert sofortige Verschiebung

Am 19. Juli 2024 erneuert der Verband der Deutschen Holzwerkstoffindustrie e.V. (VHI) seinen dringenden Appell an die EU-Kommission, die Einführung der EU-Deforestation Regulation (EUDR) zu verschieben. Angesichts zahlreicher ungeklärter Fragen und der aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen schlägt die Geschäftsführerin Anemon Strohmeyer vor, das Inkrafttreten der Regelung hinauszuzögern. Während der VHI das Ziel der EUDR – die Bekämpfung der Entwaldung – voll unterstützt, betont er die Notwendigkeit einer praktikablen und durchdachten Umsetzung.

Jetzt lesen »

Niedersachsen: Genehmigung der Gasbohrungen bedroht geschützte Riffe

Niedersachsen genehmigt umstrittene Gasbohrungen trotz Umweltrisikens

19.07.2024 – 14:54, Berlin (ots) – Die Landesregierung Niedersachsen hat grünes Licht für den Bau eines Seekabels gegeben, das die Energieversorgung der geplanten Gasbohrplattform des niederländischen Konzerns One-Dyas vor Borkum sicherstellen soll. Diese Entscheidung kommt trotz heftiger Proteste von Umweltorganisationen wie der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH), dem BUND Niedersachsen und der Bürgerinitiative Saubere Luft Ostfriesland, die eindringlich vor der Zerstörung geschützter Riffe in der Nordsee warnen. Die Organisationen kündigen nun an, alle rechtlichen Mittel auszuschöpfen, um das Projekt zu stoppen und umweltrechtliche Bedenken geltend zu machen.

Jetzt lesen »

Dramatischer Apothekenrückgang: Nur noch 17.288 in Deutschland

Drastischer Rückgang bei Apothekenzahlen: Ein alarmierender Trend

Berlin (ots) – Die Apothekenlandschaft in Deutschland befindet sich im drastischen Wandel. Im ersten Halbjahr 2024 sank die Zahl der Apotheken um bemerkenswerte 283 Betriebe auf einen neuen Tiefstand von 17.288. Insgesamt entspricht dies einem Rückgang von 1,6 Prozent seit Jahresbeginn. Besonders auffällig: Diese negative Entwicklung hat sich gegenüber den Vorjahren noch beschleunigt. Während das Apothekerhonorar stagniert und Kosten dramatisch steigen, warnt die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände vor den weitreichenden Konsequenzen für Patienten und die Gesundheitsversorgung insgesamt. Präsidentin Gabriele Regina Overwiening kritisiert die geplante Apothekenreform von Gesundheitsminister Karl Lauterbach scharf und mahnt vor einer massiven Verschlechterung der Versorgungsqualität.

Jetzt lesen »

DUH klagt gegen irreführende Werbung von weiteren Gasversorgern

Berlin (ots) – 19.07.2024 – 10:30

Die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) prangert erneut die irreführende Werbung für angeblich "klimaneutrales" Erdgas an und fordert fünf weitere Gasversorger zur Unterlassung dieser Praktiken auf. Nach intensiven Untersuchungen kommt die DUH zu dem Ergebnis, dass die beworbenen Klimakompensationsprojekte, vornehmlich aus Wasserkraftprojekten im globalen Süden, nicht ausreichend sind, um die versprochene Klimaneutralität zu gewährleisten. Dies führt zu einer Täuschung umweltbewusster Verbraucher und bringt fossiles Erdgas fälschlicherweise als "Ökogas" auf den Markt. Die DUH setzt ihren Kampf fort und kündigt rechtliche Schritte gegen mehrere Unternehmen an, die ihre Verpflichtungen bereits verletzt haben.

Jetzt lesen »

Pharma Deutschland stärkt Norden mit neuem Landesverband

Hamburg, 19. Juli 2024 – Der Deutsche Pharmaverband hat gestern mit der Gründung des neuen Landesverbands Nord einen wichtigen Schritt zur Stärkung der regionalen Vertretung und Zusammenarbeit in der norddeutschen Pharmabranche unternommen. Bei der feierlichen Veranstaltung im Clubhaus des Norddeutschen Regattavereins wurde Babette Reiken zur Leiterin des neuen Verbandes gewählt. Ziel ist es, die innovativen Kräfte von Pharmaunternehmen in Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und Niedersachsen zu bündeln und dadurch die Wettbewerbsfähigkeit der Region nachhaltig zu stärken.

Jetzt lesen »

Methan-Regelung der EU: Deutschlands Klimapläne in Gefahr

Am 5. August tritt die EU-Methan-Verordnung in Kraft, ein bedeutender Schritt im Kampf gegen den Klimawandel. Trotz der Dringlichkeit des Themas besteht die Gefahr, dass Lobbyorganisationen der Gaswirtschaft zentrale Aufsichtsaufgaben übernehmen, was massive Interessenskonflikte heraufbeschwören könnte. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) warnt davor und lädt zu einem digitalen Pressegespräch am 25. Juli ein, bei dem unter anderem Jutta Paulus, MEP, über das Potential und die Herausforderungen der Verordnung informiert. Ein neues Rechtsgutachten beleuchtet zudem rechtliche Angreifbarkeit dieser umstrittenen Praxis.

Jetzt lesen »

Pharma Deutschland stärkt Nord-Region: Neuer Landesverband

Berlin (ots) – Am gestrigen Donnerstag setzte Pharma Deutschland einen bedeutenden Meilenstein in seiner regionalen Strategie: Im Hamburger Clubhaus des Norddeutschen Regattavereins wurde der Landesverband Nord gegründet. Zur Vorsitzenden des neuen Verbandes wählte man Babette Reiken, Geschäftsführerin der G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG. Mit dieser Gründung verstärkt Pharma Deutschland seine regionale Präsenz und schafft eine Plattform zur gezielten Unterstützung der Pharmaunternehmen in den Bundesländern Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und Niedersachsen.

Jetzt lesen »

Kindesunterhalt: ISUV kritisiert Düsseldorfer Tabelle

Am 19. Juli 2024 veröffentlichte der Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV) die neueste Ausgabe seiner Vereinszeitschrift, den ISUV-Report 176. Schwerpunkt dieser Ausgabe ist die angekündigte Reform des Kindesunterhaltsrechts, auf die viele Trennungseltern dringend warten. Der Verband fordert eine umfassende Verbundlösung, die unterhalts-, betreuungs- und sorgerechtliche Fragen gemeinsam betrachtet. Besonders hervorzuheben ist die Kritik des ISUV an der Düsseldorfer Tabelle, die als veraltet und ungerecht angesehen wird. Der Report enthält zudem eine alternative Berechnungsmethode und fordert konkrete Kompensationen für unterhaltspflichtige Elternteile. Weitere Themen umfassen aktuelle familienrechtliche Urteile, Bildungsfragen und spannende Berichte von ISUV-Veranstaltungen.

Jetzt lesen »

EU stärkt Wohnungsbau: Neues Kommissionsmitglied ernannt

Berlin (ots) – Am 18. Juli 2024 hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ihr politisches Programm für die zweite Amtszeit vorgestellt und kündigte die Ernennung eines speziellen Kommissionsmitglieds für den Wohnungsbau an. Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Baugewerbes, begrüßte diesen Schritt als dringend notwendig angesichts des europaweiten Wohnraummangels und hob die Bedeutung bezahlbaren Wohnraums hervor. Gleichzeitig warnte er davor, dass neue EU-Regelungen den Wohnungsbau unnötig verteuern könnten.

Jetzt lesen »

DLRG Cup lockt Rettungsschwimmer nach Warnemünde

Rostock-Warnemünde: Der Strand von Warnemünde verwandelte sich am 18. Juli in eine internationale Wettkampfbühne. Bei strahlendem Sonnenschein und perfekten Wetterbedingungen eröffneten die Präsidentin der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Ute Vogt, und Rostocks Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger den 26. DLRG Cup. Rund 190 Rettungsschwimmer aus fünf Nationen treten bis Samstag im Kampf um Punkte und Medaillen an. Vom Strandsprint bis zum anspruchsvollen Surf Race in der 20 Grad kalten Ostsee zeigten die Athleten bereits herausragende Leistungen. Zuschauer können die spannenden Wettbewerbe direkt vor Ort verfolgen.

Jetzt lesen »

Johanniter-Hilfe 2023: Über 1,2 Mio Einsätze in der Notfallrettung

Johanniter-Unfall-Hilfe 2023: Einsatz für Menschen in Not

Täglich sind über 77.000 Johanniterinnen und Johanniter im Einsatz, um Menschen in Notsituationen zu unterstützen. Auch im Jahr 2023 setzte sich die Johanniter-Unfall-Hilfe unermüdlich für Betroffene weltweit ein – von der Ukraine bis zur Türkei nach schweren Erdbeben. Mit mehr als 1,2 Millionen Einsätzen in der Notfallrettung, der Versorgung von täglich 20.000 Pflegebedürftigen und der Schulung von 300.000 Laien in Erster Hilfe, bewiesen sie ihre herausragende Kompetenz und Hingabe.

Jetzt lesen »

Europa braucht schnellere Veränderungen, sagt ZIA-Präsidentin

Einführung

Am 18. Juli 2024 markiert die Wiederwahl Ursula von der Leyens als Kommissionspräsidentin einen entscheidenden Wendepunkt für Europa. Die Immobilienbranche, vertreten durch den Zentralen Immobilien Ausschuss e.V. (ZIA), drängt auf weitreichende Änderungen, um in den globalen Wettkampf zu bestehen. "In diesen angespannten Zeiten kann sich Europa keinen Zeitlupen-Modus leisten", betont ZIA-Präsidentin Iris Schöberl. Schnelle Fortschritte in Bereichen wie Finanzen, Energieversorgung und Digitalisierung sind unerlässlich, um Europas Zukunft zu sichern und einen umfassenden Wachstumsschub zu ermöglichen.

Jetzt lesen »

Frau von der Leyens zweite Chance für Europas Wettbewerbsfähigkeit

Berlin (ots) – Die erneute Wahl von Ursula von der Leyen zur Kommissionspräsidentin der EU sorgt für gemischte Reaktionen in der Wirtschaft. Dr. Dirk Jandura, Präsident des BGA Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.V., begrüßt die Entscheidung als Signal der Stabilität und sieht darin eine Chance für ein starkes Europa. Doch er warnt zugleich vor den Herausforderungen, die durch die politischen Entscheidungen der vergangenen Amtszeit entstanden sind, insbesondere hinsichtlich des Green Deals und der daraus resultierenden Regulierungsflut. Für die Zukunft fordert Jandura dringend mehr Marktwirtschaft und weniger bürokratische Hürden sowie den Abschluss neuer Freihandelsabkommen, um die Resilienz europäischer Lieferketten zu stärken.

Jetzt lesen »

ver.di lehnt Galeria-Zukunftskonzept entschieden ab

Vorlage für Nachrichtenartikel-Einleitung:


Am 18. Juli 2024 hat die Bundestarifkommission der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) das von der Geschäftsleitung vorgeschlagene Zukunftskonzept für Galeria Karstadt Kaufhof entschieden abgelehnt. Ver.di kritisiert, dass der Vorschlag erneut auf Kosten der Beschäftigten gehe und keine tragfähige Lösung für die Warenhauskette darstelle, welche sich im dritten Insolvenzverfahren befindet. „Wer im Schweinsgalopp einen Billigabschluss durchdrücken will, verkennt die angespannte finanzielle Situation der Menschen und ihrer Familien bei Galeria“, so ver.di-Bundesvorstandsmitglied Silke Zimmer.


Jetzt lesen »

Weltraumforschungstag: Deutschland stärkt New Space am 20. Juli

Am 20. Juli ist Weltraumforschungstag. Der VDI Verein Deutscher Ingenieure e.V. hebt die Bedeutung dieses Tages hervor, indem er auf die faszinierenden Erfolge der Vergangenheit wie die Mondlandung 1969 und die Marsmission Viking 1 in den 70er Jahren verweist. Während sich die europäische Raumfahrt erst kürzlich mit dem Erstflug der Ariane 6 aus einer Krise befreit hat, steht besonders die aufstrebende “New Space”-Branche im Fokus. Diese soll durch gezielte Forschungsförderung kosteneffiziente Lösungen für hochzuverlässige Systeme entwickeln und damit das Potenzial von Kleinsatelliten ausschöpfen. Simon Jäckel vom VDI betont die Notwendigkeit umfangreicher Investitionen und nationalstaatlicher Aufträge, um Deutschland auch im internationalen Vergleich wettbewerbsfähig zu machen. Ein neues Policy Factsheet des VDI gibt klare Handlungsempfehlungen zur Förderung dieser Zukunftstechnologien.

Jetzt lesen »