Suche
Close this search box.

vdp verschärft Kriterien für Grüne Pfandbriefe

Berlin (ots) – Ab dem 1. Januar 2025 treten beim Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) e.V. aktualisierte Mindeststandards für Grüne Pfandbriefe in Kraft, die eine stärkere Ausrichtung auf nachhaltige Kriterien vorschreiben. Dabei müssen Neubauimmobilien künftig einen Primärenergiebedarf aufweisen, der mindestens 10 % unter dem nationalen Standard für Niedrigstenergiegebäude liegt. Auch für Bestandsimmobilien gibt es nun verschärfte Anforderungen an die Energieeffizienzklasse. Diese Maßnahmen sollen den Markt für Grüne und Soziale Pfandbriefe weiter stärken, der bereits ein bemerkenswertes Volumen von über 28,5 Milliarden Euro erreicht hat.

Scrollen Sie nach unten um den detaillierten Beitrag und alle Kommentare zu lesen.

Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). In einem bedeutsamen Schritt zur Förderung nachhaltiger Finanzierung haben der Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) und Emittenten von Grünen Pfandbriefen ihre Mindeststandards für Grüne Hypothekenpfandbriefe und Grüne Öffentliche Pfandbriefe aktualisiert. Diese Änderungen treten am 1. Januar 2025 in Kraft, wobei eine freiwillige Anwendung bereits vorher möglich ist. Für bereits ausstehende Pfandbriefemissionen gelten die bisherigen Standards.

Ein zentrales Element dieser Neuerungen sind verschärfte Kriterien für förderfähige Vermögenswerte. Im Bereich Neubaufinanzierungen müssen Immobilien künftig einen Primärenergiebedarf aufweisen, der mindestens 10 % unter dem nationalen Standard für Niedrigstenergiegebäude (NZEB) liegt. Die bisherige Regelung, welche die Einhaltung gesetzlicher energetischer Standards für ausreichend erachtete, wird damit überholt. Wohnwirtschaftliche Bestandsimmobilien müssen ab sofort mindestens die Energieeffizienzklasse A erfüllen; bis jetzt genügte Klasse B. Gleiches gilt für gewerbliche Bestandsimmobilien, bei denen ab jetzt ebenfalls die Energieeffizienzklasse A Voraussetzung ist.

Diese Anpassungen bringen formale Veränderungen im Regelwerk mit sich und angleichen den Wortlaut für Grüne Öffentliche Pfandbriefe, ohne jedoch die Definition förderfähiger Vermögenswerte zu ändern.

Sascha Kullig, Mitglied der Geschäftsleitung des vdp, kommentierte: “Mit der Aktualisierung der Mindeststandards werden die Anforderungen an grüne Deckungswerte weiter in Richtung EU-Taxonomie angepasst.” Er betonte jedoch, dass ein vollständiges Einhalten sämtlicher Taxonomie-Anforderungen aufgrund ihrer Komplexität, mangelnder Praxistauglichkeit und fehlender Transformationsgedanken nicht realisierbar sei und auch nicht geplant werde.

Lesen Sie auch:  Deutsche Umwelthilfe fordert Sofortmaßnahmen für CO2-Bilanz in Gebäude- und Verkehrssektor

Seit der ersten Emission durch ein vdp-Mitgliedsinstitut im Jahr 2014 hat sich das Segment der nachhaltigen Pfandbriefe erfreulich entwickelt. Mittlerweile haben 14 Pfandbriefbanken Grüne und Soziale Pfandbriefe mit einem Gesamtvolumen von über 28,5 Mrd. Euro ausstehend. Davon entfallen 23,6 Mrd. Euro auf Grüne Pfandbriefe und 4,9 Mrd. Euro auf Soziale Pfandbriefe. Diese nachhaltigen Pfandbriefe machen derzeit etwa 7 % des gesamten Volumens aus, wobei ihr Anteil bei neu begebenen Benchmark-Pfandbriefen von mindestens 500 Mio. Euro rund 20 % beträgt.

“Das erfreuliche Wachstum des Segments nachhaltiger Pfandbriefe zeigt auch, wie erfolgreich marktorientierte Modelle funktionieren können, wenn sie praxistaugliche nachhaltige Finanzierungen fördern und Investoren die gewünschten Anlagemöglichkeiten bieten”, so Kullig weiter.

Für detaillierte Informationen stehen weitere Ressourcen auf der Website des vdp zur Verfügung.

Kontakt:
Carsten Dickhut
T +49 30 20915-320
E dickhut@pfandbrief.de

Horst Bertram
T +49 30 20915-380
E bertram@pfandbrief.de


Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
vdp aktualisiert Mindeststandards für Grüne Pfandbriefe

Original-Content übermittelt durch news aktuell.

Zitierte Personen und Organisationen

  • Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) e.V.
  • Emittenten von Grünen Pfandbriefen
  • Mitgliedsinstitute
  • Europäische Union (EU) (implizit durch Erwähnung der EU-Taxonomie)
  • Sascha Kullig (Mitglied der Geschäftsleitung des vdp)
  • Pfandbriefbanken
  • Carsten Dickhut (Pressekontakt)
  • Horst Bertram (Pressekontakt)
  • news aktuell (Verbreiter des Original-Contents)
Lesen Sie auch:  Bürokratieabbau für Genossenschaften gefordert

Meldung einfach erklärt

  • Datum und Uhrzeit der Nachricht:

    • Die Nachricht ist vom 2. Juli 2024 um 08:30 Uhr.
  • Wer hat die Nachricht geschrieben?

    • Der Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) e.V. hat die Nachricht geschrieben.
  • Wo kommt die Nachricht her?

    • Die Nachricht kommt aus Berlin.
  • Worum geht es in der Nachricht?

    • Es geht um Änderungen bei den Regeln für Grüne Pfandbriefe, also spezielle Anlagepapiere, die besonders umweltfreundlich sind.
  • Was sind die wichtigsten Änderungen?

    • Für neue Gebäude:
    • Die Gebäude müssen einen Primärenergiebedarf haben, der mindestens 10 % unter dem nationalen Standard für sehr energieeffiziente Gebäude liegt.
    • Für bestehende Wohngebäude:
    • Diese müssen mindestens die Energieeffizienzklasse A haben. Bisher war Klasse B ausreichend.
    • Für bestehende Gewerbeimmobilien:
    • Auch diese müssen jetzt mindestens die Energieeffizienzklasse A haben.
  • Gibt es noch andere Änderungen?

    • Ja, es gibt auch einige formelle Änderungen, aber die betreffen nur die genaue Sprache in den Regeln und nicht die Anforderungen an die Assets.
  • Ab wann gelten die neuen Regeln?

    • Die neuen Mindeststandards gelten ab dem 1. Januar 2025. Mitgliedsinstitute können sie jedoch schon vorher freiwillig anwenden.
  • Warum werden diese Änderungen gemacht?

    • Diese Änderungen sollen die Anforderungen an grüne Investitionen näher an die EU-Taxonomie anpassen. Das ist ein Regelwerk der EU, das nachhaltige Finanzierungen standardisieren soll.
  • Entwickelt sich der Markt für nachhaltige Pfandbriefe gut?

    • Ja, seit dem ersten Grünen Pfandbrief im Jahr 2014 hat sich der Markt positiv entwickelt. Es gibt mittlerweile Pfandbriefe im Wert von über 28,5 Milliarden Euro. Davon sind 23,6 Milliarden Grüne Pfandbriefe und 4,9 Milliarden Soziale Pfandbriefe. Insgesamt machen nachhaltige Pfandbriefe etwa 7 % des gesamten Marktes aus.
  • Was sagt Sascha Kullig, Mitglied der Geschäftsleitung des vdp, dazu?

    • Er findet es erfreulich, dass das Segment für nachhaltige Pfandbriefe wächst. Er glaubt, dass marktorientierte Modelle gut funktionieren, wenn sie praxisnahe, nachhaltige Finanzierungen fördern und Investoren passende Anlagemöglichkeiten bieten.
  • Wo gibt es mehr Informationen?

    • Weitere Infos zu diesen Regeln gibt es auf der Website des vdp.
  • Pressekontakt:

    • Carsten Dickhut: Telefon +49 30 20915-320, E-Mail: dickhut@pfandbrief.de
    • Horst Bertram: Telefon +49 30 20915-380, E-Mail: bertram@pfandbrief.de
  • Originalquelle:
    • Diese Informationen wurden vom Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) e.V. übermittelt und durch news aktuell verbreitet.
Lesen Sie auch:  Hinweise für sicheres Fahrverhalten: TÜV-Verband empfiehlt Feedbackfahrten ab 75 Jahren

Weitere Nachrichten aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie in unserem Newsportal.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Warum sind eure Kommentare so wertvoll?

Hier ein paar Gründe:

  1. Ihr bringt frischen Wind in die Diskussion und sorgt für abwechslungsreiche Ansichten.
  2. Ihr helft uns, uns selbst zu verbessern und immer am Puls der Zeit zu bleiben.
  3. Gemeinsam lernen wir voneinander und wachsen als Community.
  4. Mit euren Beiträgen bauen wir eine offene und respektvolle Umgebung auf, in der alle Stimmen gehört und geschätzt werden.

 

Jeder Kommentar ist Gold wert, egal ob Lob oder Kritik, zustimmend oder kontrovers. Lasst euren Gedanken freien Lauf und helft uns dabei, diese Community zu einem Ort zu machen, an dem jeder gern vorbeischaut und seine Meinung teilt. Auf geht’s!

 

vdp aktualisiert Mindeststandards für Grüne Pfandbriefe

Mehr Infos und News aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie hier in der Übersicht

Harsewinkel holt erneut Sieg beim DLRG Cup Warnemünde

Titel: DLRG-Cup in Warnemünde: Harsewinkel triumphiert erneut unter optimalen Bedingungen

Einleitung:
Am sonnigen Strand von Warnemünde fand der 26. Internationale DLRG Cup statt und begeisterte mit spannenden Wettkämpfen und strahlendem Wetter. Die Athletinnen und Athleten präsentierten sich in Höchstform, und die Mannschaft aus Harsewinkel setzte ihre beeindruckende Siegesserie fort. Lea Kötter aus Lüneburg und Clemens Wulkopf aus Harsewinkel wurden als beste Mehrkämpfer ausgezeichnet. Insgesamt erzielte das Team aus Harsewinkel hauchdünn den ersten Platz vor Halle-Saalekreis. Erfahren Sie mehr über die faszinierenden Disziplinen und atemberaubenden Leistungen dieses unvergesslichen Rettungssport-Events.

Jetzt lesen »

Rettungsschwimmer glänzen beim DLRG Cup in Warnemünde

Spannende Wettkämpfe und packender Triathlon – Der DLRG Cup in Warnemünde

Am Freitag, dem 19. Juli 2024, fanden sich die besten Rettungssportler Europas am Strand von Rostock-Warnemünde ein, um ihre Meister im Rahmen des prestigeträchtigen DLRG Cups zu ermitteln. Bereits frühmorgens starteten die Athleten bei optimalen Bedingungen in den zweiten Wettkampftag, der mit den dynamischen Beach Flags begann und später in ein dramatisches Board Race mündete. Höhepunkt bildete der anspruchsvolle Rettungstriathlon Oceanman/Oceanwoman, bei dem Kraft, Ausdauer und taktisches Geschick gefragt waren. Während die Teilnehmer bis an ihre Grenzen gingen, sorgten spektakuläre Szenen für staunende Zuschauer und spannende Wettbewerbe.

Jetzt lesen »

EUDR-Umsetzung jetzt verschieben: Holzindustrie fordert sofortige Entscheidung

EUDR: Verband der Deutschen Holzwerkstoffindustrie fordert sofortige Verschiebung

Am 19. Juli 2024 erneuert der Verband der Deutschen Holzwerkstoffindustrie e.V. (VHI) seinen dringenden Appell an die EU-Kommission, die Einführung der EU-Deforestation Regulation (EUDR) zu verschieben. Angesichts zahlreicher ungeklärter Fragen und der aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen schlägt die Geschäftsführerin Anemon Strohmeyer vor, das Inkrafttreten der Regelung hinauszuzögern. Während der VHI das Ziel der EUDR – die Bekämpfung der Entwaldung – voll unterstützt, betont er die Notwendigkeit einer praktikablen und durchdachten Umsetzung.

Jetzt lesen »

Niedersachsen: Genehmigung der Gasbohrungen bedroht geschützte Riffe

Niedersachsen genehmigt umstrittene Gasbohrungen trotz Umweltrisikens

19.07.2024 – 14:54, Berlin (ots) – Die Landesregierung Niedersachsen hat grünes Licht für den Bau eines Seekabels gegeben, das die Energieversorgung der geplanten Gasbohrplattform des niederländischen Konzerns One-Dyas vor Borkum sicherstellen soll. Diese Entscheidung kommt trotz heftiger Proteste von Umweltorganisationen wie der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH), dem BUND Niedersachsen und der Bürgerinitiative Saubere Luft Ostfriesland, die eindringlich vor der Zerstörung geschützter Riffe in der Nordsee warnen. Die Organisationen kündigen nun an, alle rechtlichen Mittel auszuschöpfen, um das Projekt zu stoppen und umweltrechtliche Bedenken geltend zu machen.

Jetzt lesen »

Dramatischer Apothekenrückgang: Nur noch 17.288 in Deutschland

Drastischer Rückgang bei Apothekenzahlen: Ein alarmierender Trend

Berlin (ots) – Die Apothekenlandschaft in Deutschland befindet sich im drastischen Wandel. Im ersten Halbjahr 2024 sank die Zahl der Apotheken um bemerkenswerte 283 Betriebe auf einen neuen Tiefstand von 17.288. Insgesamt entspricht dies einem Rückgang von 1,6 Prozent seit Jahresbeginn. Besonders auffällig: Diese negative Entwicklung hat sich gegenüber den Vorjahren noch beschleunigt. Während das Apothekerhonorar stagniert und Kosten dramatisch steigen, warnt die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände vor den weitreichenden Konsequenzen für Patienten und die Gesundheitsversorgung insgesamt. Präsidentin Gabriele Regina Overwiening kritisiert die geplante Apothekenreform von Gesundheitsminister Karl Lauterbach scharf und mahnt vor einer massiven Verschlechterung der Versorgungsqualität.

Jetzt lesen »

DUH klagt gegen irreführende Werbung von weiteren Gasversorgern

Berlin (ots) – 19.07.2024 – 10:30

Die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) prangert erneut die irreführende Werbung für angeblich "klimaneutrales" Erdgas an und fordert fünf weitere Gasversorger zur Unterlassung dieser Praktiken auf. Nach intensiven Untersuchungen kommt die DUH zu dem Ergebnis, dass die beworbenen Klimakompensationsprojekte, vornehmlich aus Wasserkraftprojekten im globalen Süden, nicht ausreichend sind, um die versprochene Klimaneutralität zu gewährleisten. Dies führt zu einer Täuschung umweltbewusster Verbraucher und bringt fossiles Erdgas fälschlicherweise als "Ökogas" auf den Markt. Die DUH setzt ihren Kampf fort und kündigt rechtliche Schritte gegen mehrere Unternehmen an, die ihre Verpflichtungen bereits verletzt haben.

Jetzt lesen »

Pharma Deutschland stärkt Norden mit neuem Landesverband

Hamburg, 19. Juli 2024 – Der Deutsche Pharmaverband hat gestern mit der Gründung des neuen Landesverbands Nord einen wichtigen Schritt zur Stärkung der regionalen Vertretung und Zusammenarbeit in der norddeutschen Pharmabranche unternommen. Bei der feierlichen Veranstaltung im Clubhaus des Norddeutschen Regattavereins wurde Babette Reiken zur Leiterin des neuen Verbandes gewählt. Ziel ist es, die innovativen Kräfte von Pharmaunternehmen in Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und Niedersachsen zu bündeln und dadurch die Wettbewerbsfähigkeit der Region nachhaltig zu stärken.

Jetzt lesen »

Methan-Regelung der EU: Deutschlands Klimapläne in Gefahr

Am 5. August tritt die EU-Methan-Verordnung in Kraft, ein bedeutender Schritt im Kampf gegen den Klimawandel. Trotz der Dringlichkeit des Themas besteht die Gefahr, dass Lobbyorganisationen der Gaswirtschaft zentrale Aufsichtsaufgaben übernehmen, was massive Interessenskonflikte heraufbeschwören könnte. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) warnt davor und lädt zu einem digitalen Pressegespräch am 25. Juli ein, bei dem unter anderem Jutta Paulus, MEP, über das Potential und die Herausforderungen der Verordnung informiert. Ein neues Rechtsgutachten beleuchtet zudem rechtliche Angreifbarkeit dieser umstrittenen Praxis.

Jetzt lesen »

Pharma Deutschland stärkt Nord-Region: Neuer Landesverband

Berlin (ots) – Am gestrigen Donnerstag setzte Pharma Deutschland einen bedeutenden Meilenstein in seiner regionalen Strategie: Im Hamburger Clubhaus des Norddeutschen Regattavereins wurde der Landesverband Nord gegründet. Zur Vorsitzenden des neuen Verbandes wählte man Babette Reiken, Geschäftsführerin der G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG. Mit dieser Gründung verstärkt Pharma Deutschland seine regionale Präsenz und schafft eine Plattform zur gezielten Unterstützung der Pharmaunternehmen in den Bundesländern Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und Niedersachsen.

Jetzt lesen »

Kindesunterhalt: ISUV kritisiert Düsseldorfer Tabelle

Am 19. Juli 2024 veröffentlichte der Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV) die neueste Ausgabe seiner Vereinszeitschrift, den ISUV-Report 176. Schwerpunkt dieser Ausgabe ist die angekündigte Reform des Kindesunterhaltsrechts, auf die viele Trennungseltern dringend warten. Der Verband fordert eine umfassende Verbundlösung, die unterhalts-, betreuungs- und sorgerechtliche Fragen gemeinsam betrachtet. Besonders hervorzuheben ist die Kritik des ISUV an der Düsseldorfer Tabelle, die als veraltet und ungerecht angesehen wird. Der Report enthält zudem eine alternative Berechnungsmethode und fordert konkrete Kompensationen für unterhaltspflichtige Elternteile. Weitere Themen umfassen aktuelle familienrechtliche Urteile, Bildungsfragen und spannende Berichte von ISUV-Veranstaltungen.

Jetzt lesen »

EU stärkt Wohnungsbau: Neues Kommissionsmitglied ernannt

Berlin (ots) – Am 18. Juli 2024 hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ihr politisches Programm für die zweite Amtszeit vorgestellt und kündigte die Ernennung eines speziellen Kommissionsmitglieds für den Wohnungsbau an. Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Baugewerbes, begrüßte diesen Schritt als dringend notwendig angesichts des europaweiten Wohnraummangels und hob die Bedeutung bezahlbaren Wohnraums hervor. Gleichzeitig warnte er davor, dass neue EU-Regelungen den Wohnungsbau unnötig verteuern könnten.

Jetzt lesen »

DLRG Cup lockt Rettungsschwimmer nach Warnemünde

Rostock-Warnemünde: Der Strand von Warnemünde verwandelte sich am 18. Juli in eine internationale Wettkampfbühne. Bei strahlendem Sonnenschein und perfekten Wetterbedingungen eröffneten die Präsidentin der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Ute Vogt, und Rostocks Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger den 26. DLRG Cup. Rund 190 Rettungsschwimmer aus fünf Nationen treten bis Samstag im Kampf um Punkte und Medaillen an. Vom Strandsprint bis zum anspruchsvollen Surf Race in der 20 Grad kalten Ostsee zeigten die Athleten bereits herausragende Leistungen. Zuschauer können die spannenden Wettbewerbe direkt vor Ort verfolgen.

Jetzt lesen »

Johanniter-Hilfe 2023: Über 1,2 Mio Einsätze in der Notfallrettung

Johanniter-Unfall-Hilfe 2023: Einsatz für Menschen in Not

Täglich sind über 77.000 Johanniterinnen und Johanniter im Einsatz, um Menschen in Notsituationen zu unterstützen. Auch im Jahr 2023 setzte sich die Johanniter-Unfall-Hilfe unermüdlich für Betroffene weltweit ein – von der Ukraine bis zur Türkei nach schweren Erdbeben. Mit mehr als 1,2 Millionen Einsätzen in der Notfallrettung, der Versorgung von täglich 20.000 Pflegebedürftigen und der Schulung von 300.000 Laien in Erster Hilfe, bewiesen sie ihre herausragende Kompetenz und Hingabe.

Jetzt lesen »

Europa braucht schnellere Veränderungen, sagt ZIA-Präsidentin

Einführung

Am 18. Juli 2024 markiert die Wiederwahl Ursula von der Leyens als Kommissionspräsidentin einen entscheidenden Wendepunkt für Europa. Die Immobilienbranche, vertreten durch den Zentralen Immobilien Ausschuss e.V. (ZIA), drängt auf weitreichende Änderungen, um in den globalen Wettkampf zu bestehen. "In diesen angespannten Zeiten kann sich Europa keinen Zeitlupen-Modus leisten", betont ZIA-Präsidentin Iris Schöberl. Schnelle Fortschritte in Bereichen wie Finanzen, Energieversorgung und Digitalisierung sind unerlässlich, um Europas Zukunft zu sichern und einen umfassenden Wachstumsschub zu ermöglichen.

Jetzt lesen »

Frau von der Leyens zweite Chance für Europas Wettbewerbsfähigkeit

Berlin (ots) – Die erneute Wahl von Ursula von der Leyen zur Kommissionspräsidentin der EU sorgt für gemischte Reaktionen in der Wirtschaft. Dr. Dirk Jandura, Präsident des BGA Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.V., begrüßt die Entscheidung als Signal der Stabilität und sieht darin eine Chance für ein starkes Europa. Doch er warnt zugleich vor den Herausforderungen, die durch die politischen Entscheidungen der vergangenen Amtszeit entstanden sind, insbesondere hinsichtlich des Green Deals und der daraus resultierenden Regulierungsflut. Für die Zukunft fordert Jandura dringend mehr Marktwirtschaft und weniger bürokratische Hürden sowie den Abschluss neuer Freihandelsabkommen, um die Resilienz europäischer Lieferketten zu stärken.

Jetzt lesen »