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VDIK legt Positionen zur Bundestagswahl vor

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Rund zehn Wochen vor der Bundestagswahl legt der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) Empfehlungen für die Mobilitätspolitik in der kommenden Legislaturperiode just-in-time vor.

Die 37 im VDIK organisierten internationalen Automarken aus elf verschiedenen Ländern stehen für einen Pkw-Marktanteil von rund 40 Prozent. Damit sind sie für die Zukunft des Straßenverkehrs in Deutschland ein bedeutender Faktor.

VDIK-Präsident Reinhard Zirpel betonte, dass klimafreundliche Mobilität nach der Bundestagswahl im September noch stärker in den Fokus rücken werde: „Die internationalen Hersteller bekennen sich zu den nationalen und internationalen Klimazielen und streben Klimaneutralität an. Ihre Ausrichtung auf nachhaltige Mobilität haben sie schon vielfach bewiesen und frühzeitig Fahrzeuge mit alternativen Antrieben auf den Markt gebracht.“

Mit Blick auf die europäischen CO2-Flottenziele machte Zirpel deutlich: „Eine Ziel-Verschärfung kann nur erwogen werden, wenn die EU und die Mitgliedsstaaten Voraussetzungen für eine weitere Verbreitung von klimafreundlichen Fahrzeugen schaffen: starke Kaufanreize und eine flächendeckende Tank- und Ladeinfrastruktur. Die künftige Bundesregierung muss dafür Sorge tragen, dass diese wichtigen Grundlagen in ganz Europa verbindlich geschaffen werden.“ Der VDIK tritt ebenso dafür ein, alle Antriebstechnologien technologieoffen hinsichtlich ihres Klimanutzens zu bewerten und zu nutzen. Die internationalen Fahrzeughersteller erreichen die CO2-Ziele auf unterschiedlichen Wegen. Verbote bestimmter Antriebstechnologien oder Kraftstoffe wären daher diskriminierend.

Dafür zu sorgen, dass Mobilität bezahlbar bleibt, ist aus Sicht der internationalen Kraftfahrzeughersteller eine weitere wichtige Aufgabe der kommenden Bundesregierung. Zirpel: „Das Auto ist für viele Menschen ein unverzichtbares Verkehrsmittel. Individuelle Mobilität darf nicht zum Luxus werden, sondern muss bezahlbar bleiben.“ Neue Versuche zur Einführung einer Pkw-Maut in Deutschland lehnt der VDIK ab.

Die Positionen zur Bundestagswahl 2021 des VDIK können Sie hier herunterladen.

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