VDE ITG Preisverleihung 2025: Auszeichnungen für herausragende Forschung in Berlin vergeben

Die VDE ITG hat am 26. November 2025 in Berlin herausragende wissenschaftliche Leistungen ausgezeichnet. Verliehen wurden Preise für exzellente Veröffentlichungen und Dissertationen sowie Ehrungen für besondere Verdienste. Zu den Geehrten gehören sechs neue VDE Fellows und der Träger der VDE Ehrenmedaille.
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Inhaltsübersicht

– VDE ITG zeichnete Forschende für wissenschaftliche Leistungen und Ehrenamt aus
– Preisverleihung fand am 26. November 2025 in Berlin statt
– Geehrt wurden Preisträger für Veröffentlichungen, Dissertationen und Studienarbeiten

Auszeichnung für Spitzenforschung: VDE ITG ehrt wissenschaftliche Exzellenz

Die Informationstechnische Gesellschaft im VDE (VDE ITG) hat herausragende Studienleistungen, Dissertationen und wissenschaftliche Veröffentlichungen ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand am 26. November 2025 in Berlin im Rahmen des VDE Hauptstadtforums statt.

Die Preisträgerinnen und Preisträger spiegeln die gesamte Bandbreite informationstechnischer Forschung wider:

  • Wissenschaftliche Veröffentlichungen: Dr.-Ing. Christoph Baer, Prof. Dr.-Ing. Ilona Rolfes, Francesca Schenkel, Dr.-Ing. Christian Schulz und Dr. Thorsten R.P. Schultze für ihre Arbeit „Radar-Enabled Millimeter-Wave Sensing of Fire Interactions“
  • Dissertationen: Dr.-Ing. Tobias T. Braun, Dipl.-Ing. Dr. techn. Stefan Baumgartner und Dr.-Ing. Johannes Jakubik für bahnbrechende Forschungsarbeiten
  • Ehrenamtliche Verdienste: Prof. Dr.-Ing. Gerhard Bauch erhält die VDE Ehrenmedaille 2025 für sein ehrenamtliches Engagement in der VDE ITG, in seiner Tätigkeit als Vorstandsmitglied, der das Thema Nachwuchsgewinnung maßgeblich prägt und den Grundstein für den VDE ITG Studienpreis legte

Die Auszeichnungen erfolgten durch eine Organisation mit bedeutender Reichweite: Der VDE vereint Stand: 27.11.2025 über 2.000 Mitarbeiterinnen an über 60 Standorten weltweit, mehr als 100.000 ehrenamtliche Expertinnen und rund 1.500 Unternehmen*. Diese starke Vernetzung von Wissenschaft und Praxis bildet das Fundament für die Förderung informationstechnischer Innovationen.

Preise, Dotationen und wissenschaftliche Bedeutung

Die VDE ITG Preise zeichnen sich nicht nur durch ihre fachliche Reputation aus, sondern auch durch konkrete finanzielle Würdigung der wissenschaftlichen Leistungen. Die Dotationen variieren je nach Preisformat und spiegeln die unterschiedlichen Schwerpunkte der Nachwuchsförderung wider.

Der VDE ITG Preis 2025 mit einer Dotation von 3.000 Euro wurde für Arbeiten zur integrierten Selbsttest-Technologie in Automotive-Radar-Systemen vergeben; die Preisverleihung fand am 26. November 2025 im Rahmen des VDE Hauptstadtforums in Berlin statt*.

Diese Auszeichnung ergänzt den VDE ITG Dissertationspreis 2025, der unter anderem an Dr.-Ing. Tobias T. Braun verliehen wurde und die Auszeichnungen für herausragende wissenschaftliche Leistungen im Jahr 2025 abrundet*.

Preise & Dotationen im Vergleich

Im direkten Vergleich zeigt der Johann-Philipp-Reis-Preis 2025 mit einer Dotation von 10.000 Euro eine deutlich höhere finanzielle Wertschätzung. Dieser Preis wurde an Prof. Dr.-Ing. Georg Rademacher für seine Forschung im Bereich Glasfasertechnik (Space-Division-Multiplexing) verliehen; die Preisverleihung fand im November 2025 in Gelnhausen statt*.

Prof. Dr.-Ing. Georg Rademacher ist seit April 2023 Direktor des Instituts für elektrische und optische Nachrichtentechnik der Universität Stuttgart und leitet eine Arbeitsgruppe am Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut Berlin*.

Bedeutung für den wissenschaftlichen Nachwuchs

Die Kontinuität dieser Förderinstrumente unterstreicht ihre strategische Bedeutung. Der Johann-Philipp-Reis-Preis wird seit 1986 alle zwei Jahre vergeben und richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bis 40 Jahre*.

Diese Altersgrenze macht deutlich, dass es der VDE ITG gezielt um die Förderung der nächsten Wissenschaftsgeneration geht.

Die unterschiedlichen Dotationshöhen entsprechen dabei verschiedenen Karrierephasen: Während der VDE ITG Preis mit 3.000 Euro bereits im Studium oder der Promotion motiviert, adressiert der Johann-Philipp-Reis-Preis mit seiner höheren Dotierung von 10.000 Euro die fortgeschrittene Nachwuchsphase bis zur Etablierung als Professor oder Forschungsgruppenleiter. Diese abgestufte Förderlandschaft ermöglicht eine kontinuierliche Begleitung wissenschaftlicher Karrieren von der ersten Veröffentlichung bis zur eigenständigen Forschungstätigkeit.

Preise als Karrierebeschleuniger

Wissenschaftliche Auszeichnungen sind weit mehr als nur symbolische Ehrungen. Sie wirken als strategische Instrumente im Forschungsbetrieb und entfalten unterschiedliche Wirkungen je nach Dotierung, Zielgruppe und Ausrichtung. Die Bandbreite reicht dabei von prestigeträchtigen Großpreisen bis zu spezifischen Fachauszeichnungen, die jeweils eigene Förderlogiken verfolgen.

Förderwirkung für Nachwuchs

Die Dotierungshöhe wissenschaftlicher Preise beeinflusst maßgeblich ihre Wirkung auf Forschungskarrieren. Der VDE ITG Preis 2025 ist mit 3.000 Euro dotiert (Stand: 26. November 2025)* und unterstützt damit gezielt laufende Forschungsarbeiten. Diese finanzielle Anerkennung ermöglicht es Nachwuchswissenschaftlern, zusätzliche Ressourcen für ihre Projekte einzusetzen oder Konferenzteilnahmen zu realisieren.

Im Kontrast dazu steht der Johann-Philipp-Reis-Preis mit einer Dotation von 10.000 Euro (Stand: November 2025)*. Dieser seit 1986 alle zwei Jahre vergebene Preis richtet sich explizit an Forschende bis 40 Jahre und verfolgt damit eine gezielte Nachwuchsförderung. Die höhere Dotierung erlaubt nicht nur größere Forschungsfreiheit, sondern signalisiert auch eine besondere Wertschätzung, die sich positiv auf akademische Laufbahnen auswirken kann.

Sichtbarkeit und Technologie-Transfer

Preisverleihungen schaffen Aufmerksamkeit für wissenschaftliche Leistungen, die über die Fachcommunity hinausreicht. Die öffentliche Auszeichnung macht Exzellenz sichtbar und bietet herausragenden Arbeiten eine Bühne. Dieser Sichtbarkeitseffekt ist besonders wertvoll für anwendungsnahe Forschung, da er den Transfer von Ergebnissen in die Praxis beschleunigen kann.

Die Wirkmechanismen wissenschaftlicher Auszeichnungen lassen sich in drei zentrale Bereiche unterteilen:

  • Finanzielle Unterstützung: Direkte Dotierungen ermöglichen weitere Forschung oder Karriereinvestitionen
  • Reputationsgewinn: Die Auszeichnung stärkt die wissenschaftliche Sichtbarkeit und Vernetzung
  • Karriereimpulse: Preise öffnen Türen zu neuen Positionen, Kooperationen und Forschungsmitteln

Die unterschiedliche Dotierung und Ausrichtung von Preisen spiegelt somit die Vielfalt der Förderansätze im Wissenschaftssystem wider – von der gezielten Nachwuchsunterstützung bis zur Würdigung etablierter Forschungsexzellenz.

Ausblick & Bedeutung für die Öffentlichkeit

Die jährliche Vergabe der VDE ITG Preise, darunter sechs VDE Fellows, eine VDE Ehrenmedaille sowie sechs Ehrenurkunden im Jahr 2025, zeigt mehr als nur akademische Exzellenz – sie markiert wichtige Wegpunkte in der Entwicklung technologischer Innovationen, die später unseren Alltag prägen können.* Die ausgezeichneten Forschungsarbeiten zu Themen wie Radarsystemen, künstlicher Intelligenz oder drahtloser Kommunikation bilden oft die Grundlage für zukünftige Produkte und Standards. Diese Kontinuität der Preisvergabe sichert, dass herausragende wissenschaftliche Leistungen regelmäßig sichtbar werden und den Transfer von der Forschung in die Anwendung befördern.

Für die Gesellschaft bedeutet dies konkreten Nutzen: Aus preisgekrönten Dissertationen und Veröffentlichungen entstehen später Technologien, die beispielsweise die Verkehrssicherheit erhöhen oder die Kommunikation verbessern. Die heute geehrten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten an Lösungen für die technologischen Herausforderungen von morgen. Ihre Forschungsergebnisse können in wenigen Jahren als neue Produkte auf den Markt kommen oder in industrielle Standards einfließen.

Interessierte können diese Entwicklungen aktiv verfolgen. Die VDE-Webseiten bieten regelmäßig Einblicke in aktuelle Forschungsthemen und informieren über zukünftige Preisvergaben. Der Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit bleibt damit kein einmaliges Ereignis, sondern entwickelt sich zu einem kontinuierlichen Prozess, von dem letztlich alle profitieren.

Die nachfolgenden Informationen und Zitate stammen aus einer offiziellen Pressemitteilung der Informationstechnischen Gesellschaft im VDE (VDE ITG).

Weiterführende Quellen:

10 Antworten

  1. Die Verbindung zwischen Wissenschaft und Praxis ist absolut notwendig für Innovationen! Wie können wir sicherstellen, dass diese Sichtbarkeit nicht nur temporär bleibt? Gibt es langfristige Strategien?

  2. Ehrenamtliche Verdienste sind so wichtig in der Wissenschaft! Prof. Dr.-Ing. Gerhard Bauch scheint eine echte Inspiration zu sein! Wie könnten wir mehr Menschen motivieren, sich ehrenamtlich zu engagieren?

    1. Absolut! Ehrenamtliche Arbeit ist entscheidend für den Fortschritt in vielen Bereichen! Vielleicht könnte eine Kampagne zur Sichtbarkeit solcher Arbeiten helfen.

    2. Ich finde auch, dass solche Engagements mehr gewürdigt werden sollten! Vielleicht sollten Universitäten spezielle Programme dafür entwickeln.

  3. Ich habe von den verschiedenen Preisen gehört und finde es super, dass der VDE ITG so viel Wert auf Exzellenz legt! Könnte jemand erklären, warum gerade die Dotierungshöhe so unterschiedlich ist und welche Auswirkungen das hat?

  4. Die Auszeichnungen sind ein wichtiger Schritt für die Anerkennung der Wissenschaftler. Ich frage mich, wie diese Preise speziell den Nachwuchs beeinflussen können? Gibt es schon konkrete Beispiele für neue Projekte?

    1. Ich denke, dass gerade die finanzielle Unterstützung durch die Preise ein großer Anreiz ist. Welche anderen Förderungen gibt es noch für junge Wissenschaftler?

  5. Ich finde es großartig, wie der VDE ITG die wissenschaftlichen Leistungen anerkennt. Besonders beeindruckt hat mich die Arbeit von Dr.-Ing. Christoph Baer und seinen Kollegen. Welche anderen innovativen Technologien könnten wir in Zukunft erwarten?

    1. Ja, ich stimme zu! Die Forschung im Bereich Radar-Technologie ist so wichtig. Glaubt ihr, dass solche Technologien auch in der Zivilgesellschaft Anwendung finden werden?

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