Umfrage: Fast 80 % der Bürger sind für tierversuchsfreie Wissenschaft

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Fast 80 Prozent der EU-Bürger:innen sprechen sich in einer neuen Umfrage dafür aus, tierversuchsfreie Lösungen in der Wissenschaft zu fördern. Auch in Deutschland wünschen sich 84 Prozent der Befragten eine koordinierte Strategie der EU für den Übergang zu wissenschaftlicher Forschung ohne den Einsatz von Tieren. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte fordert die Bundesregierung dazu auf, ihren Reduktionsplan als Tür für einen echten Ausstiegsplan zu nutzen.

Die Umfrage von Savanta ComRes aus dem November 2021 zeigt, dass 73 Prozent der EU-Bürger:innen besorgt darüber sind, dass Tiere in der wissenschaftlichen Forschung eingesetzt werden (in Deutschland sogar 80 Prozent). 76 Prozent stimmen zu, dass der vollständige Ersatz von Tierversuchen beschleunigt werden sollte (in Deutschland 81 Prozent). 77 Prozent fordern eine koordinierte Strategie der Europäischen Kommission und ihrer Mitgliedstaaten, um tierversuchsfreie Wissenschaft zu fördern (in Deutschland 84 Prozent). Darüber hinaus sind 75 Prozent der Meinung, dass die Europäische Union weltweit führend sein sollte, wenn es darum geht, Wissenschaft und Innovation ohne die Verwendung von Tieren voranzutreiben (in Deutschland 79 Prozent).

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Auch in Finnland sprechen sich 78 Prozent der Bürger:innen dafür aus, Tierversuche schrittweise durch tierversuchsfreie Methoden zu ersetzen, wie eine von Taloustutkimus durchgeführte Meinungsumfrage im Jahr 2021 zeigt.

Die hohe Beteiligung an der EU-Bürgerinitiative „Save Cruelty Free Cosmetics – Commit to a Europe Without Animal Testing“, die von über 1,2 Millionen EU-Bürger:innen unterzeichnet wurde, zeigt ebenfalls den Wunsch der Öffentlichkeit, sich von Tierversuchen zu lösen. Das EU-Parlament forderte die EU-Kommission 2021 in einer Entschließung auf, einen konkreten Plan zur Beschleunigung des Übergangs zu Versuchen ohne Tiere zu koordinieren. Auch die Schweiz und Norwegen unterstützen den Übergang zur Wissenschaft ohne Tierversuche.

In Europa gibt es bereits Vorbild-Projekte, die den Übergang zur Wissenschaft ohne Tierversuche vorantreiben. Die Niederlande haben eine Initiative erarbeitet, das flämische Parlament startete ein Projekt zur Reduzierung der Verwendung von Tieren und die Schweizer Regierung hat ein nationales Forschungsprogramm ins Leben gerufen. Auch Schweden und Norwegen haben konkrete Pläne zur Begrenzung der Verwendung von Tieren in Forschung und Lehre.

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Der Reduktionsplan der Bundesregierung reicht laut dem Bundesverband Menschen für Tierrechte nicht aus. Sie fordern einen echten Ausstiegsplan. Angesichts der EU-weiten Unterstützung für eine Wissenschaft ohne Tierversuche und den Entwicklungen im Bereich der tierversuchsfreien Methoden verfügt die EU über alle Mittel, um den Übergang zur Wissenschaft ohne Tierversuche erfolgreich zu gestalten.

Zusätzliche Fakten:

– Savanta ComRes: Ein britisches Marktforschungsunternehmen, das Umfragen und Studien in verschiedenen Bereichen durchführt.
– Taloustutkimus: Ein finnisches Marktforschungsunternehmen, das Meinungsumfragen in verschiedenen Bereichen durchführt.
– „Save Cruelty Free Cosmetics – Commit to a Europe Without Animal Testing“: Eine EU-Bürgerinitiative, die sich für tierversuchsfreie Kosmetik und eine Wissenschaft ohne Tierversuche einsetzt.
– EU-Parlament: Das Parlament der Europäischen Union, das Gesetze und Vorschriften für die Mitgliedstaaten der EU erlässt.
– 3R-Projekte: 3R steht für Replacement, Reduction und Refinement. Diese Projekte sollen die Verwendung von Tieren in der Wissenschaft ersetzen, reduzieren und verbessern.
– Bundesverband Menschen für Tierrechte: Eine deutsche Organisation, die sich für die Rechte von Tieren einsetzt.

22 Antworten

  1. Also ich finde, Tierversuche sind manchmal notwendig für medizinischen Fortschritt. #Kontrovers #Meinungsfreiheit

    1. Das ist eine kurzsichtige und grausame Einstellung. Es gibt viele alternative Methoden, um medizinische Fortschritte zu erzielen, ohne unschuldige Tiere zu quälen. Tierversuche sind ethisch inakzeptabel und sollten komplett abgeschafft werden.

  2. Also ich muss ehrlich sagen, ich versteh nicht, warum wir Tiere für die Wissenschaft quälen müssen. Es gibt doch sicherlich bessere Alternativen oder? #tierversuchsfrei

  3. Tierversuche sind notwendig für medizinischen Fortschritt – lasst die Wissenschaft nicht einschränken!

  4. Sorry, aber ich kann deiner Meinung über Tierversuche nicht zustimmen. Es gibt bereits alternative Methoden, die ethischer und genauso effektiv sind. Tiere sollten nicht für unsere Zwecke leiden müssen.

  5. Also ich bin definitiv nicht für tierversuchsfreie Wissenschaft! Ich meine, wie sollen wir sonst neue Medikamente testen?!

    1. Es gibt bereits alternative Methoden, um Medikamente zu testen, die nicht auf Tierversuchen basieren. Tierversuche sind grausam und ethisch fragwürdig. Es ist an der Zeit, in die Zukunft zu investieren und diese veraltete Praxis zu beenden.

    1. Was bringt uns der Fortschritt, wenn er auf dem Leid unschuldiger Tiere basiert? Tierversuchsfreie Wissenschaft ist nicht nur ethisch vertretbar, sondern auch effektiver und fortschrittlicher. Es ist an der Zeit, unser Gewissen zu nutzen und nach besseren Lösungen zu suchen.

    1. Ich verstehe deine Perspektive, aber ich denke, dass es andere Wege gibt, medizinische Fortschritte zu erzielen, ohne Tiere zu quälen. Tierversuche sind ethisch fragwürdig und es gibt bereits alternative Methoden, die genutzt werden können.

  6. Ich verstehe den Wunsch nach tierversuchsfreier Wissenschaft, aber was ist mit medizinischem Fortschritt? #Kontroverse

    1. Du verstehst den Wunsch nach tierversuchsfreier Wissenschaft nicht? Es geht hier um Ethik und Moral! Medizinischer Fortschritt darf nicht auf dem Leid von Tieren basieren. Es ist an der Zeit, alternative Methoden zu finden und zu nutzen. #TierleidBeenden

    1. Das ist eine sehr kontroverse Aussage, aber ich respektiere deine Meinung. Es gibt jedoch viele alternative Forschungsmethoden, die nicht auf Tierversuchen basieren und dennoch medizinischen Fortschritt ermöglichen. Es ist wichtig, ethische Fragen und den Schutz von Tieren zu berücksichtigen.

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