Umfrage: 81% Alarmiert über Hautkrebsrisiko durch UV-Strahlen

Berlin, 15. Mai 2024 – Trotz zunehmender Bewusstsein der Deutschen über die Gefahren von UV-Strahlung und deren Verbindung zu Hautkrebs zeigt eine aktuelle Umfrage des AOK-Bundesverbandes überraschend auf, dass ein wesentlicher Teil der Bevölkerung nach wie vor nicht ausreichend Schutzmaßnahmen ergreift. Die forsa-Erhebung enthüllt sowohl eine steigende Sorge unter den Bürgern bezüglich Hautkrankheiten als auch erhebliche Lücken in der Anwendung präventiver Maßnahmen. Angesichts klimabedingter Veränderungen in der Intensität der Sonnenstrahlung betont der AOK, wie essenziell korrektes Sonnenschutzverhalten und regelmäßige Hautkontrollen sind, um das Risiko für Hautkrebs zu minimieren. Ein Blick in die Ergebnisse und was diese für die Gesundheitsaufklärung bedeuten, offenbart einen dringenden Handlungsbedarf.

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Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). Die Sonne, Quelle allen Lebens auf unserem Planeten, verbirgt unter ihren wärmenden Strahlen eine Gefahr, die in den letzten Jahren unaufhörlich gewachsen ist – die UV-Strahlung. Ein aktueller Bericht des AOK-Bundesverbandes, basierend auf einer umfassenden forsa-Umfrage, wirft ein grelles Licht auf das wachsende Bewusstsein und zugleich die anhaltenden Schutzlücken in der deutschen Bevölkerung beim Thema Hautkrebs.

Laut der Umfrage, die zwischen dem 22. März und dem 4. April 2024 durchgeführt wurde und an der sich 1.508 Personen ab 18 Jahren beteiligten, ist sich eine beeindruckende Mehrheit von 81 Prozent der Befragten der Bedeutung des Sonnenschutzes bewusst. Doch das Wissen allein reicht nicht aus – 69 Prozent bekunden zwar die Absicht, ihre Schutzmaßnahmen angesichts steigender UV-Strahlung durch den Klimawandel zu intensivieren, aber die tatsächliche Umsetzung bleibt dahinter zurück.

“Die Sonne hat leider auch ihre Schattenseiten. Dieses Bewusstsein ist im Großteil unserer Bevölkerung zwar vorhanden. Leider wird aber auch mehr als deutlich, dass sich die Menschen nach wie vor nicht ausreichend schützen”, erklärt Jens Martin Hoyer, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes. Die Zahlen sprechen eine ähnliche Sprache: Nur rund zwei Drittel (65 Prozent) nutzen im Frühjahr und Sommer regelmäßig Sonnenschutzmittel, und obwohl Frauen mit 72 Prozent etwas besser abschneiden als Männer (58 Prozent), genügen diese Zahlen nicht, um Hautkrebs effektiv vorzubeugen.

Angst vor Hautkrebs haben laut Umfrage über die Hälfte (54 Prozent) der Befragten, doch handelt es sich hierbei um eine Angst, der nicht immer konkrete Präventionsmaßnahmen folgen. So nehmen mehr als ein Viertel der über 35-Jährigen (28 Prozent) das Angebot eines kostenfreien Hautkrebs-Screenings nicht wahr – ein Faktum, das umso schwerer wiegt, da ein Viertel dieser Gruppe gar nicht um die Existenz dieser vitalen Vorsorgemaßnahme weiß.

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Es sind jedoch nicht nur die fehlenden Maßnahmen, die Alarmstimmung verbreiten sollten. Irrtümer und Wissenslücken gefährden weiterhin viele Hautgesundheiten. Etwa jeder Vierte (27 Prozent) glaubt irrtümlicherweise, durch Autoscheiben sei man ausreichend vor UV-Strahlung geschützt; ebenso denken 22 Prozent fälschlicherweise, im Schatten sei man vor Sonnenbrand sicher. Hinzu kommt, dass jeder Zweite (49 Prozent) den Lichtschutzfaktor und seine Bedeutung nicht versteht.

Diese Ergebnisse zeigen, trotz wachsendem Bewusstsein für die Gefahren der Sonnenstrahlung, besteht ein dringender Handlungsbedarf in der Aufklärungsarbeit. “Regelmäßige Check-Ups sind wichtig, um Hautkrebs früh zu erkennen. […] Mit Blick auf die dramatischen Veränderungen des Klimas und damit auch der UV-Strahlung lege ich jedem Menschen ans Herz, dieses kostenfreie Angebot der Krankenkassen wahrzunehmen”, betont AOK-Vize Hoyer.

Hautkrebs ist in den meisten Fällen heilbar, vorausgesetzt, er wird frühzeitig erkannt. Daher ist es essentiell, nicht nur auf institutionelle Angebote wie das Hautkrebs-Screening zu vertrauen, sondern auch selbst aktiv zu werden, indem regelmäßige Selbstkontrollen der Haut auf Veränderungen vorgenommen werden – ein Schritt, den bereits 44 Prozent der Befragten etwa alle sechs Monate unternehmen.

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Der Kampf gegen Hautkrebs ist weit entfernt davon, nur eine medizinische Herausforderung zu sein; es handelt sich vielmehr um eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die Aufklärung, Prävention und Eigenverantwortung einschließt. Die Erkenntnisse des AOK-Bundesverbandes verdeutlichen, dass trotz bereits erreichter Fortschritte in der Bewusstseinsbildung weitere Anstrengungen nötig sind, um die Bevölkerung effektiv vor den unsichtbaren Gefahren der Sonne zu schützen. Ein sonniges Gemüt braucht somit nicht nur Wärme, sondern auch Weisheit und Wachsamkeit.


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AOK-Umfrage zeigt großes Bewusstsein für Hautkrebs durch Gefahren erhöhter UV-Strahlung

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Meldung einfach erklärt

UV-Strahlung ist schlecht für die Haut und kann Hautkrebs verursachen. Immer mehr Menschen in Deutschland bekommen Hautkrebs.

Eine Umfrage hat gezeigt:
– 81 Prozent der Menschen finden es wichtig, sich vor der Sonne zu schützen.
– 69 Prozent würden ihren Sonnenschutz verbessern, weil durch den Klimawandel die UV-Strahlung stärker wird.
– Trotzdem schützen sich viele nicht genug.

Was man zum Schutz tun kann:
– Sonnencreme oder Spray mit hohem Lichtschutzfaktor benutzen. Aber nur 65 Prozent machen das im Frühling und Sommer.
– Frauen sind beim Sonnenschutz besser als Männer (72 Prozent gegenüber 58 Prozent).
– Viele tragen Sonnencreme nur im Urlaub oder Freibad auf (24 Prozent).
– Die Hälfte der Leute meidet lange Sonnenbäder, und nur 41 Prozent bleiben um die Mittagszeit im Schatten.
– Fast die Hälfte vergisst oft, Sonnencreme aufzutragen.

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Angst vor Hautkrebs:
– Jeder zweite Mensch hat Angst, daran zu erkranken.
– Aber über ein Viertel der Menschen ab 35 geht nicht zum Hautkrebs-Screening.
– Manche wussten nicht, dass es diese kostenlose Untersuchung gibt.

Wie kann man vorsorgen?
– Alle zwei Jahre zum Hautkrebs-Screening gehen. Es ist kostenlos.
– Regelmäßig die eigene Haut nach Auffälligkeiten untersuchen. 44 Prozent checken ihre Haut alle sechs Monate.

Leider hat sich seit der letzten Umfrage vor zwei Jahren wenig geändert. Viele wissen noch immer nicht genug über Sonnenschutz.

Zum Beispiel:
– 27 Prozent denken, Autoscheiben schützen genug vor der Sonne, was falsch ist.
– 22 Prozent glauben, im Schatten bekomme man keinen Sonnenbrand. Auch das ist falsch.
– Und jeder zweite weiß nicht, was der Lichtschutzfaktor bedeutet.

Die AOK möchte, dass die Menschen mehr über Sonnenschutz lernen.

Wer hat die Umfrage gemacht?
– Die forsa-Umfrage wurde vom AOK-Bundesverband in Auftrag gegeben.
– 1.508 Personen über 18 Jahre in Deutschland wurden online befragt.

Falls du noch Fragen hast oder mehr Informationen möchtest, kannst du Kontakt aufnehmen mit Dr. Kai Behrens von der Pressestelle des AOK-Bundesverbandes.

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AOK-Umfrage zeigt großes Bewusstsein für Hautkrebs durch Gefahren erhöhter UV-Strahlung

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