Ukraine: Lokaler Ansatz beim Wiederaufbau im Mittelpunkt

Am 11. und 12. Juni 2024 lädt Berlin zur Ukraine Wiederaufbaukonferenz (Ukraine Recovery Conference), bei der internationale Unterstützer das Thema Wiederaufbau diskutieren werden. Begleitend dazu veranstalten das Ukrainische Rote Kreuz, Caritas Ukraine, Caritas Spes Ukraine sowie das Deutsche Rote Kreuz und Caritas international am 12. Juni eine Abendveranstaltung im Jakob-Kaiser-Haus. Unter dem Titel "Sozialer Wiederaufbau der Ukraine - ein lokaler Ansatz" wird die menschliche und soziale Dimension des Wiederaufbaus im Fokus stehen. Experten und Vertreter aus Zivilgesellschaft, NGOs, Politik und Wirtschaft erörtern Lösungen, um nachhaltige soziale Strukturen zu schaffen und den Bedürfnissen der betroffenen Bevölkerung gerecht zu werden.

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Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). Am 11. und 12. Juni 2024 wird Berlin das Zentrum der internationalen Aufmerksamkeit sein, wenn die Ukraine Wiederaufbaukonferenz stattfindet. Diese bedeutende Zusammenkunft bringt globale Unterstützer zusammen, um die dringend benötigten Maßnahmen für den Wiederaufbau der vom Krieg schwer getroffenen Ukraine zu erörtern. Ein besonders herausragendes Event begleitet diese Konferenz am Abend des 12. Juni: Eine Veranstaltung im Jakob-Kaiser-Haus beleuchtet den “Sozialen Wiederaufbau der Ukraine” – eine Initiative, die von Caritas international, dem Deutschen Roten Kreuz sowie ihren ukrainischen Partnerorganisationen organisiert wird.

Christof Johnen, Leiter der Internationalen Zusammenarbeit beim Deutschen Roten Kreuz, verdeutlicht die drängende Notwendigkeit dieser Bemühungen: „Der andauernde bewaffnete Konflikt in der Ukraine hat nicht nur Gebäude und kritische Infrastruktur, sondern die gesamte Gesellschaft in Mitleidenschaft gezogen.“ Inmitten der Trümmer liegt die Erkenntnis, dass der Wiederaufbau nicht allein auf Beton und Stahl basieren kann. Es bedarf einer tiefgehenden und nachhaltigen Unterstützung der betroffenen Menschen und Gemeinschaften.

Dieser menschliche Aspekt des Wiederaufbaus steht im Mittelpunkt der Diskussionen. Oliver Müller, Leiter von Caritas international, erklärt: „Auch wenn durch die andauernden Kriegshandlungen der Bedarf an humanitärer Hilfe unverändert hoch ist, müssen wir schon jetzt um den Wiederaufbau des ukrainischen Sozialsystems kümmern.“ Die Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen wie dem Ukrainischen Roten Kreuz und der Caritas Ukraine zeigt, wie essenziell es ist, resiliente soziale Strukturen für die Zukunft aufzubauen.

Ein zentrales Anliegen dieser gemeinsamen Anstrengungen ist die Stärkung des Gesundheitswesens. Mit Angeboten zur medizinischen Versorgung und Pflege, besonders in unterversorgten Regionen, sowie durch Programme zur mentalen Gesundheit und Rehabilitation von traumatisierten und kriegsversehrten Menschen, wollen die Hilfsorganisationen langfristige Perspektiven schaffen. Dies erfordert jedoch auch die aktive Einbindung der ukrainischen Regierung, um nachhaltige Rahmenbedingungen sicherzustellen.

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Maksym Dotsenko, Generaldirektor des Ukrainischen Roten Kreuzes, betont: „Es ist von entscheidender Bedeutung, dass zivilgesellschaftliche Akteure eine Schlüsselrolle bei der Formulierung relevanter Strategien und Reformen spielen.“ Tetiana Stawnychy, Präsidentin der Caritas Ukraine, ergänzt: „Mehr denn je müssen wir zusammenarbeiten, um Lösungen zu finden, dank derer wir die Krise überwinden können.“

Die Veranstaltung wird von Robin Wagener und Niels Annen, beides Mitglieder des Deutschen Bundestages, als Schirmherren unterstützt. Ihre Anwesenheit unterstreicht die Bedeutung politischer Unterstützung für den Erfolg dieser Initiativen. Am 12. Juni werden in einer Paneldiskussion Vertreter aus Zivilgesellschaft, NGOs, Politik und Wirtschaft gemeinsam erörtern, welche Wege und Mittel am effektivsten sind, um den sozialen Wiederaufbau in der Ukraine voranzutreiben.

Die Auswirkungen des Krieges auf die verletzlichsten Bevölkerungsgruppen und die stetig wachsende Anzahl der Betroffenen erfordern besondere Prioritätensetzungen, insbesondere in der Sozial- und Haushaltspolitik der Ukraine. „Die schwerwiegenden Auswirkungen des Krieges auf gefährdete Bevölkerungsgruppen […] erfordern eine Priorisierung des sozialen Bereichs in der Staats- und Haushaltspolitik“, erläutert Pater Vyacheslav Grynevych, Exekutivdirektor der Caritas Spes Ukraine.

Diese Konferenz und ihre begleitenden Veranstaltungen setzen ein starkes Signal: Der Wiederaufbau der Ukraine muss ganzheitlich und menschenzentriert erfolgen. Nur so kann eine nachhaltige und friedliche Zukunft erreicht werden.

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Für Interviews und weiterführende Informationen stehen Ansprechpartner von Caritas international und dem Deutschen Roten Kreuz zur Verfügung.


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Ukraine: Wiederaufbau im Fokus / Menschliche und soziale Dimension stärker …

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Meldung einfach erklärt

Datum und Zeit:
– 10.06.2024 – 10:06

Wer hat den Beitrag geschrieben?
– Caritas international

Worum geht es in dem Beitrag?
– Es geht um eine Konferenz zum Wiederaufbau der Ukraine.

Wann und wo findet die Konferenz statt?
– Am 11. und 12. Juni 2024 in Berlin.

Was ist das Ziel der Konferenz?
– Internationale Unterstützende diskutieren über den Wiederaufbau der Ukraine.

Gibt es noch andere Veranstaltungen?
– Ja, am 12. Juni gibt es eine Abendveranstaltung im Jakob-Kaiser-Haus.
– Titel der Veranstaltung: “Sozialer Wiederaufbau der Ukraine – ein lokaler Ansatz”.

Warum ist diese Veranstaltung wichtig?
– Der Krieg in der Ukraine hat die Gesellschaft stark getroffen.
– Es geht nicht nur um den Wiederaufbau von Gebäuden, sondern auch um die Unterstützung der Menschen.

Welche Organisationen sind beteiligt?
– Ukrainisches Rote Kreuz
– Caritas Ukraine
– Caritas Spes Ukraine
– Deutsches Rotes Kreuz
– Caritas international

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Was sagen wichtige Personen zur Veranstaltung?
– Christof Johnen (DRK): Der Wiederaufbau muss auch die Menschen und Gemeinden einbeziehen.
– Oliver Müller (Caritas international): Wir müssen uns jetzt schon um das Sozialsystem kümmern.
– Maksym Dotsenko (Ukrainisches Rotes Kreuz): Die Zivilgesellschaft muss Teil des Wiederaufbaus sein.
– Tetiana Stawnychy (Caritas Ukraine): Alle Menschen brauchen Zugang zu sozialen Diensten.
– Pater Vyacheslav Grynevych (Caritas Spes Ukraine): Der soziale Bereich muss Priorität haben.

Was wird auf der Veranstaltung besprochen?
– Vertreter aus verschiedenen Bereichen diskutieren Ansätze und Möglichkeiten für den sozialen Wiederaufbau.

Wer unterstützt die Veranstaltung?
– Robin Wagener (Mitglied des Deutschen Bundestages)
– Niels Annen (Mitglied des Deutschen Bundestages)

Kann man Interviews bekommen?
– Ja, bei Bedarf werden Interviews mit Teilnehmenden vermittelt.

Pressekontakte:
– Caritas international: Sven Recker, Tel.: 030 284 447 857, sven.recker@caritas.de; Reiner Fritz, Tel.: 0761 200 510, reiner.fritz@caritas.de
– Deutsches Rotes Kreuz: Rebecca Winkels, Tel.: 030 85404 158, r.winkels@drk.de; Julian Merzbacher, Tel.: 030 85404 807, j.merzbacher@drk.de

Weitere Informationen:
– Caritas international ist Teil des Deutschen Caritasverbandes, der weltweit 162 nationale Mitgliedsverbände hat.
– Adresse des Herausgebers: Deutscher Caritasverband, Caritas international, Öffentlichkeitsarbeit, Karlstraße 40, 79104 Freiburg, Telefon 0761/200-0. Verantwortlich: Dariush Ghobad (-293), Achim Reinke (-515). www.caritas-international.de

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