Über-60-Jährige zeigen höchste Impfbereitschaft im Herbst/Winter

Über-60-Jährige zeigen höchste Impfbereitschaft im Herbst/Winter eins zu eins. Blauer Hintergrund, weißer Text.
In der aktuellen Herbst-/Wintersaison zeigt sich, dass nur etwas mehr als 30 Prozent der Bevölkerung gegen Corona geimpft sind. Besonders überrascht die geringe Impfbereitschaft bei den über 60-Jährigen, obwohl sie am meisten von präventiven Maßnahmen profitieren würden. Der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller warnt vor weiteren Erkrankungswellen und ruft dazu auf, die Vorteile der Impfstoffe stärker zu kommunizieren. Eine Befragung von 1.000 Personen zeigt, dass bisher lediglich 31 Prozent geimpft sind oder sich noch impfen lassen möchten. Besonders ermutigend ist jedoch die hohe Impfbereitschaft der älteren Generation, von denen fast die Hälfte bereits geimpft ist oder dies noch plant. Erfahren Sie weitere interessante Ergebnisse des Gesundheitsmonitors in unserem aktuellen Artikel.

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Bremen (VBR). In der aktuellen Herbst-/Wintersaison zeigt sich, dass sich nur etwas mehr als 30 Prozent der Bevölkerung gegen Corona impfen lassen. Insbesondere Personen im Alter von 60 Jahren oder älter sind dabei am offensten für präventive Maßnahmen, wie aus den neuesten Ergebnissen der Brennpunktwelle des BAH-Gesundheitsmonitors hervorgeht. „Eine geringe Impfbereitschaft könnte zu weiteren unnötigen Erkrankungswellen führen. Hier muss gegengesteuert und auf die Vorteile der Impfstoffe hingewiesen werden“, sagt BAH-Hauptgeschäftsführer Dr. Hubertus Cranz. „Neben den Arztpraxen sind hier auch Apotheken niedrigschwellige Anlaufstellen für Impfwillige. Sich impfen zu lassen, ist unkompliziert geworden.“ Demnach sagen 31 Prozent der 1.000 befragten Personen, dass sie in dieser Saison bereits die Impfung erhalten haben oder sich noch impfen lassen möchten. Positiv zu vermerken ist, dass die vulnerable ältere Zielgruppe am ehesten zur Impfung bereit ist. Dem BAH-Gesundheitsmonitor sagte knapp die Hälfte (47 Prozent) der Über-Sechzigjährigen, dass sie bereits geimpft sind oder sich noch impfen lassen werden.

Die Senioren sind laut der Ergebnisse des Gesundheitsmonitors auch diejenigen, die sich im Herbst und Winter am vorsichtigsten verhalten möchten: Fast drei von vier Personen über 60 Jahre (72 Prozent) sagen, sie stimmen der Aussage zu, Menschenansammlungen meiden zu wollen. Im Bevölkerungsdurchschnitt bejahen dies nur 58 Prozent.

Und während Vertreter aller anderen Altersgruppen mehrheitlich sagen, dass für sie Corona wie jedes andere Erkältungsvirus sei, sind nur 39 Prozent der Über-Sechzigjährigen dieser Meinung. Schließlich stimmen mehr als drei von vier der Senioren (77,5 Prozent) folgender Aussage zu: „Die Corona-Pandemie ist noch nicht vorbei.“ Das ist ein höherer Anteil als in jeder anderen Altersgruppe.

Beim Thema Corona-Vakzine fallen neben den Älteren auch andere Personengruppen mit vergleichsweise höherer Impfbereitschaft auf. Etwa jeder Dritte Mann (33 Prozent) gab in der Befragung an, er habe sich in dieser Saison impfen lassen oder werde es noch tun. Bei den Frauen waren es nur 29 Prozent. Ein noch größerer Unterschied fällt bei den Krankenversicherungen auf: Nur 26 Prozent (aufgerundet) der gesetzlich Versicherten haben oder werden sich in diesem Herbst/Winter impfen lassen. Bei den Privatversicherten sind es 38, bei den gesetzlichen Versicherten mit privater Zusatzversicherung sogar 39 Prozent.

„Corona wird uns noch einige Jahre beschäftigen. Es ist daher wichtig, wie auch bei der nicht minder gefährlichen viralen Grippe, dass möglichst viele Personen vorbeugen und damit sich und andere schützen“, so Dr. Cranz.

Der Gesundheitsmonitor des Bundesverbandes der Arzneimittel-Hersteller (BAH) besteht aus einer jährlichen Befragung zur allgemeinen und persönlichen Versorgungssituation in Deutschland. Darüber hinaus werden in unregelmäßigen Abständen 1.000 Bundesbürger zu variierenden Themen rund um die Arzneimittelversorgung befragt. Die Befragung wird von NielsenIQ durchgeführt.

Der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller e.V. (BAH) ist der mitgliederstärkste Branchenverband der Arzneimittelindustrie in Deutschland. Er vertritt die Interessen von rund 400 Mitgliedsunternehmen, die in Deutschland ca. 80.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen. Die im BAH organisierten Unternehmen tragen maßgeblich dazu bei, die Arzneimittelversorgung in Deutschland zu sichern. So stellen sie fast 80 Prozent der in Apotheken verkauften rezeptfreien und fast zwei Drittel der rezeptpflichtigen Arzneimittel sowie einen Großteil der stofflichen Medizinprodukte für die Patientinnen und Patienten bereit.

Damit wird deutlich, dass die Impfbereitschaft gegen Corona in der Bevölkerung noch immer relativ gering ist. Besonders die Über-60-Jährigen zeigen eine höhere Impfbereitschaft, was in Anbetracht der höheren Risiken und Vulnerabilität dieser Altersgruppe erfreulich ist. Es ist jedoch von großer Bedeutung, dass auch andere Bevölkerungsteile, insbesondere gesetzlich Versicherte, Frauen und jüngere Altersgruppen, verstärkt zur Impfung ermutigt werden. Dies könnte dazu beitragen, weitere Erkrankungswellen zu verhindern und die Pandemie schneller einzudämmen. Zusätzlich sollten niedrigschwellige Anlaufstellen wie Apotheken genutzt werden, um die Impfbereitschaft zu erhöhen. Der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller setzt sich dafür ein, die Arzneimittelversorgung in Deutschland zu sichern und weist auf die Vorteile der Impfstoffe hin.

Es ist wichtig, dass sich möglichst viele Menschen impfen lassen, um sich und andere zu schützen. Die Corona-Pandemie ist noch nicht vorbei, und wir müssen weiterhin wachsam und vorsichtig sein.

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Geringe Impfbereitschaft in Herbst/Winter: Über-60-Jährige zeigen höchste Bereitschaft

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