– Die deutsche U21 spielt gegen Nordirland und Griechenland in der EM-Qualifikation 2027.
– Der Kader umfasst zwei Rückkehrer und drei neue Spieler für diese entscheidenden Spiele.
– Griechenland ist aktuell Tabellenführer der Gruppe, Deutschland liegt auf Platz zwei.
Deutschlands U21 vor richtungsweisenden EM-Spielen
Die deutsche U21-Nationalmannschaft steht vor zwei entscheidenden Spielen in der Qualifikation für die Europameisterschaft 2027 in Albanien und Serbien. Am Freitag, 27. März (ab 18 Uhr, live auf ProSieben MAXX und Joyn) empfängt die Auswahl von Antonio Di Salvo im Eintracht-Stadion in Braunschweig Nordirland. Danach geht es am Dienstag, 31. März (ab 18 Uhr MESZ/19 Uhr Ortszeit, live auf ProSieben MAXX und Joyn) in Athen gegen Griechenland.
Sportlich hat diese Länderspielphase besonderes Gewicht. Nach fünf Spieltagen liegt die DFB-Auswahl in Gruppe F mit 12 Punkten auf Rang zwei hinter Griechenland (15 Punkte) und vor Nordirland (7 Punkte). Deutschland trifft damit direkt auf die beiden stärksten Konkurrenten im Rennen um eine gute Ausgangsposition für die verbleibenden Qualifikationsspiele im Herbst.
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Di Salvo macht die Bedeutung der beiden Partien deutlich: "Nordirland und Griechenland sind unsere beiden stärksten Gruppengegner, deshalb ist diese Länderspielphase für die EM-Qualifikation von besonderer Bedeutung", sagt Di Salvo. Und der U21-Trainer formuliert das Ziel klar: "Gegen die kampfstarken Nordiren müssen wir von Beginn an dagegenhalten. Ich bin überzeugt, dass wir mit der Unterstützung unserer Fans in Braunschweig diese Partie gewinnen können, um dann in Athen ein echtes Spitzenspiel zu haben. Durch unsere Hinspielniederlage ist Griechenland derzeit Tabellenführer in unserer Gruppe, das möchten wir natürlich ändern – wohl wissend, welche Qualität die griechische Mannschaft hat. Trotzdem wollen wir beide Spiele gewinnen, um mit einer optimalen Ausgangsposition in die letzten Qualifikationsspiele im Herbst zu gehen."
Für diese Aufgaben hat der Cheftrainer einen 24 Spieler umfassenden Kader nominiert.
Der Kader: Kontinuität, Rückkehrer und neue Gesichter
Die personellen Entscheidungen folgen einer klaren Linie: Di Salvo setzt vor den richtungsweisenden Spielen vor allem auf Eingespieltheit und ergänzt den Kader punktuell. "Wir haben einen starken Kader und setzen im Wesentlichen auf die Spieler, die bereits in den bisherigen Qualifikationsspielen dabei waren", sagt der Trainer. "Zudem stoßen mit Linus Gechter von Hertha BSC und Brajan Gruda von RB Leipzig wieder zwei Rückkehrer zum Team."
Hinzu kommen drei Spieler, die erstmals zum U21-Aufgebot gehören. Neu dabei sind die Defensivspieler Karim Coulibaly vom SV Werder Bremen und Max Finkgräfe von RB Leipzig sowie Offensivspieler Cajetan Lenz vom VfL Bochum. Di Salvo verbindet die Nominierungen mit einem offenen Blick auf die Entwicklung im Nachwuchsbereich: "Wir freuen uns darauf, diese Spieler kennenzulernen und sind gespannt, wie sie sich im Kreis der U 21 einbringen werden."
Gleichzeitig muss die Mannschaft auf einige Akteure verzichten. Besonders ins Gewicht fällt der Ausfall von Lennart Karl, der diesmal bei der A-Nationalmannschaft eingeplant ist. Di Salvo wertet das ausdrücklich als Anerkennung für dessen Entwicklung: "Lennart zeigt bei den Bayern in der Bundesliga und Champions League starke Leistungen auf höchstem Niveau und hat sich damit diese Nominierung verdient", sagt der U 21-Trainer. Zudem erinnert der U21-Coach an Karls jüngsten Einfluss im Nachwuchsteam: "Auch bei uns hat er in der November-Abstellung mit drei Toren in zwei Spielen überzeugt." Ebenfalls nicht dabei sind Assan Ouedraogo, der sich im Aufbautraining befindet, und Ilyas Ansah nach Rücksprache mit Union Berlin.
Damit zeigt sich ein bekanntes Muster im deutschen Nachwuchsfußball: Die U21 soll sportlich erfolgreich sein, ist aber zugleich Übergangsstufe für Spieler, die sich für höhere Aufgaben empfehlen.
Was die Zahlen über Deutschlands U21 verraten
Der Blick auf die vorliegenden Leistungsdaten unterstreicht, dass Di Salvo vor den beiden März-Spielen auf ein Gerüst mit belastbaren Achsen setzt. Im Tor kommt Noah Atubolu laut Daten von Fussballtransfers in der laufenden EM-Qualifikation 2025/2026 auf 5 Einsätze; Stand ist März 2026. Das spricht für eine klare Besetzung auf der Schlüsselposition und für Kontinuität in einer Phase, in der Stabilität besonders wichtig ist.
Im Feld fällt vor allem Eric Martel auf. Laut Fussballtransfers bestritt er in der UEFA U21 Championship Qualification 9 Spiele, erzielte 2 Tore und spielte 585 Pässe, ebenfalls mit Stand März 2026. Diese Werte deuten auf eine zentrale Rolle im Spielaufbau und auf einen Spieler hin, der sowohl in der Präsenz als auch in der Verbindung der Mannschaft wichtig ist.
Für die Offensive liefert Nicolo Tresoldi ein weiteres Indiz. Nach Daten von Weltfussball kam er in der EM-Qualifikation 2025/2026 auf 2 Tore in 5 Einsätzen, Stand März 2026. Gerade vor Spielen gegen direkte Konkurrenten sind solche Werte relevant, weil sie zeigen, auf welche Akteure Deutschland im Abschluss bislang bauen konnte.
Zusammengenommen ergibt sich das Bild einer Mannschaft, die nicht allein von einzelnen Talenten lebt, sondern in mehreren Mannschaftsteilen über feste Bezugspunkte verfügt. Das passt zu Di Salvos Grundsatz, den Kader im Kern zusammenzuhalten und nur gezielt zu ergänzen.
Warum die Spiele gegen Nordirland und Griechenland mehr als Routine sind
Die Ausgangslage in Gruppe F erhöht den Druck. Deutschland trifft in der Qualifikation auf Lettland, Georgien, Griechenland, Nordirland und Malta. Nach dem aktuellen Stand ist der Abstand zur Spitze knapp genug, um den direkten Vergleich mit Griechenland sportlich besonders aufzuladen, während das Heimspiel gegen Nordirland keine Fehltritte erlaubt, wenn die DFB-Auswahl ihre Position in der Gruppe sichern oder verbessern will.
Hinzu kommt der Modus: Für die EM-Endrunde qualifizieren sich neben den beiden Gastgebern die neun Gruppensieger sowie der beste Gruppenzweite. Die acht verbleibenden Gruppenzweiten müssen in die Play-offs, in denen die letzten vier Endrundenteilnehmer ermittelt werden. Das erklärt, warum in dieser Phase nicht nur jeder Punkt zählt, sondern auch die Frage, ob Deutschland den Gruppensieg noch direkt angreifen kann oder sich auf das kompliziertere Szenario als Gruppenzweiter einstellen muss.
Zugleich sind solche U21-Spiele immer auch ein Schaufenster für die nächste Generation. Dass Lennart Karl diesmal nicht zur U21, sondern zur A-Nationalmannschaft reist, zeigt die enge Verbindung zwischen beiden Ebenen. Für die U21 ist das sportlich ein Verlust, für den deutschen Nachwuchs aber auch ein Signal, dass starke Leistungen in diesem Team unmittelbar weiterführen können.
Vor den Spielen gegen Nordirland und Griechenland spricht deshalb vieles für eine doppelte Bedeutung dieser Tage: Es geht um Punkte in einer engen Qualifikationsgruppe und um die Bestätigung, dass sich im deutschen Nachwuchs ein tragfähiges Gerüst entwickelt hat. Die März-Spiele können Deutschlands Ausgangsposition für den Herbst deutlich verbessern – oder die Qualifikation spürbar komplizierter machen.
Die folgenden Angaben und Zitate stammen aus einer offiziellen Pressemitteilung des Deutschen Fußball-Bundes e.V.
Weiterführende Quellen:
- „Nicolo Tresoldi erzielte 2 Tore in 5 Einsätzen für die deutsche U21 im EM-Qualifikationsspiel 2025/2026 (Stand: März 2026).“ – Quelle: https://www.weltfussball.com/teams/te28796/deutschland/
- „Noah Atubolu absolvierte 5 Einsätze als Torhüter der deutschen U21 in der EM-Qualifikation 2025/2026 (Stand: März 2026).“ – Quelle: https://www.fussballtransfers.com/nationalteam/deutschland-u21/kader/
- „Eric Martel bestritt 9 Spiele, erzielte 2 Tore und spielte 585 Pässe für die deutsche U21 in der UEFA U21 Championship Qualification (Stand: März 2026).“ – Quelle: https://www.fussballtransfers.com/nationalteam/deutschland-u21/kader/
- „Brajan Gruda (Brighton & Hove Albion) ist als Rückkehrer neu im deutschen U21-Kader für die Länderspiele (Stand: November 2025).“ – Quelle: https://www.fussballnationalmannschaft.net/u-21-kader-auf-dem-weg-zur-em-die-naechsten-laenderspiele-123186948.html
Update: Warum das Thema wichtig bleibt
Die beiden U21-Partien gegen Nordirland und Griechenland sind mehr als zwei weitere Länderspiele: Deutschland liegt in Gruppe F nur knapp hinter Griechenland und trifft ausgerechnet auf die stärksten direkten Konkurrenten. Damit entscheidet sich, ob die Mannschaft eine gute Ausgangsposition für den Herbst sichern oder ob die Qualifikation deutlich anspruchsvoller wird.
Für Fans, Sportorganisationen und den deutschen Nachwuchsbereich ist das entscheidend, weil die U21 zugleich eine Übergangsstufe ist: Mit Rückkehrern wie Linus Gechter und Brajan Gruda sowie drei neuen Spielern zeigt der Kader, wie Kontinuität und gezielte Ergänzungen in einer engen Gruppe funktionieren sollen. Die Ausfälle und die Nominierung von Lennart Karl zur A-Nationalmannschaft unterstreichen zudem, wie eng die Ebenen verzahnt sind.
Was Leserinnen und Leser jetzt wissen sollten
Warum sind die Spiele gegen Nordirland und Griechenland so entscheidend?
Weil Deutschland auf die beiden stärksten Gruppengegner trifft und Punkte über die Ausgangsposition für die verbleibenden Qualifikationsspiele im Herbst entscheiden.
Was bedeutet die aktuelle Tabelle für die weitere Qualifikation?
Deutschland ist Zweiter hinter Griechenland. Der enge Abstand macht den direkten Angriff auf den Gruppensieg möglich oder wahrscheinlicher, dass Deutschland als Gruppenzweiter in Play-offs muss.
Welche Rolle spielt der Kaderwechsel mit Rückkehrern und Neulingen?
Di Salvo setzt auf Eingespieltheit, ergänzt aber punktuell mit Rückkehrern und drei erstmals nominierten Spielern, um das Gerüst der Mannschaft zu stärken.
Wie wirkt sich das Aus von Spielern wie Lennart Karl auf die U21 aus?
Karl reist zur A-Nationalmannschaft und gilt als Anerkennung für seine Entwicklung. Gleichzeitig zeigt das System, dass starke Leistungen in der U21 in höhere Aufgaben münden.