– TÜV-Verbandsstudie 2024: Forsa befragt 500 Personalverantwortliche zu Weiterbildung in Unternehmen.
– Studie betont hohe Weiterbildungserfordernisse durch Digitalisierung, KI, Klimakrise, Fachkräftemangel und New Work.
– Online-Pressekonferenz des TÜV-Verbands am 20. März 2024 diskutiert Studienergebnisse und politische Handlungsempfehlungen.
TÜV Weiterbildungsstudie 2024: Impulse für die Arbeitswelt im Wandel
In einer zunehmend digitalisierten Welt, die rapiden Veränderungen in Technologie, Umwelt und Arbeitsmarkt unterliegt, steht die Bedeutung der beruflichen Weiterbildung im Fokus. Der TÜV-Verband hat eine umfassende Studie zur Weiterbildung in Unternehmen durchgeführt, deren Ergebnisse und Empfehlungen entscheidenden Einfluss auf die Anpassung an diese neuen Herausforderungen haben könnten. Die „TÜV Weiterbildungsstudie 2024“ wurde von Forsa im Auftrag des TÜV-Verbands erhoben und liefert Antworten auf zentrale Fragen: Wie schätzen Unternehmen die Rolle der Weiterbildung in der aktuellen Wirtschaftslage ein? Welche Fähigkeiten sind besonders gefragt? Und wie kann die Politik den Übergang in eine zukunftsorientierte Arbeitswelt unterstützen?
Für diese Studie wurden 500 Personalverantwortliche in Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitenden befragt, um ein aussagekräftiges Bild der Anforderungen und Bedürfnisse im Bereich Weiterbildung zu erhalten. Die Analyse macht deutlich, dass in einer Zeit, die durch schnelle Veränderungen bei Digitalisierung, künstlicher Intelligenz, der Bewältigung der Klimakrise sowie einem wachsenden Mangel an qualifizierten Fachkräften geprägt ist, die Weiterbildung zunehmend an Bedeutung gewinnt. Hinzu kommen gesellschaftliche Entwicklungen wie Diversität, Inklusion und die Anforderungen einer jungen Generation, die unter dem Schlagwort „New Work“ nach neuen Arbeitsmodellen sucht.
Die Ergebnisse der Studie unterstreichen: „Die Erweiterung und Aktualisierung von Kompetenzen stehen im Mittelpunkt dieser Transformation, um den vielfältigen und sich ständig wandelnden Anforderungen gerecht zu werden.“ Daraus ergibt sich, dass in einem sich rasant verändernden Arbeitsumfeld die persönliche und berufliche Weiterbildung zum Schlüssel für langfristigen Erfolg und Innovation wird.
Um die Bedeutung dieser Erkenntnisse einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen und über politische Handlungsempfehlungen zu diskutieren, lädt der TÜV-Verband zu einer Online-Pressekonferenz am 20. März 2024 ein. Als kompetenter Gesprächspartner steht Dr. Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands, bereit, um tiefergehende Einblicke zu geben und Fragen zu beantworten. Dieses Ereignis richtet sich nicht nur an Unternehmen und Bildungseinrichtungen, sondern auch an die Politik und die breite Öffentlichkeit, die eine entscheidende Rolle spielen können, um die notwendige Transformation zu einer zukunftsfähigen Arbeitswelt zu gestalten.
Die „TÜV Weiterbildungsstudie 2024“ bietet damit nicht nur Einblicke in die aktuelle Situation, sondern auch Handlungsempfehlungen für Unternehmen, politische Entscheidungsträger und Individuen auf ihrem Weg in eine sichere und nachhaltige Zukunft.
Weiterbildung in der Arbeitswelt: Chancen, Herausforderungen und Perspektiven
Weiterbildung gewinnt in der heutigen Arbeitswelt eine immer größere Bedeutung. Sie ist ein zentraler Faktor, um den tiefgreifenden Veränderungen durch Digitalisierung, Fachkräftemangel, Klimawandel und den daraus resultierenden Wandel der Arbeitsplätze gerecht zu werden. Für Gesellschaft, Unternehmen und Einzelpersonen eröffnet sie Perspektiven, die Weichen für die Zukunft stellen.
Warum ist Weiterbildung heute wichtiger denn je?
Die Anforderungen an Beschäftigte steigen kontinuierlich, da sich Technologien und Arbeitsprozesse schnell weiterentwickeln. Lebenslanges Lernen wird zur Voraussetzung, um beruflich mithalten zu können und Beschäftigungsfähigkeit zu sichern. Gleichzeitig trägt Weiterbildung zur Inklusion bei, indem sie unterschiedliche Zielgruppen einbindet und Barrieren abbaut.
Wie verändern sich Anforderungen an Unternehmen und Beschäftigte?
Unternehmen stehen vor der Herausforderung, sich flexibel an neue Marktbedingungen und gesellschaftliche Erwartungen anzupassen. Die Arbeitswelt verändert sich durch neue Arbeitsformen – etwa New Work – und erfordert ein neues Verständnis von Mitarbeiterführung und individueller Entwicklung. Für Beschäftigte sind neben fachlichen Kompetenzen zunehmend auch soziale und methodische Fähigkeiten wichtig.
Zentrale Herausforderungen und Chancen der Weiterbildung lassen sich so zusammenfassen:
- Digitalisierung verlangt technische und digitale Kompetenzen sowie die Bereitschaft zur kontinuierlichen Anpassung.
- Fachkräftemangel macht Weiterbildung zu einem strategischen Mittel, um Talente zu fördern und langfristig zu binden.
- Klimawandel führt zu neuen Berufsbildern und Aufgaben, die spezifische Qualifikationen erfordern.
- Arbeitsplatzwandel stellt Unternehmen und Beschäftigte vor die Aufgabe, sich agil auf veränderte Rahmenbedingungen einzustellen.
- Inklusion und Vielfalt fordern Angebote, die allen Menschen Zugang zu Qualifizierung ermöglichen.
- New Work betont selbstbestimmtes Lernen und eine Kultur des offenen Austauschs.
- Lebenslanges Lernen ist unverzichtbar, um in der dynamischen Arbeitswelt nicht den Anschluss zu verlieren.
Die Rolle der Weiterbildung wird weiter wachsen und zum entscheidenden Erfolgsfaktor für nachhaltige berufliche Entwicklung sowie für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Kontinuierliches Lernen wird damit zu einem zentralen Element der Zukunft der Arbeit.
Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
TÜV-Verband Einladung: Online-Pressekonferenz „Studie zur Weiterbildung in …
Original-Content übermittelt durch news aktuell.