Travel Security Day 2025: Reisesicherheit als zentrale Herausforderung der Reisewirtschaft

Der Deutsche Reiseverband (DRV) und der Krisenmanagementspezialist A3M veranstalten am 4. Dezember 2025 den digitalen Travel Security Day. Die virtuelle Fachveranstaltung bietet von 10:00 bis 17:00 Uhr praxisnahe Einblicke und Strategien zur Bewältigung aktueller Sicherheitsrisiken in der Reisewirtschaft. Für DRV-Mitglieder ist die Teilnahme kostenlos.
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Inhaltsübersicht

– Virtueller Travel Security Day am 4. Dezember 2025 zu Reisesicherheit.
– Veranstaltung behandelt Klimarisiken, Krisenmanagement und Cybergefahren.
– Ausrichter sind der Deutsche Reiseverband und der Krisenmanagementspezialist A3M.

Reisesicherheit im Fokus: Digitaler Travel Security Day 2025

Sicherheit auf Reisen zählt zu den wichtigsten Herausforderungen der globalen Reisewirtschaft. Der Deutsche Reiseverband (DRV) und der Krisenmanagementspezialist A3M setzen sich bei ihrem digitalen Travel Security Day am 4. Dezember 2025 damit auseinander.* Die ganztägige virtuelle Fachveranstaltung bietet praxisnahe Einblicke und Strategien zur Vorbereitung auf neue Sicherheitsrisiken.*

Für DRV-Mitglieder ist die Teilnahme kostenlos.* Die Anmeldung erfolgt über das DRV-Seminarportal.* Das Programm verbindet verschiedene Vorträge und Diskussionsrunden aus Wissenschaft, Wirtschaft und Praxis.*

Reisen bedeutet heute, Verantwortung zu übernehmen – für Gäste, Mitarbeitende und Partner weltweit. Sicherheit ist dabei kein Randthema mehr, sondern Teil der Reisequalität.

Mit dem Travel Security Day wollen wir Orientierung geben, Wissen bündeln und den Austausch fördern – über Branchengrenzen hinweg.

Der Travel Security Day verbindet Fachwissen mit Praxisbeispielen und trägt dazu bei, die Resilienz der Reisewirtschaft in Krisenzeiten zu stärken.* Die virtuelle Fachveranstaltung wendet sich an Fachleute aus verschiedenen Bereichen der Reisebranche.*

Reisesicherheit im Wandel: Neue Risiken erfordern umfassende Strategien

Die Anforderungen an Reisesicherheit haben sich in den letzten Jahren grundlegend gewandelt. Was früher primär Diebstahlsschutz und Verkehrssicherheit umfasste, ist heute ein komplexes Geflecht aus physischen und digitalen Risiken. Veranstalter, Unternehmen und Reisende stehen vor der Herausforderung, sich auf ein erweitertes Sicherheitsspektrum einzustellen, das von Naturphänomenen bis zu geopolitischen Spannungen reicht.

Warum Reisesicherheit heute komplexer ist

Klimaveränderungen stellen eine zunehmende Herausforderung für die Reisewirtschaft dar.* Extremwetterereignisse beeinträchtigen nicht nur die Reiseplanung, sondern erfordern auch neue Evakuierungs- und Schutzmaßnahmen.* Reiseziele, die bisher als sicher galten, müssen heute auf ihre Klimaresilienz hin bewertet werden.*

Geopolitische Konflikte und instabile Regionen verkomplizieren die globale Reiseplanung zusätzlich.* Unternehmen müssen nicht nur Reisen in bekannte Risikogebiete managen, sondern auch die Fähigkeit entwickeln, schnell auf neu entstehende Konflikte zu reagieren.* Diese Dynamik erfordert kontinuierliche Lagebeurteilungen und flexible Sicherheitskonzepte.*

Die Digitalisierung bringt eigene Sicherheitsherausforderungen mit sich.* Soziale Medien und permanente Erreichbarkeit erhöhen die Sichtbarkeit von Reisenden und schaffen neue Angriffsflächen.* Die zunehmende Vermischung von Beruflichem und Privatem – Stichworte wie Bleisure und Homeoffice – verwischt klare Verantwortungsgrenzen.* Arbeitgeber stehen vor der Frage, wo ihre Fürsorgepflicht beginnt und endet, wenn Mitarbeiter von beliebigen Orten aus arbeiten. Diese Entwicklung macht deutlich, dass Reisesicherheit heute mehr umfasst als den Schutz während der eigentlichen Reise – sie erstreckt sich auf den gesamten digitalen und physischen Raum, in dem sich Reisende bewegen.

Statistiken, Fakten & Recherchebefunde

Die aktuelle Datenlage zum Reiseverhalten und Sicherheitsrisiken zeigt ein differenziertes Bild. Während die Reiselust der Deutschen wieder das Vorkrisenniveau erreicht hat, wachsen gleichzeitig die finanziellen Zwänge und geopolitischen Unsicherheiten.

Wesentliche Zahlen zur Nachfrage und zu Sicherheitsrisiken

Laut ADAC haben 58 % der Deutschen im Jahr 2024 eine Urlaubsreise unternommen, was dem Vorkrisenniveau entspricht (Stand: 2025). Parallel dazu steigt jedoch der finanzielle Druck: Der Anteil der Personen mit geringem Urlaubsbudget, die für 2025 einen kompletten Reiseverzicht planen, hat sich nahezu verdoppelt – von 17 % im Jahr 2022 auf 32 % im Jahr 2025 (Stand: 2025).

Die Sicherheitslage bleibt dynamisch. Staatliche Stellen reagieren auf die Entwicklungen häufig mit generellen Reisewarnungen.

Jahr Indikator Wert Einheit/Hinweis Quelle/Stand
2024 Anteil Deutscher mit Urlaubsreise 58 % (Stand: 2025) ADAC*
2025 Anteil mit Verzichtsplanung bei geringem Budget 32 % (Stand: 2025) ADAC*
2025 Expertenerwartung zu Auswirkungen geopolitischer Krisen bis zu 75 % (Stand: Januar 2025) Risikomanagement-Experten*

Auswirkungen & gesellschaftliche Relevanz

Die veränderte Sicherheitslage trifft verschiedene Reisende auf unterschiedliche Weise. Privatpersonen reagieren zunehmend mit Verzichtsplanung: Es zeigen sich Hinweise, dass ein Teil der Deutschen überlegt, auf Urlaubsreisen zu verzichten (Stand: 2025). Hinter dieser Entscheidung stehen nicht nur Budgetfragen, sondern auch wachsende Unsicherheit angesichts geopolitischer Spannungen. Experten rechnen damit, dass bis zu 75 Prozent der Geschäftsreisen mittlerweile von geopolitischen Risiken beeinflusst werden (Stand: Januar 2025).

Für Geschäftsreisende verschärft sich die Situation besonders in Hochrisikoregionen. Die A3M-Risk-Map verzeichnet eine Verschlechterung der Sicherheitslage in 77 Ländern (Stand: Januar 2025)*. Die Grenzen zwischen Beruflichem und Privatem verwischen dabei zusehends: Bleisure-Reisen und Remote Work werfen neue Fragen auf – wo beginnt eigentlich die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers, wenn Mitarbeiter von ihrem Hotelzimmer aus arbeiten oder private Verlängerungen an Dienstreisen anhängen?

Unternehmen stehen vor komplexen Herausforderungen. Sie müssen nicht nur Reisende in unsichere Regionen entsenden, sondern auch klare Richtlinien für die wachsende Grauzone zwischen Dienstreise und Privataufenthalt entwickeln. Die rechtliche Verantwortung erstreckt sich von der Reisevorbereitung bis zur Krisenintervention. Reiseveranstalter wiederum müssen täglich über Routen entscheiden und transparent kommunizieren, wenn sich die Sicherheitslage vor Ort abrupt ändert.

Praktische Konsequenzen für Reisende und Unternehmen

Die neue Sicherheitsrealität erfordert konkrete Maßnahmen:

  • Vorabinformationen über die Sicherheitslage im Zielgebiet einholen
  • Versicherungsschutz speziell für Risikoregionen überprüfen
  • Notfallkontakte hinterlegen und kommunizieren
  • Regelmäßige Sicherheitsschulungen für häufig Reisende

Diese Schritte helfen, Risiken zu minimieren und im Ernstfall schnell handeln zu können. Dabei geht es nicht um Abschreckung, sondern um verantwortungsvolles Reisemanagement in einer zunehmend komplexen Welt.

Reisesicherheit gestalten: Handlungsimpulse für die Zukunft

Die Sicherheitslage in vielen Reiseländern erfordert ein entschlossenes Handeln aller Beteiligten. Laut der A3M-Risk-Map weisen 77 Länder eine verschlechterte Sicherheitslage auf – Stand: Januar 2025*. Diese Entwicklung unterstreicht die Dringlichkeit für die gesamte Branche, proaktive Maßnahmen zu etablieren. Unternehmen sollten ihre Sicherheitskonzepte jetzt überprüfen und an die neuen Realitäten anpassen. Der Austausch zwischen Reiseveranstaltern und Sicherheitsdienstleistern gewinnt dabei ebenso an Bedeutung wie Investitionen in moderne Krisenkommunikationssysteme.

Für Geschäftsreisende in Hochrisikoregionen werden spezielle Schulungen unverzichtbar. Mitarbeiter benötigen klare Handlungsanleitungen für Notfälle und ein Bewusstsein für lokale Gefahren. TRISAVO empfiehlt umfassende Sicherheitskonzepte – Stand: April 2025*. Parallel dazu lohnt sich die regelmäßige Konsultation staatlicher Reise- und Sicherheitshinweise. Diese kostenlosen Ressourcen bieten wertvolle Orientierung bei der Reiseplanung und tragen dazu bei, Risiken frühzeitig zu erkennen.

Der Travel Security Day am 4. Dezember 2025 bietet die ideale Plattform, um diese Themen praxisnah zu diskutieren. Die virtuelle Fachveranstaltung von DRV und A3M bringt Experten aus Touristik, Sicherheitsmanagement und Wissenschaft zusammen. Hier können Unternehmen konkrete Strategien entwickeln und von Best Practices profitieren. Solche Formate stärken die Resilienz der gesamten Reisewirtschaft und fördern den branchenübergreifenden Wissenstransfer.

Die anhaltende Reiselust der Deutschen zeigt, dass Sicherheitsthemen breite Bevölkerungskreise betreffen. Laut ADAC lag die Reisenachfrage bei 58 Prozent im Jahr 2024 – Stand: 2025*. Diese stabile Nachfrage unterstreicht die öffentliche Relevanz von Reisesicherheit. Sowohl Urlaubs- als auch Geschäftsreisende profitieren von transparenten Informationen und gut vorbereiteten Unternehmen. Eine Kultur der Sicherheit kommt letztlich allen zugute – den Reisenden, den Beschäftigten und der gesamten Branche.

Die hier aufgeführten Informationen und Zitate stammen aus einer offiziellen Pressemitteilung des Deutschen Reiseverbands (DRV).

Weiterführende Quellen:

8 Antworten

  1. Ich finde es toll zu sehen, wie sich die Branche anpasst! Die Verbindung von Theorie und Praxis ist sehr wichtig. Welche Expertinnen und Experten werden beim Travel Security Day sprechen? Ich würde gerne mehr darüber wissen!

    1. Ich hoffe auf interessante Diskussionen! Es wäre gut zu wissen, ob es auch Themen gibt wie Cybergefahren und deren Auswirkungen auf Reisende. Hat jemand schon Erfahrungen damit gemacht?

    2. @Jurgens Henri Gute Frage! Ich denke auch, dass Cybergefahren immer wichtiger werden bei Reisen heutzutage. Vielleicht können wir hier einige Best Practices austauschen!

  2. Sicherheit auf Reisen ist wirklich ein großes Thema. Ich denke, dass viele Menschen sich unsicher fühlen und deshalb weniger reisen wollen. Was denkt ihr über spezielle Schulungen für Geschäftsreisende? Wäre das nicht sinnvoll?

    1. Ja, Schulungen wären super! Ich glaube auch, dass man sich viel besser vorbereitet fühlt, wenn man weiß, was man tun kann in einer Krise. Gibt es da schon Angebote für kleine Unternehmen?

  3. Ich bin überrascht über die Zahlen zur geopolitischen Lage. Es scheint, als ob das immer mehr Reisende betrifft. Wie können wir sicherstellen, dass wir die richtigen Informationen haben? Ist es nicht wichtig, auch von anderen Ländern zu hören?

  4. Die Statistik über Urlaubsreisen ist echt spannend! 58% klingt gut, aber warum planen so viele, auf Reisen zu verzichten? Das zeigt doch, wie wichtig Informationen zur Sicherheit sind. Wo kann ich mehr darüber erfahren?

  5. Ich finde die Idee des Travel Security Day klasse! Es ist wichtig, dass wir uns über Reisesicherheit austauschen, besonders in der heutigen Zeit mit all den Klimarisiken. Gibt es schon konkrete Vorträge zu bestimmten Reiseländern?

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