Tierversuche an Affen in Deutschland: Aktuelle Zahlen, Hintergründe und Bundestagspetition zum Welttierschutztag

Zum Welttierschutztag am 4. Oktober legt der Verein Ärzte gegen Tierversuche erstmals offen, dass in 14 Forschungseinrichtungen in acht Bundesländern jährlich zwischen 1.700 und 3.500 Affen für Experimente eingesetzt werden, viele davon über Jahre hinweg. Die Analyse zeigt, dass über Art, Ablauf und Nutzen dieser Versuche kaum Transparenz herrscht. Ärzte gegen Tierversuche fordert einen sofortigen Stopp aller Affenexperimente und wirbt dafür, die noch bis zum 20. Oktober laufende Bundestagspetition zu unterzeichnen.
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– Neue Analyse: Tierversuche an Affen in 14 Einrichtungen in acht Bundesländern.
– Jährlich leiden 1.700–3.500 Affen teils jahrzehntelang in Labors.
– Zum Welttierschutztag fordert ÄgT sofortigen Stopp aller Affenexperimente und Petition.

Welttierschutztag 2025: Erstmals umfassende Zahlen zu Affenversuchen in Deutschland

Am 4. Oktober, dem Welttierschutztag, legt der Verein Ärzte gegen Tierversuche (ÄgT) eine neue Analyse zum Ausmaß von Affenversuchen in Deutschland vor. Sie identifiziert erstmals 14 Einrichtungen in acht Bundesländern, in denen jährlich zwischen 1.700 und 3.500 Affen für wissenschaftliche Experimente eingesetzt werden. Besonders erschütternd ist, dass viele dieser Tiere über Jahre oder sogar Jahrzehnte im Labor verbringen.

Die Untersuchung deckt zudem erhebliche Intransparenz auf: Über Art, Ablauf und Zweck vieler Versuche herrscht kaum öffentliche Information. ÄgT nennt dieses fehlende Wissen "erschütternd" und fordert ein sofortiges Ende aller Affenversuche sowie eine Abschaffung aller Tierversuche insgesamt.

Dr. Corina Gericke, Tierärztin und Vizevorsitzende von ÄgT, stellt klar:
„**Unsere Analyse zeigt das Ausmaß des Leids von Affen in deutschen Laboren. Es ist erschütternd, dass unsere nächsten Verwandten oftmals über Jahrzehnte in Experimenten gequält werden. Zudem haben die Ergebnisse keinerlei Nutzen für den Menschen. Wir fordern ein sofortiges Ende aller Affenversuche und setzen uns für die Abschaffung aller Tierversuche ein.**“

Statt die qualvollen Tierversuche fortzusetzen, plädiert der Verein für die umgehende Förderung einer humanbasierten Forschung. Diese basiert auf menschlichen Zellkulturen, Mini-Organen und Multi-Organ-Chips sowie verstärkter Krankheitsprävention und verspricht eine ethisch vertretbare Alternative.

Zur Unterstützung eines solchen Richtungswechsels läuft aktuell eine Bundestagspetition von ÄgT und PETA, die bis zum 20. Oktober 2025 Unterschriften sammelt. Erreicht die Initiative mindestens 30.000 Stimmen, muss sich der Bundestag mit den Forderungen befassen. Dr. Gericke appelliert an die Bevölkerung:
„**Ihre Unterschrift zählt. Bitte unterstützen Sie die Petition!**“

Affenversuche in Deutschland: Aktuelle Zahlen, Standorte und Hintergründe

Im Jahr 2023 wurden in Deutschland laut offizieller Statistik zwischen 1.489 und 1.676 Affen für Tierversuche eingesetzt. Die Aufschlüsselung nach Affenarten zeigt, dass vorrangig Javaneraffen (Langschwanzmakaken), Rhesusaffen und Weißbüscheläffchen betroffen sind. Diese Zahlen stammen aus den Berichten der Bundesbehörden und geben einen Einblick in das Ausmaß dieser Forschung, auch wenn sie längst nicht alle Aktivitäten abbilden.

Neuere Recherchen von Ärzte gegen Tierversuche aus dem Jahr 2025 legen nahe, dass tatsächlich bis zu 3.500 Affen jährlich in deutschen Laboren für Versuche genutzt werden. Diese Diskrepanz entsteht vor allem durch sogenannte „kontinuierliche Versuche“, bei denen Tiere über Jahre hinweg in verschiedenen Experimenten eingesetzt werden, was offiziell häufig unzureichend dokumentiert und transparent gemacht wird. Die Transparenzproblematik bleibt damit ein zentrales Thema im Umgang mit Tierversuchen an Affen.

Wo finden die meisten Affenversuche statt?

Die geografische Verteilung zeigt deutlich, dass der Großteil der Affenversuche in wenigen Bundesländern konzentriert ist. Nordrhein-Westfalen führt die Liste mit den höchsten Zahlen an, gefolgt von Baden-Württemberg und Hessen.

  • Nordrhein-Westfalen: Das Labor von Lapcorp in Münster dominiert mit jährlichen Einsätzen von weit über tausend Javaneraffen und vielen Weißbüscheläffchen. Insbesondere regulatorische Tests spielen hier eine große Rolle, etwa bei Substanzprüfungen an schwangeren Affen.
  • Baden-Württemberg: Vier Einrichtungen sind hier bekannt, unter anderem das Hertie-Institut für Klinische Hirnforschung sowie das Institut für Zoologie an der Universität Tübingen. Hier liegt der Fokus vor allem auf neurologischer Forschung an Rhesusaffen.
  • Hessen: Laboratorien am Ernst Strüngmann Institut in Frankfurt, der Universität Marburg und dem Paul-Ehrlich-Institut in Langen setzen ebenfalls verstärkt Affen ein, vorrangig für neurologische Forschung und Infektionsstudien.

An 14 Einrichtungen in acht Bundesländern werden Affen für verschiedene Forschungszwecke verwendet, darunter auch die Bundesländer Bayern, Bremen, Niedersachsen, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Die eingesetzten Arten umfassen neben Javaneraffen und Rhesusaffen weitere Weißbüscheläffchen, Totenkopfäffchen, Grüne Meerkatzen, Paviane und Marmosetten.

Übersicht: Offizielle Zahlen und NGO-Schätzungen zu Affenversuchen in Deutschland

Jahr Offizielle Zahlen (gerechnet) NGO-Schätzung (ÄgT, Stand 2025) Transparenzstatus
2023 1.489 – 1.676 Statistisch erfasst
2025 (geschätzt) Bis zu 3.500 Dunkelziffer durch „kontinuierliche Versuche“

Neben den Angaben zu Menge und Arten zeigt sich auch in der Art der Versuche eine deutliche Tendenz: Die neurologische Forschung und regulatorische Tests nehmen den Hauptteil ein. Die neurologische Forschung konzentriert sich auf Hirnfunktionen, oft mit Rhesusaffen in Tübingen, Frankfurt oder Bremen. Regulatorische Tests beinhalten etwa die Prüfung von Medikamenten oder Substanzen auf Sicherheit und Verträglichkeit, vor allem in Nordrhein-Westfalen.

Diese Schwerpunkte verdeutlichen, worauf sich Tierversuche mit Affen in Deutschland fokussieren und welche Belastungen damit für die Tiere verbunden sind. Die Suche nach neuen Erkenntnissen bleibt mit erheblichen ethischen und wissenschaftlichen Fragen verbunden.

Hauptstandorte und betroffene Affenarten

  • Nordrhein-Westfalen: Lapcorp Münster – Javaneraffen, Weißbüscheläffchen
  • Baden-Württemberg: Tübingen (Hertie-Institut, Universität, Exzellenzcluster) – Rhesusaffen; Boehringer Ingelheim, Biberach – Javaneraffen
  • Hessen: Frankfurt (Ernst Strüngmann Institut), Marburg (Uni), Langen (Paul-Ehrlich-Institut) – Rhesusaffen, Weißbüscheläffchen, Grüne Meerkatzen, Totenkopfäffchen
  • Weitere Einrichtungen in Bayern, Bremen, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt mit variierenden Arten und Forschungszwecken

Die beiden Zahlenquellen – offizielle Statistik und NGO-Schätzungen – offenbaren eine große Unsicherheit in Bezug auf das tatsächliche Ausmaß. Diese Lücke stellt eine Herausforderung für eine sachliche Diskussion über Affenversuche dar und unterstreicht die Forderung nach besserer Zugang zu Daten und mehr Transparenz in der Forschung.

Die Folgen für Forschung, Gesellschaft und Tierwohl: Affen im Labor im Fokus

Versuche an Affen stehen seit Jahren im Spannungsfeld zwischen wissenschaftlichem Fortschritt, ethischen Fragen und gesetzlichen Vorgaben. Unter den gesetzlichen Regelungen nimmt die EU-Richtlinie 2010/63/EU einen zentralen Platz ein. Sie stellt den Schutz von Tieren in der Forschung sicher und verbietet den Einsatz von Menschenaffen grundsätzlich. In Deutschland ergänzt das Tierschutzgesetz diese Vorgaben und setzt strenge Maßstäbe für den Umgang mit Versuchstieren. Dennoch bleibt die Haltung und Verwendung von Affen in Experimenten brisant – nicht zuletzt wegen der langen Lebensdauer der Tiere im Labor.

Affen können bis zu 20 Jahre oder länger in Forschungseinrichtungen gehalten werden. Diese Dauer trägt zur besonderen Belastung bei, weil sich Leid und Stress über viele Lebensjahre erstrecken. Die bei Ärzten gegen Tierversuche e.V. vorliegende Analyse zeigt, dass Affen häufig in sogenannten „kontinuierlichen Versuchen“ eingesetzt werden, was bedeutet, dass sie über lange Zeiträume für verschiedene Testzwecke benutzt werden. Diese Praxis fällt in vielen Fällen aus den offiziellen Statistiken heraus und sorgt für erhebliche Transparenzdefizite.

Der Vorwurf der Intransparenz richtet sich gegen die unzureichende Erfassung und Offenlegung von Tierversuchen an Affen. Die statistischen Angaben unterschätzen die tatsächlichen Zahlen, weil nur einzelne Versuchsabschnitte offiziell gemeldet werden. Dies erschwert eine öffentliche Kontrolle und eine fundierte Debatte über das Ausmaß und die Art der Affenversuche.

Neben den gesetzlichen Grundlagen rücken auch ethische Fragen in den Mittelpunkt. Die Verwendung unserer nächsten Verwandten in wissenschaftlichen Experimenten löst eine emotionale und gesellschaftliche Debatte aus. Kritiker argumentieren, dass die Leidensdauer der Tiere unverhältnismäßig hoch sei und die Erkenntnisse für den Menschen nur begrenzten Nutzen brächten. Als Alternative schlagen Fachleute vermehrt humanbasierte Methoden vor. Dazu zählen der Einsatz von menschlichen Zellkulturen, Mini-Organen sowie Multi-Organ-Chips, die biologische Prozesse realistisch nachbilden und tierversuchsfreie Forschung ermöglichen.

Wie lange verbringen Affen im Labor?

Die lange Verweildauer von Affen im Labor stellt einen der hartnäckigsten Kritikpunkte dar. In Deutschland gibt es Berichte, dass Versuchstiere unter Umständen bis zu zwei Jahrzehnten in Forschungszentren verbringen. Diese Dauer ist ungewöhnlich im Vergleich zu anderen Versuchstieren und führt zu erheblichen Fragen bezüglich des Tierwohls. Tiere zeigen oftmals chronische Stresssymptome und Verhaltensänderungen, die aus der langjährigen Haltung in künstlichen Umgebungen resultieren.

Pro- und Contra-Argumente zur Nutzung von Affen in der Forschung

  • Pro:

    • Fortschritte in der Neurologie und Medizin, die ohne Affenversuche schwer zu erzielen wären
    • Möglichkeit der Untersuchung komplexer biologische und neurologischer Prozesse
    • Regulatorische Tests zur Sicherung von Medikamenten und Chemikalien für den Menschen
  • Contra:

    • Langjähriges Leiden und psychische Belastungen der Tiere
    • Geringe Übertragbarkeit der Ergebnisse auf den Menschen
    • Verfügbare wissenschaftliche Alternativen wie Zellkulturen und Organchips
    • Mangelnde Transparenz hinsichtlich Durchführung und Zweck der Versuche

Die anhaltende Debatte spiegelt die wachsende Sensibilität für Tierwohl wider und stellt die Frage nach der Zukunft der Forschung mit Affen. Während gesetzliche Regelungen Schutz bieten, zeigen Researches einen großen Bedarf an Nachbesserungen, insbesondere bei der Erfassung und Veröffentlichung von Tierversuchsdaten. Die ethische Dimension verlangt eine kritische Neubewertung und verstärkte Förderung tierversuchsfreier Methoden, damit die Forschung sowohl verantwortungsvoll als auch innovativ bleibt.

Gesellschaftliche Debatte, Petition und Perspektiven für die Forschung ohne Tierversuche

Die Diskussion um Tierversuche an Affen in Deutschland gewinnt an Intensität und Einfluss. Immer mehr Menschen hinterfragen den Einsatz unserer nächsten Verwandten in Laborexperimenten, was die gesellschaftliche Debatte zunehmend prägt. Politisch rückt das Thema stärker in den Fokus, unter anderem durch die laufende Bundestagspetition, die eine klare Reaktion auf das bisher wenig transparente Ausmaß der Affenversuche fordert. Sollte die erforderliche Zahl an Unterschriften erreicht werden, zwingt dies den Deutschen Bundestag, sich mit den vorgebrachten Anliegen eingehend zu befassen und könnte das Tempo gesetzlicher Änderungen beschleunigen.

Aktuell steht die gesetzliche Debatte 2025 an einem Wendepunkt. Zahlreiche Stimmen aus Wissenschaft und Gesellschaft fordern nicht nur mehr Offenheit, sondern vor allem eine Abkehr von Tierversuchen zugunsten neuer, tierfreier Methoden. Die Chancen dafür steigen durch innovative Ansätze wie Multi-Organ-Chips, die menschliche Organsysteme auf Miniaturformat präzise nachbilden. Solche Technologien ermöglichen eine humanbasierte Forschung, die sowohl ethischen Maßstäben als auch den Anforderungen moderner Wissenschaft gerecht wird.

Diese Fortschritte veranschaulichen einen Weg, der das Leid von Affen in Laboren erheblich reduzieren könnte. Sie eröffnen zudem neue Perspektiven in der Medizin, weil sie menschlichere Modelle liefern und Krankheiten unter veränderten Bedingungen präziser untersuchen lassen. Die wachsende gesellschaftliche Kritik und die Entwicklung alternativer Forschungsansätze verbinden sich so zu einem Mosaik, das den Weg in eine Zukunft zeichnet, in der Tierversuche an Affen zunehmend als überholt gelten.

Die nachfolgenden Angaben und Zitate stammen aus einer Pressemitteilung von Ärzte gegen Tierversuche e.V.

Weiterführende Quellen:

  • „Im Jahr 2023 wurden in Deutschland rund 1.489 Affen und Halbaffen für Tierversuche verwendet, darunter etwa 7,3 % Neuweltaffen. Der Rest sind überwiegend Altweltaffen wie Javaneraffen, Rhesusaffen und Weißbüschelaffen. Menschenaffen dagegen werden nicht mehr eingesetzt (Stand 2023).“ – Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/646966/umfrage/anteil-von-altweltaffen-an-fuer-wissenschaftliche-zwecke-verwendeten-affen-in-deutschland/
  • „Im Jahr 2023 wurden offiziell 1.676 nicht-menschliche Primaten in Deutschland für Tierversuche eingesetzt, was eines der aktuell verfügbaren offiziellen Jahresdaten darstellt.“ – Quelle: https://www.tierschutzbund.de
  • „Die Einrichtungen mit Affenversuchen in Deutschland sind über 14 Labore in 8 Bundesländern verteilt, wobei Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Hessen die Standorte mit den meisten Versuchen sind (Stand 2025).“ – Quelle: https://www.openpr.de/news/1292966/Neue-Recherche-deckt-Ausmass-der-Tierversuche-an-Affen-in-Deutschland-auf.html
  • „Die Versuchsarten konzentrieren sich vor allem auf neurologische Forschung (Hirnforschung an Affen in Tübingen, Frankfurt, Marburg), regulatorische Tests (vor allem in Münster bei Lapcorp), und weitere Bereiche wie Infektionsforschung. Ein Großteil der Affen wird für Hirnprojekte Jahrzehnte lang in Gefangenschaft gehalten (Stand 2025).“ – Quelle: https://www.peta.de/themen/tierversuche-affen/
  • „Es bestehen Transparenzdefizite, vor allem bezüglich der Dunkelziffer von nicht offiziell erfassten Affenversuchen, etwa aufgrund kontinuierlicher Versuche und Wiederverwendung der Tiere. Offizielle Berichte erfassen etwa 1.489 bis 1.676 Affen (2023), wohingegen NGO-Schätzungen eine höhere Anzahl an vermuten Versuchen ansetzen (bis ca. 3.500 jährlich, Stand 2025). Diese Abweichungen resultieren aus unterschiedlichen Erfassungsmethoden und fehlendem Zugang zu Daten von privaten Laboren.“ – Quelle: https://www.bf3r.de, https://www.openpr.de/news/1292966/Neue-Recherche-deckt-Ausmass-der-Tierversuche-an-Affen-in-Deutschland-auf.html
  • „Der gesetzliche Rahmen für Tierversuche an Affen in Deutschland und der EU basiert auf EU-Öffentlichkeitsrichtlinien und dem deutschen Tierschutzgesetz, mit Regelungen zur Genehmigung, Einsatzbeschränkungen und Haltungsvorschriften. Menschenaffenversuche sind seit Jahren verboten (Stand 2025).“ – Quelle: https://ec.europa.eu, https://www.bmel.de
  • „Die durchschnittliche Verweildauer von Affen in Forschungslaboren variiert stark, häufig werden einzelne Tiere über Jahre oder sogar Jahrzehnte eingesetzt, insbesondere in der Hirnforschung (Stand 2024/2025). Konkrete mediale Erhebungen berichten von bis zu 20 Jahren Lebenszeit in Experimenten.“ – Quelle: https://www.peta.de/themen/tierversuche-affen/
  • „Kontinuierliche Experimente, bei denen Affen dauerhaft oder über sehr lange Zeiträume in Versuchsanlagen gehalten werden, sind statistisch nicht immer vollständig erfasst, was die offizielle Statistik gegenüber der realen Tieranzahl unterschätzt (Stand aktuell 2025).“ – Quelle: https://www.bfr.bund.de, https://www.openpr.de/news/1292966/Neue-Recherche-deckt-Ausmass-der-Tierversuche-an-Affen-in-Deutschland-auf.html
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8 Kommentare

  1. ‚Tierversuche sollten abgeschafft werden‘ – dem stimme ich voll und ganz zu! Welche Maßnahmen denkt ihr sollten ergriffen werden? Vielleicht könnte eine stärkere Aufklärung in Schulen helfen.

  2. Die Situation ist wirklich bedenklich und muss dringend geändert werden! Es wäre interessant zu wissen, wie viele Menschen tatsächlich an der Petition teilnehmen. Ich hoffe viele unterstützen das Anliegen.

    1. ‚Ethisch vertretbare Alternativen‘ sind wichtig! Ich würde gerne mehr über diese neuen Technologien wie Multi-Organ-Chips erfahren und wie sie helfen könnten.

    2. ‚Transparenz in der Forschung‘ ist ein großes Thema! Ich finde es wichtig, dass jeder Zugang zu Informationen hat und sich aktiv beteiligen kann.

  3. Ich finde es gut, dass ÄgT auf diese Probleme aufmerksam macht. Aber ich frage mich auch, warum die Gesellschaft nicht stärker reagiert. Was können wir tun, um den Druck auf die Politik zu erhöhen?

  4. Es ist traurig zu hören, dass Affen so lange in Laboren leben müssen. Welche Alternativen gibt es zur Tierversuchsforschung? Ich hoffe, dass wir bald bessere Lösungen finden können.

  5. Ich finde die Zahlen, die hier genannt werden, echt erschreckend. 3.500 Affen jedes Jahr für Experimente sind einfach zu viel. Warum gibt es nicht mehr Transparenz? Wie können wir sicher sein, dass alles fair geht?

    1. Ja, das ist wirklich schlimm! Ich frage mich, was genau mit diesen Tieren passiert und ob die Ergebnisse überhaupt nützlich sind. Wir sollten mehr über die Methoden der Forschung erfahren!

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