Tierschutzgesetz-Novelle bricht Koalitionsvertrag – Anbindehaltung bleibt erlaubt

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Bundeslandwirtschaftsministerium plant Abschaffung der ganzjährigen Anbindehaltung

Das Bundeslandwirtschaftsministerium plant laut einem aktuellen Referentenentwurf des Tierschutzgesetzes lediglich die Abschaffung der ganzjährigen Anbindehaltung von Rindern. VIER PFOTEN kritisiert dieses Umschwenken und fordert die komplette Abschaffung der tierquälerischen Anbindehaltung. „Die Rinder müssen die meiste Zeit fixiert an ein und derselben Stelle stehen. Sie haben angebunden keine Möglichkeit, zu laufen oder sich umzudrehen“, sagt Rüdiger Jürgensen, Mitglied der Geschäftsleitung VIER PFOTEN Deutschland.

Anbindehaltung ist Teil einer nicht zeitgemäßen ,Traditionshaltung‘
Bereits jetzt laufen Agrar-Lobby und Teile der Politik Sturm gegen diesen ohnehin schon ungenügenden Referentenentwurf. „Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir darf nicht zulassen, dass der ohnehin schon ungenügende Entwurf noch weiter abgeschwächt wird. Die Anbindehaltung von Rindern ist Teil einer nicht mehr zeitgemäßen ,Traditionshaltung‘, die vor allem auf dem Rücken fühlender Lebewesen ausgetragen wird. Es ist mehr als kritisch zu betrachten, dass das komplette Verbot der Anbindehaltung vom Tisch ist – das ist ein klarer Bruch mit dem Koalitionsvertrag“, so Jürgensen.

Forderungen VIER PFOTEN
VIER PFOTEN fordert das sofortige Verbot der ganzjährigen Anbindehaltung sowie der Kombinationshaltung. Übergangsfristen darf es nur für Betriebe geben, die sich zu einem tiergerechten Umbau der Haltung und mehrmonatigem sommerlichen Weidegang verpflichten. Während dieser Übergangsfrist muss verpflichtend ganzjährig ein täglicher Auslauf auf einem Laufhof gewährleistet sein.

Über VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz
VIER PFOTEN ist die globale Tierschutzorganisation für Tiere unter direktem menschlichem Einfluss, die Missstände erkennt, Tiere in Not rettet und sie beschützt. Die 1988 von Heli Dungler und Freunden in Wien gegründete Organisation tritt für eine Welt ein, in der Menschen Tieren mit Respekt, Mitgefühl und Verständnis begegnen. Im Fokus ihrer nachhaltigen Kampagnen und Projekte stehen Streunerhunde und -katzen sowie Heim-, Nutz- und Wildtiere – wie Bären, Großkatzen und Orang-Utans – aus nicht artgemäßer Haltung sowie aus Katastrophen- und Konfliktzonen. Mit Büros in Australien, Belgien, Bulgarien, Deutschland, Großbritannien, Kosovo, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz, Südafrika, Thailand, der Ukraine, den USA und Vietnam sowie Schutzzentren für notleidende Tiere in elf Ländern sorgt VIER PFOTEN für rasche Hilfe und langfristige Lösungen. Quelle: VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz.

13 Antworten

  1. Diese Novelle ist ein Schlag ins Gesicht für den Tierschutz! Anbindehaltung sollte endlich verboten werden! #Tierquälerei

    1. Lieber Kommentator, während einige möglicherweise eine andere Meinung haben, ist die Anbindehaltung für viele Tiere eine quälende und unnatürliche Art der Haltung. Es ist wichtig, alternative Methoden zu erkunden, die das Wohlergehen und die Freiheit der Tiere respektieren.

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