– Ausgabe 3/2025 des Magazins erscheint am 4. September mit dem Titelthema Haustierwahl.
– Reportage über kerngesunde Tiere, als überschüssig eingestuft und getötet in deutschen Zoos.
– EU-Parlament verabschiedet „Cats & Dogs Proposal“ für verbesserten Schutz von Hunden und Katzen.
Die neue Ausgabe von DU UND DAS TIER: Ein umfassender Blick auf Verantwortung und Schutz für Tiere
Die am 4. September erschienene Ausgabe 3/2025 von DU UND DAS TIER widmet sich erneut wichtigen Fragen rund um Haustiere, Artenschutz und Tierwohl. Im Mittelpunkt steht die Titelgeschichte „Welches Tier passt zu mir?“. Das Magazin unterstreicht, dass Haustiere nicht nur Freude bringen, sondern auch langfristige Verpflichtungen mit sich bringen. „Wer seine Entscheidung wohlüberlegt trifft und offen für das passende Haustier ist, legt den Grundstein für eine einzigartige Verbindung und leistet zugleich einen wichtigen Beitrag für den Tierschutz.“ Dabei rät die Redaktion, sorgfältig zu prüfen, welche Bedürfnisse gerade Hunde, Katzen oder Kaninchen haben, bevor ein Tier adoptiert wird – idealerweise aus dem Tierheim, damit Tierheimtiere ein dauerhaftes Zuhause finden.
Neben der verantwortungsbewussten Haustierhaltung greift DU UND DAS TIER eine erschütternde Entwicklung in verschiedenen Zoos auf: Mehrere gesunde Tiere wurden als „überschüssig“ eingestuft und getötet. Aktuelle Beispiele wie die zwölf Guinea-Paviane in Nürnberg, zwei Löwenjungtiere in Köln und zwei Davidshirsche in Schwerin sind Belege für diese tragischen Fehlentscheidungen. Das Heft beleuchtet die Ursachen und fordert mehr Transparenz und ethische Standards in der Tierhaltung von Zoos.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem politischen Fortschritt beim Tierschutz in Europa. Unter dem Stichwort „Cats & Dogs Proposal“ stellt die Redaktion die jüngste Entscheidung des Europäischen Parlaments vor, die den Schutz von Hunden und Katzen verbessern soll. Zudem wird detailliert aufgezeigt, wie viele Tiere jährlich in deutschen Schlachthöfen sterben und welche qualvollen Prozesse diese begleiten. Diese Informationen schaffen ein Bewusstsein für die oftmals verborgenen Leiden von Nutztieren.
Die Ausgabe informiert außerdem über die Katzenschutzkampagne „Jedes Katzenleben zählt!“ des Deutschen Tierschutzbundes und die Forderung nach einer bundesweiten Kastrationspflicht für freilaufende Katzen, um das Tierleid nachhaltig zu reduzieren. Faszinierende Einblicke gewährt das Magazin zudem in das Leben von Fischottern und erklärt die ökologische Bedeutung der verborgenen Bodentiere, die einen unverzichtbaren Beitrag zum Gleichgewicht unserer Natur leisten.
Auch praktische Themen fehlen nicht: So berichtet das Heft vom Patentag im Tierschutzzentrum Weidefeld, bietet wertvolle Tipps für Haustierhalter:innen mit Allergikern im Haushalt und stellt im Rahmen der Serie „Held*innen des Tierheimalltags“ ein besonderes Gartenprojekt des Tierheims Kiel vor.
Diese Ausgabe zeichnet sich durch eine breite Themenbandbreite aus, die sowohl Tierliebhaber:innen als auch Entscheidungsträger:innen aus Politik und Gesellschaft wichtige Informationen und Denkanstöße liefert. DU UND DAS TIER verbindet fundierte Hintergrundinformationen mit aktuellen Entwicklungen aus dem Tierschutz, um nachhaltiges Engagement zu fördern – kurzum: ein unverzichtbares Magazin für alle, die sich für das Wohl der Tiere einsetzen.
Tierschutz zwischen Verantwortung, Skandal und gesellschaftlichem Wandel
Tierschutz steht heute im Spannungsfeld zwischen individueller Verantwortung, öffentlichen Skandalen und tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen. Für Tierhalter bedeutet der bewusste Umgang mit Tieren nicht nur Fürsorge, sondern auch eine ethische Verpflichtung. Sie tragen die Hauptverantwortung dafür, dass Haustiere artgerecht gehalten werden und nachhaltig ein gutes Leben führen können. Gerade Tierheimtiere profitieren von einer zweiten Chance, wenn Menschen sich bewusst für eine Adoption entscheiden und damit dem Kreislauf von Überforderung und Aussetzung entgegenwirken.
Paradoxerweise zeigen aktuelle Ereignisse aus Zoos, wie brüchig der respektvolle Umgang mit Tieren manchmal ist. Die Tötung gesunder, als „überschüssig“ deklarierter Tiere in mehreren Einrichtungen wirft ein grelles Licht auf Fehlentscheidungen und mangelhafte Schutzstandards. Solche Skandale verstärken die Forderung nach strengeren Regularien und einem Umdenken in der Haltung von Zootieren. Diesen gesellschaftlichen Druck nimmt auch die Politik ernst: Auf europäischer Ebene formieren sich Initiativen wie das „Cats & Dogs Proposal“, das Menschen- und Tierrechte enger miteinander verzahnt und den Schutz von Hunden und Katzen verbessern will.
Im europaweiten Vergleich zeigt sich ein Trend zu strengeren Tierschutzgesetzen und mehr Aufmerksamkeit für das Wohl von Tieren in verschiedensten Lebensbereichen. Dabei spielen nicht nur gesetzliche Regelungen eine Rolle, sondern auch gesellschaftliche Normen und Werte, die zunehmend auf Nachhaltigkeit und Verantwortung gegenüber der Tierwelt setzen. Die breite Bevölkerung ist davon direkt betroffen – sei es bei der Wahl des eigenen Haustiers, bei der Unterstützung von Tierheimen oder bei der kritischen Reflexion von Tierhaltungspraktiken in Zoos und Landwirtschaft.
Die größten Herausforderungen und Trends im Tierschutz auf einen Blick:
- Verantwortungsbewusste Tierhaltung: Bewusste Entscheidung für passende Haustiere, insbesondere Adoption von Tierheimtieren
- Umgang mit Skandalen: Notwendigkeit transparenter und ethischer Standards in Zoos und Tierhaltungsanlagen
- Politische Entwicklungen: Europäische Initiativen für besseren Schutz von Heim- und Nutztieren
- Gesellschaftlicher Wandel: Steigende Sensibilität für artgerechte Haltung und Tierrechte
- Förderung nachhaltiger Praktiken: Verbindung von Tierschutz und Umweltschutz, nachhaltiger Umgang mit Ressourcen
Diese Dynamiken verdeutlichen, wie stark Tierschutz mit gesellschaftlichen Werten und politischen Rahmenbedingungen verflochten ist. Sie prägen nicht nur die Lebensrealität von Tieren, sondern sind zugleich Spiegelbild eines verantwortungsvollen Umgangs mit der natürlichen Welt insgesamt.
Die hier vorgestellten Informationen und Zitate beruhen auf einer Pressemitteilung des Deutschen Tierschutzbundes e.V.
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