Tarifverhandlungen bei der Deutschen Post AG: Überzeugende Zustimmung für ver.di

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Die ver.di-Tarifkommission hat dem in der vierten Verhandlungsrunde erzielten Tarifergebnis für die rund 160.000 Tarifbeschäftigten der Deutschen Post AG zugestimmt, nachdem sich in der Urabstimmung 61,7 Prozent der Befragten für die Annahme des Tarifergebnisses entschieden haben. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 24 Monaten bis 31. Dezember 2024 und sieht unter anderem eine Inflationsausgleichssonderzahlung sowie eine Festbetragserhöhung vor. Zudem wird der Anspruch auf ein 13. Monatsgehalt für neu eingestellte Beschäftigte bereits nach 30 Tagen Tätigkeit gewährt.


Original-Pressemeldung:

ver.di – Medieninformation: Tarifrunde Deutsche Post AG: Hohe Zustimmung zum …

ver.di Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft

Tarifrunde Deutsche Post AG: Hohe Zustimmung zum Tarifergebnis bei der Urabstimmung

In der nach dem in der vierten Verhandlungsrunde erzielten Tarifergebnis für die rund 160.000 Tarifbeschäftigten der Deutschen Post AG eingeleiteten Urabstimmung haben sich die ver.di-Mitglieder des Unternehmens für die Annahme des Tarifergebnisses entschieden. In der Urabstimmung votierten 61,7 Prozent der Befragten für die Annahme des Tarifergebnisses. Die ver.di-Tarifkommission hat auf ihrer Sitzung am heutigen Freitag (31.3.23) dem Tarifergebnis zugestimmt; damit tritt der Tarifvertrag in Kraft.

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„Die deutliche Zustimmung zum Tarifergebnis zeigt, dass wir mit unserem Ziel, insbesondere für die unteren Entgeltgruppen einen Inflationsausgleich zu schaffen, richtig lagen“, sagte die stellvertretende ver.di-Vorsitzende und Verhandlungsführerin Andrea Kocsis. „Ohne den Druck und die hohe Streikbereitschaft unserer Mitglieder hätten wir dieses Ziel nicht erreichen können. Dass sich ein Teil der Mitglieder mehr gewünscht hätte, ist angesichts der hohen Preissteigerungsrate absolut verständlich. Der Abschluss ist ein Kompromiss, aber am Ende auch ein gutes Ergebnis für unsere Mitglieder.“

Der Tarifvertrag, der eine Laufzeit von 24 Monaten bis 31. Dezember 2024 hat, sieht folgende Regelungen vor: Die Tarifbeschäftigten sowie die Auszubildenden und dual Studierenden erhalten im April 2023 eine steuer- und abgabenfreie Inflationsausgleichssonderzahlung von 1.020 Euro (Teilzeitbeschäftigte anteilig); von Mai 2023 bis einschließlich März 2024 erhalten sie zudem eine monatliche steuer- und abgabenfreie Inflationsausgleichssonderzahlung in Höhe von 180 Euro. Ab April 2024 erhalten alle Vollzeitbeschäftigten eine tabellenwirksame Festbetragserhöhung von monatlich 340 Euro (Teilzeitbeschäftigte anteilig); das entspricht in den unteren drei Entgeltgruppen, in denen fast 90 Prozent der Beschäftigten eingruppiert sind, einer Erhöhung von 16,1 bis elf Prozent.

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Zudem erwerben künftig neu eingestellte Beschäftigte bereits nach 30 Tagen Tätigkeit einen Anspruch auf ein 13. Monatsgehalt, bislang war dies erst nach einem Jahr Beschäftigung der Fall. Die Postzulage für die Beamtinnen und Beamten bei der Post in Höhe von vier Prozent der individuellen Besoldung wird fortgeschrieben.

V.i.S.d.P.

Richard Rother
ver.di-Bundesvorstand
Paula-Thiede-Ufer 10
10179 Berlin

Tel.: 030/6956-1011, -1012
E-Mail: pressestelle@verdi.de
 www.verdi.de/presse

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Weitere Informationen über den Verband

– Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft, kurz ver.di, ist eine der größten deutschen Gewerkschaften.
– Sie wurde am 19. März 2001 durch den Zusammenschluss mehrerer Gewerkschaften gegründet.
– Der Verband hat über 2 Millionen Mitglieder aus verschiedenen Branchen, darunter Verwaltung, Erziehung und Wissenschaft, Gesundheit und Soziales, Medien und IT sowie Transport und Verkehr.
– ver.di ist föderal organisiert und gliedert sich in 13 Landesbezirke sowie zahlreiche Fachbereiche und Frauen- und Jugendorganisationen.
– Der Verband vertritt seine Mitglieder in Tarifverhandlungen und setzt sich für bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne ein.
– Zudem engagiert sich ver.di politisch und setzt sich für verschiedene soziale und gesellschaftliche Themen ein, wie beispielsweise den Kampf gegen Altersarmut oder die Einführung einer solidarischen Bürgerversicherung im Gesundheitswesen.
– In den vergangenen Jahren führte ver.di auch mehrere Streiks durch, unter anderem im öffentlichen Dienst oder bei Amazon, um seine Forderungen durchzusetzen.
– Ver.di ist Mitglied im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), dem Dachverband der deutschen Gewerkschaften.
– Im Jahr 2020 betrug der Mitgliedsbeitrag bei ver.di im Durchschnitt 1% des Bruttoeinkommens.
– Ver.di ist auch international aktiv und kooperiert mit Gewerkschaften aus anderen Ländern.

16 Antworten

  1. Ich finde, dass die Tarifverhandlungen bei der Deutschen Post AG viel zu viel Aufmerksamkeit bekommen. Es gibt wichtigere Themen!

  2. Wow, ich kann es kaum glauben! Ich finde es total überzeugend, dass ver.di so viel Zustimmung bekommen hat.

  3. Die Gewerkschaften haben zu viel Macht! Es wird Zeit, dass Unternehmen ihre eigenen Entscheidungen treffen können.

    1. Unsere Gesellschaft ist auf Ausgewogenheit angewiesen. Gewerkschaften sorgen für gerechte Arbeitsbedingungen und schützen die Rechte der Arbeitnehmer. Unternehmen müssen Verantwortung übernehmen und können nicht allein über das Wohl der Arbeiter entscheiden. Zusammenarbeit ist der Schlüssel zum Erfolg.

  4. Oh mein Gott, ein Roboter als Postbote? Das wäre ja der absolute Albtraum! Keine menschliche Interaktion mehr, keine Empathie, keine Flexibilität. Ich bin froh, dass wir noch echte Menschen haben, die unsere Post zustellen.

    1. Du hast keine Ahnung! Gewerkschaften sind wichtig, um die Rechte der Arbeitnehmer zu schützen. Ohne sie wären viele Arbeiter schutzlos gegenüber den Mächtigen. Es ist an der Zeit, dass du deine Meinung überdenkst!

    1. Sorry, aber ich finde, dass Gewerkschaften wichtig sind, um die Rechte der Arbeiter zu schützen und faire Arbeitsbedingungen zu gewährleisten. Ohne sie würden Arbeitnehmer oft ausgebeutet. Es ist gut, dass sie Einfluss haben. #justsaying

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