Tarifrunde für deutsche Seeschifffahrt ergebnislos vertagt – ver.di kämpft für faire Arbeitsbedingungen!

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Hamburg, 08.09.2023 – Die Tarifrunde für die deutsche Seeschifffahrt ist vorerst gescheitert. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ist mit dem Angebot der Reederverbände unzufrieden und bezeichnet es als Provokation. Die Gewerkschaft fordert eine Steigerung der Einkommen der Seeleute um zwölf Prozent, während die Reeder lediglich 3,5 Prozent für 2024 und 2,5 Prozent für 2025 angeboten haben, ohne Einkommenssteigerungen für das letzte Quartal des laufenden Jahres.

ver.di-Verhandlungsführerin Maya Schwiegershausen-Güth zeigt sich enttäuscht über das Angebot der Reeder. Sie kritisiert, dass die Reeder einerseits über zu wenig Bewerbungen und Nachwuchs klagen, andererseits jedoch bei den Beschäftigten sparen wollen. Schwiegershausen-Güth bezeichnet das Angebot als Respektlosigkeit gegenüber den Seeleuten, die durch ihren Einsatz den wirtschaftlichen Erfolg der Reedereien erst ermöglicht haben. Sie betont, dass es keinen Sinn macht, über Maßnahmen zur Gewinnung von mehr Auszubildenden zu diskutieren, wenn den Beschäftigten signalisiert wird, dass sie nichts wert sind.

Nach der ergebnislosen Verhandlungsrunde hat die ver.di-Tarifkommission einstimmig beschlossen, den Tarifvertrag fristgemäß zu kündigen. Nun will die Gewerkschaft die Kolleginnen und Kollegen über die Haltung der Reeder informieren. Sollten die Unternehmer auf eine Eskalation zusteuern, ist ver.di bereit, für ihre Interessen zu kämpfen und in Aktionen zu treten.

Der ausgehandelte Heuertarifvertrag der deutschen Seeschifffahrt (HTV-See) gilt für Seeleute der wichtigsten deutschen Reedereien, die sich der VDR-Tarifgemeinschaft angeschlossen haben. Zu diesen Reedereien gehören unter anderem Hapag-Lloyd, TT-Line und Fairplay. Weitere Unternehmen haben die Übernahme der Verhandlungsergebnisse in ihre Haustarifverträge vereinbart oder orientieren sich bei eigenen Abschlüssen daran.

Die ver.di-Organisation setzt sich als Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft für die Interessen der Arbeitnehmer ein. Mit über 2 Millionen Mitgliedern und dem Ziel, gute Arbeitsbedingungen und gerechte Bezahlung für alle Beschäftigten zu erreichen, vertritt ver.di die Arbeitnehmer in verschiedenen Branchen wie dem Handel, Verkehr, Bildung und der öffentlichen Verwaltung.

Für weitere Informationen:
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Pressestelle ver.di:
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15 Kommentare

    1. Ver.di übertreibt vielleicht manchmal, aber das bedeutet nicht, dass der Artikel komplett übertrieben ist. Es ist wichtig, verschiedene Perspektiven zu betrachten und nicht gleich alles abzutun.

  1. Also ich finde, dass die Gewerkschaften echt übertreiben. Die Arbeitsbedingungen sind doch schon fair genug!

    1. Sorry, aber das ist ein sehr kurzsichtiger Standpunkt. Nur weil die Arbeitsbedingungen für dich akzeptabel sind, heißt das nicht, dass sie für alle fair sind. Die Gewerkschaften kämpfen für die Rechte aller Arbeitnehmer und verdienen Unterstützung, nicht Kritik.

    1. Typisch egoistische Unternehmensdenke. Gewerkschaften setzen sich für gerechte Arbeitsbedingungen und faire Entlohnung ein. Ohne sie würden Arbeitnehmer ausgebeutet werden. Die Wirtschaft kann nur florieren, wenn auch die Arbeitnehmer fair behandelt werden.

    1. Es ist bedauerlich, dass du so wenig Verständnis für die harte Arbeit und die Risiken hast, die Seeleute auf sich nehmen. Jeder verdient faire Arbeitsbedingungen, unabhängig von ihren Privilegien. Ignoranz ist keine Entschuldigung für Ausbeutung.

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