Wer hinter die Kulissen aktueller Entscheidungen, Debatten und Trends im Vereins- und Verbandsleben blicken will, ist hier genau richtig. Unser Tagesrückblick greift auf, worüber heute gesprochen, gestritten und verhandelt wurde – und zeigt, welche Weichen jetzt für die Zukunft gestellt werden. Entdecken Sie, was Wirtschaft, Gesellschaft und Politik für Verbände und ihre Mitglieder heute bewegt hat.
NEST-Regulierung bedroht kommunale Verteilnetzbetreiber: VKU appelliert an Bundesnetzagentur für faire Bedingungen
Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) kritisiert die geplanten NEST-Regeln der Bundesnetzagentur, die laut einer Umfrage von über 700 Verteilnetzbetreibern mehrheitlich abgelehnt werden, vor allem wegen erhöhter Bürokratie und finanzieller Benachteiligung für kleinere Betreiber. Die Verkürzung der Regulierungsperiode sowie der Ausschluss finanzieller Zuschläge für kleine Unternehmen gefährden nach VKU die notwendige Planungssicherheit und Investitionsbereitschaft für den Netzausbau und somit den Fortschritt der Energiewende.
Bundeshaushalt 2026: Chancen und Risiken für Wohnungsbau, Förderprogramme, Klimaschutz und Digitalisierung
Im Haushaltsentwurf 2026 werden die Mittel für die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) um 3,3 Milliarden Euro gekürzt, was laut ZIA Risiken für Klimaschutz und Planungssicherheit birgt. Gleichzeitig steigen die Fördermittel für den sozialen Wohnungsbau auf 4 Milliarden Euro und für die Städtebauförderung auf 1 Milliarde Euro, während das neue Digitalministerium 8,5 Milliarden Euro für Digitalisierungsvorhaben erhält.
Netzregulierung und Energiewende: Warum Investitionen jetzt entscheidend für Versorgungssicherheit sind
Der BDEW kritisiert den aktuellen Entwurf der Bundesnetzagentur zur Netzregulierung als investitionshemmend und warnt vor erhöhten Risiken sowie mangelnder Planungssicherheit für Netzbetreiber in der Energiewende. Gefordert werden der Erhalt methodischer Sicherungen, flexible Regulierung und längere Regulierungszeiträume, um Investitionen und Versorgungssicherheit zu gewährleisten.
Bundeshaushalt 2026: Milliarden für Autobahn GmbH – Warum Infrastrukturinvestitionen jetzt über Deutschlands Zukunft entscheiden
Der Haushaltsausschuss hat den Ausschreibungsstopp aufgehoben und stellt der Autobahn GmbH 450 Millionen Euro sowie weitere 709 Millionen Euro für laufende und neue Projekte bereit, während der Bundeshaushalt 2026 Nachbesserungen von 700 Millionen Euro für Bundesfernstraßen benötigt und die Wasserstraßen weiterhin unterfinanziert bleiben. Im sozialen Wohnungsbau stehen 500 Millionen Euro mehr zur Verfügung, jedoch werden die Mittel für energetische Sanierungen gekürzt.
Bundeshaushalt 2026: Milliarden für Autobahn GmbH – Warum Infrastrukturinvestitionen jetzt über Deutschlands Zukunft entscheiden
Bundeshaushalt 2026: ADV warnt vor Wettbewerbsnachteil für Flughafenstandort Deutschland durch hohe Luftverkehrsteuer
Der ADV kritisiert am Regierungsentwurf für den Bundeshaushalt 2026, dass die hohe Luftverkehrsteuer beibehalten wird und deutsche Airlines sowie Flughäfen im europäischen Wettbewerb weiterhin stark belastet werden. Zudem droht durch den Wegfall staatlicher Mittel für die Flugsicherung an kleinen Flughäfen der Verlust regionaler Verbindungen, während die Investitionen in klimafreundliche Technik aus Sicht des Verbands unkonkret bleiben.
Haushalt 2026: Deutscher Frauenrat kritisiert fehlende Gleichstellung – Alleinerziehende und Elterngeld im Fokus
Der Deutsche Frauenrat kritisiert den Haushaltsentwurf 2026, weil die angekündigte finanzielle Entlastung für Alleinerziehende sowie die Weiterentwicklung und Erhöhung des Elterngelds fehlen. Zudem gefährden Kürzungen in der Entwicklungszusammenarbeit zentrale internationale Gleichstellungsprojekte.
Haushalt 2026: Deutscher Frauenrat kritisiert fehlende Gleichstellung – Alleinerziehende und Elterngeld im Fokus
BVK erzielt Tarifeinigung: Neuer Gehaltstarifvertrag bringt 3,3 % mehr Gehalt für 20.000 Beschäftigte im Versicherungsvertrieb
Der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) und der Arbeitgeberverband Versicherung haben sich auf einen neuen Gehaltstarifvertrag geeinigt, der eine Gehaltserhöhung von 3,3 Prozent für rund 20.000 Beschäftigte im Versicherungsvertrieb vorsieht, rückwirkend zum 1. Juni 2024. Die neuen Tarifregelungen treten unmittelbar in Kraft und werden offiziell am 15. Juli 2024 in Berlin unterzeichnet.
Haushaltsentwurf 2026 lässt wichtige Tierschutzmaßnahmen unzureichend finanziert
Der Deutsche Tierschutzbund kritisiert den Haushaltsentwurf 2026, da deutlich weniger als die zuvor angekündigten 1,5 Milliarden Euro jährlich für den Umbau der Tierhaltung eingeplant sind und weder Tierheime noch das Amt der Bundestierschutzbeauftragten Mittel erhalten. Die Organisation fordert eine Nachbesserung, um Planungssicherheit für Landwirt:innen und eine Entlastung der stark belasteten Tierheime zu gewährleisten.
Aserbaidschan-Affäre: Urteil gegen Ex-CSU-Abgeordneten Lintner – Meilenstein im Kampf gegen Abgeordnetenkorruption
Der frühere CSU-Abgeordnete Eduard Lintner ist wegen Bestechung in der Aserbaidschan-Affäre zu neun Monaten auf Bewährung verurteilt worden, nachdem er nachweislich Geldzahlungen zur Beeinflussung von Abstimmungen im Europarat angenommen hatte. Im Zuge des Skandals wurden Korruptions- und Transparenzgesetze für Mandatsträger deutlich verschärft; das Verfahren gegen einen weiteren ehemaligen CSU-Abgeordneten soll wieder aufgenommen werden.
SoVD fordert klare Prioritäten im Bundeshaushalt 2026
Der Sozialverband Deutschland (SoVD) begrüßt die vorgesehenen Mittel im Bundeshaushalt 2026 für Arbeitsmarktintegration, sozialen Wohnungsbau, Kitas, Schulen und das Deutschlandticket, warnt jedoch angesichts der Milliardenlücke eindringlich vor Kürzungen im Sozialbereich und fordert stattdessen eine gerechtere Besteuerung hoher Einkommen und großer Vermögen. Die Bundesregierung wird aufgefordert, soziale Sicherungssysteme zu schützen und Belastungen nicht auf Geringverdienende abzuwälzen.
Deutscher Wirtschaftsaufschwung 2025 laut DIW trotz Konjunktur-Delle möglich: Investitionen und Infrastruktur im Fokus – Geduld bleibt gefragt
Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland ist im zweiten Quartal 2025 um 0,1 Prozent gesunken, doch das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) erwartet trotz des leichten Rückgangs weiterhin eine positive Entwicklung der Industrie und rechnet mit spürbaren Aufschwungeffekten ab 2026. Im Bundeshaushalt sind 37 Milliarden Euro für Investitionen 2025 und über 55 Milliarden Euro für 2026 vorgesehen, wobei die tatsächliche Wirkung dieser Maßnahmen laut DIW aufgrund von Umsetzungsdauer erst mittelfristig zu erwarten ist.
Künstliche Intelligenz in der Netzleittechnik: So macht KI das Stromnetz sicherer und fit für die Zukunft
Die VDE ETG stellt ein vierstufiges Modell für den sicheren, EU AI Act-konformen Einsatz von KI in der Netzleittechnik vor, das klare Anforderungen, Tests und Kontrolle vorsieht. KI-Anwendungen wurden bereits erfolgreich in Prognose- und Zustandsbewertungssystemen im Stromnetz erprobt und tragen dazu bei, Datenmengen in Echtzeit zu analysieren und kritische Situationen frühzeitig zu erkennen.
Fernwärme in Gefahr: Bundeshaushalt 2026 bremst Wärmewende durch unzureichende Förderung
Die Bundesregierung plant für 2026 eine Aufstockung der Mittel für effiziente Wärmenetze auf 1,4 Milliarden Euro, was rund 400 Millionen Euro mehr als ursprünglich vorgesehen ist, bleibt damit aber deutlich unter der vom Verband kommunaler Unternehmen (VKU) geforderten jährlichen Summe von mindestens 3,5 Milliarden Euro. Der VKU kritisiert zudem die Verschiebung der BEW-Mittel ins Sondervermögen sowie Unsicherheiten bei der angekündigten Strompreisentlastung und warnt vor Förderlücken, die die Umsetzung der kommunalen Wärmeplanung gefährden.
NIS-2-Richtlinie: Erneuerbare-Energien-Verband fordert klare Cybersicherheits-Regeln für den Energiesektor
Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) begrüßt den Entwurf zur NIS-2-Umsetzung als wichtigen Fortschritt für Cybersicherheit und Resilienz im Energiesektor, lobt die zentrale Zuständigkeit der Bundesnetzagentur sowie verpflichtende Risikomaßnahmen. Zugleich fordert der Verband präzisere Zuständigkeitsabgrenzungen, differenzierte Anforderungen je nach Unternehmensgröße und einfachere Vorgaben, um insbesondere kleine und mittlere Unternehmen nicht zu überfordern.
Rentenversicherung im demografischen Wandel: Wirtschaft fordert Reformen für zukunftssichere Altersvorsorge und starken Arbeitsmarkt
NORDMETALL begrüßt den Vorschlag von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche zur Erhöhung des Renteneintrittsalters und fordert darüber hinaus eine Ausweitung der Wochenarbeitszeit, gezielte Integration qualifizierter Zuwanderung in den Arbeitsmarkt sowie eine nachhaltige Aktivierung von Erwerbslosen. Zusätzlich spricht sich NORDMETALL für den Abbau von Frühverrentungsanreizen und die Nutzung von Digitalisierung, Automatisierung und Künstlicher Intelligenz zur Steigerung der Produktivität aus.
Pavian-Tötung im Tiergarten Nürnberg: Scharfe Kritik von Tierschutzbund und Debatte um Tierschutz
Im Tiergarten Nürnberg wurden zwölf gesunde Guinea-Paviane aus Platzmangel getötet, wofür der Deutsche Tierschutzbund scharfe Kritik übt und Strafanzeige stellt. Zoodirektoren, darunter der Präsident des Verbands der Zoologischen Gärten, rechtfertigen die Tötung als notwendige Maßnahme, was eine bundesweite Debatte über den Umgang mit Überpopulation und Tierschutz in Zoos ausgelöst hat.
Hightech-Agenda Deutschland: Chemieindustrie warnt vor Innovationslücke – VCI fordert mehr Engagement für den Innovationsstandort
Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) begrüßt die von der Bundesregierung beschlossene Hightech-Agenda als ersten Schritt, fordert jedoch eine klare Priorisierung der Maßnahmen und eine bessere Umsetzung des Technologietransfers in die Praxis. Die Chemiebranche, mit über 16 Milliarden Euro jährlichen Investitionen in Forschung, hebt ihre Schlüsselrolle für Innovationen hervor und sieht den Ausbau internationaler Forschungspartnerschaften, Bürokratieabbau sowie neue Förder- und Finanzierungsinstrumente als zentrale Voraussetzungen für den Erfolg der Agenda.
NIS-2-Richtlinie: Gesetzesentwurf stärkt Cybersicherheit in Telekommunikation und kritischer Infrastruktur
Das Bundeskabinett hat am 30. Juli 2025 das NIS-2-Umsetzungsgesetz verabschiedet, das strengere EU-weite Mindeststandards zur Cybersicherheit für Telekommunikations- und kritische Infrastrukturen festlegt und mehr Rechtssicherheit schafft. Der Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO) begrüßt das Vorhaben grundsätzlich, kritisiert aber das geplante Verbot bestimmter 5G- und Glasfaserkomponenten und fordert Nachbesserungen am Entwurf.
Hightech-Agenda: VDI betont Innovationsschub, Forschungskompetenz und die Notwendigkeit politischer Zusammenarbeit für Deutschlands Zukunft
Der VDI begrüßt die von Bundesforschungsministerin Bär vorgestellte Hightech-Agenda und fordert für deren Erfolg ressortübergreifende Zusammenarbeit, effiziente Förderstrukturen und eine strategische Exzellenzinitiative zur Stärkung des Technologietransfers. Schwerpunkte der Agenda sind Schlüsseltechnologien wie Künstliche Intelligenz, Mikroelektronik, Biotechnologie, nachhaltige Mobilität, klimaneutrale Energie sowie Werkstoff- und Produktionstechnologien, ergänzt um Anforderungen an Datenschutzanpassungen und moderne Bildung.
VENRO kritisiert drastische Kürzungen im Bundeshaushalt 2026 für Entwicklung und humanitäre Hilfe
Der Entwurf für den Bundeshaushalt 2026 sieht eine Senkung des BMZ-Etats auf 9,94 Milliarden Euro und ein stagnierendes humanitäres Budget von rund einer Milliarde Euro vor. VENRO warnt vor gravierenden Folgen wie dem drohenden Kollaps lokaler Hilfssysteme, verweist auf die Unterfinanzierung internationaler Hilfen und fordert einen Ausgleich für den US-Förderausfall sowie eine Stärkung der globalen Hilfsinfrastruktur.
Spritpreise aktuell: Warum Tanken in Deutschland günstiger wird – aber Diesel zu teuer bleibt
Die Spritpreise in Deutschland sind im Wochenvergleich leicht gesunken: Super E10 kostet derzeit durchschnittlich 1,668 €/l, Diesel 1,615 €/l – mit einer ungewöhnlich niedrigen Differenz von nur 5,3 Cent. Trotz Preisrückgang bleibt Diesel laut ADAC deutlich überteuert; abends tanken spart im Schnitt rund 13 Cent pro Liter, während Autobahntankstellen bis zu 40 Cent teurer sind.
Bundeshaushalt Kürzungen 2026: CARE warnt vor dramatischer Wasserknappheit und Folgen für internationale Entwicklungshilfe
Die im Bundeshaushalt 2026 vorgesehenen Kürzungen bei Entwicklungszusammenarbeit und humanitärer Hilfe gefährden laut CARE den weltweiten Zugang zu sauberem Wasser und könnten insbesondere für Kinder lebensbedrohliche Folgen haben. Internationale Hilfsprogramme und Initiativen wie die Agenda 2030, WaterAid und das WASH-Programm der WHO warnen, dass ohne ausreichende Finanzierung Gesundheit, soziale Stabilität und nachhaltige Entwicklung global bedroht sind.
NIS-2-Umsetzungsgesetz: Chemische Industrie fordert mehr Cybersicherheit – VCI kritisiert lückenhafte Gesetzgebung
Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) kritisiert das vom Bundeskabinett verabschiedete NIS-2-Umsetzungsgesetz als lückenhaft, da es Länder und Kommunen ausnimmt und damit kein bundesweit einheitliches Cybersicherheitsniveau gewährleistet. Positiv bewertet der VCI die klarere Definition „wichtiger Einrichtungen“ und die Entlastung kleinerer Unternehmen, fordert jedoch Nachbesserungen wie EU-konforme Schwellenwerte ab 50 Beschäftigten und konsolidierte Regelwerke zur Vermeidung von Mehrfachprüfungen.
IT-Ausgaben deutscher Krankenhäuser bleiben im internationalen Vergleich deutlich unter dem Niveau
Laut einer Studie der Hochschule Osnabrück geben deutsche Krankenhäuser mit 3 % ihres Budgets deutlich weniger für IT aus als Kliniken in Dänemark (3,9 %) und den Niederlanden (5,2 %), was auch bei den laufenden IT-Betriebskosten und beim IT-Personal auffällt. Aufgrund auch niedrigerer Gesamtkosten pro Behandlungsfall fällt die absolute Finanzierungslücke zu diesen Ländern noch gravierender aus, was die digitale Entwicklung deutscher Kliniken im internationalen Vergleich weiter bremst.
Karriereende von Sarah Voss: Deutsche Top-Turnerin verabschiedet sich aus dem Leistungssport – Bedeutung für den Turnsport und Fokus auf Gesundheit
Die zweifache Olympiateilnehmerin und mehrfache deutsche Meisterin Sarah Voss beendet im Alter von 25 Jahren aufgrund anhaltender gesundheitlicher Probleme, insbesondere nach einer Borreliose-Infektion, ihre Karriere als Spitzenturnerin. Voss feierte Erfolge bei Olympia, der Heim-EM und Deutschen Meisterschaften und setzt künftig verstärkt auf die Förderung von mentaler Gesundheit und das Engagement im Nachwuchsbereich des Turnsports.
Sommerferien und Urlaubsmitbringsel: Wie Lebensmittel im Reisegepäck Tierkrankheiten wie Afrikanische Schweinepest einschleppen können
Der Bayerische Bauernverband warnt zum Start der Sommerferien ausdrücklich vor der Mitnahme von Fleisch- und Milchprodukten aus dem Ausland und bittet, Lebensmittelabfälle nicht in freier Natur zu entsorgen, um die Einschleppung von Tierseuchen wie Afrikanischer Schweinepest und Maul- und Klauenseuche zu verhindern. Tierhalter in Bayern werden zudem aufgefordert, die Biosicherheitsmaßnahmen auf ihren Betrieben zu überprüfen und zu verstärken.
Bundeshaushalt 2026: BDI fordert tiefgreifende Wirtschaftsreformen und gezielte Investitionen für nachhaltiges Wachstum
Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) sieht im Investitionshaushalt 2026 der Bundesregierung ein grundsätzliches Signal, warnt jedoch ohne weitreichende Strukturreformen vor einer massiven Finanzierungslücke ab 2027. Der BDI fordert eine stärkere Priorisierung der Haushaltsmittel für Verkehr, Infrastruktur, Innovation und Gebäudesanierung sowie entschlossene Maßnahmen zur Energiekostenentlastung und Dekarbonisierungsförderung, um Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit und nachhaltiges Wachstum zu sichern.
Renminbi als Weltwährung? Warum US-Dollar und Euro den internationalen Handel weiterhin dominieren
Der chinesische Renminbi gewinnt im internationalen Handel zwar an Bedeutung und sein Anteil als Rechnungswährung im französischen Handel stieg von unter 1 % (2011) auf 10 % (2017), bleibt aber weiterhin stark auf den Handel mit China beschränkt. Im Rohstoffhandel und bei internationalen Transaktionen dominieren nach wie vor US-Dollar und Euro, wobei Unsicherheiten in der US-Wirtschaftspolitik dem Euro neue Chancen verschaffen könnten, während strukturelle Hürden den RMB einschränken.
Renminbi als Weltwährung? Warum US-Dollar und Euro den internationalen Handel weiterhin dominieren
NIS-2-Umsetzungsgesetz: BDEW fordert bessere Regelungen für Cybersicherheit und kritische Infrastruktur
Das Bundeskabinett hat den Entwurf zur Umsetzung der NIS-2-Richtlinie vorgestellt, der die Cybersicherheitsanforderungen für kritische Infrastrukturen stärkt und die Aufsicht über Energiesysteme bei der Bundesnetzagentur belässt. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) kritisiert jedoch das geplante bürokratische Prüfverfahren für IT-Komponenten, warnt vor Versorgungsrisiken, Projektverzögerungen und fordert stattdessen eine pauschale Ausschlussliste unzuverlässiger Hersteller, wobei EU-Hersteller generell ausgenommen werden sollen.
Sammelklage gegen Booking.com: Anmeldefrist für Hotels wegen starker Nachfrage bis 29. August 2025 verlängert
Der Anmeldeschluss für die europaweite Sammelklage gegen Booking.com wurde aufgrund hoher Resonanz bis zum 29. August 2025 verlängert; über 10.000 Hotels haben sich bereits registriert. Hintergrund ist das Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom 19. September 2024, das die Bestpreisklauseln von Booking.com als Verstoß gegen das EU-Wettbewerbsrecht einstuft und betroffenen Hotels Schadensersatz ermöglicht.
Nutri-Score: Warum Eigenmarken im Supermarkt bei Lebensmittelqualität und Preis Markenprodukte übertreffen
Ein foodwatch-Test ergab, dass Supermarkt-Eigenmarken beim Nutri-Score oft gesünder und günstiger abschneiden als bekannte Markenprodukte. Während viele Markenhersteller die Nutri-Score-Kennzeichnung verweigern und so den Vergleich erschweren, fordern Verbraucherschützer, dass alle Produkte im Sortiment, auch Markenartikel, transparent mit dem Nutri-Score gekennzeichnet werden.
Transatlantischer Zollstreit: Neuer Deal zwischen EU und USA – Gefahr für Standards und Demokratie wie bei TTIP?
US-Präsident Trump und EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen haben überraschend einen Zoll-Deal im transatlantischen Streit verkündet, der laut einem US-Papier massive Zugeständnisse für US-Konzerne enthält und europäische Standards etwa in den Bereichen Lebensmittel und Digitalprodukte gefährden könnte. Das EU-Parlament lehnt das Abkommen ab und fordert umfassende parlamentarische Kontrolle, da der Deal ohne breite öffentliche Debatte ausgehandelt wurde.
Futouris und WWF starten Branchenprojekt: Biodiversität stärken für nachhaltigen Tourismus
Futouris, WWF und mascontour haben ein Branchenprojekt zum Schutz der Biodiversität im Tourismus ins Leben gerufen, bei dem bis März 2026 ein Praxisleitfaden und Toolkit für Reiseunternehmen entwickelt werden. Das Projekt unterstützt Anbieter bei der Analyse und Umsetzung konkreter Maßnahmen entlang der touristischen Wertschöpfungskette, um ökologische Risiken zu reduzieren und nachhaltige Geschäftsmodelle voranzutreiben.
DLG-Unternehmertage 2025: Zukunft nachhaltiger Landwirtschaft und Umweltzahlungen – Innovative Strategien für Agrarbetriebe im Fokus
Die DLG-Unternehmertage 2025 finden am 2. und 3. September im CongressCenter Erfurt statt und widmen sich dem Leitthema „Nachhaltige Produktivitätssteigerung – Betrieb, Markt, Umwelt“. Im Mittelpunkt stehen neue Modelle für Umweltzahlungen, das Tierwohl sowie kooperative Förderansätze, die mittels interaktiver Deep Dives und Masterclasses praxisnahe Lösungen für eine ökonomisch und ökologisch tragfähige Landwirtschaft diskutieren. Ein besonderer Fokus liegt auf der Einbindung junger Unternehmer:innen und innovativen Ansätzen zur Honorierung von Umweltleistungen.
Bayerisches Sportgesetz 2025: Neue Chancen für Sportförderung, Vereine und Ehrenamt in Bayern
Das Bayerische Kabinett hat das erste eigene Sportgesetz beschlossen, das die dauerhafte Förderung des organisierten Sports von Kinder- und Jugendsport bis zum Spitzen- und Inklusionssport sowie die Entlastung von rund 11.500 Vereinen durch Digitalisierung und Entbürokratisierung vorsieht. Das Gesetz schafft einen umfassenden, verbindlichen Rahmen zur Stärkung des Ehrenamts, fördert die Kooperation zwischen Schulen und Sportvereinen und sichert die gesellschaftliche Bedeutung des Sports in allen Alters- und Bevölkerungsgruppen ab.
Schulstart 2024: Einzelhandel rechnet mit 725 Millionen Euro Umsatz – Rekorderwartung zum Schulbeginn
Zum Schulstart 2024 erwartet der Einzelhandel einen Umsatz von rund 725 Millionen Euro, basierend auf einer repräsentativen IFH Köln-Umfrage unter etwa 500 Personen. Die Ausgaben der Familien konzentrieren sich auf Schulausstattung, wobei Onlinehandel und Nachhaltigkeit zunehmend an Bedeutung gewinnen und steigende Preise sowie soziale Ungleichheit die Ausstattungschancen beeinflussen.