Was bewegt heute die Welt der Vereine und Verbände? In unserem Tagesrückblick erfahren Sie, was hinter den Schlagzeilen steckt und welche Entwicklungen für alle Engagierten wirklich relevant sind. Bleiben Sie informiert, gut vorbereitet – und einen Schritt voraus.
Wachsender Schwarzmarkt für Sportwetten: DSWV schlägt Alarm
Die Zahl illegaler deutschsprachiger Sportwetten-Webseiten ist laut dem aktuellen Bericht der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) im Vergleich zum Vorjahr um 36 Prozent auf 382 gestiegen, während lediglich 34 legale Seiten verzeichnet sind. Der DSWV warnt, dass mindestens ein Viertel des Gesamtmarktes für Sportwetten, Online-Casino und Poker auf den Schwarzmarkt entfällt und fordert, das legale Angebot attraktiver zu gestalten, um Spieler zu schützen und den illegalen Markt einzudämmen. 2024 belaufen sich die Gesamt-Wetteinsätze legaler Anbieter auf 8,2 Milliarden Euro.
Wachsender Schwarzmarkt für Sportwetten: DSWV schlägt Alarm
Hitzeschutz im Büro: Rechte bei Sommerhitze klären!
Der DFK – Verband für Fach- und Führungskräfte e. V. erinnert an die Pflichten von Arbeitgebern beim Hitzeschutz: Ab 26 °C Raumtemperatur sollen Maßnahmen wie Lüften oder Bereitstellung von Getränken ergriffen, ab 30 °C sind diese verpflichtend, und bei über 35 °C ohne Schutzmaßnahmen gilt der Arbeitsplatz als ungeeignet. Beschäftigte haben kein Recht auf „Hitzefrei“, aber in Fällen konkreter Gesundheitsgefährdung und fehlender Schutzvorkehrungen kann ein vorzeitiges Verlassen des Arbeitsplatzes gerechtfertigt sein; ein offener Dialog zwischen Mitarbeitern und Führungskräften wird empfohlen.
Hitzeschutz im Büro: Rechte bei Sommerhitze klären!
Mindestlohn steigt auf 14,60 Euro – SoVD fordert sofortige Anhebung auf 15 Euro
Die Mindestlohnkommission hat beschlossen, den gesetzlichen Mindestlohn bis 2027 stufenweise auf 14,60 Euro zu erhöhen. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) kritisiert die Erhöhung als zu langsam und fordert angesichts steigender Lebenshaltungskosten eine sofortige Anhebung auf mindestens 15 Euro, um soziale Ungleichheit im Niedriglohnsektor zu vermeiden.