Verbandsmonitor – Tagesrückblick: 26.02.2025

Modernes blau beleuchtetes News-Studio mit runden LED-Podesten und großem Bildschirm mit Schriftzug ‚Verbands‑Monitor eins zu eins‘.

Inhaltsverzeichnis

Spannende Dynamik im Vereins- und Verbandswesen: Auch heute prägten Entscheidungen, Debatten und neue Impulse die Landschaft. Wer wissen will, wo Weichen gestellt oder Herausforderungen diskutiert wurden, findet hier die wichtigsten Entwicklungen auf einen Blick. Bleiben Sie informiert über das, was Akteure, Mitglieder und Experten bewegt – kompakt und auf den Punkt gebracht.

Familienrechtsexperte bietet kostenlose Scheidungsberatung

Am 7. März organisiert der Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV) im Überlinger Rathaus eine kostenlose Einzelberatung für Trennungs- und Scheidungsfragen, bei der ein erfahrener Familienrechtsexperte zu rechtlichen, finanziellen und betreuungsrelevanten Themen informiert. Die Veranstaltung ist offen für Betroffene und eine Anmeldung ist erforderlich.

Familienrechtsexperte bietet kostenlose Scheidungsberatung

AOK fordert Sofortmaßnahmen: 35 Milliarden Euro sparen!

Der AOK-Bundesverband hat drei Tage nach der Wahl ein Sofortprogramm zur finanziellen Stabilisierung der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung vorgelegt und darin Maßnahmen zur wirtschaftlichen Effizienzsteigerung vorgeschlagen, etwa durch eine konsequente Krankenhausreform und Einsparungen bei Arzneimitteln. Das Paket soll kurz- bis mittelfristig Einsparungen von bis zu 35 Milliarden Euro ermöglichen; unter anderem werden die Absenkung der Mehrwertsteuer auf Arzneimittel, höhere Herstellerabschläge und eine Rücknahme der Entbudgetierung bei ärztlichen Vergütungen gefordert.

Originaltitel: AOK fordert Sofortmaßnahmen: 35 Milliarden Euro sparen!

EU-Omnibus-Verordnung: Nachhaltigkeitsziele in Gefahr

Die EU-Kommission hat am 26. Februar 2025 eine Omnibus-Verordnung vorgestellt, die die Berichtspflichten zu Nachhaltigkeit und Menschenrechten stark reduziert: Künftig sollen nur noch Unternehmen mit mehr als 1.000 Beschäftigten berichtspflichtig sein, was bis zu 85 % der bisher erfassten Firmen ausschließt. Zudem sollen Sorgfaltspflichten auf direkte Lieferanten beschränkt werden, was laut Kritikern Risiken für Umwelt- und Menschenrechtsschutz birgt; der Vorschlag wird nun im EU-Parlament und den Mitgliedstaaten beraten.

EU-Omnibus-Verordnung: Nachhaltigkeitsziele in Gefahr

Deutschland braucht schnellere Innovationen für Fortschritt

Das aktuelle Jahresgutachten der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) zeigt deutliche Schwächen Deutschlands im Innovationsbereich: Bürokratische Hürden, schleppende Entscheidungsprozesse und fehlende Investitionen in Schlüsseltechnologien führen zu einem Rückstand, besonders bei Künstlicher Intelligenz und Biotechnologie. Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) fordert daher entschlossenes Handeln und eine langfristige Industriestrategie, um die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu sichern.

Deutschland braucht schnellere Innovationen für Fortschritt

Rückschritt: Omnibus-Verfahren bedroht Nachhaltigkeit

Die EU-Kommission hat überraschend einen Vorschlag zur Zusammenlegung zentraler Nachhaltigkeitsrichtlinien im sogenannten Omnibus-Verfahren vorgelegt, was laut Kritikern eine erhebliche Schwächung von Maßnahmen zu Menschenrechten, Klimaschutz und unternehmerischer Sorgfalt bedeuten könnte. Betroffene Bereiche sind unter anderem die Haftung von Unternehmen und verbindliche Nachhaltigkeitsziele, wodurch die Position Europas als Vorreiter nachhaltiger Wirtschaftspolitik sowie die Wettbewerbschancen verantwortungsbewusster Unternehmen gefährdet werden.

Originaltitel: Rückschritt: Omnibus-Verfahren bedroht Nachhaltigkeit

EU-Omnibus-Paket: Bürokratieabbau stärkt Wettbewerbsfähigkeit

Der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) begrüßt das von der EU-Kommission vorgestellte Omnibus-Paket, das eine Vereinfachung der Nachhaltigkeitsberichterstattung und eine Reduzierung bürokratischer Anforderungen für 80 Prozent der Unternehmen, besonders für kleine und mittlere Betriebe, vorsieht. Zusätzlich sollen neue Regelungen mehr Flexibilität bei der Kreditvergabe an Agrar- und Ernährungswirtschaftsbetriebe ermöglichen, während Veränderungen bei den Nachhaltigkeitssorgfaltspflichten Unternehmen zeitliche Entlastung bringen.

EU-Omnibus-Paket: Bürokratieabbau stärkt Wettbewerbsfähigkeit

Omnibus-Plan gefährdet Europas Nachhaltigkeitsstandards

Die EU-Kommission plant, zentrale Nachhaltigkeitsrichtlinien wie CSDDD, CSRD und die EU-Taxonomie in einem Omnibus-Verfahren zusammenzulegen, was laut Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft e.V. die bisherigen Fortschritte im Umwelt- und Sozialbereich gefährden könnte. Kritisiert werden unter anderem eine drohende Schwächung der Sorgfaltspflicht in Lieferketten, der Haftungsstandards und die Gefahr, dass Europa seine Vorreiterrolle in der nachhaltigen Wirtschaftspolitik verliert.

Omnibus-Plan gefährdet Europas Nachhaltigkeitsstandards

VDI drängt auf schnelle Innovationen in Deutschland

Das aktuelle Jahresgutachten der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) warnt vor einem Innovationsrückstand Deutschlands und nennt Bürokratie, langsame Entscheidungsprozesse und zu geringe Investitionen in Schlüsseltechnologien als Hauptgründe. Der VDI fordert die Politik zu schnellen, unbürokratischen Reformen und einer klaren Zukunftsstrategie auf, um Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft, besonders in Bereichen wie Künstliche Intelligenz und Biotechnologie, zu sichern.

VDI drängt auf schnelle Innovationen in Deutschland

Bauindustrie begrüßt neue EU-Impulse für weniger Bürokratie

Die Europäische Kommission hat mit dem Clean Industrial Deal und dem Omnibus-Gesetz neue Maßnahmen angekündigt, um die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie zu stärken und Bürokratie, insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen, deutlich zu reduzieren. Zentral sind die geplante Verschiebung des EU-Lieferkettengesetzes um zwei Jahre sowie das Ziel, die Berichtspflichten um 35 Prozent zu senken und nur noch direkte Vertragspartner einzubeziehen.

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EUDR anpassen: Bürokratieabbau im Fokus der Holzindustrie

Der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband (DeSH) begrüßt den von der EU-Kommission vorgestellten „Clean Industrial Deal“ und das Omnibus-Paket zum Bürokratieabbau, kritisiert jedoch, dass die EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) darin nicht berücksichtigt wurde. Der Verband sieht durch die EUDR und weitere neue Regularien einen Wettbewerbsnachteil für europäische Holzunternehmen, fordert Anpassungen bei der EUDR und betont die Notwendigkeit ausgewogener Rahmenbedingungen zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit und nachhaltigen Transformation.

Originaltitel: EUDR anpassen: Bürokratieabbau im Fokus der Holzindustrie

Brüssel: Weg frei für Bürokratie-Abbau im Mittelstand

Die Europäische Union hat den Entwurf der Omnibus-Verordnung vorgestellt, die in Kombination mit Änderungen an der Europäischen Lieferkettenrichtlinie (CSDDD) für den Mittelstand deutliche Erleichterungen beim Bürokratieabbau bringt. Unternehmen müssen künftig nur noch ihre direkten Geschäftsbeziehungen prüfen, die Sorgfaltspflichten werden von jährlich auf alle fünf Jahre reduziert und die Anwendung der neuen Regelung wurde auf 2028 verschoben.

Brüssel: Weg frei für Bürokratie-Abbau im Mittelstand

Rekordjahr: Münchener Verein glänzt mit Neugeschäft

Der Münchener Verein Versicherungsgruppe hat im Jahr 2024 seine Brutto-Beitragseinnahmen um 4,7 Prozent auf 877,9 Millionen Euro gesteigert und das Neugeschäft um 18 Prozent auf ein Rekordhoch ausgebaut. Besonders stark wuchs die Krankenversicherung mit einem Neugeschäftsplus von 28,8 Prozent sowie die fondsgebundenen Lebensversicherungen ohne Garantien mit einem Zuwachs von 36,5 Prozent.

Rekordjahr: Münchener Verein glänzt mit Neugeschäft

Pharmaverbände fordern Omnibus-Verfahren gegen Engpass

Die deutschen Pharmaverbände warnen vor Lieferengpässen bei Medikamenten durch die neue EU-Abwasserrichtlinie (UWWTD) und fordern die Aufnahme der Richtlinie in das Omnibus-Verfahren, um unkalkulierbare Kosten und Bürokratie zu vermeiden. Insbesondere bemängeln sie unklare Finanzierungsregelungen für eine zusätzliche Klärstufe, was die wirtschaftliche Produktion essentieller Arzneimittel gefährde und Planungsunsicherheit bei Ausschreibungen mit Krankenkassen verursache.

Pharmaverbände fordern Omnibus-Verfahren gegen Engpass

Neuer EU-Deal: Grüner Schub für Europas Industrie

Die EU-Kommission hat mit dem Clean Industrial Deal ein umfangreiches Maßnahmenpaket vorgestellt, das eine klimaneutrale Industrie bis 2030 durch den verstärkten Ausbau erneuerbarer Energien, die Elektrifizierung industrieller Prozesse und die Förderung von grüner Produktion anstrebt. Ziel ist unter anderem, den jährlichen Zubau erneuerbarer Energien auf 100 Gigawatt zu steigern, den Eigenproduktionsanteil von Clean-Tech bis 2030 auf 40 Prozent zu erhöhen und mehr Flexibilität in Stromabnahmeverträgen zu ermöglichen; zugleich gibt es Kritik an geplanten Genehmigungsvereinfachungen für Atomtechnologien und unscharfen Regelungen bei Wasserstoff.

Neuer EU-Deal: Grüner Schub für Europas Industrie

Jahrespressekonferenz BVR: Geschäftsentwicklung und Ausblick

Der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) lädt am 10. März 2025 zur Jahrespressekonferenz in die DZ BANK nach Frankfurt am Main ein, bei der Präsidentin Marija Kolak und die Vorstandsmitglieder die Geschäftsentwicklung 2024 und aktuelle politische Herausforderungen analysieren. Thematisiert werden die positiven Effekte des vergangenen Jahres, Auswirkungen digitaler Transformation, Nachhaltigkeitsziele sowie die Anpassungsfähigkeit der Genossenschaftsbanken in einem dynamischen Marktumfeld.

Originaltitel: Jahrespressekonferenz BVR: Geschäftsentwicklung und Ausblick

ver.di: EU knickt vor Lobby ein – Menschenrechte in Gefahr

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) kritisiert die geplante EU-Reform zur Lieferketten- und Nachhaltigkeitsberichterstattung scharf, insbesondere die Einschränkung der Sorgfaltspflichten auf direkte Zulieferer und die geplante Abschaffung von zivilrechtlicher Haftung sowie Klagerechten für Gewerkschaften und NGOs. Laut ver.di würden durch die Senkung der Schwelle auf Unternehmen mit mindestens 1.000 Beschäftigten rund 90 Prozent der bisher berichtspflichtigen Unternehmen von der Nachhaltigkeitsberichterstattung befreit und damit zentrale Kontroll- und Schutzmechanismen für Arbeits- und Menschenrechte ausgehebelt.

ver.di: EU knickt vor Lobby ein – Menschenrechte in Gefahr

Bewegung im Büro: Rücken stärken durch Haltungswechsel

Physiotherapeut Christian Terstappen von der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. empfiehlt für die Rückengesundheit im Büro nicht nur einen Wechsel zwischen Sitzen und Stehen, sondern regelmäßige Haltungswechsel und Bewegung – etwa nach der 25/50/25-Regel innerhalb jeder Arbeitsstunde. Auch kleinere Aktivitäten wie Spaziergänge, Kräftigungsübungen und ein aktiver Arbeitsweg wirken sich positiv aus; bereits 7.000 Schritte täglich reichen laut Experten für die allgemeine Fitness aus.

Bewegung im Büro: Rücken stärken durch Haltungswechsel

Digitale Escape-Tour: Spannendes Teambuilding-Erlebnis

Das Mittelstand-Digital Zentrum Tourismus startet ab dem 6. März 2025 die kostenfreie "Escape Challenge Tourismus" für kleine und mittlere Unternehmen, die als Teambuilding-Format digitale Technologien wie KI, Augmented Reality und 3D-Druck erlebbar macht. Die Challenge findet an der Technischen Universität Berlin statt, kann aber auch mobil auf Veranstaltungen genutzt werden; Studierende testen das Angebot vorab, um die Nutzerfreundlichkeit zu optimieren.

Digitale Escape-Tour: Spannendes Teambuilding-Erlebnis

Herkunftskennzeichnung für Geflügel stärkt Nachhaltigkeit

Der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) hat im Rahmen der Koalitionsgespräche seine Geflügel-Agenda 2025 vorgestellt und fordert unter anderem eine erweiterte Herkunftskennzeichnung auch für Fleisch in Kantinen und Restaurants, einheitliche CO2-Bilanzierung bei Fleisch sowie eine Bau- und Umbau-Offensive zur Förderung von Versorgungssicherheit und Tierwohl. Ziel ist es, Transparenz und fairen Wettbewerb zu schaffen, heimische Produktion zu stärken und für nachhaltigere Standards in der Geflügelfleischproduktion zu sorgen.

Herkunftskennzeichnung für Geflügel stärkt Nachhaltigkeit

Neuer Spendenrekord: 14 Millionen Euro gegen den Hunger

Die WDR-Spendenaktion „Der Westen hilft. Gemeinsam gegen den Hunger in der Welt“ in Nordrhein-Westfalen hat 2024 einen neuen Rekord erzielt: 14.404.677 Euro wurden gesammelt, um mehr als 30 weltweite Hilfsprojekte zu finanzieren, darunter auch die Tafel Nordrhein-Westfalen e.V. Die Gelder fließen in nachhaltige Initiativen zur Hungerbekämpfung, wie den Aufbau von Gemüsegärten, die Verbesserung der Trinkwasserversorgung und die Verteilung von Nahrungsmittelpaketen.

Neuer Spendenrekord: 14 Millionen Euro gegen den Hunger

Kinderosteopathie: Bewährte Hilfe bei Schreikindern

Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage und mehreren Studien sind 83 Prozent der Befragten mit Kinderosteopathie zufrieden, insbesondere bei Schreikindern zeigen sich signifikante positive Effekte. Fachverbände fordern angesichts der belegten Wirksamkeit und steigenden Bedeutung im deutschen Gesundheitssystem eine berufsgesetzliche Regelung zum Schutz von Patienten und zur Qualitätssicherung.

Originaltitel: Kinderosteopathie: Bewährte Hilfe bei Schreikindern

DUH klagt für Tempo 30 gegen Lärm in Mannheim

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat Klagen gegen die Städte Mannheim, Sindelfingen, Baden-Baden, Hameln sowie das Regierungspräsidium Darmstadt eingereicht, da deren Lärmaktionspläne als unzureichend angesehen werden. Ziel ist die konsequente Umsetzung gesetzlicher Vorgaben zur Reduzierung von Verkehrslärm, unter anderem durch die Einführung von Tempo 30 auf Hauptstraßen, um die Gesundheit von Millionen betroffener Bürger besser zu schützen.

DUH klagt für Tempo 30 gegen Lärm in Mannheim

Pflege sichern: ASB fordert Reform für soziale Gerechtigkeit

Nach der Bundestagswahl 2025 fordert der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) von der neuen Bundesregierung umfassende Reformen zur Stärkung der sozialen Sicherheit, insbesondere durch eine solidarische Pflegevollversicherung. Ziel ist eine faire Finanzierungsstruktur, die die Pflegebedürftigen und ihre Familien entlastet, sowie eine lokal steuerbare Pflegeinfrastruktur.

Pflege sichern: ASB fordert Reform für soziale Gerechtigkeit

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