Verbandsmonitor – Tagesrückblick: 24.03.2025

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Neue Impulse, starke Stimmen und frische Forderungen – auch heute zeigt sich, wie entscheidend das Engagement von Vereinen und Verbänden für unsere Gesellschaft ist. Wer wissen will, welche Weichen jetzt im Hintergrund gestellt werden und wieso sich der Blick auf die aktuellen Entwicklungen lohnt, findet in unserem Rückblick die spannendsten Einordnungen. Bleiben Sie informiert über das, was im Vereins- und Verbandsalltag aktuell bewegt.

SoVD: Sozialer Zusammenhalt als Politikfokus des Bundestags

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) appelliert anlässlich der konstituierenden Sitzung des Bundestags, soziale Sicherheit in den Mittelpunkt der politischen Agenda zu stellen. Angesichts gesellschaftlicher Spaltung fordert der Verband unter anderem eine gerechtere Steuerpolitik, Reform der Schuldenbremse, Anhebung des Rentenniveaus sowie nachhaltige Maßnahmen gegen Armut, Wohnungsnot und den Pflegenotstand.

SoVD: Sozialer Zusammenhalt als Politikfokus des Bundestags

G+J-Verkauf: ver.di kämpft für Jobs und Tarifbindung

Das Verlagshaus Gruner+Jahr hat die Magazine „Brigitte“, „Gala“ und „Eltern“ an die Funke-Mediengruppe verkauft, wobei rund 300 Beschäftigte betroffen sind und die Zustimmung der Kartellbehörden noch aussteht. Die Gewerkschaft ver.di fordert von der neuen Eigentümerin verbindliche Zusagen für den Erhalt der Arbeitsplätze, die redaktionelle Eigenständigkeit sowie die Tarifbindung; der Vertrieb und die Vermarktung bleiben zunächst bei bisherigen Partnern.

Originaltitel: G+J-Verkauf: ver.di kämpft für Jobs und Tarifbindung

Partikelabscheider-Pflicht gefordert: DUH schlägt Alarm

Die Deutsche Umwelthilfe fordert eine bundesweite Pflicht zur Nachrüstung von Partikelabscheidern an Holzöfen, nachdem Messungen gezeigt haben, dass Holzöfen inzwischen mehr Feinstaub emittieren als der Straßenverkehr. Um gesundheitliche Risiken insbesondere für Kinder, ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen zu verringern, sollen bestehende und neue Öfen höhere Standards erfüllen und Haushalte mit geringem Einkommen durch ein zeitlich begrenztes Förderprogramm unterstützt werden.

Partikelabscheider-Pflicht gefordert: DUH schlägt Alarm

DUH siegt: Lufthansa muss irreführende Klimawerbung stoppen

Das Landgericht Köln hat der Deutschen Umwelthilfe (DUH) im Streit gegen die Deutsche Lufthansa AG Recht gegeben und der Airline irreführende Werbung mit angeblich klimaneutralen Flügen durch Klimaschutzbeiträge untersagt. Die DUH kritisierte insbesondere das Versprechen der CO2-Kompensation sowie den Einsatz nachhaltiger Treibstoffe als irreführend; vergleichbare Urteile hatte es bereits zuvor gegen Eurowings gegeben.

DUH siegt: Lufthansa muss irreführende Klimawerbung stoppen

BGL: Milliarden für grün-blaue Infrastruktur gefordert

Die Bundesregierung plant Investitionen von 100 Milliarden Euro in den Klimaschutz, ermöglicht durch die Reform der Schuldenbremse. Der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL) fordert, dass ein erheblicher Teil dieser Summe in die grün-blaue Infrastruktur fließt, darunter Parks, begrünte Dächer und Regenwassermanagement, um die Klimaanpassung und Lebensqualität in Städte und Gemeinden zu stärken.

Originaltitel: BGL: Milliarden für grün-blaue Infrastruktur gefordert

Stärkung des Bevölkerungsschutzes: Forderungen an die Regierung

Führende deutsche Hilfsorganisationen wie ASB, DLRG, DRK, Johanniter und Malteser fordern in einem gemeinsamen Positionspapier eine umfassende Stärkung des Bevölkerungsschutzes, darunter einheitliches Krisenmanagement, verbesserte gesetzliche Rahmenbedingungen und eine deutlich höhere Finanzierung von mindestens 0,5 Prozent des Bundeshaushalts. Besondere Aufmerksamkeit liegt auf der Förderung des Ehrenamts und gesellschaftlichen Bildungsprogrammen, um die Krisenresilienz nachhaltig zu erhöhen.

Stärkung des Bevölkerungsschutzes: Forderungen an die Regierung

Bessere Krisenvorsorge: Hilfsorganisationen fordern Maßnahmen

Mehrere große Hilfsorganisationen, darunter Johanniter, ASB, DLRG, DRK und Malteser, fordern angesichts zunehmender Krisen ein deutlich verbessertes Krisenmanagement und eine Reform des Zivilschutz- und Katastrophenhilfegesetzes in Deutschland. Sie plädieren für mindestens 0,5 Prozent des Bundeshaushalts (ca. 2,4 Mrd. Euro) für den Bevölkerungsschutz, bessere gesetzliche Rahmenbedingungen für Ehrenamtliche sowie einheitliches Krisenmanagement und stärkere Einbindung der Zivilgesellschaft.

Bessere Krisenvorsorge: Hilfsorganisationen fordern Maßnahmen

Kreislaufwirtschaft im Fokus: UnternehmerTUM tritt BNW bei

UnternehmerTUM, Europas größtes Innovations- und Gründungszentrum, ist dem Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft (BNW) beigetreten, um gemeinsam die Kreislaufwirtschaft in Deutschland voranzutreiben. Die Kooperation konzentriert sich insbesondere auf die Initiative CIRCULAR REPUBLIC, die Start-ups, Unternehmen und Forschung für nachhaltige Geschäftsmodelle vernetzt; ein Höhepunkt wird das CIRCULAR REPUBLIC FESTIVAL am 22. Mai 2025 in München.

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Zecken-Prophylaxe: Schutz für Mensch und Tier unverzichtbar

Mit Beginn des Frühlings steigt das Risiko für Zeckenstiche, die sowohl bei Menschen als auch bei Hunden gefährliche Krankheiten wie Babesiose oder Borreliose übertragen können. Experten raten zu einer ganzjährigen Zeckenprophylaxe in Absprache mit dem Tierarzt, da milde Winter und längere Sommer durch den Klimawandel die Ausbreitung und Aktivität der Zecken, insbesondere der Wiesen- und Auwaldzecke, in Deutschland fördern und neue Risiken schaffen.
Zecken-Prophylaxe: Schutz für Mensch und Tier unverzichtbar

Midijob: Sparen im Übergangsbereich bis 2.000 Euro

Midijobs ermöglichen Arbeitnehmern ab 2025 bei einem monatlichen Einkommen zwischen 556,01 und 2.000 Euro reduzierte Sozialversicherungsbeiträge bei gleichzeitig vollumfänglichem Leistungsanspruch im Sozialversicherungssystem. Der Vorteil gilt nicht bei Ausübung eines Midijobs als Nebenjob neben einer Hauptbeschäftigung; zudem fällt für Gehälter bis 1.400 Euro keine Lohnsteuer an, was den Übergang vom Minijob attraktiver machen kann.

Midijob: Sparen im Übergangsbereich bis 2.000 Euro

Sustainable Venturing: Hochschulperle für Zukunftskompetenzen

Das Modul "Sustainable Venturing" der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg wurde vom Stifterverband als Hochschulperle des Monats März ausgezeichnet. Seit 2009 arbeiten Studierende dort mit Praxispartnern an innovativen Projekten, um durch Innovation-based Learning nachhaltige Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen zu entwickeln.

Originaltitel: Sustainable Venturing: Hochschulperle für Zukunftskompetenzen

Fakten statt Furcht: Wolfsmanagement neu gedacht

Eine Analyse der Debatte um die Regulierung des Wolfsbestands in Deutschland zeigt, dass eine Regulierung durch Jagd laut internationalen Studien keine signifikante Reduktion von Nutztierrissen bewirkt, während Übergriffe in Brandenburg, Niedersachsen und Sachsen trotz steigender Wolfspopulationen stagnieren oder sinken – ein Trend, der auf verbesserten Herdenschutz zurückgeführt wird. Eine Mehrheit der Landbevölkerung steht dem Wolf zudem positiv gegenüber, und Beispiele wie in Sachsen-Anhalt verdeutlichen, dass Herdenschutz ein effektiver Weg zum Schutz der Weidetiere ist.

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Markenschutz im Koalitionsvertrag fest verankern!

Der Markenverband warnt vor zunehmender Markenfälschung in Europa, die aktuell 5,8 % aller EU-Importe betrifft und allein in Deutschland jährliche Schäden von fast 8 Milliarden Euro sowie 64.000 bedrohte Arbeitsplätze verursacht. Er fordert, Markenschutz und die Verantwortung von Online-Plattformen stärker im Koalitionsvertrag abzusichern, den Schutz geistigen Eigentums auf EU-Ebene zu stärken und Maßnahmen wie ein Stay-Down-Gebot, verstärkte Zollkontrollen und mehr Aufklärung umzusetzen.

Markenschutz im Koalitionsvertrag fest verankern!

Umwelthilfe klagt: Städte blockieren Infos zu Parken

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat Klage gegen Saarbrücken, Lübeck und Dessau-Roßlau eingereicht, weil diese seit mehr als sechs Monaten Informationen zum Parkraummanagement nicht herausgeben; von 105 angefragten Städten antworteten nur 39 Prozent fristgerecht. Einige Städte verzögern die Beantwortung teils deutlich oder erheben hohe Gebühren, was laut DUH die Zivilgesellschaft hemmt, und fordern den kostenfreien Online-Zugang zu Umweltdaten.

Umwelthilfe klagt: Städte blockieren Infos zu Parken

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