Verbandsmonitor – Tagesrückblick: 20.06.2025

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Wer heute im Vereins- und Verbandsbereich den Überblick behalten will, muss flexibel und aufmerksam sein – die Dynamik der Entwicklungen ist enorm. Unser Tagesrückblick liefert Orientierung und beleuchtet, was wirklich wichtig ist, wenn Interessen aufeinandertreffen, Weichen gestellt werden und gesellschaftlicher Wandel spürbar wird. Lassen Sie sich inspirieren, informieren und auf den neuesten Stand bringen – kompakt, relevant, mitten aus der Welt der Verbände und Vereine.

Green Claims floppen: Brüssel kapituliert vor Greenwashing

Die EU hat beschlossen, die Green Claims Directive, die für mehr Transparenz bei umweltfreundlichen Produkten sorgen sollte, nicht weiterzuverfolgen. Der Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft e.V. warnt, dass damit Unsicherheit für Verbraucher und Unternehmen bleibt und nachhaltige wirtschaftliche Initiativen gefährdet werden.

Green Claims floppen: Brüssel kapituliert vor Greenwashing

ver.di fordert Unterstützung für die neue Intendantin der DW

Barbara Massing wurde als erste Intendantin der Deutschen Welle gewählt und übernimmt die Leitung des Senders in einer Phase wachsender internationaler Bedeutung. Die Gewerkschaft ver.di fordert von ihr, sich für strukturelle Stärkung, Arbeitsplatzsicherheit und den Schutz der Mitbestimmungsrechte aller Beschäftigten einzusetzen.

ver.di fordert Unterstützung für die neue Intendantin der DW

Klimaflucht 2025: Verbände fordern konkrete Strategie der Bundesregierung zum Weltflüchtlingstag

Zum Weltflüchtlingstag 2025 warnen Klima-Allianz und VENRO vor einer Zunahme klimabedingter Flucht: Weltweit sind bereits 3,3 Milliarden Menschen von Erderwärmung bedroht, bis 2050 könnten mehr als 140 Millionen Menschen ihre Heimat verlieren. Die Verbände fordern von der Bundesregierung sichere Fluchtwege, verstärkte finanzielle Hilfen und konkrete Strategien gegen Klimaflucht.

Originaltitel: Klimaflucht 2025: Verbände fordern konkrete Strategie der Bundesregierung zum Weltflüchtlingstag

Starke deutsche Golfspielerinnen bei Amundi German Masters und Senioren-Meisterschaften im Fokus

16 deutsche Spielerinnen treten vom 26. bis 29. Juni 2025 beim Amundi German Masters in Winsen (Luhe) an, während der Deutsche Golf Verband die positive Entwicklung des Damengolfs hervorhebt. Parallel finden vom 27. bis 29. Juni 2025 im GC Jakobsberg die Deutschen Meisterschaften der Altersklassen 65 und 75 statt.

Starke deutsche Golfspielerinnen im Fokus: Amundi German Masters und Senioren-Meisterschaften bringen Damengolf und Altersklassen ins Rampenlicht

BDBe: THG-Quotenänderung gefährdet Klimaschutz nachhaltig

Der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe) kritisiert den aktuellen Referentenentwurf des Bundesumweltministeriums zur Umsetzung der EU-Erneuerbare-Energien-Richtlinie, insbesondere die geplante Absenkung der Anrechenbarkeit nachhaltiger Biokraftstoffe aus Anbaubiomasse und die Verzögerung des THG-Quotenhochlaufs bis 2030. Der BDBe sieht darin einen klimapolitischen Rückschritt und fordert eine technologieoffene, auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basierende Herangehensweise; der Gesetzentwurf soll im Herbst im Bundestag diskutiert werden.

BDBe: THG-Quotenänderung gefährdet Klimaschutz nachhaltig

Nordsee vor Borkum: DUH warnt vor fossilen Industrieplänen

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert ein geheimes Abkommen zwischen Deutschland und den Niederlanden, das eine großflächige Erschließung fossiler Lagerstätten vor Borkum ermöglichen und dabei Umwelt- und Klimaschutzauflagen weitgehend aushebeln könnte. Die DUH warnt, dass das Abkommen nicht nur private Schiedsgerichte vorsieht und behördliche Kontrolle einschränkt, sondern auch bestehende Klimaziele gefährden und die deutsche Nordsee langfristig für die fossile Industrie öffnen könnte.

Originaltitel: Nordsee vor Borkum: DUH warnt vor fossilen Industrieplänen

Schienengüterverkehr vor dem Aus? Verbände drängen auf höhere Trassenpreisförderung für Verkehrswende und Klimaschutz

19 Verbände fordern von der Bundesregierung eine Erhöhung der Trassenpreisförderung im Schienengüterverkehr auf mindestens 350 Millionen Euro, da die Gebühren zuletzt um 16 Prozent gestiegen sind und bis Ende 2025 um weitere 8 bis 35 Prozent steigen könnten. Die steigenden Kosten gefährden laut Verbänden die Wettbewerbsfähigkeit der Schiene, die Umweltziele und die Verkehrswende.

Schienengüterverkehr vor dem Aus? Verbände drängen auf höhere Trassenpreisförderung für Verkehrswende und Klimaschutz

Irreführende Gesundheitsversprechen: Wie Influencer Nahrungsergänzungsmittel illegal bewerben – foodwatch fordert strengere Kontrollen im Online-Marketing

Laut einem neuen Report von foodwatch wurden in 358 Instagram-Stories von 95 Fitness- und Gesundheits-Influencer:innen insgesamt 152 Nahrungsergänzungsmittel mit gesundheitsbezogenen Aussagen beworben, die sämtlich gegen die EU Health-Claims-Verordnung verstoßen. Foodwatch kritisiert fehlende Kontrollen und fordert eine bundesweit koordinierte, personell und finanziell gestärkte Überwachung der Online-Gesundheitswerbung.

Irreführende Gesundheitsversprechen: Wie Influencer Nahrungsergänzungsmittel illegal bewerben – foodwatch fordert strengere Kontrollen im Online-Marketing

Tag der Verkehrssicherheit: Kinderrechte stärken – Mehr Schutz und sichere Schulwege für Kinder im Straßenverkehr

Zum Tag der Verkehrssicherheit fordert das Deutsche Kinderhilfswerk eine stärkere Berücksichtigung der Kinderrechte bei Verkehrssicherheitsmaßnahmen: Bund, Länder und Kommunen sollen sichere Schulwege und kindgerechte Verkehrsstrukturen umsetzen, da täglich rund 75 Kinder im Straßenverkehr verunglücken, wöchentlich eines tödlich. Konkret werden Tempo-30-Zonen, geschützte Radwege, breite Straßenquerungen sowie ein konsequentes Vorgehen gegen Raser und Falschparker im Umfeld von Schulen und Kitas gefordert.

Tag der Verkehrssicherheit: Kinderrechte stärken – Mehr Schutz und sichere Schulwege für Kinder im Straßenverkehr

Zukunft der Stahlindustrie in Gefahr: IG Metall fordert Krisengipfel zu ArcelorMittal und klimaneutraler Produktion

ArcelorMittal hat angekündigt, die geplante klimaneutrale Umrüstung seiner deutschen Stahlwerke zu stoppen, was die IG Metall als strategisch kurzsichtig kritisiert. Die Gewerkschaft fordert deshalb einen Krisengipfel mit Politik und Konzern, um drohenden Arbeitsplatzverlusten und einem Bedeutungsverlust des Industriestandorts entgegenzuwirken.

Zukunft der Stahlindustrie in Gefahr: IG Metall fordert Krisengipfel zu ArcelorMittal und klimaneutraler Produktion

DFV fordert Altersgrenze und Netzfilter: Mehr Jugendschutz auf Social Media für Kinder und Familien

Der Deutsche Familienverband (DFV) fordert eine verbindliche Altersgrenze für die Nutzung von Social Media sowie die Einführung von Netzanschlussfiltern, um Kinder verstärkt vor Mobbing, Gewaltvideos, Fake News und anderen schädlichen Inhalten zu schützen. Der Verband kritisiert unzureichende gesetzliche Schutzmechanismen und sieht den Staat in der Pflicht, effektive Regelungen und technische Lösungen zum Jugendschutz sowohl zu Hause als auch mobil umzusetzen.

DFV fordert Altersgrenze und Netzfilter: Mehr Jugendschutz auf Social Media für Kinder und Familien

Bundesweiter Warnstreik an Theatern: Künstlergewerkschaften fordern gerechte Theatervergütung und TVöD-Anpassung

Am 20. Juni 2025 traten Beschäftigte an über 80 deutschen Theatern und Konzerthäusern für 30 Minuten in einen Warnstreik, um die Übernahme des Tarifabschlusses des öffentlichen Dienstes (TVöD) in ihre Verträge, höhere Grundgehälter sowie 85 % Sonderzahlungen zu fordern. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 25. Juni 2025 geplant; weitere Arbeitskämpfe sind nicht ausgeschlossen.

Bundesweiter Warnstreik an Theatern: Künstlergewerkschaften fordern gerechte Theatervergütung und TVöD-Anpassung

Weltflüchtlingstag 2024: DRK fordert mehr Flüchtlingshilfe und humanitäre Aufnahmeprogramme für Geflüchtete

Die Zahl der weltweit Geflüchteten ist auf über 122 Millionen gestiegen; das DRK unterstützt dabei unter anderem 73,5 Millionen Binnenvertriebene und 42,7 Millionen Geflüchtete entlang der Fluchtrouten, mit besonderem Fokus auf die 14,3 Millionen Vertriebenen im Sudan. Das DRK fordert angesichts der steigenden Zahlen mehr Flüchtlingshilfe, die Fortsetzung humanitärer Aufnahmeprogramme und stärkere Investitionen in Integrationsmaßnahmen.

Weltflüchtlingstag 2024: DRK fordert mehr Flüchtlingshilfe und humanitäre Aufnahmeprogramme für Geflüchtete

EU-Lieferkettengesetz: Menschliche Standards schützen!

Das Deutsche Institut für Menschenrechte kritisiert den aktuellen Entwurf des EU-Lieferkettengesetzes, da er nur noch für Unternehmen mit mehr als 5.000 Beschäftigten gelten und damit deutlich weniger Firmen betreffen soll. Das Institut fordert, dass die Bundesregierung menschenrechtliche Standards und Klagemöglichkeiten für Betroffene beibehält sowie auf die Wiedereinführung der Verpflichtung zu Klimaplänen dringt.

EU-Lieferkettengesetz: Menschliche Standards schützen!

Zahngesundheit sichern: DMP Diabetes-Aktualisierung wichtig

Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) begrüßt die Aktualisierung der Anforderungen im Disease-Management-Programm (DMP) für Diabetes mellitus Typ 1, die eine stärkere Verzahnung von zahnärztlicher und diabetologischer Behandlung vorsieht. Hintergrund ist das signifikant höhere Parodontitis-Risiko bei Diabetes-Patienten, das sowohl die Mundgesundheit als auch die glykämische Kontrolle beeinträchtigen kann und hohe Behandlungskosten verursacht.

Zahngesundheit sichern: DMP Diabetes-Aktualisierung wichtig

ZIA-IW-Stimmungsindex: Aufschwung in der Immobilienwirtschaft

Der aktuelle ZIA-IW-Immobilienstimmungsindex signalisiert eine deutliche Trendwende in der deutschen Immobilienbranche: Die Geschäftslage steigt um 10,5 auf 21,6 Punkte und erreicht damit den höchsten Stand seit 2022, wobei auch im Büro- und Wohnsegment sowie bei Projektentwicklern spürbare Verbesserungen verzeichnet werden. Während über die Hälfte der Unternehmen in die Modernisierung bestehender Gebäude investieren wollen, bleibt das Neubaugeschäft weiterhin verhalten.

ZIA-IW-Stimmungsindex: Aufschwung in der Immobilienwirtschaft

Familiennachzug: Schlüssel zur legalen Migration in Deutschland

Das Deutsche Institut für Menschenrechte warnt vor der geplanten erneuten Aussetzung des Familiennachzugs für subsidiär Schutzberechtigte und kritisiert den aktuellen Gesetzentwurf als Verstoß gegen grund- und menschenrechtlich garantierte Familienrechte. Besonders betroffen wären Familien mit Kindern, deren Visumverfahren zum Teil abrupt gestoppt werden könnten, und das Institut fordert daher das Streichen der vorgesehenen Regelung oder zumindest die Einführung humanitärer Ausnahmen.

Familiennachzug: Schlüssel zur legalen Migration in Deutschland

Zum Weltflüchtlingstag: AWO fordert Ausbau von Resettlement und humanitären Aufnahmeprogrammen für eine gerechte Flüchtlingspolitik

Die AWO fordert zum Weltflüchtlingstag den Ausbau von Resettlement- und humanitären Aufnahmeprogrammen, um Schutzsuchenden sichere, legale Zugangswege zu ermöglichen und Kommunen zu entlasten. Sie betont die internationale Verantwortung Deutschlands und unterstützt Geflüchtete bundesweit bei Integration, Arbeitssuche und der Vermittlung von Kitaplätzen.

Zum Weltflüchtlingstag: AWO fordert Ausbau von Resettlement und humanitären Aufnahmeprogrammen für eine gerechte Flüchtlingspolitik

EU-Tierschutz-Verordnung: EU-Parlament beschließt strengere Regeln und Kennzeichnungspflicht gegen illegalen Heimtierhandel

Das EU-Parlament hat in Straßburg eine Verordnung verabschiedet, die eine EU-weite Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für alle Hunde und Katzen sowie strengere Anforderungen an Zucht und Online-Handel vorschreibt, um den illegalen Heimtierhandel einzudämmen. Zusätzlich soll eine Positivliste künftig weitere schutzbedürftige Tierarten für die Privathaltung prüfen.

EU-Tierschutz-Verordnung: EU-Parlament beschließt strengere Regeln und Kennzeichnungspflicht gegen illegalen Heimtierhandel

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