Im Vereins- und Verbandsleben stehen die Zeichen auf Wandel, Miteinander und Widerstandsfähigkeit. Heute blicken wir auf Entwicklungen, die Herausforderungen offenlegen, neue Impulse geben und wichtige Debatten anstoßen. Freuen Sie sich auf einen Überblick, der Orientierung bietet und zeigt, wie engagierte Akteur:innen die Zukunft mitgestalten.
Stalleinbrüche: Neue Studie zeigt massive Angst und psychische Belastung bei Landwirten
Sechs von zehn Milchbetrieben betrachten Stalleinbrüche als großes Problem, das ihre psychische Gesundheit belastet; 63 Prozent der Befragten sorgen sich vor öffentlichen Anfeindungen, 78 Prozent nennen den Milchpreis als weitere Belastung. Viele Landwirte haben technische Schutzmaßnahmen wie Kameras und Bewegungsmelder installiert, während rechtliche Möglichkeiten zur Verteidigung gegen Einbrüche genutzt werden und die psychische Belastung in der Branche weiter steigt.
Stalleinbrüche: Neue Studie zeigt massive Angst und psychische Belastung bei Landwirten
US-Zolldrohungen 2026: SPECTARIS warnt vor handelspolitischer Unsicherheit und fordert Resilienz
Der Industrieverband SPECTARIS warnt angesichts der von US-Präsident Trump für 2026 angekündigten Zölle von bis zu 25 % auf europäische Produkte vor wachsender handelspolitischer Unsicherheit und fordert eine breitere, widerstandsfähigere Handelspolitik sowie frühzeitige Abstimmung möglicher EU-Gegenmaßnahmen. Die EU plant ab Februar 2026 ihrerseits Gegenzölle in Höhe von 93 Milliarden Euro, um auf die US-Drohungen im Zusammenhang mit dem Grönland-Konflikt zu reagieren.
US-Zolldrohungen 2026: SPECTARIS warnt vor handelspolitischer Unsicherheit und fordert Resilienz
Erzählen als Widerstand: KDFB zieht Bilanz nach 5 Jahren im Kampf gegen Missbrauch an Frauen in der Kirche
Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) hat bei einer Online-Veranstaltung zum fünfjährigen Jubiläum des Buches „Erzählen als Widerstand“ Bilanz über die Wirkung der Auseinandersetzung mit spirituellem und sexuellem Missbrauch an Frauen in der Kirche gezogen. Neben verstärkter Sichtbarkeit und Unterstützung betroffener Frauen wurden Präventionsmaßnahmen wie ein kostenloses Online-Tutorial und eine Arbeitshilfe umgesetzt; der Verband bekräftigt seine Solidarität und das fortlaufende Engagement für Betroffene.
VDIK kritisiert neue E-Auto-Förderung: Warum Familien und Leasingkunden leer ausgehen
Der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) begrüßt das neue Förderprogramm für Elektromobilität ab 2026 grundsätzlich, kritisiert jedoch den Ausschluss von jungen E-Gebrauchtwagen aus der Förderung und sieht hierin eine verpasste Chance für soziale und klimafreundliche Mobilität. Zudem weist der VDIK auf negative Auswirkungen der aktuellen Restwertentwicklung für Leasingkunden und fordert eine Vereinfachung des Einkommensnachweises sowie eine frühere Neubewertung der Restwerte, damit auch Haushalte mit begrenztem Budget von der Elektromobilitätswende profitieren können.
VDIK kritisiert neue E-Auto-Förderung: Warum Familien und Leasingkunden leer ausgehen
BDI-Präsident warnt vor US-Zolleskalation: "Schädliche Eskalation für alle Seiten"
BDI-Präsident Peter Leibinger kritisiert die von Ex-US-Präsident Trump angekündigten Strafzölle als schädliche Eskalation und warnt vor weitreichenden negativen Folgen für beide Seiten. Die EU plant als Reaktion Gegenzölle und einen Aufschub des Handelsabkommens, um ein geschlossenes Auftreten und Widerstand gegen Erpressungsversuche zu demonstrieren.
BDI-Präsident warnt vor US-Zolleskalation: "Schädliche Eskalation für alle Seiten"
Neue E-Auto-Förderung 2026: IG Metall begrüßt soziale Staffelung und fordert Made-in-EU-Prüfung
Die IG Metall begrüßt die ab 2026 rückwirkend geltende E-Auto-Förderung mit sozialer Staffelung, von der vor allem Haushalte mit niedrigem und mittlerem Einkommen profitieren sollen. Sie fordert zudem eine rasche Prüfung, Fördermittel auf Fahrzeuge „Made in EU“ zu beschränken, damit Fördergelder heimische Arbeitsplätze sichern und deutsche Werke stärken.
Neue E-Auto-Förderung 2026: IG Metall begrüßt soziale Staffelung und fordert Made-in-EU-Prüfung
ADAC Stauprognose 23.-25. Januar 2026: Ruhiges Wochenende, aber Staugefahr Richtung Alpen
Am Wochenende vom 23. bis 25. Januar 2026 wird eine insgesamt entspannte Verkehrslage erwartet, jedoch steigt die Staugefahr auf den wichtigsten Routen in Richtung Alpen und Mittelgebirge durch Wintersportverkehr und Rückreisewellen, unter anderem wegen des Hahnenkammrennens. Zahlreiche Sperrungen – darunter die A40 bei Duisburg, die A45 bei Lüdenscheid sowie die A81 bei Leonberg – sowie winterliche Witterungsbedingungen mit Schnee und Glätte können regional zu Behinderungen und kurzfristigen Staus führen.
ADAC Stauprognose 23.-25. Januar 2026: Ruhiges Wochenende, aber Staugefahr Richtung Alpen
Caritas startet Kampagne für generationsübergreifendes Miteinander 2026
Die Caritas plant für 2026 eine bundesweite Kampagne unter dem Motto „Zusammen geht was“, die das Miteinander von Jung und Alt in den Fokus rückt und 10.000 Schuhpaare als Symbol für vielfältige Begegnungen nutzt. Ziel ist es, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken, sozialpolitische Reformen zu fordern und generationenübergreifende Herausforderungen wie Klimawandel gemeinsam anzugehen.
Caritas-Kampagne 2026: Generationen verbinden mit 10.000 Schuhpaaren – Hintergrund, Fakten und Ziele
"Wir haben es satt!"-Demo 2026: 8.000 fordern in Berlin Kurswechsel für zukunftsfähige Landwirtschaft
Rund 8.000 Menschen forderten in Berlin auf der „Wir haben es satt!“-Demonstration eine gemeinwohlorientierte Agrarpolitik, fairere Preise für Landwirte und mehr Umweltschutz, während das organisierende Bündnis Rückschritte der Bundesregierung insbesondere bei Tierhaltung, Umwelt- und Entwicklungsmaßnahmen kritisierte. Gefordert wurden außerdem eine Umverteilung der EU-Agrarfördermittel zugunsten von Wasser-, Boden- und Artenschutz sowie ein Ende der internationalen Abkommen, die Preisdruck und Umweltzerstörung verschärfen.
Update: Warum das Thema wichtig bleibt
Die Berichte zeigen, dass Belastungen und Konflikte nicht nur „Hinter den Kulissen“ entstehen: Bei Landwirten führen Stalleinbrüche zu massiver Angst und psychischer Belastung, während gleichzeitig Preis- und Sicherheitsfragen die Branche zusätzlich unter Druck setzen. Auch anderswo bleibt Unsicherheit ein zentraler Faktor – etwa durch angekündigte Zölle und die Sorge vor eskalierenden Folgen.
Für betroffene Menschen und Organisationen heißt das: Prävention, Unterstützung und klare Verteidigungswege werden zu einem eigenen Handlungsfeld. Verbände und Politik müssen Sicherheit nicht nur technisch denken, sondern auch die psychischen Auswirkungen ernst nehmen. Zugleich braucht es gesellschaftliche Solidarität und wirksame Rahmenbedingungen, damit Zusammenhalt, faire Arbeits- und Lebensbedingungen sowie nachhaltige Ziele durchsetzbar bleiben.
Was Leserinnen und Leser jetzt wissen sollten
Wie wirken Stalleinbrüche auf die psychische Gesundheit von Landwirten?
Der Beitrag nennt massive Angst und steigende psychische Belastung, unter anderem verbunden mit Sorgen vor öffentlichen Anfeindungen und dem Milchpreis.
Welche Schutz- und Verteidigungsmöglichkeiten werden bereits genutzt?
Laut Bericht setzen viele Landwirte technische Maßnahmen wie Kameras und Bewegungsmelder ein und nutzen rechtliche Möglichkeiten zur Verteidigung.
Warum spielen auch Preise und öffentliche Reaktionen eine Rolle?
Der Beitrag zeigt, dass neben Einbrüchen der Milchpreis und die Sorge vor Anfeindungen als zusätzliche Belastungen genannt werden.
Wer kann bei Gewalt oder Übergriffen sinnvoll unterstützen?
Eine passende Anlaufstelle können Fachstellen, Beratungsstellen oder zuständige Behörden sein.