Verbandsmonitor – Tagesrückblick: 18.02.2025

Modernes blau beleuchtetes News-Studio mit runden LED-Podesten und großem Bildschirm mit Schriftzug ‚Verbands‑Monitor eins zu eins‘.

Inhaltsverzeichnis

Auch heute bewegt sich im Vereins- und Verbandsalltag so einiges: neue Impulse, große Debatten und drängende Herausforderungen prägen die Schlagzeilen. Wer wissen möchte, was die Akteure heute bewegt hat, findet bei uns die wichtigsten Entwicklungen auf einen Blick – kompakt und relevant zusammengefasst. Bleiben Sie informiert und nah dran an den Themen, die den Sektor und seine Menschen beschäftigen.

Warnstreiks angekündigt: Druck auf Arbeitgeber steigt

Die zweite Verhandlungsrunde zwischen Bund, Kommunen und Gewerkschaften zum Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) endete ohne konkretes Angebot der Arbeitgeber. Die Gewerkschaften kündigten daraufhin landesweite Warnstreiks an und fordern 8 Prozent mehr Lohn (mindestens 350 Euro mehr monatlich), drei zusätzliche freie Tage, ein flexibles Arbeitszeitkonto sowie eine Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um 200 Euro; betroffen sind über 2,6 Millionen Beschäftigte. Die nächste Verhandlungsrunde ist für Mitte März geplant.

Warnstreiks angekündigt: Druck auf Arbeitgeber steigt

Arbeitgeber blockieren: Tarifverhandlungen ohne Fortschritt

Die Tarifverhandlungen für die über 2,5 Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen sind erneut gescheitert, da die Arbeitgeberseite bislang kein Angebot zu Lohnerhöhungen, Arbeitsbedingungen oder Entlastungen vorgelegt hat. Die Gewerkschaft ver.di fordert acht Prozent mehr Gehalt, mindestens 350 Euro monatlich sowie zusätzliche freie Tage und Verbesserungen bei Ausbildungsvergütungen; ein neuer Verhandlungstermin ist für den 14./15. März 2025 angesetzt.

Arbeitgeber blockieren: Tarifverhandlungen ohne Fortschritt

Windenergie senkt Strompreise drastisch: Ausbau voran!

Eine Analyse des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft zeigt, dass Windenergie an Land 2024 den Börsenstrompreis um 3,9 Cent pro Kilowattstunde gesenkt hat, wodurch der aktuelle Preis bei etwa 7,9 ct/kWh liegt. Der Anteil erneuerbarer Energien im Stromsektor beträgt knapp 60 Prozent, und laut Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. wird eine Flexibilitätsstrategie gefordert, um bis 2030 38 und bis 2045 rund 100 Gigawatt zusätzliche erneuerbare Leistung zu erreichen sowie weitere Entlastungen für Verbraucher durch regulatorische Anpassungen und eine Senkung der Stromsteuer zu erzielen.

Windenergie senkt Strompreise drastisch: Ausbau voran!

NDR Benefizaktion: Gemeinsamkeit stärkt den Norden

Bei der NDR-Benefizaktion "Hand in Hand für Norddeutschland" wurden 3.257.171,13 Euro für Projekte gesammelt, die ein stärkeres Miteinander fördern sollen. Die Spenden gehen an Bürgerstiftungen im Norden, die das Geld eigenständig zur Unterstützung lokaler Gemeinschaftsprojekte verteilen.

Originaltitel: NDR Benefizaktion: Gemeinsamkeit stärkt den Norden

Tipps zur optimalen Steuerzeitplanung 2024

Steuererklärungen für das Jahr 2024 können zwar ab Januar eingereicht werden, werden von den Finanzämtern jedoch frühestens ab Mitte März bearbeitet, da bis Ende Februar relevante Daten von Arbeitgebern und Banken übermittelt werden müssen. Digitale Abgabe über das ELSTER-Portal beschleunigt den Prozess, dennoch liegt die Verantwortung für korrekte Angaben weiterhin beim Steuerpflichtigen; die Abgabefrist endet für Selbstersteller am 31. Juli 2025, mit Beratung verlängert sie sich bis 30. April 2026.

Tipps zur optimalen Steuerzeitplanung 2024

Hanau-Anschlag: Aufklärung und Debatte über Rassismus gefordert

Am fünften Jahrestag des Hanau-Anschlags fordert das Deutsche Institut für Menschenrechte eine umfassende Aufklärung der Tat sowie eine breite gesellschaftliche Debatte über die gestiegene Zahl rechtsextremer Straftaten, die 2024 mit 41.406 Fällen einen neuen Höchststand erreichten. Zudem werden politische und behördliche Instanzen aufgefordert, die Betroffenen besser zu unterstützen und ihr eigenes Handeln kritisch zu überprüfen.

Hanau-Anschlag: Aufklärung und Debatte über Rassismus gefordert

DUH kämpft gegen unbefristete Gäubahn-Kappung

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat beim Eisenbahn-Bundesamt einen Antrag auf befristeten Teilwiderruf im Zusammenhang mit der geplanten dauerhaften Abtrennung der Gäubahn im Rahmen von Stuttgart 21 gestellt, um den Erhalt der Schienenverbindung sicherzustellen, bis eine alternative Trassenführung umgesetzt ist. Das Eisenbahn-Bundesamt prüft den Antrag und wird innerhalb von zwei Wochen zusammen mit DB InfraGO AG und der Stadt Stuttgart über die Rechte der Beteiligten entscheiden.

DUH kämpft gegen unbefristete Gäubahn-Kappung

Apotheker starten Kampagne: 'What's Apo' informiert zur Wahl

Die ABDA hat mit der Kampagne „What’s Apo – Status Gesundheitspolitik“ bundesweit Bundestagskandidatinnen und -kandidaten eingeladen, ihre Positionen zur lokalen Gesundheitsversorgung zu veröffentlichen; mittlerweile gibt es dazu rund 250 Stellungnahmen auf www.whatisapo.de . Die Aktion setzt ein deutliches Zeichen gegen Apothekenschließungen und Medikamentenengpässe und ruft die Bevölkerung auf, sich vor der Wahl über die gesundheitspolitischen Ziele der Parteien zu informieren.

Apotheker starten Kampagne: 'What's Apo' informiert zur Wahl

Neustart für Wohnungsbaupolitik: ZIA fordert Druckabau

Die Zahl der Baugenehmigungen in Deutschland ist 2024 laut Statistischem Bundesamt um 16,8 Prozent auf 215.900 Wohnungen gesunken – der niedrigste Stand seit 2010. Der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) fordert angesichts der Verfehlung des Neubauziels von 400.000 Wohnungen jährlich einen politischen Neustart mit Bürokratieabbau, mehr Flächenbereitstellung sowie einer temporären Senkung der Grunderwerbssteuer, um den Wohnungsbau zu stimulieren.

Neustart für Wohnungsbaupolitik: ZIA fordert Druckabau

VDP fordert Bildung zur Priorität der Bundestagswahl

Der Verband Deutscher Privatschulverbände (VDP) hat im Vorfeld der vorgezogenen Bundestagswahl sechs zentrale bildungspolitische Forderungen an die kommende Bundesregierung gestellt, darunter den Abbau von Bürokratie, die Förderung von Vielfalt und gleiche Bedingungen für staatliche und freie Bildungsträger. Angesichts von Herausforderungen wie Fachkräftemangel, Digitalisierung und Integration fordert der VDP, dass Bildungspolitik künftig höchste Priorität erhält und innovative Ansätze verfolgt werden.

VDP fordert Bildung zur Priorität der Bundestagswahl – Zur Originalmeldung

Geschäftsreisen im Wandel: Nachhaltigkeit im Fokus

Auf der ITB Berlin 2025 rückt der Verband Deutsches Reisemanagement (VDR) die Themen Nachhaltigkeit und technologische Innovation bei Geschäftsreisen in den Mittelpunkt. Dabei stehen Lösungen für emissionsarme Mobilität, der Einsatz künstlicher Intelligenz, die „Sustainability Acceleration Challenge“ zur Bewertung von Nachhaltigkeitsmaßnahmen sowie vereinfachte internationale Reiserichtlinien im Fokus.

Geschäftsreisen im Wandel: Nachhaltigkeit im Fokus

Demenzurlaub planen: Tipps und Hilfe für Angehörige

Die Alzheimer Forschung Initiative e.V. informiert über aktuelle und künftige Entlastungsmöglichkeiten für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz, darunter Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege und spezialisierte Urlaubsangebote. Ab 1. Juli 2025 werden die finanziellen Budgets für Kurzzeit- und Verhinderungspflege zusammengelegt, die Höchstdauer der Verhinderungspflege auf acht Wochen verlängert und die Vorpflegezeit abgeschafft, sodass bis zu 3.539 Euro jährlich flexibel einsetzbar sind.

Demenzurlaub planen: Tipps und Hilfe für Angehörige

Apothekenmeldungen: Höchstzahl bei Arzneimittelrisiken

Die Zahl der Verdachtsmeldungen zu Arzneimittelrisiken in Deutschland hat 2024 mit 10.882 Fällen einen neuen Höchststand erreicht und ist damit um mehr als 2.500 Fälle gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Auffällig ist insbesondere der wachsende Anteil an Medikationsfehlern (von 9,4 % auf 12,3 %) sowie ein Anstieg der Verdachtsmeldungen zu Arzneimittelmissbrauch, was die Bedeutung der Apotheken als Kontrollinstanz für Patientensicherheit unterstreicht.

Apothekenmeldungen: Höchstzahl bei Arzneimittelrisiken

CYBERsichere Notfallhilfe jetzt für KMUs verfügbar

Die Transferstelle Cybersicherheit im Mittelstand stellt ab sofort die Plattform "CYBERsicher Notfallhilfe" kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland zur Verfügung, um Cyberangriffe rasch und effizient zu bewerten und bei Bedarf anonym Hilfe von IT-Dienstleistern sowie öffentlichen Stellen wie der Polizei zu erhalten. Das bundesweite Angebot wurde von FZI Forschungszentrum Informatik und Leibniz Universität Hannover initiiert und soll die Widerstandsfähigkeit des Mittelstands gegen Cyberbedrohungen stärken.

CYBERsichere Notfallhilfe jetzt für KMUs verfügbar

Wer erhält den Entlastungsbetrag im Wechselmodell?

Der Bundesfinanzhof hat entschieden, dass der Entlastungsbetrag für Alleinerziehende im paritätischen Wechselmodell nicht zwischen beiden Elternteilen geteilt werden kann, sondern nur einem Elternteil zusteht. Können sich die Eltern nicht einigen, erhält den Betrag derjenige, an den das Kindergeld überwiesen wird.

Wer erhält den Entlastungsbetrag im Wechselmodell?

KI: Computer-Nutzung dominiert trotz Smartphone-Beliebtheit

Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage des TÜV-Verbands nutzen 82 Prozent der Befragten generative KI wie ChatGPT überwiegend über Computer oder Laptops, während 55 Prozent dafür Smartphones einsetzen. Bereits 53 Prozent der Bevölkerung verwendet generative KI-Anwendungen; Sicherheit bleibt insbesondere bei mobiler Nutzung ein zentrales Thema.

KI: Computer-Nutzung dominiert trotz Smartphone-Beliebtheit

Psychosoziale Notfallversorgung bei Anschlägen stärken

Am 15. Mai 2025 findet in Fulda das 11. Symposium „Hilfe für Helferinnen und Helfer in den Feuerwehren“ statt, bei dem Fachleute aus Psychologie, Notfallmedizin und Krisenintervention über die Herausforderungen psychosozialer Notfallversorgung bei Anschlägen beraten. Im Fokus stehen aktuelle Erfahrungen aus Einsätzen wie dem Terroranschlag in Solingen, innovative Ansätze zur Resilienzstärkung und die Vorstellung des neuen Fachzentrums für Resilienz und Traumaprävention des BBK.

Psychosoziale Notfallversorgung bei Anschlägen stärken

Wohnungsbaukrise: Genehmigungen 2024 weit unter Bedarf

Die Zahl der Baugenehmigungen in Deutschland ist 2024 mit nur 215.900 neu genehmigten Wohnungen auf den niedrigsten Stand seit 2010 gefallen, das sind rund 44.000 weniger als im Vorjahr und fast 20 Prozent weniger bei neu errichteten Gebäuden. Hauptgründe sind wirtschaftliche Unsicherheiten, gestiegene Bau- und Zinskosten, politische Versäumnisse sowie verschärfte Energieeffizienzstandards; die Branche fordert dringende staatliche Fördermaßnahmen, um der anhaltenden Wohnraumknappheit entgegenzuwirken.

Originaltitel: Wohnungsbaukrise: Genehmigungen 2024 weit unter Bedarf

Angespannte Lage im Wohnungsbau: Handeln gefordert!

Die Zahl der Baugenehmigungen in Deutschland ist 2024 mit 215.900 auf den tiefsten Stand seit 14 Jahren gesunken – ein Rückgang von 18,6 % im Vergleich zum Vorjahr, trotz eines leichten Anstiegs im Dezember. Die Bauindustrie fordert angesichts der Wohnraumknappheit und Investitionsstaus schnelle politische Maßnahmen, während im Nichtwohnungsbau und öffentlichen Sektor ebenfalls Rückgänge zu verzeichnen sind.

Angespannte Lage im Wohnungsbau: Handeln gefordert!

Stimmen für Demokratie: BDP ruft zur Wahl auf

Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) appelliert anlässlich der Bundestagswahl am 23. Februar 2025 an alle Wahlberechtigten, das Wahlrecht wahrzunehmen und damit die Werte von Demokratie, Freiheit und Menschenrechten aktiv zu verteidigen. Der BDP betont die Bedeutung einer hohen Wahlbeteiligung zum Schutz des gesellschaftlichen Zusammenhalts und fordert auf, angesichts wachsender politischer Spannungen und Desinformation die eigene Stimme verantwortungsvoll einzusetzen.

Stimmen für Demokratie: BDP ruft zur Wahl auf

Energiesparen bei Sanierung: Steuervorteile bis 40.000 €

Energetische Sanierungen, wie die Dämmung mit Mineralwolle, ermöglichen Hausbesitzern Einsparungen von bis zu 35 Prozent der Heizenergie und können mit einem Steuervorteil von bis zu 40.000 Euro gefördert werden, sofern die förderfähigen Kosten 200.000 Euro nicht überschreiten. Vermieter profitieren alternativ von Investitionszuschüssen und günstigen Krediten im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude.

Originaltitel: Energiesparen bei Sanierung: Steuervorteile bis 40.000 €

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