Im Vereins- und Verbandsleben bestimmen Dynamik und Wandel den Takt, neue Herausforderungen treffen auf frische Impulse. Unser Tagesrückblick nimmt Sie mit zu den aktuellen Bewegungen, die heute Branchen, Akteure und Entscheidungen geprägt haben. Wer wissen will, worüber morgen gesprochen wird, bleibt hier auf dem Laufenden.
Bodenverkehrsdienste: Schlichtung nach Tarif-Eklat an Flughäfen
Die Tarifverhandlungen um die Übernahme des Tarifergebnisses aus dem öffentlichen Dienst für rund 30.000 Beschäftigte der Bodenverkehrsdienste an deutschen Flughäfen sind ohne Ergebnis geblieben und gehen nun in ein Schlichtungsverfahren über. Während der Schlichtung gilt Friedenspflicht und somit Streikverbot, doch falls keine Einigung erzielt wird, drohen nach Ostern erneut Arbeitsniederlegungen.
Originaltitel: Bodenverkehrsdienste: Schlichtung nach Tarif-Eklat an Flughäfen
Technik-Attacke: Söders Super-Hightech-Ministerium in Kritik
CSU-Chef Markus Söder hat die Gründung eines Ministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt angekündigt, um Deutschlands Innovationspotenzial zu steigern. Während der VDI die Initiative begrüßt, fordert er eine größere Einbindung von Ingenieurfachkräften, einen Innovationsgipfel und eine unabhängige Beratung zur effektiven Umsetzung der geplanten zehn Milliarden Euro Investitionen in Schlüsseltechnologien wie Künstliche Intelligenz und Quantentechnologie.
Technik-Attacke: Söders Super-Hightech-Ministerium in Kritik
Live-Webcast: Trends im Geschäftsreisemarkt 2025
Der Verband Deutsches Reisemanagement (VDR) präsentiert am 21. Mai in Ingolstadt seine Geschäftsreiseanalyse 2025, die aktuelle Trends und Herausforderungen des deutschen Geschäftsreisemarkts beleuchtet, darunter Automatisierung, Künstliche Intelligenz, nachhaltige Mobilität und Kostenoptimierung. Die Präsentation wird im Rahmen eines kostenlosen Webcasts übertragen, bei dem Expertinnen aus dem Verband Hintergründe und Entwicklungen vorstellen und Fragen beantworten.
Live-Webcast: Trends im Geschäftsreisemarkt 2025
Johanniter begrüßen Fokus auf Bevölkerungsschutz und Resilienz
Die Johanniter-Unfall-Hilfe lobt den neuen Koalitionsvertrag von Union und SPD für den Schwerpunkt auf Bevölkerungsschutz und gesellschaftliche Resilienz, fordert aber zusätzliche Maßnahmen wie einen Rechtsanspruch auf Freiwilligendienst und bundesweite Gleichstellung der Helfenden. Positiv bewertet werden die geplanten Reformen im Pflege- und Rettungsdienst; gleichzeitig betonen die Johanniter die Notwendigkeit gezielter Investitionen und klarer rechtlicher Rahmenbedingungen für einen effektiven Schutz und sozialen Zusammenhalt.
Johanniter begrüßen Fokus auf Bevölkerungsschutz und Resilienz
Vorbeugen statt heilen: Kurswechsel für Gesunde Zähne
Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) appelliert an die Bundesregierung, Prävention in der Zahnmedizin gesetzlich zu verankern und bestehende Kürzungen durch das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz zurückzunehmen, um die bisher erzielten Erfolge bei der Kostensenkung und Bekämpfung von Parodontalerkrankungen zu sichern. Besondere Aufmerksamkeit fordert die KZBV für die Versorgung in ländlichen Regionen und die striktere Regulierung investorengetragener Medizinischer Versorgungszentren.
Vorbeugen statt heilen: Kurswechsel für Gesunde Zähne
ZDG lobt Koalitionsvertrag: Impulse für Geflügelbranche
Der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) begrüßt die im neuen Koalitionsvertrag geplante Bestandssicherheit für Tierwohlställe, Entbürokratisierungen beim Stallbau und Tierartenwechsel sowie die angestrebten Harmonisierung von Importstandards durch sogenannte Spiegelklauseln. Gleichzeitig warnt der Verband vor einem gesetzlich festgelegten Mindestlohn von 15 Euro ab 2026, der insbesondere kleinere und mittelständische Betriebe in strukturschwachen Regionen belasten könnte.
ZDG lobt Koalitionsvertrag: Impulse für Geflügelbranche
Umwelthilfe: Deutschland soll Feuerwerksverbot folgen
Die Deutsche Umwelthilfe fordert nach dem in den Niederlanden ab 2026/2027 beschlossenen Verbot privater Feuerwerke ein ähnliches Verkaufs- und Nutzungsverbot auch für Deutschland, um Verletzungen, Umweltverschmutzung und Belastungen für Mensch und Tier zu reduzieren. Repräsentative Umfragen zeigen deutliche gesellschaftliche Unterstützung für ein solches Verbot; mehr als zwei Millionen Menschen haben eine entsprechende Petition unterzeichnet.
Umwelthilfe: Deutschland soll Feuerwerksverbot folgen
Koalitionsvertrag: Klimagerechtigkeit bleibt auf der Strecke
Umweltverbände wie ROBIN WOOD kritisieren den neuen Koalitionsvertrag von Union und SPD als rückschrittlich, da er dem Wirtschaftswachstum absoluten Vorrang einräume und dabei zentrale Klima- und Naturschutzmaßnahmen vernachlässige. Als problematisch werden unter anderem das Fehlen eines Tempolimits, die Ausweitung klimaschädlicher Subventionen, geplante Abschwächungen beim Umwelt- und Menschenrechtsschutz sowie mögliche Rücknahmen wichtiger Gesetze (z.B. Heizungsgesetz, Lieferketten-Sorgfaltspflichten) bezeichnet, während lediglich der Verzicht auf den Wiedereinstieg in die Atomkraft positiv gesehen wird.
Koalitionsvertrag: Klimagerechtigkeit bleibt auf der Strecke
Koalitionsvertrag setzt auf Wohnungsbau-Turbo
Der Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung von CDU und SPD sieht Beschleunigungen beim Wohnungsbau, eine nachhaltige Waldpolitik mit aktiver Holznutzung sowie Maßnahmen zum Bürokratieabbau vor. Besonders betont werden die Förderung seriellen und modularen Bauens und die Vereinfachung planerischer Hürden, während der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband praxisgerechte Anpassungen bei Förderprogrammen und konkrete Umsetzungen der Ankündigungen fordert.
Koalitionsvertrag setzt auf Wohnungsbau-Turbo
DFK lobt Digitalisierungs- und KI-Initiativen im Koalitionsvertrag
Der DFK – Verband für Fach- und Führungskräfte begrüßt im gerade vorgestellten Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD insbesondere die geplanten Regelungen zu Digitalisierung, Online-Betriebsratsarbeit und flexiblen Arbeitszeiten, kritisiert aber das Fehlen konkreter Umsetzungs- und Finanzierungspläne. Positiv sieht der Verband zudem Maßnahmen zur Stärkung der betrieblichen Altersversorgung sowie der Erwerbsbeteiligung von Frauen, verlangt jedoch mehr Detailtiefe bei zentralen Reformvorhaben.
DFK lobt Digitalisierungs- und KI-Initiativen im Koalitionsvertrag
Bioethanol-Produktion 2024: Deutlicher Anstieg in Deutschland
Die Bioethanol-Produktion in Deutschland ist 2024 um 11 Prozent auf fast 745.000 Tonnen gestiegen, wobei insbesondere der Einsatz von Zuckerrübenstoffen und Futtergetreide deutlich zunahm. Der Marktanteil von Super E10 erreichte 27,4 Prozent am Benzinabsatz, während die Industriebranchen ihren Bioethanol-Bedarf um 39,4 Prozent erhöhten.
Bioethanol-Produktion 2024: Deutlicher Anstieg in Deutschland
Regierungsparteien stärken Medienvielfalt und Wirtschaft
Die zukünftigen Regierungsparteien planen Maßnahmen für ein wirtschaftsfreundlicheres Klima, das gezielt private Medien stärkt, Bürokratie abbaut und zusätzliche Werbebeschränkungen vermeidet. Im Fokus stehen Investitionen, Innovation, Datenschutz und eine faire Regulierung von Big Tech, um Wettbewerbsfähigkeit und Medienvielfalt zu sichern sowie Desinformation stärker zu bekämpfen.
Regierungsparteien stärken Medienvielfalt und Wirtschaft
Health4EU stärkt Europas Arzneimittelversorgung
In Berlin ist mit „Health4EU“ ein neues Dialogformat zur europäischen Gesundheitspolitik gestartet, das von Pharma Deutschland und dem Tagesspiegel initiiert wurde. Im Mittelpunkt stand die Forderung nach einer stärkeren europäischen Kooperation zur Sicherung einer stabilen Arzneimittelversorgung, um Lieferkettenrisiken vorzubeugen und den Kontinent resilient gegenüber globalen Herausforderungen zu machen.
Health4EU stärkt Europas Arzneimittelversorgung
Koalitionsvertrag fördert digitalen Handel und Entbürokratisierung
Der neue Koalitionsvertrag sieht den Abbau bürokratischer Hürden im EU-Binnenmarkt, eine Umsatzsteuerbefreiung für Sachspenden an gemeinnützige Organisationen sowie die Förderung der Digitalisierung im Handel vor. Während Maßnahmen für eine stärkere Kreislaufwirtschaft aus Sicht des BV E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. noch ausbaufähig sind, werden die geplanten Änderungen grundsätzlich als Schritt zur Stärkung nachhaltiger und innovativer Geschäftsmodelle bewertet.
Koalitionsvertrag fördert digitalen Handel und Entbürokratisierung
ver.di erzielt deutliche Lohnerhöhung bei Median-Kliniken
Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat für rund 2.500 Beschäftigte bei den Median-Kliniken eine Tarifsteigerung von insgesamt 4,5 Prozent innerhalb eines Jahres erreicht, inklusive einer Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um 75 Euro monatlich und einer neuen Untergrenze von 14 Euro Mindestlohn pro Stunde. Zusätzlich wurde ein einheitlicher Jahresurlaubsanspruch von 30 Tagen festgelegt; bis Ende des Jahres soll ein vollständiger Entgelttarifvertrag verhandelt werden.
ver.di erzielt deutliche Lohnerhöhung bei Median-Kliniken
Pharmaverbände loben neuen Koalitionsvertrag der GroKo
Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) begrüßt den neuen Koalitionsvertrag von Union und SPD, der zahlreiche wichtige Punkte zur Stärkung der industriellen Gesundheitswirtschaft, Forschung, Arzneimittelproduktion, Digitalisierung und Versorgungsstrukturen aufgreift. Während der Vertrag als Fortschritt für Innovation und Versorgung in Deutschland gewertet wird, sieht der BPI weiterhin Reformbedarf bei sektorübergreifenden Maßnahmen und nachhaltiger Krankenhausfinanzierung.
Pharmaverbände loben neuen Koalitionsvertrag der GroKo
Technik-Attacke: Söders Super-Hightech-Vision gestartet
Die Bundesregierung hat die Gründung eines neuen Ministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt angekündigt, das mit einem Innovationsgipfel und einer langfristigen Strategie gezielt Schlüsseltechnologien wie KI und Quantentechnologie fördern soll. Der VDI begrüßt das Vorhaben grundsätzlich, mahnt jedoch die explizite Einbindung von Ingenieurinnen und Ingenieuren sowie eine unabhängige, externe Beratung zur erfolgreichen Umsetzung an.
Technik-Attacke: Söders Super-Hightech-Vision gestartet
Gesundheitswesen braucht dringend Ausgabenmoratorium
Auf der 31. Plattform Gesundheit des IKK e.V. wurde die fehlende politische Bereitschaft zu notwendigen Strukturreformen und einem Ausgabenmoratorium im deutschen Gesundheitssystem kritisiert. Vor dem Hintergrund eines prognostizierten GKV-Defizits von 6 Milliarden Euro für 2024 fordern Teilnehmende politische Einigung über effektive Maßnahmen, um die Kosten schnell zu begrenzen und nachhaltige Lösungen – wie Digitalisierung und Prävention – stärker zu fördern.
Gesundheitswesen braucht dringend Ausgabenmoratorium
Uferschnepfe: Schutzmaßnahmen in Bayern dringender denn je
Die Zahl der Uferschnepfen in Bayern ist auf nur noch 16 Brutpaare gesunken, da der Verlust feuchter Wiesen und steigende Trockenheit ihre Lebensräume massiv bedrohen. Der LBV fordert daher dringend gezielte Schutzmaßnahmen wie die Wiedervernässung von Mooren und Feuchtwiesen, um das Aussterben der Art zu verhindern, und verweist auf erfolgreiche Naturschutzprojekte in Niedersachsen als Vorbild.
Uferschnepfe: Schutzmaßnahmen in Bayern dringender denn je
Anleger in Deutschland beobachten Zinsrückgang abwartend
Trotz sinkender Zinsen geben sich laut Sonderauswertung des Deutschen Geldanlage-Index (DIVAX) viele deutsche Anleger weiterhin zurückhaltend: Etwa ein Viertel bleibt abwartend, wobei insbesondere Senioren stärker auf sicherheitsorientierte Anlagen wie Tages- und Festgeld setzen, während jüngere Menschen aktiver sind. Experten empfehlen dennoch, langfristig breit gestreute Aktienfonds und regelmäßige Sparpläne zur Vermögensbildung zu nutzen und betonen, dass Sicherheit und Börse kein Widerspruch sind.
Anleger in Deutschland beobachten Zinsrückgang abwartend
Theodor-Wolff-Preis: 15 Beiträge für Top-Auszeichnung
Die Nominierungen für den Theodor-Wolff-Preis, die wichtigste Auszeichnung für Qualitätsjournalismus in der deutschen Zeitungsbranche, stehen fest: 15 journalistische Beiträge in den Kategorien Reportage, Lokales, Digitalprojekt, Meinung und das Jubiläumsthema „Demokratie unter Druck“ wurden ausgewählt. Die Auszeichnung, dotiert mit insgesamt 30.000 Euro, wird am 16. September in Berlin im Tipi am Kanzleramt verliehen.
Theodor-Wolff-Preis: 15 Beiträge für Top-Auszeichnung
Kreislaufwirtschaft fördern: Impulse bleiben aus
Der Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft (BNW) kritisiert den neuen Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD als zu zaghaft: Trotz eines Bekenntnisses zum Klimaziel 2045 fehlen konkrete Maßnahmen für die Kreislaufwirtschaft und resiliente Lieferketten. Als kritisch bewertet der BNW die geplante Abschaffung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes und anhaltende fossile Subventionen, da diese Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit gefährden könnten.
Originaltitel: Kreislaufwirtschaft fördern: Impulse bleiben aus
Koalitionsvertrag: Zukunftsfähigkeit bleibt auf der Strecke
CDU/CSU und SPD haben einen neuen Koalitionsvertrag vereinbart, der das Klimaziel 2045 bekräftigt, jedoch werden fehlende konkrete Maßnahmen zur Umsetzung, insbesondere bei Kreislaufwirtschaft und Lieferkettenverantwortung, sowie der Weiterbestand fossiler Subventionen vom Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft e.V. scharf kritisiert. Die geplanten Änderungen sorgen laut BNW für Planungsunsicherheit und verzögern dringend notwendige Investitionen in klimaneutrale Technologien.
Koalitionsvertrag: Zukunftsfähigkeit bleibt auf der Strecke
Kinderrechte gefährdet: Kritik am Koalitionsvertrag
Die Kinderrechtsorganisation Terre des Hommes hat den neuen Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD scharf kritisiert und wirft der Bundesregierung vor, Entwicklungszusammenarbeit primär an deutschen Sicherheits- und Wirtschaftsinteressen auszurichten und dabei Kinderrechte zu vernachlässigen. Besonders problematisch sieht Terre des Hommes die fehlende finanzielle Zielsetzung, den geplanten Wegfall des Lieferkettengesetzes sowie geplante Beschränkungen bei Flucht und Migration, die aus Sicht der Organisation das Wohl und die Rechte benachteiligter Kinder weltweit gefährden.
Originaltitel: Kinderrechte gefährdet: Kritik am Koalitionsvertrag
DUH: Koalition gefährdet Klimaschutz massiv
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert die Pläne der neuen Koalition aus Union und SPD scharf und warnt vor massiven Rückschritten im Klimaschutz, insbesondere durch die Abschaffung des Heizungsgesetzes, geplante Fehlanreize für große Verbrennungsfahrzeuge und den Bau neuer Gaskraftwerke. Die DUH sieht dadurch die Klimaziele, etwa im Gebäudesektor und durch internationale Kompensationsgeschäfte, erheblich gefährdet und erwägt rechtliche Schritte gegen die aus ihrer Sicht unzureichende Klimapolitik.
DUH: Koalition gefährdet Klimaschutz massiv
Apotheken stärken Gesundheitsversorgung vor Ort
Die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände hat in ihrem neuen Positionspapier konkrete Vorschläge zur Stärkung der Apotheken vorgelegt, darunter die schnellere und unbürokratischere Arzneimittelversorgung, ein Ausbau präventiver Leistungen wie Impfungen sowie mehr Unterstützung bei der Arzneimitteltherapie. Eine repräsentative Umfrage bestätigt den Rückhalt aus der Bevölkerung und die Bereitschaft zur Inanspruchnahme erweiterter Aufgaben durch Apotheken.
Apotheken stärken Gesundheitsversorgung vor Ort
Systemgastronomie jubelt: Dauerhaft 7% Mehrwertsteuer erreicht!
Die neue Regierungskoalition hat eine dauerhafte Senkung der Mehrwertsteuer auf Speisen in der Systemgastronomie auf 7 Prozent ab 1. Januar 2026 beschlossen, was vom Bundesverband der Systemgastronomie e.V. als großer Erfolg gewertet wird. Neben dieser Entlastung sind eine Verringerung der Bürokratie, eine Senkung der Energiepreise um mindestens 5 Cent pro kWh und flexiblere Arbeitszeitregelungen geplant, während weiterhin Herausforderungen bei Lohnfindung und Verpackungsregulierungen bestehen.
Systemgastronomie jubelt: Dauerhaft 7% Mehrwertsteuer erreicht!
Neuer Koalitionsvertrag: ZIA fordert rasche Baugesetz-Novelle
Der Zentraler Immobilien Ausschuss (ZIA) begrüßt im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD die Fortführung eines eigenständigen Bauministeriums sowie geplante Sonderabschreibungen und die Senkung der Körperschaftssteuer, mahnt jedoch eine zügige Novelle des Baugesetzbuchs innerhalb der ersten 100 Tage an. Kritisch bewertet der Verband die fehlende Senkung der Grunderwerbsteuer sowie die Verlängerung der Mietpreisbremse und fordert ein sozial ausgewogenes Mietrecht.
Neuer Koalitionsvertrag: ZIA fordert rasche Baugesetz-Novelle
Koalitionsvertrag: AOK fordert konkrete Gesundheitsreformen
Der AOK-Bundesverband kritisiert den Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD als zu wenig konkret bei dringend benötigten Gesundheitsreformen. Zwar werden die geplante Finanzierung des Krankenhaus-Transformationsfonds und Reformansätze im Primärarztsystem begrüßt, es fehlen laut AOK jedoch klare Maßnahmen zur Entlastung der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung sowie zur Eindämmung der steigenden Arzneimittelpreise.
Koalitionsvertrag: AOK fordert konkrete Gesundheitsreformen
Koalitionsvertrag: Fortschritte bei Förderung und Infrastruktur
Die neue Koalition aus CDU, CSU und SPD hat ihren Koalitionsvertrag mit Schwerpunkt auf die Förderung der Elektromobilität vorgestellt: Vorgesehen sind Verbesserungen bei Ladeinfrastruktur, Batterieproduktion, Steuerbefreiung für E-Fahrzeuge bis 2035 sowie spezielle Programme für einkommensschwache Haushalte. Der Bundesverband eMobilität begrüßt diese Ansätze, kritisiert aber fehlende regulatorische Klarheit, mangelnde europäische Einbindung und eine unzureichende strategische Vision.
Koalitionsvertrag: Fortschritte bei Förderung und Infrastruktur