Von spannenden Debatten bis zu zukunftsweisenden Forderungen: Der Tag im Vereins- und Verbandsbereich hielt wieder zahlreiche Impulse und Entwicklungen bereit. Wer wissen möchte, welche Themen die Akteure heute bewegt und beeinflusst haben, ist hier richtig. Bleiben Sie informiert und tauchen Sie ein in die wichtigsten Hintergründe und Stimmen des Tages.
Dringender Handlungsbedarf: Schutz vor Gewalt ausbauen
Das Deutsche Institut für Menschenrechte fordert anlässlich des Internationalen Frauentags dringende Reformen und konsequentes politisches Handeln zur Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt. Gefordert werden u.a. ein besserer gesetzlicher Schutz im Familienrecht, verpflichtende Schulungen für Mitarbeitende in Verwaltung, Justiz und Polizei, der Ausbau von Täterarbeit sowie stärkere Maßnahmen gegen digitale Gewalt.
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Pflegekassen-Finanzhilfe: Alarmzeichen für SPV-Krise
Der Antrag einer ersten Pflegekasse auf Finanzhilfe beim Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS) verdeutlicht die angespannten Finanzen der Sozialen Pflegeversicherung (SPV) trotz Beitragserhöhung zu Jahresbeginn. Die AOK-Gemeinschaft warnt vor Domino-Effekten und fordert nach der Bundestagswahl eine schnelle Anhebung der Beitragspauschale für Bürgergeldbeziehende sowie einen langfristigen Bundesbeitrag, da der Staat der SPV noch 5,5 Milliarden Euro an Pandemiekosten schuldet.
Pflegekassen-Finanzhilfe: Alarmzeichen für SPV-Krise
ÖPNV-Offensive: Mehr Busse und Bahnen für Deutschland
Das Bündnis „ÖPNV braucht Zukunft“ fordert eine deutliche Ausweitung des öffentlichen Nahverkehrs als zentrale Maßnahme für bezahlbare Mobilität, soziale Gerechtigkeit und Klimaschutz. Die Einführung des Deutschlandtickets wird als erster Schritt bewertet, jedoch appellieren ver.di und weitere Beteiligte an Bund, Länder und Kommunen, durch gezielte Investitionen und neue Finanzierungsmodelle nachhaltige Verbesserungen und einen flächendeckenden Ausbau von Bus und Bahn zu erreichen.
ÖPNV-Offensive: Mehr Busse und Bahnen für Deutschland
Verdi fordert konkrete Festlegungen für mehr soziale Gerechtigkeit
Die Gewerkschaft ver.di bewertet das Sondierungsergebnis von CDU, CSU und SPD als gemischt: Positiv hervorgehoben werden die geplante Festschreibung des Rentenniveaus, ein gesetzlicher Mindestlohn von 15 Euro und ein 500-Milliarden-Investitionsprogramm, kritisiert werden vorgesehene Änderungen am Arbeitszeitgesetz, steuerliche Benachteiligungen für Teilzeitkräfte sowie ungeklärte Finanzierungsfragen bei ÖPNV und Kommunen. Ver.di fordert konkrete Verbesserungen in diesen Bereichen und wird sich in die anstehenden Koalitionsverhandlungen einbringen.
Verdi fordert konkrete Festlegungen für mehr soziale Gerechtigkeit
Arzneimittelkosten trotz Innovationen stabil
Das Bundesgesundheitsministerium meldet, dass die Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung für Arzneimittel im Jahr 2024 trotz gestiegener Krankheitsfälle und der Senkung des Herstellerabschlags von zwölf auf sieben Prozent im Durchschnitt stabil geblieben sind. Laut Pharma Deutschland ist dies bemerkenswert, da neue medizinische Therapien und der demographische Wandel die Nachfrage erhöht haben, und dennoch die Arzneimittelkosten bezogen auf die Gesamtkosten konstant bleiben.
Arzneimittelkosten trotz Innovationen stabil