Was bewegt Verbände und Vereine heute – im Kleinen wie im Großen? Unser Tagesrückblick bietet Ihnen einen kompakten Überblick über brandaktuelle Debatten, überraschende Entwicklungen und spannende Impulse aus der Vielfalt des Sektors. Profitieren Sie von frischen Einordnungen und lassen Sie sich inspirieren, was den Verbandsalltag verändert.
Wohnungswirtschaft: Klimaneutralität bis 2040 unrealistisch
Die Hamburger Wohnungswirtschaft kritisiert das von SPD und Grünen vorangetriebene Ziel, Klimaneutralität bereits bis 2040 zu erreichen, und warnt vor unbezahlbaren Kosten von mindestens 40 Milliarden Euro und deutlich steigenden Mieten. Auch der kommende Volksentscheid im Oktober, der über das beschleunigte Klimaziel abstimmt, wirft laut Branche Fragen zur Finanzierbarkeit und zu möglichen rechtlichen Konsequenzen auf.
Wohnungswirtschaft: Klimaneutralität bis 2040 unrealistisch
Zeitungen: Garant gegen Fake News und für Demokratie
Laut der Studie „Zeitungsqualitäten 2025“ erleben 85 Prozent der Deutschen Fake News vorrangig im Internet, während gedruckte und digitale Zeitungen als besonders verlässliche Informationsquellen gelten und nur selten mit Falschnachrichten assoziiert werden. 77,3 Prozent der Bevölkerung nutzen Zeitungen wöchentlich, insbesondere lokale Medien genießen mit 93 Prozent hohes Vertrauen und werden von neun von zehn Befragten als unverzichtbar für die Demokratie betrachtet.
Zeitungen: Garant gegen Fake News und für Demokratie
Melanie Kanzler führt IQTIG mit Fokus auf Qualität weiter
Melanie Kanzler ist erneut zur Vorsitzenden des Kuratoriums des Instituts für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) gewählt worden und wird das Gremium in den Jahren 2026 und 2027 weiterhin leiten. Das Kuratorium betont die Bedeutung von Qualität und Menschlichkeit in der medizinischen Versorgung und setzt einen Schwerpunkt auf den Abbau von Bürokratie sowie die Berücksichtigung benachteiligter Patientengruppen.
Melanie Kanzler führt IQTIG mit Fokus auf Qualität weiter
Klimaneutralität 2040: Unbezahlbar, sagt Wohnungswirtschaft
Die Hamburger Wohnungswirtschaft lehnt das Vorziehen des Klimaneutralitätsziels auf 2040 ab und warnt vor unbezahlbaren Kosten von rund 40 Milliarden Euro sowie gravierenden Folgen für Mieterinnen und Mieter. Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen fordert Pragmatismus und verweist darauf, dass selbst 2045 ein ambitioniertes Ziel sei, da Geld, Fachkräfte und Zeit fehlten; über den Vorschlag soll im Oktober ein Volksentscheid stattfinden.
Originaltitel: Klimaneutralität 2040: Unbezahlbar, sagt Wohnungswirtschaft
EU-Märkte stärken: Chancen im Handelskrieg nutzen
Die deutschen Exporte stiegen im Februar 2025 kalender- und saisonbereinigt um 1,8 Prozent gegenüber Januar, wobei besonders der starke Anstieg in die USA auf Vorzieheffekte im eskalierenden Handelskonflikt zurückgeführt wird. Dr. Dirk Jandura vom BGA fordert ein stärkeres außenwirtschaftliches Engagement Deutschlands und der EU, einen Abbau bürokratischer Hürden sowie den beschleunigten Abschluss von Freihandelsabkommen, insbesondere mit Ländern des globalen Südens.
EU-Märkte stärken: Chancen im Handelskrieg nutzen
Aggression im Verkehr steigt: Alarmierende Statistik 2024
Die polizeiliche Kriminalstatistik verzeichnete 2024 bundesweit 37.614 Fälle von Nötigung im Straßenverkehr – ein Anstieg um 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Laut DVR fordern fast zwei Drittel der Bevölkerung härtere Maßnahmen gegen aggressives Verhalten, während rund ein Drittel zusätzliche Fahrausbildungsmodule oder mehr Aufklärung befürwortet.
Originaltitel: Aggression im Verkehr steigt: Alarmierende Statistik 2024
LNG-Terminal Rügen: DUH spricht von Klimafehlschlag
Die Deutsche Umwelthilfe zieht zum einjährigen Bestehen des LNG-Terminals Mukran auf Rügen eine negative Bilanz: Im Jahr 2024 deckte das Terminal mit 1,3 Milliarden Kubikmetern lediglich 1,5 Prozent des deutschen Gasverbrauchs ab, im ersten Quartal 2025 sank die Auslastung auf 5 Prozent, einer der Charterverträge wurde bereits gekündigt. Neben massiven Kosten, umweltschädlichen Auswirkungen und ausgebliebenen versprochenen Infrastrukturmaßnahmen kritisiert die DUH den Import von Fracking-Gas und fordert die Beendigung des Projekts.
Originaltitel: LNG-Terminal Rügen: DUH spricht von Klimafehlschlag
Zoofachhandel als Fankurve: ZZF-Forum inspiriert Branche
Beim ZZF-Forum der Heimtierbranche 2025 in Niedernhausen diskutierten über 170 Branchenmitglieder neue Wege zur Kundenbindung durch emotionale Erlebnisse, Customer Experience und technologische Innovationen, darunter Künstliche Intelligenz. Die Teilnehmer setzten sich mit aktuellen Herausforderungen wie Nachfrageschwäche im Tiernahrungssegment, gesellschaftlichen Effekten der Mensch-Tier-Beziehung sowie anstehenden EU-Regulierungen auseinander.
Zoofachhandel als Fankurve: ZZF-Forum inspiriert Branche
Vermeiden Sie Bußgelder: Tipps zur Steuerverkürzung
Im Jahr 2023 wurden laut Bundesfinanzministerium rund 47.900 Verfahren wegen Steuerstraftaten eingeleitet, wobei entgangene Steuern von etwa 2,5 Milliarden Euro festgestellt wurden. Die Vereinigte Lohnsteuerhilfe e.V. (VLH) warnt, dass auch unbeabsichtigte Fehler bei der Steuererklärung zu Bußgeldern bis zu 50.000 Euro führen können und empfiehlt daher fachkundige Unterstützung, um Ordnungswidrigkeiten zu vermeiden.
Vermeiden Sie Bußgelder: Tipps zur Steuerverkürzung
Pflanzlicher Osterbrunch: Lecker ohne Ei und Henne
Die Ernährungsorganisation ProVeg stellt Alternativen für einen pflanzlichen Osterbrunch vor und empfiehlt statt Eiern Gerichte mit Hülsenfrüchten und essbaren Blüten, darunter Falafel, Rührei-Tofu und einen mit Aquafaba gebackenen Hefezopf. Ziel ist es, Bewusstsein für nachhaltige und tierfreie Festtagsküche zu schaffen und das Ostermenü umweltfreundlicher zu gestalten.
Originaltitel: Pflanzlicher Osterbrunch: Lecker ohne Ei und Henne
Weltmädchenindex: Neue Einsichten zur Lage von Mädchen
Plan International Deutschland und die Ruhr-Universität Bochum entwickeln gemeinsam den "Weltmädchenindex", um Ungleichheiten und Bedrohungen wie Armut, Gewalt und Bildungsbenachteiligung für Mädchen weltweit messbar zu machen. Der erste Bericht wird für 2027 erwartet und soll insbesondere die Bereiche Gesundheit, Teilhabe und Bildung beleuchten, um gezielte Reformen anzustoßen.
Weltmädchenindex: Neue Einsichten zur Lage von Mädchen
Kostenlose Hilfe bei Trennung und Scheidung vom ISUV
Der Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV) bietet am 16. April im Überlinger Rathaus eine kostenfreie persönliche Beratungsstunde für Menschen in Trennungs- und Scheidungssituationen an, bei der ein Experte individuelle Fragen beantwortet und rechtliche wie psychologische Hinweise gibt. Die Anmeldung zur Beratung ist erforderlich, um ausreichend Zeit für jedes Anliegen zu gewährleisten.