Auch heute bewegt sich im Vereins- und Verbandswesen viel: Entwicklungen, Debatten und neue Impulse prägen die Akteure – und setzen wichtige Zeichen für unsere Gesellschaft. Unser täglicher Rückblick zeigt, wo Herausforderungen wachsen, Chancen entstehen und Veränderungen angestoßen werden. Lassen Sie sich inspirieren und bleiben Sie auf dem Laufenden, was heute zählt und morgen wirkt.
Inklusion in deutschen Kommunen: Hürden und Erfolge
Das Deutsche Institut für Menschenrechte und die Universität Siegen untersuchen im Rahmen eines digitalen Pressegesprächs am 16. Juni 2025 die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in deutschen Kommunen. Thematisiert werden bestehende Hürden wie mangelnder barrierefreier Wohnraum, Zugang zu Bildung und öffentlichen Einrichtungen sowie erfolgreiche Beispiele und zukünftige Herausforderungen angesichts einer alternden Bevölkerung.
Inklusion in deutschen Kommunen: Hürden und Erfolge
Tarifrunde DRK: ver.di fordert faire Angebote – Kundgebung in Kassel
Vor der zweiten DRK-Tarifverhandlungsrunde am 10. Juni 2025 in Kassel fordert ver.di eine Erhöhung der Entgelte um 8 Prozent, mindestens aber 350 Euro, sowie 200 Euro mehr für Auszubildende und höhere Zuschläge für Nacht- und Schichtarbeit. Da die Arbeitgeber in der ersten Runde kein Angebot vorlegten, werden etwa 250 bis 300 Beschäftigte mit einer Kundgebung für bessere Arbeitsbedingungen und gerechte Entlohnung protestieren.
Tarifrunde DRK: ver.di fordert faire Angebote – Kundgebung in Kassel
Angriffe auf Richter und Zivilgesellschaft gefährden Demokratie
Das Deutsche Institut für Menschenrechte warnt angesichts wachsender Angriffe auf Richter und zunehmenden Druck auf die Zivilgesellschaft vor einer Gefährdung des Rechtsstaats und demokratischer Strukturen in Deutschland. In der Debatte um die Zurückweisungen von Asylsuchenden an den Grenzen kritisiert das Institut auch Verstöße gegen europäische Vorgaben und fordert eine umfassende rechtliche Klärung insbesondere durch die zuständigen Behörden.
Angriffe auf Richter und Zivilgesellschaft gefährden Demokratie
Deutsche Umwelthilfe: VDA-Plan gefährdet Klimaschutz massiv
Die Deutsche Umwelthilfe kritisiert den Vorschlag des Verbands der Automobilindustrie (VDA) scharf, da geplante Vergünstigungen für Verbrennerfahrzeuge und höhere Pendlerpauschalen laut Berechnungen bis zu 1,4 Milliarden Tonnen zusätzliche CO2-Emissionen in Europa verursachen könnten. Die DUH warnt, dass die geforderten Ausnahmen vom Verbrenner-Aus ab 2035 und Steuererleichterungen für Luxus-Dienstwagen Deutschlands Verpflichtung zur Treibhausgasneutralität gefährden würden.
Deutsche Umwelthilfe: VDA-Plan gefährdet Klimaschutz massiv
DRV: Vernünftige Verschiebung des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes
Der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) begrüßt die Entscheidung der Bundesregierung, das Inkrafttreten des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes auf den 1. März 2026 zu verschieben, da aktuell weniger als 50 Prozent der Schweinemastbetriebe eine gültige Kennnummer besitzen und die bürokratischen Vorbereitungen vieler Bundesländer noch unzureichend sind. Der Verband fordert zudem eine praxistaugliche Reform des Gesetzes im Sinne der Borchert-Kommission sowie weniger bürokratische Hürden und eine stärkere Einbindung bewährter privatwirtschaftlicher Initiativen.
DRV: Vernünftige Verschiebung des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes
ver.di weist Einmischung des Bundesrechnungshofs entschieden zurück
Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat die Empfehlung des Bundesrechnungshofs, Tarifabschlüsse zwischen der Gewerkschaft und der Autobahn GmbH einer staatlichen Genehmigungspflicht zu unterwerfen und damit Gehälter zu deckeln, scharf zurückgewiesen. ver.di sieht darin einen unzulässigen Eingriff in die Tarifautonomie und betont, dass die Tarifverhandlungen ausschließlich zwischen Gewerkschaft und Geschäftsführung der Autobahn GmbH geführt werden.
ver.di weist Einmischung des Bundesrechnungshofs entschieden zurück
Zukunft des Streuobstbaus: Vielfalt und Chancen entdecken!
Vom 25. bis 27. Juli 2025 richtet die Evangelische Akademie Bad Boll gemeinsam mit dem NABU-Bundesfachausschuss Streuobst eine internationale Streuobst-Fachtagung aus, bei der Expert:innen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden innovative Vermarktungsmodelle, Förderprogramme und klimarelevante Herausforderungen des Streuobstbaus diskutieren. Im Fokus stehen Fachvorträge, innovative Projekte wie inklusive Arbeitsmodelle sowie eine gemeinsame Resolution mit Forderungen an Politik, Wirtschaft und Verbraucher zur Förderung der nachhaltigen Bewirtschaftung und Biodiversität.
Zukunft des Streuobstbaus: Vielfalt und Chancen entdecken!
AOK ehrt Vorbilder: Fritz-Schösser-Medienpreis 2025 vergeben
Die AOK hat am 6. Juni 2025 in Berlin den Fritz-Schösser-Medienpreis verliehen und damit journalistische Arbeiten zur Gesundheitspolitik ausgezeichnet: Der Hauptpreis (8.000 Euro) ging an Martina Keller für ihr Radiofeature über die Krankenhausreform, der zweite Preis (6.000 Euro) an Dr. Christina Berndt und Team für ihre Recherche zu Lieferketten im Arzneimittelbereich, und der dritte Preis (4.000 Euro) an Dr. Vivian Pasquet für einen Beitrag zu den Erfahrungen junger Ärzte. Einen Sonderpreis (2.000 Euro) erhielt der Video-Kanal "Doktor Whatson" für innovative Vermittlung medizinischer Themen.
Originaltitel: AOK ehrt Vorbilder: Fritz-Schösser-Medienpreis 2025 vergeben
Heilpflanzen für den Sommer: Robuste Pflege für jeden Garten
Heilpflanzen wie Lavendel, Aloe Vera, Minze und Eukalyptus erfreuen sich wachsender Beliebtheit in deutschen Gärten und bieten vielfältige Anwendungsmöglichkeiten für Gesundheit und Küche. Entscheidend für gesundes Wachstum sind ein geeigneter Standort, angepasste Pflege, bedarfsgerechte Bewässerung und spezielle Dünger, wobei der Frühsommer der ideale Zeitpunkt für das Setzen und Pflegen dieser Pflanzen ist. Der Trend zu Heilpflanzen spiegelt das zunehmende Interesse an nachhaltigem Gärtnern und einer natürlichen Lebensweise wider.
Heilpflanzen für den Sommer: Robuste Pflege für jeden Garten
Niedrige Sammlungen bei Batterien: DUH fordert sofortige Maßnahmen
Die Deutsche Umwelthilfe hat aktuell gemeldet, dass im Jahr 2024 nur 53,8 Prozent der Gerätebatterien und lediglich 27 Prozent der Lithium-Ionen-Akkus in Deutschland gesammelt wurden, was deutlich hinter den gesetzlichen und ökologischen Zielen zurückbleibt. Die DUH fordert daher umgehend verbindliche Zwischenziele, mehr Anreize für Sammelsysteme und eine Nachbesserung des geplanten Batterie-EU-Anpassungsgesetzes, um die Sammelquote bis 2027 auf 63 Prozent zu steigern.
Originaltitel: Niedrige Sammlungen bei Batterien: DUH fordert sofortige Maßnahmen
Deutschlands Chance auf Meeresschutz: Ocean Pact enttäuscht
Die Deutsche Umwelthilfe kritisiert den neuen Ocean Pact der EU-Kommission als unzureichend, da konkrete Maßnahmen, Fristen und rechtlich verbindliche Vorgaben für den Meeresschutz fehlen. Probleme wie Überfischung und umweltschädliche Fangmethoden werden laut DUH im Papier nicht klar benannt, wodurch eine wirksame Meeresschutzpolitik weiterhin ausbleibt.
Deutschlands Chance auf Meeresschutz: Ocean Pact enttäuscht
Organspende: Ein solidarischer Akt für Lebensrettung
Rund 8.100 Menschen warten in Deutschland auf ein Spenderorgan, weshalb der Sozialverband Deutschland (SoVD) anlässlich des Tags der Organspende am 7. Juni dazu aufruft, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und Entscheidungen zu dokumentieren. Trotz eines leichten Anstiegs bei postmortalen Organspenden bleibt der Bedarf hoch; eine informierte Entscheidung, ob für oder gegen Organspende, ist weiterhin notwendig, während die Entscheidungslösung in Deutschland gilt und eine Widerspruchsregelung diskutiert wird.