Zwischen frischem Schwung, heißen Debatten und richtungsweisenden Entscheidungen – der Vereins- und Verbandsalltag bleibt auch heute in Bewegung. Wer erfahren möchte, wie aktuelle Entwicklungen Chancen schaffen, Herausforderungen aufwerfen und die Zukunft mitgestalten, ist hier genau richtig. Entdecken Sie, was die Szene heute bewegt.
Deutsche Golf-Nationalteams stellen sich den Team-Europameisterschaften 2025 in vier Ländern
Die deutschen Golf-Nationalteams der Damen, Herren, Jungen und Mädchen treten vom 8. bis 12. Juli 2025 bei den Team-Europameisterschaften in Frankreich, England, Irland und Tschechien an. Das Damenteam verteidigt in Chantilly mit bewährtem Kader den EM-Titel, während die Nachwuchs-Teams überwiegend mit Debütant:innen starten und die Herren mit fast unverändertem Aufgebot erneut um Medaillen kämpfen.
Kostenexplosion beim Vereinsheim in Hamburg: Wie teure Bauprojekte Steuergeld verschwenden und wer die Verantwortung trägt
Die Kosten für das neue Vereinshaus des Wilhelmsburger Ruder-Clubs 1895 in Hamburg sind von ursprünglich rund 2,7 auf 5,3 Millionen Euro gestiegen. Der Bund der Steuerzahler fordert Transparenz bei den Ursachen der Mehrkosten und die Benennung der Verantwortlichen und prüft, das Projekt in das Schwarzbuch der öffentlichen Verschwendung aufzunehmen.
BVK warnt: Geplante Änderungen beim Vermittlerregister gefährden Transparenz im Versicherungsvertrieb
Der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) kritisiert die geplante Übertragung der Vermittlerregistrierung auf die Industrie- und Handelskammern, da er dadurch einen erheblichen Verlust von Transparenz und eine stärkere Bürokratisierung im Versicherungsvertrieb befürchtet. Der BVK fordert, das Vermittlerregister weiterhin eigenständig und zentral zu führen, um die Zugänglichkeit und Kontrolle für Verbraucher sowie den Verbraucherschutz zu gewährleisten.
UNESCO-Welterbekomitee: Entscheidung über Schlösser König Ludwigs II. als Welterbe – Schutz und Zukunft des bayerischen Kulturerbes im Fokus
Das UNESCO-Welterbekomitee berät vom 6. bis 16. Juli 2025 in Paris über die Aufnahme neuer Stätten in die Welterbeliste, darunter die von Deutschland nominierten Schlösser König Ludwigs II. (Neuschwanstein, Linderhof, Herrenchiemsee, Schachen). Im Mittelpunkt stehen Fragen zu Schutz, nachhaltiger Nutzung und Bewahrung des gemeinsamen Kulturerbes angesichts von Klimawandel, Tourismusdruck und weiteren globalen Herausforderungen.
Deutschlands Waldbewirtschaftung im Wandel: Wie Klimawandel und Nutzungseinschränkungen die Zukunft der Rohstoffversorgung mit Holz gefährden
Laut aktueller Modellierungen der Arbeitsgemeinschaft Rohholz (AGR) wird das verfügbare Nadelholzaufkommen in Deutschland bis 2025 spürbar abnehmen, insbesondere aufgrund klimabedingter Waldschäden und Nutzungseinschränkungen. Auf 44 % der deutschen Waldfläche wurde in den letzten zehn Jahren keine Holzernte durchgeführt; die AGR fordert daher geringere Nutzungseinschränkungen und einen Nadelholzanteil von mindestens 50 % in der Jungwaldpflege, um die Versorgungssicherheit langfristig zu erhalten.
Strompreis unter Druck: BDEW kritisiert Bundesregierung – Stromsteuer-Entlastung bleibt aus, Energiewende und Haushalte gefährdet
Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) kritisiert das aktuelle Entlastungspaket der Bundesregierung als unzureichend, da die Stromsteuer weiterhin nicht auf das EU-Mindestmaß für alle Verbraucher gesenkt wird und Investitionen durch Restriktionen beim Sondervermögen gefährdet sind. Von den Steuerentlastungen profitieren vor allem Industrie und große land- und forstwirtschaftliche Betriebe, während private Haushalte und viele Unternehmen leer ausgehen; die geplante Netzentgeltentlastung ab 2026 muss bis Herbst rechtlich verbindlich festgelegt werden.
BwPBBG unter Kritik: Verhinderungs- statt Beschleunigungsinstrument? Was das Gesetz für Modernisierung und Bürokratieabbau bedeutet
Das Bau- und Planungsbeschleunigungsgesetz (BwPBBG) sollte Planungs- und Genehmigungsverfahren beschleunigen, steht jedoch massiv in der Kritik: Statt Prozesse zu vereinfachen, sorge das Gesetz laut Kritikern für neue Bürokratie, erschwere Beteiligungsverfahren und bremse die dringend nötige Modernisierung. Besonders bei großen Infrastrukturprojekten werden fehlende spürbare Erleichterungen, komplizierte Verfahrensregeln und mangelnde Ressourcen als Gründe für die ausbleibende Wirkung des Gesetzes benannt.