Heute bewegen Debatten, Forderungen und klare Positionen die Verbandslandschaft – und zeigen eindrucksvoll, wie lebendig, innovativ und streitbar der Sektor ist. Wer wissen will, was die Zukunft prägt, welche Stimmen Gewicht bekommen und wo Veränderungen angestoßen werden, ist hier genau richtig. Unser Tagesrückblick bietet komprimierte Einblicke und liefert Orientierung in einer komplexen Vereinswelt.
Pflege im Wahlkampf: Dialogveranstaltung der bpa in Berlin
Die bpa Landesgruppe Berlin veranstaltet am 3. Februar eine Dialogrunde mit Politiker:innen von SPD, Die Linke und den Grünen, um über die Zukunft der Pflegepolitik zu diskutieren. Angesichts des akuten Fachkräftemangels, der finanziellen Herausforderungen und drohender Insolvenzen in der Pflegebranche fordern die Veranstalter, Pflege als zentrales Thema in den Wahlprogrammen zu verankern und nachhaltige politische Lösungen zu erarbeiten.
Pflege im Wahlkampf: Dialogveranstaltung der bpa in Berlin
Zukunftsvision 2050: Innovation im Fokus
Beim Deutschen Ingenieurtag 2025 in Düsseldorf stellte der Verein Deutscher Ingenieure e.V. die Initiative „Zukunft Deutschland 2050“ ins Zentrum, die praxisorientierte Lösungen zu Nachhaltigkeit, Qualifikation, Energie, Gesundheit und Künstlicher Intelligenz voranbringen soll. In über 30 Fachvorträgen und Diskussionsrunden diskutierten Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft neue Wege zur Stärkung des Wirtschafts- und Technologiestandorts Deutschland, während der VDI als Impulsgeber und größter Ingenieurverband seine zentrale Rolle als Innovationstreiber betonte.
Zukunftsvision 2050: Innovation im Fokus
CDU-Parteitag: Appell für Kinderrechte und Demokratie
Die Kinderrechtsorganisation Terre des Hommes und 145 weitere Organisationen fordern die CDU in einem offenen Brief dazu auf, auf ihrem Parteitag ein Sofortprogramm zur Stärkung der Kinderrechte zu beschließen und menschenrechtswidrige Maßnahmen wie die Zurückweisung Geflüchteter sowie Inhaftierungen von Kindern abzulehnen. Zugleich kündigt Terre des Hommes eine Großdemonstration für Kinderrechte und Demokratie am 16. Februar 2025 in Berlin an.
CDU-Parteitag: Appell für Kinderrechte und Demokratie
AOK fordert Infos zu Klinikqualität vor Krebs-OPs ein
Die AOK weist auf erhebliche Qualitätsunterschiede bei der Krebsbehandlung in deutschen Kliniken hin und empfiehlt Patientinnen und Patienten, sich vor einer Operation umfassend über zertifizierte Kliniken, Fallzahlen und Behandlungsergebnisse zu informieren. Laut AOK-Gesundheitsnavigator schwankt die Komplikationsrate bei Prostatakrebs-Operationen je nach Klinik zwischen 7,7 % und 22,9 %, weshalb die Wahl einer spezialisierten Einrichtung die Überlebenschancen maßgeblich erhöhen kann.
AOK fordert Infos zu Klinikqualität vor Krebs-OPs ein
Osteopathie fordert Paradigmenwechsel im Gesundheitssystem
Die Osteopathie-Allianz fordert angesichts einer IGES-Studie im Auftrag der DAK, die einen Anstieg der Sozialabgaben auf 49,7 Prozent und der Krankenkassenbeiträge auf 20 Prozent prognostiziert, einen grundlegenden Wandel im Gesundheitssystem sowie eine gesetzliche Regelung für den Berufsstand der Osteopathen. Ziel ist eine stärkere Integration der Osteopathie und Prävention zur Entlastung des Gesundheitssystems und zur Kosteneinsparung von jährlich über 10 Milliarden Euro.
Osteopathie fordert Paradigmenwechsel im Gesundheitssystem
Steuerfreie Krankenkassen-Boni: Bis 150 Euro einfach
Mit Jahresbeginn sind die Zusatzbeiträge der gesetzlichen Krankenkassen auf durchschnittlich 2,5 Prozent gestiegen; Bonusprogramme zahlen für gesundheitsbewusstes Verhalten bis zu 400 Euro pro Jahr aus. Seit 2025 bleiben Bonuszahlungen bis 150 Euro steuerfrei und ohne Nachweis, während höhere Beträge beim Finanzamt nachweisbar als Bonus und nicht als Beitragsrückerstattung belegt werden müssen, um den vollständigen Sonderausgabenabzug zu erhalten.
Steuerfreie Krankenkassen-Boni: Bis 150 Euro einfach
Raucherquote: Zweifel an DEBRA-Daten wachsen erneut
Die aktuellen Ergebnisse der Deutschen Befragung zum Rauchverhalten (DEBRA) zeigen starke Schwankungen bei den Raucherquoten, insbesondere unter Minderjährigen, was laut dem Bundesverband der Tabakwirtschaft und neuartiger Erzeugnisse (BVTE) Zweifel an der Zuverlässigkeit der Daten weckt. Während die Raucherzahl bei 14- bis 17-Jährigen laut DEBRA von 15,9 Prozent (2022) auf 6,2 Prozent (2024) sank, kritisiert der Verband insbesondere die geringe Stichprobengröße und die Abweichung von offiziellen Verkaufszahlen sowie umfassenderen Studien wie der Drogenaffinitätsstudie der BZgA.
Originaltitel: Raucherquote: Zweifel an DEBRA-Daten wachsen erneut