– KDFB und kfd fordern Umsetzung der KMU-Ergebnisse bei Herbst-Vollversammlung in Fulda
– Deutsche Bischöfe sollen Synodalen Weg entschlossen weiterführen für Prävention, Frauenrechte und Glaubwürdigkeit
– Frauen fordern gleichberechtigte Teilhabe in Kirche durch synodale Strukturen und Ämter
Frauenverbände fordern entschlossene Reformen bei Herbstvollversammlung der Bischöfe
Vom 22. bis 25. September 2025 treffen sich die deutschen Bischöfe in Fulda zu ihrer Herbst-Vollversammlung. Dabei stehen die Ergebnisse der 6. Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung (KMU), der Fortgang des Synodalen Weges sowie die anhaltenden Herausforderungen bei der Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs auf der Tagesordnung. Die katholischen Frauenverbände KDFB und kfd, die gemeinsam rund 395.000 Mitglieder vertreten, nutzen diesen Anlass, um klare Erwartungen und Forderungen an die Bischöfe zu formulieren.
Die KMU zeichnet ein eindrückliches Bild von den sich vertiefenden Verlusten bei Kirchenbindung und Glaubenspraxis in Deutschland. Zugleich offenbaren die Ergebnisse den dringenden Reformbedarf der Kirche. „Die Erfahrungen, die Menschen heute mit Kirche machen, sind für viele weiblich geprägt – durch Seelsorgerinnen, Mitarbeiterinnen in den Gemeinden, durch Ehrenamtliche. Das muss sich auch in Strukturen, Entscheidungswegen und Ämtern widerspiegeln. Frauenverbände sind hier seit Jahrzehnten wichtige Gestalterinnen des kirchlichen Lebens“, sagt Ulrike Göken-Huismann, stellvertretende Bundesvorsitzende der kfd.
KDFB-Vizepräsidentin Ute Zeilmann ergänzt: „*Die KMU hat bestätigt, was wir seit Langem einfordern: Missbrauchsprävention, Gleichberechtigung von Frauen und echte synodale Strukturen sind entscheidend für die Zukunft. Ohne Reformen verliert die Kirche weiter an Glaubwürdigkeit. Die Bischöfe sind gefordert, hier entschlossen, verantwortungsvoll und glaubwürdig zu handeln.*“
Der Synodale Weg, der als Antwort auf das Ausmaß des Missbrauchsskandals in der katholischen Kirche initiiert wurde, hat in den vergangenen Jahren wesentliche Reformpositionen erarbeitet. Für KDFB und kfd bilden diese eine zentrale Grundlage, mit der sich die Kirche für die Zukunft neu aufstellen kann. Die Frauenverbände fordern daher ein deutliches Bekenntnis zur Fortführung des Synodalen Prozesses und eine enge Zusammenarbeit mit dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK). Dies gilt besonders im Hinblick auf die bevorstehende Sitzung des Synodalen Ausschusses sowie die abschließende Synodalversammlung im Januar 2026.
„Wir erwarten eine Zusammenarbeit der Bischöfe mit den Laiinnen auf Augenhöhe und die konsequente Umsetzung der Beschlüsse des synodalen Weges*“, betonen Göken-Huismann und Zeilmann gemeinsam.
Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) wurde 1903 gegründet und zählt heute etwa 130.000 Mitglieder. Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) mit Sitz in Düsseldorf ist mit rund 265.000 Mitgliedern der größte katholische Frauenverband in Deutschland und vertritt Fraueninteressen auf nationaler sowie internationaler Ebene. Beide Verbände setzen sich für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in Kirche, Politik und Gesellschaft ein.
Mit Blick auf die Herbstvollversammlung der Bischöfe in Fulda und die Synodalversammlung im Januar 2026 appellieren KDFB und kfd an die Kirchenleitung, die Ergebnisse der KMU als Aufruf zu handeln und den Synodalen Weg konsequent fortzuführen – als Beitrag für eine Kirche, die glaubwürdig für Gerechtigkeit und das Reich Gottes steht.
Kirchliche Bindung im Wandel: Die Erkenntnisse der sechsten Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung
Die sechste Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung (KMU 6) bietet eine aktuelle Bestandsaufnahme zur Entwicklung der kirchlichen Bindung in Deutschland. Die Untersuchung zeigt, wie sich der gesellschaftliche Wandel und die fortschreitende Säkularisierung auf die Mitgliedschaft und das Engagement in den beiden großen christlichen Kirchen auswirken. Dabei fällt auf, dass sowohl katholische als auch evangelische Kirchen deutliche Herausforderungen bei der Mitgliederbindung bewältigen müssen. Die Austrittszahlen steigen, und die traditionellen Bindungen lösen sich zunehmend auf.
Säkularisierung und Kirchenaustritte – Trendzahlen aus 2023 verdeutlichen diesen Prozess: Immer mehr Menschen distanzieren sich von den Kirchen, was in einem gesellschaftlichen Kontext stattfindet, der religiöse Praktiken und Zugehörigkeiten weniger selbstverständlich erscheinen lässt. Aus den Ergebnissen der KMU 6 geht hervor, dass die Kirchenaustritte in beiden Konfessionen zunehmen, allerdings auf unterschiedlichen Niveaus und mit unterschiedlichen Dynamiken.
Nachstehend gibt eine Tabelle einen kompakten Überblick über wesentliche Zahlen zur Mitgliedschaft und Austrittsneigung der evangelischen und katholischen Kirche im Jahr 2023:
| Merkmal | Evangelische Kirche | Katholische Kirche |
|---|---|---|
| Mitgliederzahl 2023 | Ca. 20 Millionen | Ca. 22 Millionen |
| Jährliche Austrittsrate (%) | Rund 1,5 % | Rund 2,0 % |
| Bindungsrate (Anteil aktiver Mitglieder) | Etwa 30 % | Etwa 25 % |
| Anteil der Menschen mit kirchlicher Prägung, aber ohne Mitgliedschaft | Steigend | Steigend |
| Hauptgründe für Austritte | Säkularisierung, Glaubenszweifel, kirchliche Haltung zu gesellschaftlichen Themen | Säkularisierung, Missbrauchsskandale, Mangel an Reformen |
Die KMU 6 bestätigt, dass die Bindung an die Kirchen in beiden Konfessionen schwindet, wobei die katholische Kirche verstärkt mit den Folgen von Missbrauchsskandalen und Reformdruck kämpft. Die evangelische Kirche verzeichnet ebenfalls anhaltende Austrittszahlen, die in den letzten Jahren tendenziell leicht zugenommen haben. Das Ausmaß der Säkularisierung spiegelt sich in der zunehmenden Distanz vieler Menschen gegenüber religiösen Institutionen wider. Gleichzeitig zeigen die Befunde, dass eine wachsende Zahl von Menschen zwar konfessionell geprägt ist, aber keine aktive Mitgliedschaft mehr hält.
Diese Entwicklung stellt die Kirchen vor erhebliche Herausforderungen, gerade in Bezug auf gesellschaftliche Erwartungen und die Gestaltung eines Zukunftsmodells, das attraktiver für die Gesellschaft wird. Die Frauenverbände des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) und der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) betonen deshalb den dringenden Reformbedarf in der katholischen Kirche. Sie fordern eine konsequente Fortsetzung des Synodalen Weges, der die Themen Gleichberechtigung, Missbrauchsprävention und synodale Strukturen in den Mittelpunkt stellt. Ulrike Göken-Huismann, stellvertretende Bundesvorsitzende der kfd, unterstreicht: „Die Erfahrungen, die Menschen heute mit Kirche machen, sind für viele weiblich geprägt – durch Seelsorgerinnen, Mitarbeiterinnen in den Gemeinden, durch Ehrenamtliche. Das muss sich auch in Strukturen, Entscheidungswegen und Ämtern widerspiegeln.“
Die Austrittsbewegung verdeutlicht eine schwindende Bindung, die nicht allein auf individuelle Glaubensfragen zurückzuführen ist, sondern auch ein Ausdruck geänderter Erwartungen an kirchliches Handeln und gesellschaftliche Relevanz darstellt. Das Thema Säkularisierung zeigt sich damit nicht als isoliertes Phänomen, sondern verknüpft mit gesellschaftlichen Umbrüchen, in denen Kirchenstrukturen, Rollenbilder und Glaubenspraxis neu bedacht werden müssen. Die KMU 6 gibt dazu in ihrer Analyse wichtige Hinweise und bildet eine zentrale Grundlage für Debatten über die Zukunft der Kirchen in Deutschland.
Gesellschaftlicher Diskurs über den Synodalen Weg: Bedeutung, Chancen und Kritik
Der Synodale Weg hat sich in Deutschland als ein zentraler Prozess etabliert, der die katholische Kirche zukunftsfähig gestalten soll. Er entstand als Reaktion auf die Aufdeckung sexuellen Missbrauchs und die Forderung nach tiefgreifenden Reformen. Die gesellschaftliche Debatte um diesen Weg zeigt ein vielschichtiges Bild aus unterschiedlichen Perspektiven von Verbänden, Wissenschaft und Medien.
Frauenverbände wie der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) und die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) sehen im Synodalen Weg einen notwendigen Schritt hin zu einer gerechteren Mitgestaltung kirchlichen Lebens. Sie fordern eine konsequente Fortführung des Prozesses und die Umsetzung von Erkenntnissen aus der aktuellen Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung. Für sie gehören Missbrauchsprävention, Gleichberechtigung von Frauen und synodale Strukturen zu den Eckpfeilern für das kirchliche Morgen. Die Frauenverbände betonen, dass viele Erfahrungen innerhalb der Kirche weiblich geprägt sind – von Seelsorgerinnen bis zu ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen. Ein entsprechendes Gewicht in Strukturen und Entscheidungswegen sei deshalb unverzichtbar.
Aus wissenschaftlicher Sicht wird der Synodale Weg vielfach als Reaktion auf die erkannten Erosionsprozesse von Kirchenbindung und Glaubenspraxis bewertet. Studien unterstreichen den Reformbedarf und die Bedeutung eines transparenten Dialogs zwischen Kirche und Gesellschaft. Gleichzeitig weisen manche Forschende darauf hin, dass der Weg durch interne Konflikte und Uneinigkeit geprägt bleibt und die Erwartungen an sichtbare Veränderungen bislang nicht voll erfüllt wurden. Dieses Spannungsfeld verdeutlicht die Komplexität, mit der sich die Kirche auseinandersetzen muss.
Auch in Medien und innerhalb verschiedener Verbände lässt sich eine ambivalente Haltung beobachten. Der Synodale Weg wird weithin als große Chance gewertet, die Kirche offener und glaubwürdiger zu machen. Doch zugleich steigt die Skepsis gegenüber einer wirksamen Umsetzung der Beschlüsse, besonders angesichts von Konflikten zwischen progressiven und konservativen Kräften. Kritiker bemängeln, dass die Debatte zu sehr in innerkirchlichen Machtfragen verharrt und die gesellschaftlichen Erwartungen an Reformen nicht rasch genug bedient werden.
Gesellschaftlich besonders relevant sind Initiativen zur Gleichstellung von Frauen in kirchlichen Ämtern und zur konsequenten Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs. Diese Themen gelten als Prüfsteine für den Erfolg des Synodalen Wegs und spiegeln breiten gesellschaftlichen Konsens wider. Sie sind zugleich mahnende Aufforderungen an die Kirchenleitung, mutige Entscheidungen zu treffen.
Die zentralen Argumente pro und contra des Synodalen Weges lassen sich so zusammenfassen:
-
Pro:
- Förderung der Mitbestimmung und Gleichberechtigung, insbesondere für Frauen
- Stärkung der Missbrauchsprävention und Transparenz
- Öffnung der Kirche für gesellschaftliche Anliegen und Glaubenspraxis
-
Contra:
- Wahrgenommene Verzögerungen bei der Umsetzung konkreter Reformen
- Innerkirchliche Konflikte, die die Glaubwürdigkeit belasten
- Zweifel, ob die Beschlüsse tatsächliche Veränderungen bewirken
Die gesellschaftliche Diskussion um den Synodalen Weg verdeutlicht, dass Reformprozesse nicht isoliert verlaufen, sondern eingebettet sind in komplexe Erwartungen und Spannungen. Ihr Fortgang bleibt ein Indikator dafür, wie Kirche und Gesellschaft aufeinander zugehen und gemeinsam Antworten auf aktuelle Herausforderungen entwickeln.
Weichenstellung für die Kirche: Reformen und gesellschaftliche Verantwortung im Fokus
Der gegenwärtige Umbruch in der katholischen Kirche fordert eine grundsätzliche Neuorientierung ihres Verhältnisses zur Gesellschaft und ihren eigenen Strukturen. Die Ergebnisse der jüngsten Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung verdeutlichen, wie sehr der Glaube und die Kirchenbindung durch Erosionsprozesse beeinträchtigt sind. Diese Entwicklung stellt das Vertrauen der Gläubigen in die Institution Kirche auf die Probe und stellt zugleich die Frage nach ihrer künftigen Glaubwürdigkeit.
Zentral für eine erneuerte Verbindung zwischen Kirche und Gesellschaft bleibt die konsequente Weiterführung des Synodalen Weges. Dieses Reformprojekt erhebt sich als Möglichkeit, über jahrzehntelange Herausforderungen hinwegzukommen und Antworten auf drängende Themen wie Missbrauchsprävention, Geschlechtergerechtigkeit und synodale Strukturen zu geben. Die katholischen Frauenverbände KDFB und kfd, die insgesamt rund 395.000 Mitglieder vertreten, treiben diese Dynamik maßgeblich voran. Sie betonen, dass die Erfahrungen mit Kirche heute überwiegend von Frauen geprägt sind – etwa durch Seelsorgerinnen oder ehrenamtlich Tätige –, und fordern, dass sich das auch in den Strukturen und Entscheidungsprozessen widerspiegeln muss. Ulrike Göken-Huismann, stellvertretende Bundesvorsitzende der kfd, hebt hervor: „Frauenverbände sind hier seit Jahrzehnten wichtige Gestalterinnen des kirchlichen Lebens.“ Dieser Wandel hin zu einer gerechteren Teilhabe stärkt nicht nur die innere Legitimation der Kirche, sondern signalisiert auch gesellschaftliche Aufgeschlossenheit und Verantwortungsbereitschaft.
Mit Blick auf die anstehende Synodalversammlung im Januar 2026 ruft der Appell der Frauenverbände die Bischöfe dazu auf, sich klar zum Synodalen Weg zu bekennen und dessen Beschlüsse entschlossen umzusetzen. Die Zusammenarbeit zwischen Bischöfen und Laien auf Augenhöhe erscheint dabei als entscheidende Voraussetzung für eine glaubwürdige Reform. Ute Zeilmann, Vizepräsidentin des KDFB, bringt es auf den Punkt: „Missbrauchsprävention, Gleichberechtigung von Frauen und echte synodale Strukturen sind entscheidend für die Zukunft. Ohne Reformen verliert die Kirche weiter an Glaubwürdigkeit.“
Diese Positionen weisen über rein kirchliche Debatten hinaus und berühren aktuelle gesellschaftspolitische Fragen zur Gleichstellung, Teilhabe und moralischen Verantwortung. Die katholische Kirche steht somit an einer wegweisenden Schnittstelle: Sie muss zeigen, dass sie in der Lage ist, nicht nur intern aufzuräumen, sondern auch als glaubwürdiger Akteur für sozialen Zusammenhalt und Gerechtigkeit zu wirken. Die anstehenden Weichenstellungen im Synodalen Prozess bieten eine klare Gelegenheit, um diese Rolle zu festigen und den gesellschaftlichen Auftrag einer Kirche, die das Reich Gottes und dessen Gerechtigkeit real vertritt, neu zu prägen.
Diese Inhalte beruhen auf einer Pressemitteilung des Katholischen Deutschen Frauenbundes e.V. (KDFB) und der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) – Bundesverband e.V.
Weiterführende Quellen:
- „Die sechste Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung (KMU 6) wurde 2023 von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) durchgeführt und erstmals auch die katholische Kirche einbezogen.“ – Quelle: https://www.ekd.de/studium_bildung/kmu-kirchenmitgliedschaftsuntersuchung-75049.htm
- „Laut KMU 6 neigen zwei Drittel der evangelischen und drei Viertel der katholischen Kirchenmitglieder zum Austritt.“ – Quelle: https://www.ekd.de/synoden_assets/ergebnisse-der-6-kirchenmitgliedschaftsuntersuchung-80962.htm
- „Die KMU 6 zeigt eine zunehmende Säkularisierung und ein ’neues Normal‘ in der Gesellschaft, in dem abnehmende Religiosität und sinkende Kirchenmitgliedszahlen beobachtet werden.“ – Quelle: https://www.ekd.de/kmu-6-auswertungsband-87386.htm
- „Die KMU 6 ergab, dass 59 % der evangelischen Befragten in den letzten 12 Monaten Kontakt zu einer Person hatten, die in der Kirche tätig ist.“ – Quelle: https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/zpt-2023-2027/html
- „Laut KMU 6 messen 70 % der evangelischen Befragten der Konfirmation einen Einfluss auf ihre spätere Einstellung zu religiösen Fragen bei.“ – Quelle: https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/zpt-2023-2027/html
- „Die KMU 6 zeigt, dass 45 % der evangelischen Befragten dem Religionsunterricht einen Einfluss auf ihre religiöse Sozialisation zuschreiben.“ – Quelle: https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/zpt-2023-2027/html
- „Die KMU 6 ergab, dass 36 % der evangelischen Befragten von kirchlichen Jugendgruppen in ihrer religiösen Sozialisation beeinflusst wurden.“ – Quelle: https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/zpt-2023-2027/html
- „Die KMU 6 zeigt, dass 12 % der evangelischen Befragten die Kindergartenzeit als Einfluss auf ihre spätere Einstellung zu religiösen Fragen wahrnehmen.“ – Quelle: https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/zpt-2023-2027/html
- „Die KMU 6 ergab, dass 35 % der evangelischen Befragten einen kirchlichen Kindergarten besucht haben.“ – Quelle: https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/zpt-2023-2027/html
- „Die KMU 6 zeigt, dass 27 % der evangelischen Befragten den Einfluss von ehrenamtlichen kirchlichen Mitarbeitenden auf ihre religiöse Sozialisation wahrnehmen.“ – Quelle: https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/zpt-2023-2027/html
- „Die KMU 6 ergab, dass 23 % der evangelischen Befragten von ‚Freizeiten und Reisen zu bestimmten Orten‘ in ihrer religiösen Sozialisation beeinflusst wurden.“ – Quelle: https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/zpt-2023-2027/html
9 Kommentare
*Die steigenden Austrittszahlen sind alarmierend.* Wir brauchen echte Reformen! Glaubt ihr nicht auch, dass mehr Transparenz in den Entscheidungen nötig ist? Es wäre gut wenn wir hier alle zusammenarbeiten könnten.
*Auf jeden Fall!* Transparenz könnte helfen, das Vertrauen zurückzugewinnen und vielleicht auch mehr junge Leute anzuziehen.
*Das Thema Gleichberechtigung in der Kirche ist echt wichtig.* Ich frage mich oft, wie lange wir noch warten müssen auf richtige Veränderungen? Was denkt ihr über den Einfluss von Frauen in kirchlichen Ämtern?
Ich finde es traurig zu sehen, wie viele Leute aus der Kirche austreten. Die Bischöfe müssen wirklich auf die Forderungen von KDFB und kfd hören! Glaubt ihr, dass der Synodale Weg tatsächlich eine Lösung sein kann?
Ich hoffe es! Aber ich habe Zweifel. Es gibt immer noch viele Widerstände innerhalb der Kirche gegen Veränderungen.
*Ja genau! Es ist wichtig dass alle Stimmen gehört werden.* Ich finde die Idee von synodalen Strukturen super.
Die Ergebnisse der KMU sind erschreckend. Wenn die Kirche nicht handelt, wird sie noch mehr Mitglieder verlieren. Was sollte deiner Meinung nach als erstes getan werden, um das Vertrauen zurückzugewinnen?
Es ist echt wichtig, das Frauen in der Kirche mehr zu sagen haben. Ich finde, die Bischöfe sollten wirklich darauf hören, was die KDFB und kfd fordern. Die Kirche muss sich ändern! Was denkt ihr darüber?
Ja, das sehe ich auch so! Frauen bringen viel Erfahrung mit und es wäre gut, wenn die Kirche das anerkennt. Wie können wir mehr Leute dazu bringen, über diese Themen zu sprechen?