Symposium zur Telepharmazie: Eine Zukunftsvision der Apotheker

In einem innovativen Schritt zur Modernisierung der Arzneimittelversorgung hat die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände ihre Unterstützung für die Telepharmazie ausgesprochen. Diese bahnbrechende Initiative zielt darauf ab, Patientinnen und Patienten auch außerhalb der traditionellen Apotheke Zugang zu pharmazeutischer Beratung zu bieten. Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der ABDA, stellte klar, dass Telepharmazie nicht nur eine erweiterte Dienstleistung darstellt, sondern als essentielles Instrument im komplexen Prozess der Medikamentenversorgung fungieren soll. Eine Definition der Telepharmazie und ihre klaren Abgrenzungen sind allerdings noch in Arbeit, wie sie im Kontext der derzeitigen politischen Diskussionen und der anstehenden Digitalisierung im Gesundheitswesen betonte. Mit einem Symposium am 11. Juni 2024 plant die Bundesapothekerkammer, die Diskussion um die Chancen und Grenzen dieser zukunftsträchtigen Entwicklung weiter voranzutreiben.

Scrollen Sie nach unten um den detaillierten Beitrag und alle Kommentare zu lesen.

Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). In der heutigen Zeit, in der die Digitalisierung nahezu jeden Aspekt unseres Lebens prägt, hält nun auch ein innovatives Konzept Einzug in die Pharmazie: die Telepharmazie. Dieser Ansatz, von der Apothekerschaft zunehmend befürwortet, revolutioniert die Art und Weise, wie Patientinnen und Patienten mit Medikamenten versorgt werden können – und zwar über die Distanz hinweg.

Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, hebt hervor, dass die Telepharmazie ein wertvolles Instrument sein kann, allerdings unter der Prämisse, dass sie von Fachleuten, also Apothekerinnen und Apothekern, angeboten wird. Insbesondere betont sie die Bedeutung des persönlichen Kontakts zu den Kunden: Telepharmazie erweist sich vor allem dann als sinnvoll, wenn eine bekannte Beziehung zur Stammapotheke besteht. Folglich stellt dieses Konzept keinen Ersatz, sondern eine Ergänzung zur traditionellen Apotheke dar.

Diese Entwicklung ist nicht neu, denn bereits beim Deutschen Apothekertag 2022 wurde die Weiterentwicklung der Telepharmazie im Sinne der Patientenversorgung beschlossen. Thomas Benkert, Präsident der Bundesapothekerkammer, unterstreicht ebenfalls die Chancen, die digitale Beratungsmöglichkeiten bieten. Er betont das Bestreben der Apothekerschaft, in Absprache mit der Politik, ihre Expertise in die telepharmazeutische Versorgung einzubringen.

Lesen Sie auch:  Trendumkehr: Shopping-Center setzen auf Kreativität und professionelles Management

Ein Blick auf die gegenwärtige Situation verdeutlicht jedoch auch, dass der Begriff der Telepharmazie bislang nicht eindeutig definiert ist. Gabriele Regina Overwiening kritisiert in diesem Zusammenhang den Vorschlag von Bundesgesundheitsminister Lauterbach für sogenannte Schein-Apotheken ohne echte pharmazeutische Fachkräfte als nicht zugehörig zur Telepharmazie, da dies lediglich interne Apothekenverhältnisse betrifft. Die essentielle Apotheker-Patienten-Beziehung bleibt dabei unberührt.

Um das volle Potenzial sowie die Grenzen der Telepharmazie auszuloten, plant die Bundesapothekerkammer am 11. Juni 2024 ein Symposium, das eine Plattform für Austausch und Diskussion bieten soll. Dieses Event steht sowohl interessierten Personen vor Ort in Berlin als auch Online-Teilnehmern offen.

Die Etablierung der Telepharmazie stellt eine zukunftsweisende Entwicklung im Gesundheitswesen dar. Sie birgt das Versprechen, die Verfügbarkeit und den Zugang zu pharmazeutischer Versorgung und Beratung, unabhängig von räumlichen Distanzen, zu verbessern. Angesichts des digitalen Wandels bietet sie eine Chance, die traditionelle Pharmazie zu ergänzen und auf die Bedürfnisse einer sich wandelnden Gesellschaft einzugehen. Die ausführliche Diskussion und Definition der Rolle der Telepharmazie sowie die Entwicklung klarer Richtlinien für ihre Anwendung werden entscheidend sein, um die Integrität der pharmazeutischen Versorgung zu wahren und gleichzeitig innovative Wege in der Patientenversorgung zu beschreiten.

Lesen Sie auch:  Revolution in der Systemgastronomie: Wie sich die Branche im Laufe der Zeit verändert hat

Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
Apothekerschaft befürwortet die Telepharmazie und lädt zum Symposium ein

Original-Content übermittelt durch news aktuell.

Meldung einfach erklärt

Die Apothekerverbände in Deutschland sind für Telepharmazie. Das haben sie am 10. Mai 2024 gesagt.

Was ist Telepharmazie?
– Das ist, wenn Apotheken Beratung und Dienste über das Internet anbieten.
– Es ist für Leute, die nicht persönlich in die Apotheke kommen können.

Die Apotheker wollen die Telepharmazie unterstützen.
– Sie sagen, es ist ein zusätzliches Werkzeug, um Medikamente zu den Leuten zu bringen.
– Aber, Apotheker müssen es anbieten und es ist am besten für Leute, die die Apotheke kennen.

Was denken die Apotheker über die Telepharmazie?
– Sie finden es gut, weil es hilft, die Versorgung der Patienten zu verbessern.

Gibt es Grenzen bei der Telepharmazie?
– Ja, es muss von Apothekern angeboten werden.
– Es ist vor allem für Patienten, die der Apotheke bekannt sind.

Lesen Sie auch:  Tarifverhandlung des DRK: ver.di strebt Durchbruch an

Was passiert als nächstes?
– Am 11. Juni 2024 gibt es ein Treffen, um über Telepharmazie zu reden.
– Man kann persönlich in Berlin oder online teilnehmen.

Kann sich jeder anmelden?
– Ja, Interessierte können sich bis zum 3. Juni anmelden.

Wo findet man mehr Informationen?
– Auf der Webseite www.abda.de.

Die Apotheker wollen die Politik einbeziehen, um Telepharmazie weiter zu entwickeln. Sie haben schon verschiedene telepharmazeutische Angebote, aber sie möchten diese verbessern.

Weitere Nachrichten aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie in unserem Newsportal.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Warum sind eure Kommentare so wertvoll?

Hier ein paar Gründe:

  1. Ihr bringt frischen Wind in die Diskussion und sorgt für abwechslungsreiche Ansichten.
  2. Ihr helft uns, uns selbst zu verbessern und immer am Puls der Zeit zu bleiben.
  3. Gemeinsam lernen wir voneinander und wachsen als Community.
  4. Mit euren Beiträgen bauen wir eine offene und respektvolle Umgebung auf, in der alle Stimmen gehört und geschätzt werden.

 

Jeder Kommentar ist Gold wert, egal ob Lob oder Kritik, zustimmend oder kontrovers. Lasst euren Gedanken freien Lauf und helft uns dabei, diese Community zu einem Ort zu machen, an dem jeder gern vorbeischaut und seine Meinung teilt. Auf geht’s!

 

Pressemeldung:Symposium zur Telepharmazie: Eine Zukunftsvision der Apotheker

Mehr Infos und News aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie hier in der Übersicht

Sorgearbeit fair verteilen: Frauen verdienen ökonomische Unabhängigkeit

Am 22. Mai 2024 veröffentlichte der Sozialverband Deutschland (SoVD) eine eindringliche Forderung nach gerechterer Verteilung von Sorgearbeit zwischen den Geschlechtern. Anlässlich des bevorstehenden 75. Jahrestages des Grundgesetzes betonte das Bündnis “Sorgearbeit fair teilen”, dass Frauen immer noch den Großteil unbezahlter Arbeit leisten und dabei erhebliche Nachteile in Kauf nehmen müssen. Das Bündnis, bestehend aus 31 Mitgliedsorganisationen, fordert sowohl Wirtschaft als auch Politik auf, Arbeitszeitmodelle und Rahmenbedingungen zu schaffen, die eine gleichmäßigere Aufteilung von bezahlter Erwerbsarbeit und unbezahlter Sorgearbeit ermöglichen. Insbesondere bei jungen Eltern sieht das Bündnis dringenden Handlungsbedarf.

Jetzt lesen »

Sommertraum: Pflegeleichte WPC-Dielen für Ihre Terrasse

Der Sommer steht vor der Tür und lädt dazu ein, das Wohnzimmer ins Freie zu verlegen. Terrassendielen aus Wood Polymer Composites (WPC) bieten hierfür die perfekte Lösung: Sie vereinen eine ästhetische Optik mit herausragender Witterungsbeständigkeit und Langlebigkeit. Ob als Bodenbelag auf der Terrasse, Pooleinfassung oder für Boots- und Schwimmstege – WPC-Terrassendielen schaffen eine luxuriöse Urlaubsatmosphäre und sind insbesondere für barfußfreundliches Laufen ideal geeignet. Zudem überzeugen sie durch ihre pflegeleichten Eigenschaften und ökologischen Vorteile. Anemon Strohmeyer vom Verband der Deutschen Holzwerkstoffindustrie e.V. (VHI) erläutert die zahlreichen Vorzüge dieses innovativen Materials.

Jetzt lesen »

SoVD nennt Rentenpaket wichtigen Schritt gegen Altersarmut

Am 29. Mai 2024 hat das Bundeskabinett nach intensiven Verhandlungen das zweite Rentenpaket der Ampelkoalition verabschiedet. Sozialverband Deutschland (SoVD) Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier lobt insbesondere die Garantie des Mindestniveaus von 48 Prozent als wichtigen Schritt zur Bekämpfung der Altersarmut. “In einem reichen Land wie Deutschland muss niemand im Alter arm sein”, betont Engelmeier und fordert zugleich eine weitergehende Reform mit einem Zielniveau von 53 Prozent und einer umfassenden Erwerbstätigenversicherung. Die Entscheidung signalisiert eine nachhaltige Entwicklungsrichtung der Rentenpolitik hin zu größerer finanzieller Stabilität und Gerechtigkeit für kommende Generationen.

Jetzt lesen »

Pressekonferenz in Bremen: Kita-Gefährdungsanzeige an Minister

Am 21. Mai 2024, um 11:00 Uhr lädt die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di zu einer wichtigen Pressekonferenz in Bremen ein. Im Mittelpunkt steht eine dringliche “Kollektive Gefährdungsanzeige”, unterzeichnet von Kita-Beschäftigten deutschlandweit, um auf die prekäre Lage in Kindertagesstätten aufmerksam zu machen. Diese wird am 24. Mai im Bremer Parkhotel an die Jugend- und Familienminister überreicht. Im Anschluss findet dort eine Pressekonferenz mit hochrangigen ver.di-Vertreterinnen statt, die die Forderungen nach sofortigen Maßnahmen und nachhaltigen Lösungen erläutern werden.

Jetzt lesen »

EU stärkt Blutplasmasicherheit mit neuer SoHo-Verordnung

Berlin (ots) – 29. Mai 2024, 16:10 Uhr – Blutplasmaprodukte sind lebensnotwendig. Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI) begrüßt die kürzlich vom Rat der Europäischen Union verabschiedete SoHo-Verordnung als entscheidenden Schritt zur Verbesserung der Sicherheit und Qualität von Blut, Gewebe und Zellen in der Gesundheitsversorgung. "Mit der neuen Verordnung schafft die EU eine Basis, um die grenzüberschreitende Verarbeitung dieser Substanzen zu erleichtern," betont Dr. Kai Joachimsen, Hauptgeschäftsführer des BPI. Die Verordnung sieht vor, die Spendenbereitschaft durch nationale Programme zu fördern und Abhängigkeiten zu reduzieren, um langfristig die Versorgungssicherheit mit Blutplasmaprodukten zu gewährleisten.

Jetzt lesen »

Tag der Personaldienstleister mit Christian Lindner am 11.6. in Berlin

Berlin (ots) – Der Gesamtverband der Personaldienstleister e.V. (GVP) lädt zum ersten Tag der Personaldienstleister am 11. Juni in Berlin ein. Auf dem wichtigsten Branchentreff erwartet die Gäste unter anderem eine Keynote von Bundesfinanzminister Christian Lindner MdB, ein Impulsvortrag von Prof. Dr. Jens Südekum zur deutschen Wirtschaft und ein Expertenpanel mit prominenten Politikern verschiedener Parteien über Wachstumsimpulse. Die Veranstaltung bietet eine einzigartige Gelegenheit für Einblicke und Diskussionen über die Zukunft des Arbeitsmarktes und die Integration von Geflüchteten. Interessierte werden um rechtzeitige Anmeldung gebeten.

Jetzt lesen »

Skateparks in Deutschland: Jeder dritte fällt durch

Betoninstandsetzung und Jugendförderung: Deutschlands Skateanlagen im Fokus

Berlin (ots) – Die Bundesgütegemeinschaft Instandsetzung von Betonbauwerken e.V. hat kürzlich eine umfassende Analyse der Skateanlagen in den 30 größten Städten Deutschlands veröffentlicht, die überraschende Erkenntnisse zutage fördert. Während Städte wie Mannheim mit einem überdurchschnittlich guten Angebot punkten, sind Städte wie Gelsenkirchen, Duisburg und Düsseldorf deutliche Schlusslichter. Von den 338 untersuchten Anlagen konnten lediglich 16 die beste Bewertung erzielen – ein klarer Hinweis auf Handlungsbedarf und Potenzial für bauliche Verbesserungen.

Jetzt lesen »

Ostafrika: Caritas startet Sommeraktion gegen Klimakrise

"Die größte Katastrophe ist das Vergessen": Caritas international und Diakonie Katastrophenhilfe starten Sommeraktion gegen wachsende humanitäre Krisen

Caritas international und Diakonie Katastrophenhilfe haben ihre diesjährige Sommeraktion unter dem Motto "Die größte Katastrophe ist das Vergessen" gestartet, um auf die dramatischen humanitären Krisen in Ostafrika aufmerksam zu machen. Extreme Wetterereignisse wie Dürren und Überschwemmungen bedrohen das Leben von Millionen Menschen und verschärfen die ohnehin prekäre Lage. Die beiden Hilfsorganisationen kritisieren die schrumpfenden finanziellen Mittel für humanitäre Hilfe und rufen zur Solidarität und Spendenbereitschaft auf, damit dringend benötigte Unterstützung weiterhin geleistet werden kann.

Jetzt lesen »

Jugendliche fordern Wahlrecht ab 16 zum Bundestag

Am 9. Juni schreiben Jugendliche in Deutschland Geschichte: Erstmals dürfen 16- und 17-Jährige ihre Stimme bei den Europawahlen abgeben. Dies ist das Ergebnis einer Entscheidung des Bundestags aus dem November 2022, das Mindestwahlalter für die Europawahlen herabzusetzen. Angesichts dieser historischen Neuerung fordert das Deutsche Institut für Menschenrechte anlässlich des Weltkindertages am 1. Juni nun auch die Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre für die Bundestagswahl 2025. Claudia Kittel, Leiterin der Monitoring-Stelle UN-Kinderrechtskonvention des Instituts, betont die Notwendigkeit einheitlicher Wahlrechtsbestimmungen in Deutschland und plädiert für eine stärkere politische Repräsentation junger Menschen.

Jetzt lesen »

Zwei Bartgeier-Jungs erobern die Alpen: Wiggerl und Vinzenz

Zwei junge Bartgeier erobern die Lüfte der Alpen: Erfolgreiche Auswilderung im Nationalpark Berchtesgaden

Am 29. Mai 2024 hat der Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern (LBV) e. V. gemeinsam mit dem Nationalpark Berchtesgaden ein bedeutendes Naturschutzereignis gefeiert. Zum vierten Mal wurden zwei junge Bartgeier, dieses Jahr erstmals zwei Männchen namens "Wiggerl" und "Vinzenz," in einer Felsnische im Klausbachtal ausgewildert. Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder gab den Tieren feierlich ihre Namen und unterstrich die Bedeutung des Projekts für den Artenschutz. Seit Beginn des Projekts im Jahr 2021 konnten insgesamt acht dieser majestätischen Vögel in die Freiheit entlassen werden. Das langfristig angelegte Vorhaben zielt darauf ab, die alpine Population der Bartgeier zu stärken und die Wiederansiedlung dieser gefährdeten Spezies in den Ostalpen zu unterstützen.

Jetzt lesen »

Feuerwehr begeistert 155.000 Besucher beim Demokratiefest

Zum 75. Jubiläum des Grundgesetzes feierte die Bundesregierung am 23. Mai ein großes Demokratiefest in Berlin, das rund 155.000 Besucher anzog. Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) präsentierte im Spreebogenpark seine Demokratie- und Vielfaltsarbeit und erhielt dabei Unterstützung von der Berliner Feuerwehr. Höhepunkte waren unter anderem der Besuch von Bundeskanzler Olaf Scholz und internationale Gäste wie Präsident Emmanuel Macron. Verschiedene Rettungsorganisationen nutzten die Gelegenheit, ihre gemeinsame Erklärung für Demokratie und Vielfalt bekannt zu machen, während zahlreiche politische Diskussionen und kulturelle Darbietungen das vielfältige Programm bereicherten.

Jetzt lesen »

Tarifeinigung im Baugewerbe: Mehr Lohn und Angleichung

Berlin (ots) – In der deutschen Baubranche zeichnet sich ein bedeutender Durchbruch ab: Nach intensiven Verhandlungen haben die Tarifvertragsparteien, darunter die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt, der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und der Zentralverband Deutsches Baugewerbe, einen Einigungsvorschlag zur Lösung des Tarifkonflikts erarbeitet. Der Vorschlag sieht gestaffelte Lohn- und Gehaltserhöhungen sowie eine Anhebung der Ausbildungsvergütungen vor, um somit auch die Ost-West-Angleichung zu beschleunigen. Bis zum 14. Juni 2024 müssen die zuständigen Gremien diesem Kompromiss zustimmen, während bis dahin alle Arbeitskampfmaßnahmen ausgesetzt werden.

Jetzt lesen »

ver.di begrüßt Rentenpaket II – Sicherheit für Versicherte

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) begrüßt die kürzlich im Bundeskabinett beschlossenen Änderungen des Rentenpakets II als einen Schritt in die richtige Richtung, fordert jedoch langfristig weitere Verbesserungen. Der ver.di-Vorsitzende Frank Werneke betonte die Notwendigkeit einer Anhebung des Rentenniveaus auf über 50 Prozent, um Altersarmut effektiv zu bekämpfen. Gleichzeitig kritisierte er scharf die geplante Einführung der Aktienrente als eine Fehlentwicklung und einen Angriff auf das bewährte umlagefinanzierte System.

Jetzt lesen »

Baubranche erzielt Einigung: Löhne steigen ab Mai 2024

Einigung im Tarifkonflikt der Baubranche: Lohnerhöhungen und Ausbildungsförderung vereinbart

Berlin, 29. Mai 2024 – Nach intensiven Verhandlungen haben sich die Tarifvertragsparteien der Baubranche – bestehend aus der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU), dem Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) und dem Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) – auf einen Einigungsvorschlag geeinigt. Dieser sieht eine dreistufige Lohn- und Gehaltserhöhung sowie eine verbesserte Ausbildungsvergütung vor. Die zuständigen Gremien haben bis zum 14. Juni Zeit, dem Vorschlag zuzustimmen, wobei die Streikmaßnahmen bis dahin ausgesetzt werden.

Jetzt lesen »

Soziale Vermieter warnen: Klimaschutz bedroht bezahlbares Wohnen

Angesichts steigender Umweltauflagen: Norddeutsche Wohnungsunternehmen warnen vor Ende des bezahlbaren Wohnens in Hamburg

Am Mittwoch hat der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V. (VNW) auf seiner Jahrespressekonferenz in Hamburg eine düstere Prognose abgegeben: Steigende Umweltschutzauflagen und schwerwiegende Fehler in der Klimaschutzpolitik könnten das bezahlbare Wohnen bedrohen. „Die aktuellen Schutzauflagen und handwerklichen Fehler gefährden das bezahlbare Wohnen in Hamburg“, sagte VNW-Direktor Andreas Breitner. Besonders Menschen mit mittlerem und geringem Einkommen stünden vor erheblichen finanziellen Belastungen, die den sozialen Frieden bedrohen könnten. Die soziale Frage verliert an Brisanz; dringliche Investitionen von rund 40 Milliarden Euro bis 2045 sein, um Wohnungen klimaneutral zu gestalten, seien kaum realisierbar, ohne die Wohnkosten massiv zu erhöhen.

Jetzt lesen »

Facebook
Twitter
LinkedIn
WhatsApp
Telegram
Email
Drucken
XING