Stiftung Preußischer Kulturbesitz fordert mehr finanzielle Mittel

In einer entscheidenden Wendung in der deutschen Kulturlandschaft steht die Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) - ein Herzstück des kulturellen Erbes Deutschlands, bestehend aus Museen, Bibliotheken und Instituten - vor finanziellen Herausforderungen und organisatorischer Wandlung. Laut SPK-Präsident Hermann Parzinger werden zusätzliche 31 Millionen Euro benötigt, um den Betrieb nicht nur aufrechtzuerhalten, sondern auch international wettbewerbsfähig zu machen. Diese Forderung wurde im Rahmen eines Treffens mit dem Kulturausschuss vorgebracht, welches einen historischen Moment für das Bestreben nach einem strukturellen Wandel markiert. Während staatliche Vertreter über eine erhöhte Finanzierung und Gesetzesanpassungen diskutieren, strebt die Stiftung eine bis 2030 abgeschlossene Strukturreform an – ein ehrgeiziges Vorhaben zur Sicherstellung ihrer bedeutsamen Rolle in der Zukunft der deutschen Kultur.

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Bremen (VBR). Die finanzielle Lage und strukturelle Zukunft der Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK), einer Schlüsselinstitution des kulturellen Erbes in Deutschland, stand jüngst im Mittelpunkt einer Diskussion vor dem Kulturausschuss. Die SPK, welche renommierte Einrichtungen wie die Staatlichen Museen zu Berlin, die Staatsbibliothek zu Berlin, das Geheime Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz sowie Institute für Musikforschung und das Ibero-Amerikanische Institut umfasst, sieht sich mit einem dringenden Finanzbedarf konfrontiert. Wie von Hermann Parzinger, dem Präsidenten der Stiftung, und seinem Vizepräsidenten Gero Dimter dargelegt wurde, bedarf es signifikanter zusätzlicher Mittel in Höhe von rund 31 Millionen Euro – eine deutliche Reduzierung gegenüber den anfänglich diskutierten 60 Millionen Euro – um ihre Rolle fortzuführen und international wettbewerbsfähiger zu werden.

Aktuell beläuft sich der Gesamtetat der SPK auf etwa 400 Millionen Euro; finanziert wird dieser größtenteils durch Bundesmittel (85%), während die Länder einen kleineren Anteil von ungefähr 15% beisteuern. Vor diesem Hintergrund ist besonders hervorzuheben: Im Licht dieser finanziellen Herausforderungen haben die Länder vorgeschlagen, ihren Finanzierungsanteil um zehn Prozentpunkte zu erhöhen. Doch trotz dieses Angebots sind Verhandlungen über ein neues Finanzierungsabkommen zwischen Bund und Ländern noch im Gange.

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Der Bedarf nach einer Novellierung des Gründungsgesetzes aus dem Jahr 1957 wird ebenfalls thematisiert. Diesbezüglich äußerten Rainer Robra, Sachsen-Anhalts Kulturminister sowie Hans Heinrich Bethge vom Amt für Kultur in Hamburg übereinstimmend ihre Sichtweise zur Dringlichkeit eines solchen Schrittes für neue Strukturen innerhalb der SPK. Wichtig sei dabei auch eine adäquate Regulierung bezüglich der Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern bei dieser gesamtstaatlichen Aufgabe.

Eine relevante Stimme zum Thema stammt auch von Andreas Görgen als Vertreter der Bundesregierung bzw. genauer Claudia Roth (Bündnis 90/Die Grünen), welcher klarstellte: Eine Diversifikation und Steigerung eigener Einnahmen neben staatlichen Zuschüssen durch beispielsweise Eintrittsgelder oder Drittmittel sei unumgänglich.

In Anbetracht all dessen befindet sich die SPK mitten in einer Strukturreform mit dem Ziel bis ins Jahr 2030 mehr Autonomie u.a. bezüglich ihrer Inhalte und ihrer finanziellem Management herbeizuführen – weg von ihrem bisherigen zentralistischen Ansatz unter einer Generaldirektion hin zu mehr Selbstständigkeit ihrer einzelnen Institutionseinheiten.

Diese ambitionierte Wende hin zur Modernisierung findet Rückhalt sowohl seitens politischer Entscheidungsträger verschiedener Ebenen als auch innerhalb unterschiedlicher parteilicher Fraktionen im Ausschuss wider; gerade auch weil sie nicht nur Hoffnung auf Neuausrichtung birgt sondern zugleich das Konzept bewahrt hat – entgegen früherer Empfehlungen somit kein Ende des institutionellen Überbaus “Stiftung Preußischer Kulturbesitz” bedeutet.

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Durch diese Entwicklungen steht fest: Die SPK steckt nicht nur in einem bedeutsamen finanziellen Umbruch sondern erlebt ebenso einen tiefgreifenden organisatorischen Transformationsprozess mit weitreichender Tragweite für Deutschlands kulturelles Erbe sowie dessen Präsentation nach außen.


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Deutscher Bundestag – Stiftung Preußischer Kulturbesitz benötigt mehr Geld

Meldung einfach erklärt

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz, kurz SPK, ist eine wichtige Einrichtung in Deutschland. Sie kümmert sich um viele kulturelle Orte wie Museen und Bibliotheken. Damit diese Arbeit gut gemacht werden kann, braucht die SPK mehr Geld.

– Die Leute von der SPK haben gesagt, dass sie 31 Millionen Euro mehr brauchen.
– Im Moment bekommt die SPK 400 Millionen Euro im Jahr.
– Das Geld kommt vom deutschen Bund und den Bundesländern. Der Bund zahlt viel mehr als die Länder.

Fragen und Antworten:

Was gehört zur SPK?
– Zur SPK gehören zum Beispiel die Staatlichen Museen in Berlin oder das Geheime Staatsarchiv.

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Warum braucht die SPK mehr Geld?
– Mehr Geld wird gebraucht, damit die Einrichtungen modern bleiben können und international mithalten können.

Wie soll das zusätzliche Geld aufgebracht werden?
-Die Länder haben angeboten, ein bisschen mehr zu bezahlen. Außerdem schaut man nach anderen Einnahmen wie Eintrittsgeldern.

Was muss noch passieren?
-Eine alte Regel muss geändert werden, damit alles so läuft wie geplant. Und es müssen noch Absprachen gemacht werden über wer genau wie viel bezahlt.

Was ist mit der Struktur der SPK?
-Bis zum Jahr 2030 will man einige Dinge ändern. Zum Beispiel sollen einzelne Teile der Stiftung unabhängiger entscheiden dürfen über ihr Personal und ihre Finanzen.

Es gibt also einen Plan für bessere Organisation bei der Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK). Alle sind sich einig: Es wäre schlecht gewesen, wenn man alles auseinandergenommen hätte wie früher mal gedacht wurde.

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