Start des Antragsportals der Prüfbehörde für Energiepreisbremsen

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Start des Antragsportals der Prüfbehörde für Energiepreisbremsen

Wie das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz mitteilte, hat die Prüfbehörde nach dem Strompreisbremsegesetz (StromPBG) bzw. dem Erdgas-Wärme-Preisbremsengesetz (EWPBG) ihre Internetpräsenz heute offiziell in Betrieb genommen. Unternehmen haben nun die Möglichkeit, über das digitale Antragsportal zusätzliche Entlastungsbeträge zu beantragen, um atypische Minderverbräuche auszugleichen. Dieses Angebot richtet sich an gewerbliche Letztverbraucher von Strom und Erdgas sowie (End-)Kunden von Wärme, deren Verbrauch aufgrund der Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie oder der Flutkatastrophe im Jahr 2021 um mindestens 40 % geringer war als im Jahr 2019. Die Antragstellung ist bis zum 30. September 2023 möglich.

Ab Anfang Oktober dieses Jahres wird der Funktionsumfang des Antragsportals voraussichtlich vollständig verfügbar sein. Zu diesem Zeitpunkt können gewerbliche Letztverbraucher und Kunden auch die Feststellung der Höchstgrenzen durch die Prüfbehörde beantragen. Es wird auch ein Kalkulationsmuster zur Verfügung gestellt werden, das obligatorisch verwendet werden muss.

Die Prüfbehörde wird auch dezidierte Listen häufig gestellter Fragen (FAQ) auf ihrer Webseite veröffentlichen, um Unternehmen bei der Antragstellung und allen weiteren Fragen zu unterstützen.

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Die atene KOM GmbH und die PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft sind von dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz beauftragt, die Aufgaben der Prüfbehörde wahrzunehmen. Die Dienstleister werden selbständig Bescheide erstellen und die weiteren hoheitlichen Aufgaben gemäß dem StromPBG und EWPBG übernehmen. Alle eingehenden Anträge, Mitteilungen oder Anfragen werden intern von einem der beiden Dienstleister bearbeitet. Die übermittelten Daten werden ausschließlich für Zwecke der Prüfbehörde verwendet.

Für gesetzlich vorgesehene Mitteilungen von Letztverbrauchern und Kunden an die Prüfbehörde stehen vor der Einreichung über das Antragsportal noch separate E-Mail-Adressen zur Verfügung. Mitteilungen von Energielieferanten, die eine Entlastungssumme von mehr als 1 Million Euro gewähren, können an das folgende Postfach gesendet werden: de_preisbremsen_lieferantenmitteilungen1mio@pwc.com.

Bei Rückfragen können Sie die Prüfbehörde unter +49 30 2636 1111 oder de_pruefbehoerde_epb@pwc.com erreichen.

Insgesamt stellt die Prüfbehörde nach dem Strompreisbremsegesetz und dem Erdgas-Wärme-Preisbremsengesetz eine wichtige Anlaufstelle für Unternehmen dar, um entlastende Maßnahmen zu beantragen und alle relevanten Informationen zu erhalten. Die Bereitstellung der Internetpräsenz und des Antragsportals erleichtert den Unternehmen den Zugriff auf diese Informationen und die Abwicklung der Antragstellung. Es wird erwartet, dass dies zu einer gerechteren und transparenteren Energiepreisgestaltung beiträgt.

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Quelle: Start des Antragsportals der Prüfbehörde für die Energiepreisbremsen

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Pressemeldung:Start des Antragsportals der Prüfbehörde für Energiepreisbremsen

12 Antworten

    1. Endlich mal jemand, der denkt! Die Mietpreise sind wirklich eine Plage. Wenn wir uns nicht wehren, fressen uns die Vermieter noch auf. Lasst uns gemeinsam kämpfen, damit auch da endlich etwas passiert!

  1. Also ich finde ja, dass diese ganze Energiepreisbremsen-Geschichte total überbewertet ist. Wer braucht das schon?

  2. Endlich gehts los! Bin gespannt, ob das Portal wirklich was bringt. Hoffentlich keine Zeitverschwendung!

  3. Also ich finde, dass das Antragsportal total überflüssig ist. Energiepreisbremsen? Was soll das überhaupt?

    1. Ich kann verstehen, dass du das Antragsportal als Zeitverschwendung empfindest. Aber für viele Menschen ist es eine effiziente Möglichkeit, Anträge einzureichen. Es ist wichtig, verschiedene Perspektiven zu berücksichtigen, bevor man solche Aussagen trifft.

  4. Man, ich verstehe nicht, warum diese Energiepreisbremsen überhaupt nötig sind. Lasst den Markt einfach machen!

    1. Sorry, aber ich muss widersprechen. Der freie Markt allein kann nicht immer für faire Preise sorgen. Energie ist ein Grundbedürfnis und sollte nicht der Willkür von Unternehmen überlassen werden. Preisbremsen können helfen, den Verbrauchern zu schützen und Monopole zu verhindern.

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