– Deutsche Bank und Sporthilfe starten Online-Wahl bis 25. Juli 2024 für Spitzensportler:innen.
– Sieger erhält 600 Euro monatliches Stipendium, übrige Finalist:innen jeweils 150 Euro.
– Fünf studierende Top-Athlet:innen nach sportlichen Erfolgen und Studienfortschritten nominiert.
„Sport-Stipendiat:in des Jahres“ – Online-Voting für herausragende Studierende im Spitzensport
Die Deutsche Bank und die Sporthilfe laden erneut zur öffentlichen Online-Wahl der „Sport-Stipendiat:in des Jahres“ ein. Im zwölften Jahr dieser Auszeichnung werden Studierende geehrt, die sich durch herausragende sportliche Leistungen und zugleich durch ihr Engagement im Studium auszeichnen. Bis zum 25. Juli können Sportfans unter www.sportstipendiat.de über ihre Favoritin oder ihren Favoriten abstimmen.
Die Nominierten sind fünf beeindruckende Athlet:innen, die ihre Spitzenleistungen in verschiedenen Sportarten zeigen und parallel ihr Studium vorantreiben:
Tabea Botthof ist WM-Sechste im Eishockey und Humanmedizinstudentin an der Universität Heidelberg,
Luka Herden, EM-Achter im Weitsprung, spezialisiert sich auf Humanmedizin mit Schwerpunkt Neurochirurgie,
Flora Kliem wurde EM-Neunte im Para-Bogenschießen und strebt eine Karriere als Grundschullehrerin an,
Nico Paufler gewann WM-Bronze im Kanurennsport und promoviert im Bereich nachhaltige Metallurgie,
und Sonja Zimmermann, EM-Dritte im Hockey, studiert im Master Kultur und Wirtschaft.
Bei der Bewertung der Sport-Stipendiat:innen zählt neben der öffentlichen Online-Wahl auch die Anzahl der Likes auf den Social-Media- und YouTube-Kanälen der Sporthilfe. Entscheidend sind – gemäß den Kriterien – sowohl die sportlichen Leistungen als auch die Studienfortschritte im Zeitraum von Mai 2023 bis April 2024. Eine Expert:innenjury wählte diese fünf Finalist:innen aus rund 300 Bewerbungen nominiert aus.
Als Anreiz für die Teilnahme an der Wahl wird unter allen Wählenden eine Garmin-Fitness-Smartwatch vívoactive® 5 verlost. Der oder die Gewinner:in erhält als Prämie eine Verdopplung des monatlichen Stipendiums auf 600 Euro für 18 Monate. Die übrigen Nominierte werden jeweils mit 150 Euro monatlich unterstützt.
Die Auszeichnung zeigt, wie schwierig das Gleichgewicht zwischen intensivem Training und akademischem Erfolg ist – beispielsweise bei der Vorjahressiegerin Ricarda Bauernfeind, die sowohl im Radsport erfolgreich ist als auch Lehramt studiert. Ehemalige Gewinner:innen wie Thomas Röhler (Olympiasieger im Speerwurf), Malaika Mihambo (Politikwissenschaftlerin und Olympiasiegerin im Weitsprung) und Martin Häner (Hockey-Olympiasieger und Humanmediziner) verdeutlichen den hohen Anspruch.
Die Deutsche Bank, gefördert von Partnern wie Mercedes-Benz, Deutsche Telekom, PwC Deutschland, Deutsche Post sowie Generali & Deutsche Vermögensberatung, möchte mit der Sporthilfe Talente nicht nur während ihrer aktiven sportlichen Phase, sondern auch im späteren Berufsleben stärken und gesellschaftspolitische Ziele voranbringen.
Duale Karriere als Zukunftsinvestition für Sport und Gesellschaft
Die Förderung dualer Karrieren, bei denen sportliche Spitzenleistungen mit einer qualifizierten Berufsausbildung oder einem Studium verbunden werden, gewinnt in Deutschland und international zunehmend an Bedeutung. Diese Verbindung schafft eine nachhaltige Perspektive für Athletinnen und Athleten, die ihre aktive Sportphase sinnvoll mit Bildung und beruflicher Weiterentwicklung verknüpfen. Über den individuellen Nutzen hinaus stärkt die gezielte Unterstützung von Doppeltalenten das gesellschaftliche Gefüge, fördert soziale Integration und leistet einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit und Bildungspolitik.
Im internationalen Vergleich zeigen sich unterschiedliche Modelle, wie duale Karrieren gestaltet werden können. Länder mit etablierten Sportförderprogrammen, etwa in Skandinavien oder Kanada, setzen verstärkt auf eine enge Kooperation zwischen Bildungsinstitutionen und Sportverbänden. Dort sind flexible Studienprogramme und berufsbegleitende Ausbildungsangebote mit staatlicher Unterstützung üblich, was die Vereinbarkeit von Leistungssport und Bildung erleichtert. Diese Ansätze demonstrieren, wie eine intelligente Verzahnung von Sport und Beruf Ausbildungslücken vermeiden und die spätere gesellschaftliche Teilhabe der Sportlerinnen und Sportler sichern kann.
Doppeltalente als Motor für Innovation und Integration
Die Förderung von dualen Karrierewegen unterstützt nicht nur den Aufbau individueller Kompetenzen, sondern wirkt auch als Innovationsmotor in Sport und Gesellschaft. Athletinnen und Athleten bringen aufgrund ihrer disziplinierten Arbeitsweise, Teamfähigkeit und Zielstrebigkeit wertvolle Impulse in berufliche und gesellschaftliche Kontextfelder ein. Darüber hinaus trägt diese Förderung zur Integration verschiedener sozialer Gruppen bei, indem sie Chancen eröffnet, die über den Sport hinausreichen.
Gesellschaftlicher Mehrwert durch Sportförderung
Dualen Karrieren bietet sich ein enormer Mehrwert – für die Einzelnen wie für die Gesellschaft insgesamt:
- Nachhaltige Bildungsabschlüsse sichern langfristige berufliche Perspektiven und mindern das Risiko von Perspektivlosigkeit nach der sportlichen Karriere.
- Gesundheitliche Vorteile entstehen durch eine strukturierte Lebensführung und eine ausgewogene Balance zwischen Training, Erholung und geistiger Entwicklung.
- Soziale Integration wird gefördert, weil Sport als verbindendes Element fungiert und mehr Menschen Zugang zu Bildung und beruflicher Qualifikation erhalten.
- Innovationskraft verstärkt sich durch die vielseitigen Kompetenzen, die Athletinnen und Athleten in unterschiedliche Branchen einbringen.
Mit Blick auf die Zukunft wird die Bedeutung dualer Karriereprogramme weiter wachsen. Private Partner gewinnen hierbei eine zentrale Rolle, indem sie nachhaltige Strukturen mitfinanzieren und praxisnahe Perspektiven schaffen. So kann das Potenzial der Athletinnen und Athleten umfassend genutzt und die Gesellschaft insgesamt resilienter und vielfältiger gestaltet werden.
Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
Spitzenleistungen in Sport und Studium: Auftakt der Online-Wahl „Sport-Stipendiat:in …
Original-Content übermittelt durch news aktuell.
9 Antworten
Ich wusste gar nicht dass es so viele Sport und studium macher gibt. das iss ja toll! Hoffe die gewinnen gutes Geld.
Ja, finde ich auch. Es ist gut das sie unterstützung bekommen.
Warum sportler müssen so viel lernen? Machen sie nicht genug sport? Ich verstehe nicht.
Gut zu wissen das Deutsche Bank hilft. Aber 300 euro ist wenig. Sie sollen mehr geben.
Ja, vlt können sie mehr geld finden, für mehr stutzen.
Stimmt, 600 euro wäre besser. Bei so viel Arbeit im sport und Studium.
Hoffentlich hilft das Sportstipendium die sportler zu motivieren. Sie machen gute arbeit.
Genau, sie brauchen Motivation und geld. Training und Uni ist schwer.
Wusste nicht das paralympische sportler auch studieren. Das ist beeindruckend!