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Sport stärkt Entwicklungszusammenarbeit: Bundestag debattiert

Berlin: Sport als Schlüssel zur Entwicklungshilfe

In einer öffentlichen Sitzung des Sportausschusses in Berlin wurde erneut die Rolle des Sports in der Entwicklungszusammenarbeit betont. Seit 2012 nutzt Deutschland den Ansatz "Sport für Entwicklung" in über 50 Partnerländern, um die UN-Nachhaltigkeitsziele zu erreichen und insbesondere jungen Menschen bessere Startchancen zu bieten. Vertreterinnen und Vertreter internationaler Organisationen wie der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und dem Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) sowie Experten aus verschiedenen Bereichen verdeutlichten den positiven Einfluss von sportlichen Programmen auf gesellschaftliche Prozesse weltweit. Anhand konkreter Beispiele aus Südsudan und Liberia wurde klar, dass diese Initiativen nicht nur Bildungschancen erhöhen, sondern auch zur Geschlechtergleichstellung und zum sozialen Zusammenhalt beitragen. Die Bedeutung globaler Partnerschaften und die Notwendigkeit regelmäßiger Wirkungsstudien wurden ebenfalls hervorgehoben, um die nachhaltige Wirkung dieser Projekte sicherzustellen.

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Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). Sport als Instrument der Entwicklungszusammenarbeit: Ansatz und Wirkung

In einer öffentlichen Sitzung des Sportausschusses am Mittwoch wurde deutlich, dass der Sport einen festen Platz in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit einnimmt. Seit 2012 nutzt die deutsche Entwicklungszusammenarbeit den Ansatz „Sport für Entwicklung“ in 50 Partnerländern, um zur Erreichung der UN-Nachhaltigkeitsziele (SDG) beizutragen. Luise Haunit von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) erklärte hierzu: „Ungefähr zehn der 17 Nachhaltigkeitsziele werden durch Sport tatsächlich erreicht.“

Insbesondere Kinder und Jugendliche – vor allem junge Frauen und Mädchen – profitieren vom Ansatz „Sport für Entwicklung“, da sie von globalen Herausforderungen besonders betroffen sind. Der vermittelte Zugang zu sportlichen Aktivitäten soll ihnen Kompetenzen für ein selbstbestimmtes Leben vermitteln und ihre Resilienz stärken. Dadurch sollen auch Gleichstellung, gesellschaftlicher Zusammenhalt sowie Bildungschancen und Beschäftigungsförderung verbessert werden. Ziel ist es laut Haunit, ihren Start ins Leben zu erleichtern und ihnen Perspektiven aufzuzeigen.

Ralf Buckwitz vom Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) berichtete über die langjährige Unterstützung seines Verbands im Bereich Trainerausbildung im globalen Süden zwischen 1978 und 2020, gefördert durch das Auswärtige Amt. Dabei wurden Multiplikatoren gewonnen, um Breiten- und Freizeitsport zu fördern sowie positive Images Deutschlands aufzubauen. Aufgrund veränderter Rahmenbedingungen wurde diese Ausbildung jedoch während der Pandemie ausgesetzt und seitdem nicht wieder aufgenommen.

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Aktuell setzt sich die DLV-Online-Akademie dafür ein, Weiterbildungsangebote mit sowohl leichtathletischen Inhalten als auch gesellschaftspolitischem Schwerpunkt bereitzustellen. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, den Kontakt mit Alumni aufrechtzuerhalten und eine Plattform zum Austausch zu bieten.

Heidi Beha von der Fifa erläuterte konkrete Beispiele ihrer weltweiten Entwicklungsprojekte: In Juba (Südsudan) sei kürzlich ein Stadion nach Renovierung wiedereröffnet worden; in Monrovia (Liberia) wurde eine Flutlichtanlage installiert. Auch bei Reisekosten für Länderspiele sowie Internetauftritten wird Unterstützung angeboten – finanziert über Einnahmen aus Fußball-Weltmeisterschaften.

Der Nutzen internationaler Partnerschaften betonte Karen Petry von der Deutschen Sporthochschule Köln (DSHS). Sie unterstrich die Bedeutung des Einsatzes sportlicher Ansätze zur Förderung gesellschaftlicher Ziele wie Demokratieunterstützung oder Persönlichkeitsentwicklung in Partnerländern Deutschlands.

Einblickartige Wirkungsstudien sollen dazu dienen wahrzunehmen welche Effekte durchgeführte sportbezogene Maßnahmen haben um weitergehende Qualitätssicherung gewährleisten erfahren könnten ebenfalls stärkeren Ausbau an national/global gespannten NETZWERKVERSUS rekurrierend signifikant sichern gelingende Auswirkungen erzielen könnte aufgrund dieser Aussagen:

Petry schloss abschließend plädierend ab:
„Langfristig sei es entscheidend so breites unterstützende Akteur:innen netzhafte Strukturen wirksame dauerhafte entwickeln deren Vielfältigkeit möglichen kombiniert sähen Gesamt-Effekten erheblich maximierenden.“

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Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
Deutscher Bundestag – Beitrag des Sports für die Entwicklungszusammenarbeit

Meldung einfach erklärt

In Berlin wurde in einer Sitzung des Sportausschusses darüber gesprochen, wie wichtig Sport für die Entwicklungszusammenarbeit ist. Hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte in leichter Sprache:

Was ist Entwicklungszusammenarbeit?
– Zusammenarbeit zwischen Ländern, um Fortschritt und Verbesserung zu erreichen.

Wie wird Sport genutzt?
– Seit 2012 nutzt Deutschland den Ansatz “Sport für Entwicklung” in 50 Partnerländern.
– Das Ziel: Einen Beitrag zur Erreichung der UN-Nachhaltigkeitsziele leisten (SDG).

Welche Vorteile hat “Sport für Entwicklung”?
– Kinder und Jugendliche profitieren besonders davon.
– Junge Frauen und Mädchen werden gezielt unterstützt.
– Kompetenzen vermittelt, die ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen sollen.
– Stärkung von Gleichstellung, sozialem Zusammenhalt, Bildungschancen und Beschäftigung.

Beispiele von Projekten:
1. Deutscher Leichtathletik-Verband (DLV)
– Von 1978 bis 2020 Ausbildungskurse für Trainer aus dem globalen Süden angeboten.
– Unterstützt durch das Auswärtige Amt.
– Pandemie bedingte Pause; jetzt Online-Akademie mit Weiterbildungen.

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2. FIFA-Projekte
– Stadionrenovierung in Juba (Südsudan).
– Flutlichtanlage im Stadion von Monrovia (Liberia).
– Unterstützung bei Reisekosten und technische Ausstattung durch WM-Einnahmen finanziert.

Warum ist es so erfolgreich?
– Deutschlands hohe Anerkennung im Fußballbereich hilft bei internationalen Projekten.

Zielsetzung:
1. Förderung persönlicher Eigenschaften wie Selbstvertrauen oder Teamgeist
2. Unterstützung demokratischer Prozesse

Weitere Schritte laut Karen Petry vom Institut für Europäische Sportentwicklung:
1. Ausbau nationaler und globaler Partnerschaften
2. Sichtbarkeit der Maßnahmen erhöhen
3. Wirkungsstudien durchführen zur Qualitätssicherung

Zusätzliche Fragen könnten sein:

Frage: Wie genau helfen die Projekte jungen Menschen?
Antwort: Sie stärken ihre Startchancen ins Leben sowie ihre Fähigkeit, ihre Zukunft selbst zu gestalten.

Frage: Wie war Deutschlands Rolle bisher im Bereich “Fußball und Entwicklung” angesehen?
Antwort: Deutschland genießt hier international viel Ansehen wegen großer sportlicher Erfolge.

Frage: Warum sind Wirkungsstudien wichtig?
Antwort: Sie zeigen die Reichweite und Ergebnisse der Projekte auf und sichern deren Qualität ab.

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