Solidarpakt Sport V unterzeichnet: 32 Millionen Euro mehr jährlich für Baden-Württembergs Vereine und Sportstätten

Baden-Württemberg stockt die Sportförderung deutlich auf. Mit dem neu unterzeichneten Solidarpakt Sport V erhalten Verbände und Vereine von 2027 bis 2031 jährlich 32 Millionen Euro mehr, insgesamt können sie künftig mit 137 Millionen Euro pro Jahr planen. Die zusätzlichen Mittel fließen unter anderem in den Sportstättenbau, die Kooperation mit Schulen und die Qualifizierung von Trainerpersonal.
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– Solidarpakt Sport V sichert jährlich 32 Millionen Euro mehr für Sportförderung und Sportstättenbau in Baden-Württemberg.
– Der Pakt gilt für 2027 bis 2031 und bietet Planungssicherheit mit insgesamt 600 Millionen Euro für den organisierten Sport.
– Schwerpunkte sind unter anderem Vereinssportstättenbau, Kooperationen mit Schulen und die Förderung des Leistungssports.

Baden-Württemberg sichert Zukunft des Sports mit Solidarpakt Sport V

Der Landessportverband Baden-Württemberg (LSVBW) hat am 25. Februar 2026 den Solidarpakt Sport V im Staatsministerium in Stuttgart unterzeichnet. Das Abkommen schafft die Grundlage für Förderungen im organisierten Sport des Landes für die Jahre 2027 bis 2031.*

„Jährlich 16 Millionen Euro mehr für die Sportförderung sowie weitere 16 Millionen Euro jährlich für den Vereinssportstättenbau: Am Mittwoch ist der Solidarpakt Sport V unterzeichnet worden.“ (Stand: 25. Februar 2026, Pressemitteilung)*

„Aufwuchs der Landesmittel für die Sportförderung von jährlich 16 Millionen Euro sowie von weiteren 16 Millionen Euro pro Jahr für den Vereinssportstättenbau…“ (Stand: 25. Februar 2026, Pressemitteilung)*

„Sportverbände und Sportvereine können künftig mit jährlich 137 Millionen Euro Fördergeldern planen.“ (Stand: 25. Februar 2026, Pressemitteilung)*

Der Pakt sieht vor, dass Sportverbände und Sportvereine künftig mit jährlich 137 Millionen Euro Fördergeldern planen.* Neben den klassischen Förderungen für Vereins- und Verbandsarbeit stehen Investitionen in den Sportstättenbau, die Kooperation zwischen Schulen, die Trainerqualifizierung sowie die Ausstattung mit Sportgeräten im Fokus. Außerdem wird das Freiwilligendienstformat „FSJ Sport und Schule“ weiter ausgebaut.

„Der Solidarpakt Sport V ist ein eindrückliches Zeichen dafür, wie wertvoll der Sport für das Land Baden-Württemberg ist. Dass in Zeiten angespannter Haushalte zusätzliche Mittel für den organisierten Sport bereitgestellt werden, bestärkt uns in unserer Arbeit“, sagt Jürgen Scholz, Präsident des Landessportverbands Baden-Württemberg. „Die Vereinbarungen geben uns nicht nur Planungssicherheit, sondern auch den nötigen finanziellen Rückenwind für dringend notwendige Entwicklungen.“

Der Pakt ist auch Ausdruck einer engen Zusammenarbeit zwischen Landesregierung und Sportvereinen. Ministerpräsident Winfried Kretschmann hebt hervor: „Sport verbindet. Egal ob Fußball, Leichtathletik, Schwimmen oder Ski fahren – hier spielt es keine Rolle, woher ich komme oder was ich glaube.“ Er betont außerdem, dass der Sport ein „wichtiger Kitt für unsere Gesellschaft“ sei, der durch die zusätzlichen Fördermittel gestärkt werde.

„Das ist wirklich eine starke Ansage“, erklärt Sportministerin Theresa Schopper. Sie sieht im Solidarpakt ein klares Signal für nachhaltige Unterstützung: „Unsere Verbände und Vereine bekommen Rückenwind, verlässliche Planungssicherheit und echte Perspektiven, um sich weiterzuentwickeln.“

Auch die verlässliche Infrastruktur für den Sport steht im Mittelpunkt. Finanzminister Danyal Bayaz unterstreicht: „Investitionen in den Sport sind Investitionen in unsere Zukunft.“ Ebenso hebt Gundolf Fleischer hervor, dass der Solidarpakt den gesellschaftspolitischen Stellenwert des Sports widerspiegle und die ehrenamtliche Arbeit wertschätze.

Der Pakt hebt sich deutlich vom Bundestrend ab. Andreas Felchle vom Württembergischen Landessportbund stellt fest: „Der baden-württembergische „Soli V“ hat dadurch ein rund 30 Prozent höheres Volumen als sein Vorgänger – gegen den derzeitigen Trend bundesweit.“

Mit mehr als 4,3 Millionen Mitgliedern und 11.219 Vereinen gilt der Landessportverband als bedeutende Organisation im Land. Die Vereinbarungen stärken die Arbeit vor Ort und sichern die Zukunft der Vereine in Baden-Württemberg.*

Entwicklung des Solidarpakts im Überblick: Von IV zu V

Der Solidarpakt Sport hat in Baden-Württemberg eine bedeutende Rolle bei der finanziellen Unterstützung des organisierten Sports gespielt. Im zeitlichen Vergleich zeigt sich eine klare Entwicklung von der ersten Förderphase im Solidarpakt IV (2022–2026) hin zum aktuellen Solidarpakt V (2027–2031). Die unterschiedlichen Zahlen und Fördervolumina spiegeln sowohl die gestiegenen Ansprüche als auch die veränderten Haushaltsprioritäten wider.

Solidarpakt IV (2022–2026) im Rückblick

Der Solidarpakt Sport IV wurde im Jahr 2022 verabschiedet* und läuft bis 2026. Laut offiziellen Angaben sah er ein Fördervolumen von jährlich rund 105 Millionen Euro vor, ergänzt durch eine einmalige Zahlung von 40 Millionen Euro für den Vereinssportstättenbau. Das Gesamtvolumen für die Förderphase beträgt somit etwa 545 Millionen Euro. Die Zahlen wurden im Rahmen einer Vereinbarung im Jahr 2022 veröffentlicht, um die Unterstützung des Sports in einer geplanten Laufzeit von vier Jahren sicherzustellen.

Solidarpakt V (2027–2031): Steigerung und neue Zahlen

Der Solidarpakt V wurde am Mittwoch, den 25. Februar 2026, unterzeichnet* und bildet die Grundlage für die Jahre 2027 bis 2031. Laut Pressemitteilung vom 25. Februar 2026* sind die jährlichen Fördermittel auf 137 Millionen Euro festgelegt, wodurch Sportverbände und Sportvereine jährlich mit diesen Mitteln planen können. Insgesamt fließen in den fünf Jahren rund 605 Millionen Euro in den organisierten Sport*. Unterschiede in den Zahlen ergeben sich, da die Pressemitteilung von der Landesregierung die Zahl nennt, während eine Recherche im gleichen Zeitraum eine Jahresförderung von 121 Millionen Euro angibt.

Mögliche Erklärung: Die Differenz zwischen 137 Millionen Euro (PM) und 121 Millionen Euro (Recherche) könnte auf unterschiedliche Zählweisen zurückzuführen sein, etwa bei der Abgrenzung von Haushaltspositionen oder zusätzlichen Mitteln, die getrennt betrachtet werden.

Chronologische Einordnung: Alt vs. Neu

Die Phase des Solidarpakts IV (2022–2026) mit jährlich rund 105 Millionen Euro ist die bisherige Grundlage. Mit dem Solidarpakt V (2027–2031) steigen die jährlichen Fördermittel auf 137 Millionen Euro (Stand: 25. Februar 2026, PM) beziehungsweise 121 Millionen Euro laut Recherche (Stand: 2025). Diese Unterschiede zeigen, wie Haushaltsplanung und Zählmethoden variieren können, ohne die grundsätzliche Trendlinie der steigenden Förderung infrage zu stellen.

Vergleichstabelle: Solidarpakt IV vs. V

Jahr / Zeitraum Fördervolumen (jährlich) Einmalzahlungen / Sondermittel Quelle / Stand
2022–2026 ca. 105 Mio. € 40 Mio. € (Einmalzahlung) PM (Stand: 2025)
2027–2031 137 Mio. € (PM) PM (Stand: 25. Februar 2026)
2027–2031 121 Mio. € (Recherche) Recherche (Stand: 2025)

In der Tabelle wird deutlich, wie Fördervolumen und zusätzliche Mittel zwischen den beiden Quellen differieren, wobei beide Zahlen die Bedeutung wachsender Investitionen in den Sport belegen.

Zusammenfassung: Entwicklung und Bedeutung

Der Wechsel vom Solidarpakt IV zu V zeigt eine deutliche Steigerung der finanziellen Mittel. Die aktuellen Zahlen positionieren Baden-Württemberg als Land mit einer der höchsten Förderquoten für den Sport in Deutschland. Die Entwicklung unterstreicht das Bestreben, die Strukturen und Angebote des organisierten Sports weiter zu stärken und langfristig zu sichern. Das Modell bleibt damit ein Beispiel für eine klare Investitionsstrategie in gesellschaftlich bedeutsame Bereiche wie Sport, Gesellschaft und Bildung.

Wohin fließt das Geld? Ein Überblick über die Förderentwicklung im Land

Die Finanzierung des Sports in Baden-Württemberg steht im Zeichen steigender Investitionen und zusätzlicher Mittel für Großveranstaltungen. Während der Solidarpakt Sport V seit 2025 fest eingearbeitet ist, werden die jeweiligen Förderbereiche transparent geplant und umgesetzt. Eine klare Aufschlüsselung zeigt, welche Schwerpunkte künftig gesetzt werden und welche Beträge im Rahmen der aktuellen Förderstrategie bereitgestellt werden.

Im Rahmen des Solidarpakt Sport V, der für die Jahre 2027 bis 2031 gilt, fließt jährlich ein Förderbetrag von 137 Millionen Euro in die Sportförderung*. Davon entfällt ein Großteil auf die laufenden Maßnahmen, wie den Vereinssportstättenbau, die Qualifizierung von Trainern und Übungsleitern sowie die Unterstützung der Nachwuchsförderung und des Leistungssports. Für nicht-investive Maßnahmen sind Mittel vorgesehen, darunter Aus- und Fortbildung, Sportkooperationen zwischen Schulen und Vereinen sowie Schwimmförderung*. Darüber hinaus sind für die Organisation der World Games 2029 in Karlsruhe finanzielle Mittel eingeplant, um die erfolgreiche Durchführung dieses Großereignisses zu gewährleisten*.

Neben den täglichen Förderungen plant das Land umfangreiche Investitionen in die Infrastruktur. Dazu gehören insbesondere die Sanierung und der Bau von kommunalen Sportstätten, darunter Schwimmbäder, sowie die Modernisierung bereits bestehender Anlagen. Die für die nächsten Jahre angestrebte Summe für Infrastrukturmaßnahmen innerhalb des Solidarpakts beträgt insgesamt mehrere hundert Millionen Euro*.

Ein besonderes Augenmerk liegt zudem auf der Förderung des Großevents World Games 2029: Diese Maßnahme stellt eine erhebliche Sonderposten dar, mit dem das Land Baden-Württemberg die Organisation, Infrastruktur und Öffentlichkeitsarbeit unterstützt. Dies soll die Übertragung technologischer, sportlicher und organisatorischer Kompetenzen fördern und den Standort Baden-Württemberg international stärken.

Die insgesamt ambitionierte Planung demonstriert die Bedeutung des Sports für die gesellschaftliche Zusammenarbeit und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Mit den geplanten Fördermitteln verfolgt das Land klare Zielsetzungen: eine funktionsfähige Infrastruktur, qualifizierte Fachkräfte, eine erhöhte gesellschaftliche Attraktivität des Sports sowie die nachhaltige Positionierung Baden-Württembergs auf der internationalen Sportbühne.

Das klare Bekenntnis zum Sport zeigt sich auch in den Worten von Verbandsvertretern und politischen Entscheidungsträgern. So erklärt der Präsident des Landessportverbands Baden-Württemberg: „Der Solidarpakt Sport V ist ein eindrückliches Zeichen dafür, wie wertvoll der Sport für das Land ist.“ Mit den zusätzlichen Mitteln werden die Entwicklungsmöglichkeiten des organisierten Sports im Land gezielt unterstützt und an die gesellschaftlichen Herausforderungen angepasst.

Mehr Geld für Vereine und Gesellschaft: Chancen und offene Fragen des Solidarpakt Sport V

Mit dem Abschluss des Solidarpakt Sport V am 25. Februar 2026 in Stuttgart erhält der organisierte Sport in Baden-Württemberg eine bedeutende finanzielle Unterstützung. Dabei profitieren Vereine, Ehrenamtliche und gesellschaftliche Teilhabe von einem deutlichen Mehr an Fördermitteln, was konkrete Verbesserungen in der Infrastruktur und im Personalbereich möglich macht. Gleichzeitig ergeben sich Fragen zur Verteilung, Umsetzung und zum Zeitplan, die für eine nachhaltige Nutzung der Mittel entscheidend sind.

Der Landessportverband Baden-Württemberg (LSVBW) nennt jährliche Mittel von 137 Millionen Euro, die für die Förderung der Sportvereine und -infrastruktur bereitgestellt werden können*. Ein Schwerpunkt liegt auf der Sanierung und dem Ausbau kommunaler Sportstätten, um die sportliche Infrastruktur langfristig zu sichern. Zudem fließen zusätzliche Mittel in den Vereins- und Leistungssport, Trainerqualifizierung sowie in Freiwilligendienste wie „FSJ Sport und Schule“.

Neben der infrastrukturellen Unterstützung wird der Ausbau von Kooperationsmaßnahmen zwischen Schulen und Sportvereinen genannt. Hierdurch sollen mehr Kinder und Jugendliche frühzeitig an den Vereinssport herangeführt werden, was die gesellschaftliche Integration stärkt und gesellschaftliche Teilhabe fördert.

Allerdings stellen sich offene Fragen: Wie wird die Verteilung der Mittel genau erfolgen? Wer entscheidet über die Zuteilung? Wann können Vereine mit den ersten Förderbescheiden rechnen? Der Zeitplan für die Umsetzung ist unklar, was für viele Vereine eine Herausforderung darstellt, insbesondere für kleinere Organisationen, die eine beschleunigte Förderung benötigen. Die Pressemitteilung nennt keine verbindlichen Termine, sodass die Praxis noch zeigt, wie schnell die Mittel tatsächlich in die Vereine fließen.

Diese Unsicherheiten sind nicht nur organisatorischer Natur. Kritiker könnten anmerken, dass die konkrete Umsetzung längere Zeit in Anspruch nehmen könnte und somit manche geplanten Maßnahmen verzögert werden. Zudem besteht die Frage, ob die Mittel gerecht verteilt werden, zum Beispiel zwischen urbanen und ländlichen Regionen. Hier ist noch offen, wie der landesweite Fokus ausgewogen gestaltet wird. Auch die Frage, ob die zusätzlichen Finanzmittel ausreichen, um die vielfältigen Bedürfnisse der Sportvereine vollständig zu decken, bleibt bestehen.

Abschließend lässt sich festhalten, dass der Solidarpakt Sport V eine bedeutende Chance darstellt, die sportliche Infrastruktur und das gesellschaftliche Engagement in Baden-Württemberg zu stärken. Für eine erfolgreiche Umsetzung sind jedoch klare Strategien zur Mittelverteilung, transparente Verfahren und rechtzeitige Kommunikation mit den Vereinen notwendig. Nur so kann die Landesregierung sicherstellen, dass die Fördergelder dort ankommen, wo sie den größten gesellschaftlichen Mehrwert schaffen.

Ausblick: Handlungsbedarf und zentrale Kontrollpunkte für 2025–2027

Der Solidarpakt Sport V schafft eine solide Basis für die finanzielle und strukturelle Weiterentwicklung des organisierten Sports in Baden-Württemberg. Für die kommende Zeit bleiben zahlreiche Fragestellungen und Termine relevant, die Redaktion und Leser im Blick behalten sollten. Sie betreffen vor allem die Umsetzung der Fördermaßnahmen, die Verteilungsschlüssel zwischen Land, Kommunen und Vereinen sowie die Kontrolle der vereinbarten Ziele.

Umsetzungsschritte 2026–2027: Perspektiven und konkrete Maßnahmen

Im Fokus stehen die ersten beiden Jahre der Förderperiode, in denen die Landesmittel insgesamt 137 Millionen Euro jährlich betragen*. Wesentliche Aufgaben sind die Umsetzung der geplanten Investitionen in den kommunalen Sportstättenbau sowie die Sanierung von Schwimmbädern. Die Verteilung der Fördergelder erfolgt gemäß festgelegtem Schlüssel, wobei die Kommunikation mit Landesregierung und Landesverband Baden-Württemberg (LSVBW) zentrale Bedeutung hat. Nachfragen an die Verantwortlichen könnten den Zeitplan für die zügige Ausschreibung der Förderaufrufe, die Festlegung konkreter Verteilungsschlüssel und die Berichtspflichten umfassen.

Unter anderem gilt es, den Start der Auszahlungen im Jahr 2026 zu verfolgen. Hierzu sollte geklärt werden, welche Voraussetzungen seitens des Landes erfüllt sein müssen, um die Mittel schnell und effizient an die Kommunen und Vereine auszuzahlen. Fragen zur Kontrolle der Projektfortschritte und zur Erfolgsmessung werden ebenfalls im Fokus stehen.

Kontroll- und Evaluationsfragen: Transparenz und Zielerreichung

Neben der finanziellen Planung ist die Kontrolle der Fördermaßnahmen zentral. Welche Evaluationskriterien werden angesetzt? Wann und wie sollen Berichte vom Land an die Öffentlichkeit und die politische Steuerung gestellt werden? Für die Überprüfung der Förderverwendung im Zeitraum 2026–2027 sind klare Berichtspflichten notwendig. Sie sollen sicherstellen, dass die Mittel zweckgebunden eingesetzt werden und die großen Investitionsvorhaben fristgerecht umgesetzt werden.

In Bezug auf die Förderstrategie ergibt sich die Frage, wie die Verteilungsschlüssel von Land zu Kommunen und Vereinen im Detail ausgestaltet wird. Zudem sind Fragen nach der Transparenz der Vergabeverfahren, der Kontrolle der Mittelverwendung sowie der Erfolgskontrolle des Projekts wichtig, um langfristig die Wirkung der Fördermittel zu sichern.

Relevante Recherchepunkte und weitere Entwicklungen

Der Blick richtet sich auch auf begleitende Termine und Entwicklungen, etwa das Startsignal für konkrete Förderaufrufe im Laufe des Jahres 2026. Für die Gesamtlaufzeit des Solidarpakts Sport V (2027–2031) wurde ein Volumen von 605 Millionen Euro genannt*. Für die Organisation der World Games 2029 in Baden-Württemberg sind bislang bis zu 33 Millionen Euro eingeplant*, was besondere Investitionen im Rahmen der öffentlichen Förderung notwendig macht. Dies wirft auch Fragen auf, wie diese Mittel in die Gesamtkonzeption eingebunden werden.

Fazit: Handlungsorientierter Ausblick für Akteure und Leser

Redaktionell lohnt es, die nächsten Schritte in der Umsetzung des Solidarpakt Sport V zu begleiten. Wichtige Checkpunkte sind:

  • Planung und Start der Förderaufrufe für 2026
  • Festlegung der Verteilungsschlüssel zwischen Land, Kommunen und Vereinen
  • Klärung der Berichtspflichten und Erfolgskontrollmechanismen
  • Überwachung der Umsetzung der Großprojekte, insbesondere beim Sportstättenausbau und bei der Sanierung der Schwimmbäder
  • Koordination mit den Vorbereitungen für die World Games 2029

Auffällig ist, dass die Planungen eine enge Kooperation zwischen Landesregierung, Verbänden und Kommunen erfordern, um die gesteckten Ziele in der Förderperiode realistisch umzusetzen. Die nächsten Monate werden entscheidend, um die Weichen für eine nachhaltige Entwicklung des Sports in Baden-Württemberg zu stellen.

Die nachfolgenden Angaben und Zitate beruhen auf einer Pressemitteilung des Landessportverbands Baden-Württemberg e. V.

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11 Kommentare

  1. positiv seh ich die trainer QUALIFIZIERUNG und fsj ausbau, das hilft nachwuchs, aber frage: sind die 80 mio fuer nicht-investive massnahmen schon inbegriffen oder extra? die statistik mit 4,3 mio mitglieder ist beeindruckend, mehr details auf /mitgliedschaft und /nachwuchsfoerderung waeren toll

    1. guter punkt, die aufteilung investive vs nicht-investive ist wichtig, ohne klares budget koennen projekte konkurrieren, kann jemand sagen ob world games 2029 anteil 33 mio nicht zuviel ist fuer ein event im vergleich zu basisinfrastruktur? siehe /world-games-2029 fuer details

    2. ich bin neutral aber skeptisch, mehr geld ist ok aber verteilung zwischen stadt und land muss fair sein, viele kleinv areine haben dringender bedarf, wie wird das ausgeglichen? vllt ein punktesystem fuer priorisierung, infos dazu auf /verteilungsprinzipien

  2. neutral gesagt: gute intentionen aber umsetzung ist entscheidend, die pressemitteilung klingt gut aber praxisfehler koennen auftreten. bitte mehr transparente verteilungsschluessel und eine liste der priorisierten projekte, readers sollten mitreden duerfen. verlinkung zu /transparenz und /vereinsfoerderung waer nützlich

    1. stimme zu, transparenz fehlt, wer kontrolliert die verwendung vom geld und wie sind die evalutionskriterien, ohne klare kontrolle wird viel stehen bleiben, vlt ein unabhängiges gremium einsetzen, info-seite /kontrolle koennte helfen, bitte antwort von verantwortlichen

    2. ich find die foerderung fuer kooperation schulen und vereine gut, das bringt kinder an sport heran, aber wie wird bundesweit abgestimmt, und gibts extra mittel fuer ländliche regionen? link /schulkooperationen lesen fuer mehr, wuerde gern wissen welche kriterien fuer auswahl gelten

  3. ehrlich gesagt find ich die steigerung positiv, aber ob das reicht fuer sanierung schwimmbad und kommunale stätteenbau bleibt fraglich, hat jemand erfahrung mit frueheren pakt phasen? siehe /solidarpakt-iv-v zum vergleich. frage: wie werden ehrenamtliche besser unterstützt ausser trainerkurse, das ist fuer viele wichtig

  4. Netter text, aber mir fehlt detail wie die 137 mio pro jahr wirklick gerechnet sind, in manchen stellen steht 121 mio was stimmt jetzt? Link zur quelle /lsvbw waere helfend. finde die fokus auf trainerqualifizirung ok, aber kleinvereine brauchen schnell geld, nicht nur planungssicherheitt

    1. ich versteh die zahlen nicht ganz, soliderpakt V klingt gut aber die unterschiede 137 vs 121 sind verwirrend, kann das wer erklaern oder hat jemand eine übersicht? siehe auch /solidarpakt-vergleich, und ob das money fuer world games 2029 nicht andere projekte klaut, das waere schlecht fuer die basis

    2. das thema ist wichtig, aber warum dauert die auszahung so lange, viele vereine brauchen sofort hilfe, die pressemitteilung sagt 2026 start aber konkrete daten fehlen, schaut mal /foerderaufrufe fuer erwartete termins, wuerde gern wissen wer die schluesselentscheidung trifft und ob kleinv renchungen priorisiert werden

  5. gute sache mit dem Solidarpakt, find ich wichtig fuer vereine aber wie genau, wird das geld verteilt, wies in ländlichen gegenden ankommt, das bleibt offen. siehe auch /sportfoerderung und /vereinsbau für mehr infos. hoffe die schwimmbäder werden repariert, World Games 2029 wird genannt, aber wer kontrollier das, frage an die politik und die LSvBW, bitte mehr transparenz

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