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Solarwirtschaft Deutschland: Rekordwachstum und neue Ziele

Photovoltaik-Ausbau auf Rekordkurs: Deutsche Solarwirtschaft erzielt Milliardenumsatz

Berlin/München, 19. Juni 2024 – Die deutsche Solarbranche erlebt einen beispiellosen Boom: Über 100.000 Beschäftigte arbeiten intensiv an der Energiewende und dem Klimaschutz. Mit dem Verkauf von über einer Million Solarmodulen und rund 575.000 Speichersystemen erzielte die Branche im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund 30 Milliarden Euro. Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) stellte diese beeindruckenden Zahlen zur Eröffnung der Messe "The smarter E Europe" in München vor und prognostiziert für 2024 eine weiteres zweistelliges Wachstum bei den Neuinstallationen von Photovoltaikanlagen und Speicherkapazitäten. Bis 2030 soll der Anteil des Solarstroms am deutschen Strombedarf von aktuell 12 Prozent auf 25 Prozent steigen.

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Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR).

Mehr Schwung für die Solarenergie: Deutschland auf der Überholspur

Deutschland legt im Bereich Solarenergie einen beeindruckenden Endspurt hin. Über 100.000 Beschäftigte in der heimischen Solarbranche arbeiten mit Hochdruck daran, die Energiewende und den Klimaschutz weiter voranzutreiben. Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) hat anlässlich der Messe "The smarter E Europe" brandneue Zahlen veröffentlicht, die den Aufwärtstrend bestätigen.

Im vergangenen Jahr verzeichnete die Branche einen Umsatz von etwa 30 Milliarden Euro, unterstützt durch den Verkauf von über einer Million Solaranlagen und rund 575.000 Speichersystemen. Das entspricht einer Verdoppelung des inländischen Absatzes von Photovoltaiksystemen und Speichern im Vergleich zum Vorjahr. Für das Jahr 2024 prognostiziert der BSW-Solar weiteres Wachstum im unteren zweistelligen Prozentbereich.

Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar, betont: „Rund 40 Prozent auf dieser ambitionierten Wegstrecke sind geschafft, dank fantastischem Solarengagement der Bürgerinnen und Bürger. Die nächsten Energiewende-Etappen erfordern aber weitere sportliche Höchstleistungen. Auch Wirtschaft und Politik müssen in Sachen Klimaschutz jetzt unbedingt am Ball bleiben.“

Ein besonderer Schub für die Solarbranche ergab sich durch die Corona-Pandemie und die Energiekrise. Diese Faktoren führten zu einem Boom bei Solaranlagen, vor allem in Eigenheimsiedlungen und auf Balkonen. Obwohl sich die Nachfrage nach Solardächern zuletzt etwas abgekühlt hat, bleibt sie dennoch hoch. Gerade Steckersolargeräte erleben eine gefragte Zeit – nie zuvor wurden so viele neue Geräte installiert wie in den Monaten April und Mai 2024.

Für die kommenden Jahre sieht Körnig besonders großes Potenzial in der Elektrifizierung von Freiflächen und Firmendächern. Daten der Bundesnetzagentur zeigen beeindruckende Zuwachszahlen: In den ersten vier Monaten dieses Jahres wurde bereits eine 81 Prozent höhere Solarleistung auf Firmendächern in Betrieb genommen als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Eine YouGov-Umfrage unter rund 450 Unternehmen bestätigt diesen Trend – mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen plant in den kommenden drei Jahren eine Solaranlage zu installieren.

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Die diesjährige Messe "The smarter E Europe" in München, die größte Messeallianz für die Energiewirtschaft in Europa, spiegelt diese dynamische Entwicklung wider. Mit 3.000 Ausstellern und über 115.000 erwarteten Fachbesuchern zeigt sich eindrucksvoll, dass sich die Branche auf einen rasant wachsenden Bedarf eingestellt hat. Körnig ist überzeugt: „Mit der allmählich in Fahrt kommenden Verkehrs- und Wärmewende werden weitere Solarbooster zünden. Die Elektromobilität hat weltweit ihren Siegeszug angetreten und die Wärmepumpe wird – ihrem etwas holprigen Start zum Trotz – zum neuen Heizstandard.“

Die installierte Photovoltaik-Leistung in Deutschland rückte laut den Daten von SolarPower Europe im letzten Jahr im internationalen Vergleich von Platz sechs auf Platz vier vor, hinter China, den USA und Brasilien. Deutschland fährt also zumindest im Ausbau der Solartechnik wieder ganz vorne mit.

Allerdings gibt es auch Herausforderungen. Im Bereich der Produktion von Solarmodulen fordert der BSW-Solar mehr Investitionssicherheit seitens der Bundesregierung. Anders als bei der Installation von Solarkraftwerken hat die Regierung bislang nicht genügend Maßnahmen ergriffen, um den Aufbau solarer Giga-Fabriken zu unterstützen. Auch beim Bürokratieabbau müsse noch nachgesteuert werden.

Zum Abschluss sei noch auf den neuen Marktreport hingewiesen, den der BSW-Solar in Kooperation mit dem Fraunhofer ISE und der Intersolar Europe veröffentlicht hat. Der Bericht liefert umfassende Statistiken und Einblicke zum deutschen PV- und Batteriespeichermarkt sowie aktuelle Fördermechanismen in Deutschland. Dieser Report zeigt deutlich, wie sowohl der Markt als auch die Infrastruktur für Solarenergie stetig wachsen und sich weiterentwickeln.

Deutschlands Solarwirtschaft befindet sich somit nicht nur auf der Zielgeraden der Energiewende, sondern auch in einer wegweisenden Phase, die bei erfolgreicher Umsetzung einen enormen Beitrag zur weltweiten Energietransformation leisten kann.

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Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
PM BSW-Solar: Photovoltaik-Ausbau auf der Zielgeraden

Original-Content übermittelt durch news aktuell.

Zitierte Personen und Organisationen

  • Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar)
  • The smarter E Europe
  • Carsten Körnig (Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft)
  • YouGov
  • Bundesnetzagentur
  • Unternehmen im deutschen PV- und Speichermarkt
  • SolarPower Europe
  • Fraunhofer ISE
  • Intersolar Europe

Kontaktdetails:

  • BSW-Solar
    Adresse: EUREF Campus 16, 10829 Berlin
    E-Mail: presse@bsw-solar.de
    Telefon: 030 29 777 88-30
    Webseite: www.solarwirtschaft.de

Meldung einfach erklärt

  • Datum: 19.06.2024 – 11:10

  • Herausgeber: Bundesverband Solarwirtschaft e.V.

  • Worum geht es? In einer Pressemitteilung berichtet der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) über den aktuellen Stand und die Zukunftsaussichten des Photovoltaik-Ausbaus in Deutschland.

Frage: Wie viele Menschen arbeiten in der deutschen Solarbranche?
Antwort: Über 100.000 Beschäftigte.

Frage: Was war das Ergebnis des letzten Jahres für die deutsche Solarbranche?
Antwort: Die deutsche Solarbranche hat über eine Million Solarsysteme und rund 575.000 Speichersysteme verkauft. Das hat zu einem Umsatz von rund 30 Milliarden Euro geführt.

Frage: Welche Prognosen gibt es für 2024?
Antwort: Der BSW-Solar rechnet mit einem Wachstum der neu installierten PV- und Speicherkapazität im unteren zweistelligen Prozentbereich.

Frage: Was ist das Ziel für den Solarstrom-Anteil bis 2030?
Antwort: Der Solarstrom-Anteil soll sich von derzeit 12 Prozent auf rund 25 Prozent verdoppeln.

Zitat des Hauptgeschäftsführers:
Der Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig betont, dass bereits etwa 40 Prozent des Weges geschafft sind. Er ruft Bürger, Wirtschaft und Politik dazu auf, weiterhin ehrgeizig zu bleiben.

Frage: Wie haben Corona-Pandemie und Energiekrise die Solarbranche beeinflusst?
Antwort: Beide Ereignisse haben zu einem deutlichen Wachstum geführt, insbesondere in Eigenheimsiedlungen und bei Balkonanlagen.

Frage: Wie beliebt sind Steckersolargeräte?
Antwort: Im April und Mai 2024 wurden so viele Steckersolargeräte wie nie zuvor in Betrieb genommen.

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Frage: Was erwartet die Solarbranche in den nächsten zwei Jahren?
Antwort: Ein großes Wachstum durch die "solare Elektrifizierung von Freiflächen und Firmendächern".

Frage: Wie sieht die aktuelle Nutzung von Solaranlagen auf Firmendächern aus?
Antwort: Laut Bundesnetzagentur wurden bereits 81 Prozent mehr Solarleistung installiert als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Frage: Was sagen Unternehmen zur Solarnutzung?
Antwort: Eine Umfrage zeigt, dass 56 Prozent der befragten Unternehmen planen, in den nächsten drei Jahren eine Solaranlage zu installieren. 40 Prozent planen auch die Elektrifizierung ihres Fuhrparks.

Frage: Was sagt der BSW-Hauptgeschäftsführer zur Messe The smarter E Europe?
Antwort: Er betont, dass die Branche bereit ist, den steigenden Bedarf an Photovoltaik sowie innovativen Speicher- und Ladeinfrastrukturen zu decken.

Frage: Wie verbreitet sind Heimspeicher und weitere Geräte bei Eigenheim-Kunden?
Antwort: Rund 80 Prozent der Photovoltaik-Kunden installieren zugleich einen Heimspeicher. 40 Prozent installieren zusätzlich eine Wärmepumpe und/oder eine Wallbox.

Frage: Wie schneidet Deutschland in der neu installierten Photovoltaik-Leistung ab?
Antwort: Deutschland ist im internationalen Ranking von Platz sechs auf Platz vier vorgestoßen, hinter China, den USA und Brasilien.

Frage: Wo gibt es Nachholbedarf?
Antwort: Bei der Produktion von Solarmodulen und ihren Vorprodukten sowie beim Bürokratieabbau.

Zusätzliche Hinweise:

Pressekontakt:
Bundesverband Solarwirtschaft e. V.
EUREF Campus 16
10829 Berlin
E-Mail: presse@bsw-solar.de
Telefon: 030 29 777 88-30

Website: www.solarwirtschaft.de

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PM BSW-Solar: Photovoltaik-Ausbau auf der Zielgeraden

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