Slow Food bei „Wir haben es satt!“-Demo 2026: Forderungen für Agrarwende und Ernährungssouveränität

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Slow Food Deutschland demonstriert am 17. Januar 2026 in Berlin mit dem „Wir haben es satt!“-Bündnis für eine grundlegende Agrarwende. Das Bündnis fordert eine EU-Agrarförderung, die sich an ökologischen und sozialen Leistungen orientiert, sowie ein wirksames Grundstücksverkehrsgesetz gegen Bodenspekulation. Zentral ist die Forderung nach einem nachhaltigen Lebensmittelsystem, das Mensch, Natur und Klima in den Mittelpunkt stellt.

Inhaltsverzeichnis

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– Slow Food Deutschland demonstriert am 17. Januar 2026 in Berlin für eine zukunftsfähige Landwirtschaft.
– Die Forderungen umfassen eine EU-Agrarförderung nach gesellschaftlicher Leistung und mehr Verbrauchertransparenz.
– Das Bündnis setzt sich für ein faires, nachhaltiges Lebensmittelsystem und gegen Rückschritte in der Politik ein.

Slow Food Deutschland setzt im Januar 2026 auf die Straße für eine nachhaltige Lebensmittelpolitik

Am 17. Januar 2026 versammelt sich in Berlin ein breites Bündnis von Initiativen, darunter auch Slow Food Deutschland, zu einer Demonstration unter dem Motto „Wir haben es satt!“. Die Aktion richtet sich gegen die aktuellen Entwicklungen in Landwirtschaft und Ernährungspolitik und fordert eine gerechtere, umweltfreundliche und transparentere Lebensmittelwirtschaft. Ziel ist es, die Politik für einen Kurswechsel zu mobilisieren, der die Bedeutung von Boden, Wasser, Tieren und Menschen in den Mittelpunkt stellt.

Slow Food Deutschland gehört zum Organisationsteam und war bereits 2011 bei der ersten großen Demonstration beteiligt. Die Initiative versteht die Kundgebung nicht als reinen Protest, sondern als Ausdruck der gemeinsamen Vision einer zukunftsfähigen Landwirtschaft und eines nachhaltigen Lebensmittelsystems, das Klima, Natur und Gemeinschaft schützt.

„Nicht um des Protests willen, sondern von der gemeinsamen Vision einer nachhaltigen Landwirtschaft und eines Lebensmittelsystems getragen, das Menschen, Natur und Klima in den Mittelpunkt stellt.“ (Quelle: Pressemitteilung Slow Food Deutschland, 14.01.2026)*

Der Vorsitzende von Slow Food Deutschland, Dr. Rupert Ebner, betont die Dringlichkeit wissenschaftlich fundierter Politik. Er erklärt: „Die Ernährungspolitik muss wissenschaftliche Fakten wieder anerkennen. Pestizide zerstören Böden. Wir brauchen eine zukunftsfähige Landwirtschaft – mit dem Vorsorgeprinzip an erster Stelle!“ (Quelle: Pressemitteilung, 14.01.2026)*

Mit diesem Engagement kämpft das Bündnis für eine Landwirtschaft, die verantwortungsvoll mit Ressourcen umgeht und gleichzeitig Tier- und Naturschutz berücksichtigt. Ebenso fordert es ein Ernährungssystem, das Wert auf Qualität, Transparenz und Verbraucherinformation legt. Ziel ist es, die Ernährungssouveränität zu stärken und den Zugang zu hochwertigen, fairen Lebensmitteln zu erleichtern. Einige dieser Anliegen werden in verschiedenen Kreisen diskutiert, doch die politische Realität zeigt laut den Initiativen eine Tendenz zur Rücknahme erreichten Fortschritts.

Die Demonstration in Berlin soll vor allem auf konkrete politische Rahmenbedingungen abzielen:

  • eine nachhaltige EU-Agrarförderung, die die gesellschaftliche Leistung der Landwirtschaft in den Vordergrund stellt,
  • ein Grundstücksverkehrsgesetz zum Schutz bäuerlicher Betriebe vor Bodenspekulation,
  • sowie mehr Transparenz bei der Lebensmittelkennzeichnung und Produktsstandards.

„Wir brauchen eine zukunftsfähige Landwirtschaft – mit dem Vorsorgeprinzip an erster Stelle!“ (Quelle: Dr. Rupert Ebner, Vorsitzender Slow Food Deutschland)*

Die Aktionen am 17. Januar sollen signalisieren, dass der Schutz unserer natürlichen Ressourcen und eine faire Lebensmittelproduktion hohe Priorität haben. Mit Blick auf die anstehende politische Debatte wollen die Initiativen klar machen, dass nur geeignete Rahmenbedingungen eine nachhaltige Entwicklung realisieren können. Das Ziel bleibt dabei, Lebensmittel erlebbar, erkennbar und vor allem für alle zugänglich zu machen, um eine lebendige, umweltgerechte Ernährung zu fördern.

Kernaussagen des Bündnisses: Für eine nachhaltige und faire Landwirtschaft

Das „Wir haben es satt!“-Bündnis formuliert klare Forderungen für ein zukunftsfähiges Lebensmittelsystem. Zentral ist die Überzeugung, dass die Landwirtschaft Verantwortung für Umwelt, Klima, Tiere und Menschen übernehmen muss. Ziel ist es, ein Ernährungssystem zu schaffen, das Biodiversität schützt, Ressourcen verantwortungsvoll nutzt und Ernährungssouveränität gewährleistet.

Mit diesen Forderungen will das „Wir haben es satt!“-Bündnis eine nachhaltige, faire und transparente Landwirtschaft und Lebensmittelwirtschaft durchsetzen. Ziel ist es, die Politik zu einer nachhaltigen Wende zu bewegen und das Recht auf eine umweltgerechte, tiergerechte und soziale Landwirtschaft weltweit zu stärken.

Konkrete politische Forderungen für eine nachhaltige Landwirtschaft und Ernährungssysteme

Derzeit fordern Organisationen wie Slow Food Deutschland und das WHES-Bündnis gezielt politische Maßnahmen, die eine gerechtere und umweltverträglichere Agrar- und Lebensmittelpolitik ermöglichen. Im Mittelpunkt stehen konkrete Instrumente, die auf gesellschaftliche Leistung, Transparenz und den Schutz natürlicher Ressourcen setzen.*

Slow Food Deutschland betont: „eine EU-Agrarförderung, die sich an der gesellschaftlichen Leistung der Landwirtschaft für Mensch, Umwelt und Klima orientiert – und nicht an der Größe der bewirtschafteten Fläche“. Dieses Anliegen zielt darauf ab, die finanzielle Unterstützung auf nachhaltige Praktiken auszurichten und sogenannte Flächenpolitik zu verändern.* Die Zielsetzung ist, die Landwirtschaft zu verantwortungsvoller Ressourcennutzung zu motivieren.

Des Weiteren fordert das Bündnis ein „wirksames, gemeinwohlorientiertes Grundstücksverkehrsgesetz, das bäuerliche Land- und Forstwirtschaft erhält und sie vor Bodenspekulation und Ausverkauf schützt“, so die Pressemitteilung.* Damit soll die zentrale Rolle der Landwirtschaft für Natur, Umwelt und regionale Wirtschaft langfristig anerkannt und gesichert werden.

Neben diesen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen liegt der Fokus auch auf der Transparenz. Hier wird die Forderung erhoben: „mehr Transparenz für Verbraucherinnen – insbesondere bei hochverarbeiteten Lebensmitteln, beim Einsatz von Gentechnik sowie bei Produktionsstandards, die EU-Erzeugnisse von Importen aus Nicht-EU-Ländern unterscheiden“. Ziel ist, Verbrauchern klare Informationen zu bieten, sodass bewusste Kaufentscheidungen möglich sind und soziale sowie ökologische Standards sichtbar werden.

Diese Forderungen streben eine Wirkung an, die weit über einzelne Maßnahmen hinausgeht. Ziel ist, die Landwirtschaft auf ökologische, soziale und wirtschaftliche Grundlagen zu stellen, die langfristig Ernährungssouveränität und Klimaschutz sichern und die Gesundheit der Verbraucher schützen. Der Fokus liegt auf einer verantwortungsvollen Nutzung natürlicher Ressourcen, einer fairen Handelspolitik sowie auf der Stärkung informierter Verbraucher*innen.

Mit diesen klaren Forderungen setzen sich Slow Food Deutschland und das Bündnis für eine Landwirtschaft ein, die Verantwortung für Mensch, Umwelt und Klima übernimmt und gleichzeitig faire, transparente und nachhaltige Ernährungs- und Lebensmittelsysteme etabliert.

Slow Food setzt Zeichen: Für nachhaltige Landwirtschaft und gerechte Ernährungssysteme

Bei der "Wir haben es satt!"-Demo am 17. Januar 2026 in Berlin hat sich Slow Food Deutschland erneut klar für eine zukunftsfähige Landwirtschaft und ein faires, transparentes Lebensmittelsystem positioniert. Die Organisation gehört zum Bündnis, das seit Jahren für nachhaltige und soziale Landwirtschaft streitet — erstmals war sie bereits 2011 bei der ersten Großdemonstration mit dabei.*

Das Bündnis fordert unter anderem eine verantwortungsvolle Nutzung natürlicher Ressourcen, den Schutz von Boden, Wasser und Luft sowie eine artgerechte Haltung von Tieren.*

Dr. Rupert Ebner, Vorsitzender von Slow Food Deutschland, unterstreicht die Bedeutung: „Die Ernährungspolitik muss wissenschaftliche Fakten wieder anerkennen. Pestizide zerstören Böden. Wir brauchen eine zukunftsfähige Landwirtschaft – mit dem Vorsorgeprinzip an erster Stelle!“*

Das Bündnis tritt auch für gesetzliche Änderungen ein, darunter ein wirksames Grundstücksverkehrsgesetz zum Schutz bäuerlicher Betriebe vor Bodenspekulation sowie mehr Transparenz bei Produktionsstandards und Importgütern. Die Forderungen spiegeln die Überzeugung wider, dass nur durch geeignete politische Rahmenbedingungen eine Agrarwende gelingt, die Mensch, Natur und Klima gleichermaßen schützt.

Blick nach vorn: Warum Demonstrationen die Politik mobilisieren und was Sie tun können

Praktische Hinweise für Engagierte

Leserinnen und Leser, die sich für eine nachhaltige Ernährungs- und Landwirtschaftspolitik einsetzen möchten, finden hier erste Orientierung:

  • Informationsquellen prüfen: Bleiben Sie bei politischen Entscheidungen informiert, etwa durch offizielle Veröffentlichungen und unabhängige Organisationen.
  • Lokale Initiativen kontaktieren: Unterstützen Sie regionale Projekte, die nachhaltigen Anbau fördern oder Bewusstseinsarbeit leisten.

Politischer Blick nach vorn

Mit ihrer Teilnahme können Verbraucherinnen und Verbraucher dazu beitragen, dass ihre Anliegen im politischen Raum Gehör finden.


„Die Ernährungspolitik muss wissenschaftliche Fakten wieder anerkennen. Pestizide zerstören Böden. Wir brauchen eine zukunftsfähige Landwirtschaft – mit dem Vorsorgeprinzip an erster Stelle!“, so Dr. Rupert Ebner, Vorsitzender von Slow Food Deutschland.

Quelle: Pressemitteilung Slow Food Deutschland, 14.01.2026*

Die nachfolgenden Informationen und Zitate stammen aus einer Pressemitteilung von Slow Food Deutschland.

Weiterführende Quellen:

2 Antworten

  1. Ich finde es wichtig, dass wir für eine nachhaltige Landwirtschaft einstehen. Die Forderungen sind klar und nötig! Ich frage mich, wie wir mehr Menschen mobilisieren können, um diese wichtigen Themen zu unterstützen?

    1. Die Idee von mehr Transparenz in der Lebensmittelkennzeichnung ist super! Ich habe oft Probleme, die Herkunft von Produkten zu verstehen. Gibt es Initiativen, die das schon angehen?

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