Skateparks in Deutschland: Jeder dritte fällt durch

Betoninstandsetzung und Jugendförderung: Deutschlands Skateanlagen im Fokus

Berlin (ots) – Die Bundesgütegemeinschaft Instandsetzung von Betonbauwerken e.V. hat kürzlich eine umfassende Analyse der Skateanlagen in den 30 größten Städten Deutschlands veröffentlicht, die überraschende Erkenntnisse zutage fördert. Während Städte wie Mannheim mit einem überdurchschnittlich guten Angebot punkten, sind Städte wie Gelsenkirchen, Duisburg und Düsseldorf deutliche Schlusslichter. Von den 338 untersuchten Anlagen konnten lediglich 16 die beste Bewertung erzielen – ein klarer Hinweis auf Handlungsbedarf und Potenzial für bauliche Verbesserungen.

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Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). Die Bedeutung öffentlicher Skateanlagen für Jugendliche – Analyse zeigt Nachholbedarf in vielen deutschen Städten

Der öffentliche Raum ist ein essenzieller Bestandteil der Freizeitgestaltung von Heranwachsenden. Besonders Skateanlagen bieten Kindern und Jugendlichen einen freien, zugänglichen Ort, um ihre körperliche und soziale Entwicklung zu fördern. Die Bundesgütegemeinschaft Instandsetzung von Betonbauwerken e.V. hat das Angebot an Skateparks in den 30 größten Städten Deutschlands untersucht. Dabei wurden die Verfügbarkeit, Ausstattung und Bewertungen analysiert, um ein umfassendes Bild über die Situation dieser wichtigen Freizeiteinrichtungen zu zeichnen.

Mannheim zeigt hierbei eine besonders positive Bilanz. Mit durchschnittlich 2,3 Skateanlagen auf 10.000 Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre liegt die Stadt im deutschlandweiten Vergleich weit vorne. Selbst größere Städte wie Berlin, München und Hamburg, die in absoluten Zahlen viele Skateanlagen vorweisen können, schneiden im Verhältnis zur Bevölkerungszahl der Jugendlichen schlechter ab. Bemerkenswert sind jedoch die Schlusslichter Gelsenkirchen, Duisburg, Düsseldorf, Mönchengladbach und Bochum, die anteilig die wenigsten Anlagen bieten.

Die Qualität der Skateanlagen variiert erheblich. Insgesamt gab es 338 untersuchte Anlagen, doch lediglich 16 konnten die höchste Bewertung von fünf Sternen erreichen – drei davon allein in Mannheim. Deutschlandweit liegt der Bewertungsdurchschnitt bei drei von fünf möglichen Sternen. Speziell Mannheim behauptet sich hier erneut als Vorreiter, gefolgt von Hannover, Duisburg und Bonn.

Ein weiterer auffälliger Aspekt der Untersuchung ist die Art der vorhandenen Anlagen. Die Mehrheit davon sind sogenannte Streetparks. Bowls und Halfpipes sind seltener, und nur wenige Anlagen bieten wetterunabhängige Indoor-Möglichkeiten. München sticht jedoch positiv hervor und bietet unter den Top-Städten die meisten Bowls.

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Dipl.-Ing. Marco Götze, Vorsitzender der Bundesgütegemeinschaft Instandsetzung von Betonbauwerken, hebt die gesellschaftliche Bedeutung von Skateanlagen hervor: “Die Heranwachsenden brauchen öffentliche Sport- und Freizeiteinrichtungen, um sich ausleben und entwickeln zu können. Skateanlagen spielen in dem Angebot eine wichtige Rolle: Sie sind größtenteils frei zugänglich und bieten Kindern und Jugendlichen wichtigen Freiraum, um sich nicht nur körperlich, sondern auch sozial zu entwickeln. Das selbst organisierte Miteinander stärkt den Gemeinschaftssinn und die Entwicklung sozialer Kompetenzen. Zudem sind Skateanlagen durch ihre Konstruktion aus Beton langlebig, stabil und wartungsarm. Dass jede fünfte untersuchte Anlage bei den Bewertungen nicht mehr als zwei Sterne bekommt, zeigt jedoch einen deutlichen Bedarf an Ausbau und baulicher Aufwertung der Anlagen.”

Diese Analyse macht deutlich, dass trotz einiger positiver Beispiele zahlreicherorts noch erheblicher Verbesserungsbedarf besteht. Kinder und Jugendliche verdienen bessere Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung, welche ihre Entwicklung sowohl physisch als auch sozial unterstützen. Besonders in strukturschwächeren Gebieten stellt die geringe Verfügbarkeit von Skateparks eine Herausforderung dar, die dringend angegangen werden sollte.

Mit dieser detailreichen Analyse liefert die Bundesgütegemeinschaft Instandsetzung von Betonbauwerken e.V. nicht nur wertvolle Einsichten in den aktuellen Stand der Skateanlagen in Deutschland, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zur Diskussion über notwendige Investitionen in öffentliche Freizeitangebote für die jüngere Bevölkerung.

Für weitere Informationen stehen Denise Schöwing (denise.schoewing@tonka-pr.com) und Niklas Fucks (niklas.fucks@tonka-pr.com) zur Verfügung.


Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
Deutschlands Skateparks: Jede dritte Anlage unterdurchschnittlich

Original-Content übermittelt durch news aktuell.

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Meldung einfach erklärt

Hier ist der Beitrag in leichter Sprache erklärt:

  • Datum und Uhrzeit: Der Beitrag wurde am 29. Mai 2024 um 16:03 veröffentlicht.

  • Wer hat die Untersuchung gemacht?

    • Die Bundesgütegemeinschaft Instandsetzung von Betonbauwerken e.V., das ist ein Verein, der sich mit der Reparatur von Betonbauwerken beschäftigt.
  • Ort der Veröffentlichung: Berlin

  • Was wurde untersucht?

    • Der Verein hat Skateanlagen in den 30 größten Städten Deutschlands analysiert. Es ging darum zu schauen, wie viele Skateanlagen es gibt, wie sie ausgestattet sind und wie gut sie bewertet wurden.
  • Wichtigste Ergebnisse der Untersuchung:

    • Mannheim hat ein überdurchschnittlich gutes Angebot an Skateanlagen.
    • Gelsenkirchen, Duisburg, Düsseldorf, Mönchengladbach und Bochum haben prozentual die wenigsten Anlagen für Kinder und Jugendliche.
    • Nur 16 von 338 untersuchten Anlagen bekamen die beste Bewertung.
  • Warum sind Skateanlagen wichtig?

    • Öffentliche Sport- und Spielplätze sind wichtig für die Freizeitgestaltung und körperliche Bewegung junger Menschen.
    • Skateanlagen sind meist unter freiem Himmel, zugänglich und aus Beton gebaut, was sie langlebig, stabil und wartungsarm macht.
  • Details zur Anzahl der Anlagen:

    • Berlin hat die meisten Anlagen (51), gefolgt von München (44), Hamburg (28) und Stuttgart (27).
    • Wenn man die Anzahl der Anlagen mit der Bevölkerungszahl von Kindern und Jugendlichen vergleicht, haben Braunschweig und Stuttgart das beste Verhältnis.
  • Wie gut sind die Anlagen bewertet?

    • Im Durchschnitt bekamen die Anlagen drei von fünf Sternen.
    • Mannheim hat die besten Bewertungen mit durchschnittlich 3,6 von 5 Punkten.
    • Die niedrigsten Bewertungen gab es in Dortmund mit 2,6 Punkten im Durchschnitt.
  • Ausstattung der Skateanlagen:

    • Die meisten Anlagen sind als Streetpark eingerichtet (275 von 338).
    • Eine Bowl gibt es bei 57 Anlagen, eine Halfpipe bei 34 und eine Miniramp bei 120.
    • Nur 26 Anlagen bieten Indoor-Möglichkeiten bei schlechtem Wetter.
  • Wichtige Städte für Bowls und gute Bewertungen:

    • München hat die meisten Bowls (14 von 44 Anlagen), gefolgt von Hamburg, Berlin und Stuttgart.
    • Berlin hat die meisten Top-Bewertungen (10), gefolgt von Hamburg, München, Mannheim, Köln und Frankfurt.
  • Kommentar vom Vorsitzenden:

    • Der Vorsitzende, Dipl.-Ing. Marco Götze, betont die Bedeutung von öffentlichen Sport- und Freizeiteinrichtungen für die Entwicklung junger Menschen. Er erwähnte auch, dass es einen Bedarf an weiteren Verbesserungen gibt, da einige Anlagen schlecht bewertet wurden.
  • Über die Untersuchung:

    • Die Daten stammen von der Website skatemap.de, Stand März 2024.
  • Über die Bundesgütegemeinschaft Instandsetzung von Betonbauwerken e.V.:

    • Diese Gruppe besteht aus neun Landesgütegemeinschaften und der Bundesgütegemeinschaft Betonflächeninstandsetzung (BFI).
    • Sie wollen die Haltbarkeit von Betonbauten sichern und Gefahren durch Mängel vermeiden.
    • Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr und das Deutsche Institut für Bautechnik anerkennen diese Gemeinschaft.
  • Pressekontakt:

    • Denise Schöwing, E-Mail: denise.schoewing@tonka-pr.com
    • Niklas Fucks, E-Mail: niklas.fucks@tonka-pr.com
  • Original-Beitrag:
    • Der Original-Beitrag stammt von der Bundesgütegemeinschaft Instandsetzung von Betonbauwerken e.V. und wurde durch news aktuell übermittelt.
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Fazit: Der Beitrag informiert darüber, wie gut Skateanlagen in verschiedenen Städten Deutschlands bewertet werden und unterstreicht die Bedeutung solcher Anlagen für die Freizeit und Gesundheit junger Menschen. Es wird aufgezeigt, wo es viele und gut bewertete Anlagen gibt und welche Städte Nachholbedarf haben.

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Deutschlands Skateparks: Jede dritte Anlage unterdurchschnittlich

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