Suche
Close this search box.

Sinkende Bevölkerungszahlen: Soziale Vermieter unter Druck

Ein starker Anker für den ländlichen Raum: Verbandsdirektor fordert entschlossene Maßnahmen

Am 19. Juni 2024 äußerte sich Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V. (VNW), zu den drängenden Herausforderungen und notwendigen Maßnahmen in der Wohnungswirtschaft Mecklenburg-Vorpommerns. Angesichts einer prognostizierten Bevölkerungsabnahme um mehr als 100.000 Menschen bis 2045 betonte Breitner die Rolle sozialer Vermieter als wirtschaftliche Stützen. Er forderte eine umfassende Übernahme der DDR-Altschulden durch das Land sowie gezielte Förderprogramme für Abriss und Neubau im ländlichen Raum. Die aktuelle Leerstandsproblematik dürfe nicht darüber hinwegtäuschen, dass ein differenzierter und spezifizierter Ansatz in der Wohnbaupolitik dringend benötigt werde.

Scrollen Sie nach unten um den detaillierten Beitrag und alle Kommentare zu lesen.

Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V. (VNW) schlug unlängst Alarm hinsichtlich der zukünftigen Herausforderungen für die sozialen Vermieter in Mecklenburg-Vorpommern. Laut einer Prognose des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung wird die Einwohnerzahl des Bundeslandes bis 2045 um mehr als 100.000 Menschen sinken und damit nur noch etwa 1,5 Millionen betragen.

Dieser Bevölkerungsrückgang stellt insbesondere kleinere Gemeinden vor enorme Schwierigkeiten. Viele dieser Ortschaften sind auf die sozialen Vermieter angewiesen, da diese häufig der einzige wirtschaftliche Anker vor Ort sind und sowohl das lokale Handwerk als auch den kommunalen Haushalt unterstützen.

Andreas Breitner, Direktor des VNW, hebt hervor: „Die derzeit rückläufige Leerstandsquote darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass mittelfristig vor allem kleinere Kommunen und Dörfer von einer sinkenden Bevölkerungszahl betroffen sein werden.“ Er betont, dass die Landesregierung ihr Augenmerk verstärkt auf Maßnahmen richten muss, die den sozialen Vermietern „Luft zum Atmen“ geben. Insbesondere fordert er die Übernahme der sogenannten DDR-Altschulden durch das Bundesland nicht nur für kommunale, sondern auch für die Wohnungsgenossenschaften.

Ein weiterer wichtiger Punkt sei die öffentlich geförderte Unterstützung beim Abriss veralteter und leerstehender Gebäude, wie etwa der sogenannten LPG-Bauten. Solche Förderprogramme könnten den Vermietern ermöglichen, unbrauchbaren Wohnraum abzureißen und durch neue, bedarfsgerechte Wohngebäude zu ersetzen.

Lesen Sie auch:  Symposium zur Telepharmazie: Eine Zukunftsvision der Apotheker

Mecklenburg-Vorpommern benötigt laut Breitner eine differenzierte Wohnungsbaupolitik, die die spezifischen Bedürfnisse der verschiedenen Regionen berücksichtigt. „Das mag mühsam(er) sein, aber die ‚Gießkanne‘ hat bei der Wohnungsbauförderung ausgedient“, sagt Breitner.

Der Verband vertritt in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein insgesamt 443 Wohnungsgenossenschaften und Wohnungsgesellschaften. Mit rund 742.000 verwalteten Wohnungen bieten sie einem erheblichen Teil der Bevölkerung erschwinglichen Wohnraum. Trotz dieser enormen Verantwortung liegt die durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter bei den VNW-Unternehmen bei relativ moderaten 6,59 Euro.

Die Worte Breitners sind ein eindringlicher Appell an die Landesbehörden, ihre Strategien zu überdenken und in zukunftsorientierte Lösungen zu investieren. Der Abwärtstrend der Einwohnerzahlen, gepaart mit dem steigenden Altersdurchschnitt, könnte die Stabilität einiger Gemeinden nachhaltig gefährden, wenn nicht rechtzeitig gegengesteuert wird.

Die Aussagen des VNW verdeutlichen die Dringlichkeit der Lage und appellieren an ein breiteres Verständnis und Unterstützung seitens der Politik und Gesellschaft. Es bleibt abzuwarten, wie die Landesregierung auf diesen Weckruf reagieren wird und ob die dringend benötigten Maßnahmen Realität werden.

Lesen Sie auch:  Positiver Anstieg der Auftragseingänge im BMWK - Verarbeitendes Gewerbe

Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
Soziale Vermieter zur Bevölkerungsprognose | Presseportal

Original-Content übermittelt durch news aktuell.

Zitierte Personen und Organisationen

  • Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V.
  • Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW)
  • Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung
  • Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern
  • Oliver Schirg, Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), Referat Kommunikation

Meldung einfach erklärt

Hier ist der Beitrag in leichter Sprache:

Wer ist der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V.?

  • Das ist ein Verein.
  • Er hilft Wohnungsgenossenschaften und Wohnungsgesellschaften in Norddeutschland.
  • Dazu gehören die Bundesländer Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein.

Was sagt Andreas Breitner, der Direktor des Verbands?

  1. Soziale Vermieter sind wichtig:

    • Soziale Vermieter sind oft die einzigen, die in einem Ort noch Arbeit und Geld bringen.
  2. Übernahme von DDR-Altschulden:

    • Das Land muss auch die alten Schulden aus der DDR-Zeit für Wohnungsgenossenschaften übernehmen.
  3. Abriss von alten Wohnungen:
    • Alte und leere Wohnungen sollten abgerissen werden.
    • Dafür soll es Geld vom Staat geben.

Warum sind diese Themen wichtig?

  • Bevölkerungsrückgang in Mecklenburg-Vorpommern:

    • Bis 2045 werden dort weniger Menschen leben, insgesamt etwa 100.000 weniger.
    • Dann leben nur noch rund 1,5 Millionen Menschen in Mecklenburg-Vorpommern.
  • Wirtschaftliche Bedeutung der sozialen Vermieter:
    • Im ländlichen Raum sind sie oft das letzte Unternehmen, das Handwerker beschäftigt.
    • Sie tragen auch viel zum Haushalt der kleinen Gemeinden bei.
Lesen Sie auch:  Vereine und Casino-Sponsoring: Eine ethische Betrachtung

Welche Probleme gibt es?

  • Weniger Menschen und mehr alte Menschen setzen die Vermieter unter Druck.
  • Deswegen müssen die Wohnungsunternehmen Unterstützung bekommen.

Was sollte die Regierung tun?

  1. DDR-Altschulden übernehmen:

    • Nicht nur städtische Wohnungsunternehmen, sondern auch Genossenschaften sollen Hilfe bekommen.
  2. Förderprogramme für den Abriss:
    • Es soll Geld geben, um alte Gebäude, die nicht mehr gebraucht werden, abzureißen.

Was braucht Mecklenburg-Vorpommern?

  • Eine gute und angepasste Wohnungsbaupolitik.
  • Jede Region hat unterschiedliche Bedürfnisse.

Zusätzliche Infos über den Verband:

  • Der Verband hat 443 Mitgliedsunternehmen.
  • Diese verwalten 742.000 Wohnungen.
  • In diesen Wohnungen leben rund 1,5 Millionen Menschen.
  • Die durchschnittliche Miete beträgt 6,59 Euro pro Quadratmeter.
  • Der Verband nennt sich „Verband der Vermieter mit Werten“.

Kontaktdaten für weitere Fragen:

  • Oliver Schirg
  • Telefon: +49 40 52011 226
  • Mobil: +49 151 6450 2897
  • E-Mail: schirg@vnw.de

Weitere Nachrichten aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie in unserem Newsportal.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Warum sind eure Kommentare so wertvoll?

Hier ein paar Gründe:

  1. Ihr bringt frischen Wind in die Diskussion und sorgt für abwechslungsreiche Ansichten.
  2. Ihr helft uns, uns selbst zu verbessern und immer am Puls der Zeit zu bleiben.
  3. Gemeinsam lernen wir voneinander und wachsen als Community.
  4. Mit euren Beiträgen bauen wir eine offene und respektvolle Umgebung auf, in der alle Stimmen gehört und geschätzt werden.

 

Jeder Kommentar ist Gold wert, egal ob Lob oder Kritik, zustimmend oder kontrovers. Lasst euren Gedanken freien Lauf und helft uns dabei, diese Community zu einem Ort zu machen, an dem jeder gern vorbeischaut und seine Meinung teilt. Auf geht’s!

 

Soziale Vermieter zur Bevölkerungsprognose | Presseportal

Mehr Infos und News aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie hier in der Übersicht

Johanniter-Hilfe 2023: Über 1,2 Mio Einsätze in der Notfallrettung

Johanniter-Unfall-Hilfe 2023: Einsatz für Menschen in Not

Täglich sind über 77.000 Johanniterinnen und Johanniter im Einsatz, um Menschen in Notsituationen zu unterstützen. Auch im Jahr 2023 setzte sich die Johanniter-Unfall-Hilfe unermüdlich für Betroffene weltweit ein – von der Ukraine bis zur Türkei nach schweren Erdbeben. Mit mehr als 1,2 Millionen Einsätzen in der Notfallrettung, der Versorgung von täglich 20.000 Pflegebedürftigen und der Schulung von 300.000 Laien in Erster Hilfe, bewiesen sie ihre herausragende Kompetenz und Hingabe.

Jetzt lesen »

Europa braucht schnellere Veränderungen, sagt ZIA-Präsidentin

Einführung

Am 18. Juli 2024 markiert die Wiederwahl Ursula von der Leyens als Kommissionspräsidentin einen entscheidenden Wendepunkt für Europa. Die Immobilienbranche, vertreten durch den Zentralen Immobilien Ausschuss e.V. (ZIA), drängt auf weitreichende Änderungen, um in den globalen Wettkampf zu bestehen. "In diesen angespannten Zeiten kann sich Europa keinen Zeitlupen-Modus leisten", betont ZIA-Präsidentin Iris Schöberl. Schnelle Fortschritte in Bereichen wie Finanzen, Energieversorgung und Digitalisierung sind unerlässlich, um Europas Zukunft zu sichern und einen umfassenden Wachstumsschub zu ermöglichen.

Jetzt lesen »

Frau von der Leyens zweite Chance für Europas Wettbewerbsfähigkeit

Berlin (ots) – Die erneute Wahl von Ursula von der Leyen zur Kommissionspräsidentin der EU sorgt für gemischte Reaktionen in der Wirtschaft. Dr. Dirk Jandura, Präsident des BGA Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.V., begrüßt die Entscheidung als Signal der Stabilität und sieht darin eine Chance für ein starkes Europa. Doch er warnt zugleich vor den Herausforderungen, die durch die politischen Entscheidungen der vergangenen Amtszeit entstanden sind, insbesondere hinsichtlich des Green Deals und der daraus resultierenden Regulierungsflut. Für die Zukunft fordert Jandura dringend mehr Marktwirtschaft und weniger bürokratische Hürden sowie den Abschluss neuer Freihandelsabkommen, um die Resilienz europäischer Lieferketten zu stärken.

Jetzt lesen »

ver.di lehnt Galeria-Zukunftskonzept entschieden ab

Vorlage für Nachrichtenartikel-Einleitung:


Am 18. Juli 2024 hat die Bundestarifkommission der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) das von der Geschäftsleitung vorgeschlagene Zukunftskonzept für Galeria Karstadt Kaufhof entschieden abgelehnt. Ver.di kritisiert, dass der Vorschlag erneut auf Kosten der Beschäftigten gehe und keine tragfähige Lösung für die Warenhauskette darstelle, welche sich im dritten Insolvenzverfahren befindet. „Wer im Schweinsgalopp einen Billigabschluss durchdrücken will, verkennt die angespannte finanzielle Situation der Menschen und ihrer Familien bei Galeria“, so ver.di-Bundesvorstandsmitglied Silke Zimmer.


Jetzt lesen »

Weltraumforschungstag: Deutschland stärkt New Space am 20. Juli

Am 20. Juli ist Weltraumforschungstag. Der VDI Verein Deutscher Ingenieure e.V. hebt die Bedeutung dieses Tages hervor, indem er auf die faszinierenden Erfolge der Vergangenheit wie die Mondlandung 1969 und die Marsmission Viking 1 in den 70er Jahren verweist. Während sich die europäische Raumfahrt erst kürzlich mit dem Erstflug der Ariane 6 aus einer Krise befreit hat, steht besonders die aufstrebende “New Space”-Branche im Fokus. Diese soll durch gezielte Forschungsförderung kosteneffiziente Lösungen für hochzuverlässige Systeme entwickeln und damit das Potenzial von Kleinsatelliten ausschöpfen. Simon Jäckel vom VDI betont die Notwendigkeit umfangreicher Investitionen und nationalstaatlicher Aufträge, um Deutschland auch im internationalen Vergleich wettbewerbsfähig zu machen. Ein neues Policy Factsheet des VDI gibt klare Handlungsempfehlungen zur Förderung dieser Zukunftstechnologien.

Jetzt lesen »

VCI begrüßt Wiederwahl von der Leyens zur EU-Kommissionspräsidentin

Frankfurt/Main (ots) – In einer bedeutenden Abstimmung hat das Europäische Parlament Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in ihrem Amt bestätigt. Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) begrüßt diese Entscheidung und betont die Notwendigkeit stabiler Führung in den aktuellen turbulenten Zeiten. Lesen Sie weiter, um mehr über die Reaktionen und Erwartungen des VCI zu erfahren.

Original-Content von: Verband der Chemischen Industrie (VCI), übermittelt durch news aktuell

Jetzt lesen »

Kürzungen bedrohen humanitäre Hilfe: Neue Fluchtwellen drohen

Einleitung:

Inmitten der tiefen humanitären Krise Syriens – dreizehn Jahre nach Ausbruch des Bürgerkrieges – ist der Bedarf an Hilfe dringender denn je. Fast 17 Millionen Menschen sind auf Unterstützung angewiesen, während die Wirtschaft vor dem Kollaps steht und 90 Prozent der Bevölkerung in Armut leben. Angesichts dieser alarmierenden Entwicklung warnt Oliver Müller, Leiter von Caritas international, vor katastrophalen Folgen durch Kürzungen im Bundeshaushalt 2025, welche die humanitäre Hilfe erheblich reduzieren könnten. "Vergesst uns nicht", appellieren die Helfer vor Ort eindringlich.

Jetzt lesen »

Bildungssteuer: Gefahr für Osteopathie-Qualität

Wiesbaden (ots) – 18.07.2024, 09:30 Uhr – Der Verband der Osteopathen Deutschland e.V. (VOD) hat jüngst eine kritische Stellungnahme zum Referentenentwurf des Jahressteuergesetzes 2024 an die Bundesregierung gerichtet. Der Gesetzentwurf sieht unter anderem die Abschaffung der Umsatzsteuerbefreiung für Bildungsleistungen vor. Nach Ansicht des VOD könnte diese Maßnahme die Fortbildungskosten in medizinischen Berufen um 19 Prozent erhöhen und somit gravierende Auswirkungen auf die Qualität der Patientenversorgung haben. „Schlechter und teurer – das kann weder finanz- noch gesundheitspolitisch das Ziel der Bundesregierung sein“, warnt die VOD-Vorsitzende Prof. Marina Fuhrmann. Der Verband appelliert eindringlich, die Steuerbefreiung beizubehalten, um weiterhin eine hohe Behandlungsqualität sicherstellen zu können.

Jetzt lesen »

GKV: Verbände warnen vor drastischem Zusatzbeitrag-Anstieg

München (ots) – Angesichts eines drohenden massiven Anstiegs des Zusatzbeitrags der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) im Jahr 2025 warnen die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und der BKK Landesverband Bayern vor den wirtschaftlichen Konsequenzen für Beitragszahler und Unternehmen. Laut Prognosen der Betriebskrankenkassen könnte der GKV-Zusatzbeitrag auf bis zu 2,4 Prozentpunkte steigen, ohne die bereits geplanten Mehrausgaben durch Gesetzgebungsreformen einzukalkulieren. Vertreter beider Organisationen fordern ein sofortiges Ende der anhaltenden Beitragssatzdynamik und einen verstärkten Fokus auf Effizienz und Kostenreduktion im Gesundheitssystem.

Jetzt lesen »

Direktvertrieb: Frauen dominieren Führungspositionen

Berlin (ots) – In einer bemerkenswerten internen Untersuchung hat der Bundesverband Direktvertrieb Deutschland e. V. (BDD) enthüllt, dass 75 Prozent der Führungspositionen im Jahr 2023 von Frauen besetzt wurden. Im Vergleich zum deutschlandweiten Durchschnitt von lediglich 29 Prozent setzt die Branche damit ein starkes Zeichen für weibliche Karrieren. Die Studie zeigt jedoch nicht nur die beeindruckende Präsenz von Frauen in Führungsrollen, sondern unterstreicht auch die Vorteile des Direktvertriebs: flexible Arbeitszeiten, Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie ein ausgeprägtes Gemeinschaftsgefühl – ideale Voraussetzungen für beruflichen Erfolg und Zufriedenheit.

Jetzt lesen »

Abschied von Ehrenpräsident Struve: Verdienste um Feuerwehr geehrt

Am 18. Juli 2024 verkündete der Deutsche Feuerwehrverband e. V. (DFV) mit großem Bedauern den Tod seines Ehrenpräsidenten Hinrich Struve im Alter von 95 Jahren. Der Nordfriese, der von 1981 bis 1993 Präsident des DFV war, hinterlässt tiefe Spuren in der Geschichte des deutschen und internationalen Feuerwehrwesens. Während seiner Amtszeit leitete er den Verband durch bedeutende Umbrüche wie die Wiedervereinigung Deutschlands und setzte sich unermüdlich für den Aufbau der Feuerwehrstrukturen in den ostdeutschen Bundesländern ein. Karl-Heinz Banse, der aktuelle Präsident des DFV, würdigte Struves außergewöhnliche Verdienste und seinen unermüdlichen Einsatz sowohl national als auch international.

Jetzt lesen »

Wohnungsbaukrise: Genehmigungen auf Rekordtief

Berlin (ots) – Die Wohnungsbaukrise in Deutschland verschärft sich weiter. Laut den heute veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamts wurden im Mai 2024 nur knapp 17.800 Wohnungen genehmigt, was einem Rückgang von 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, warnt vor den fatalen Folgen für die Branche und dringt auf schnellere politische Maßnahmen und gezielte Förderinstrumente, um den drastischen Abwärtstrend zu stoppen.

Jetzt lesen »

Neue Tarifeinigung: Kürzere Arbeitszeiten, höhere Gagen

Vorläufige Tarifeinigung für Filmschaffende: Wichtige Verbesserungen in Sicht

Am 18. Juli 2024 haben sich die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, die Schauspielgewerkschaft BFFS und die Produktionsallianz in der achten Verhandlungsrunde auf wesentliche Eckpunkte einer vorläufigen Tarifeinigung für die rund 25.000 Filmschaffenden geeinigt. Geplant sind unter anderem Arbeitszeitverkürzungen, eine modernisierte Altersvorsorge und Gagen-Erhöhungen. Weitere Gespräche, beispielsweise über den Einsatz von generativer Künstlicher Intelligenz in Filmproduktionen, werden im Sommer fortgesetzt. Das umfassende Einigungspaket soll ab Januar 2025 in Kraft treten und verspricht deutliche Verbesserungen für die Branche.

Jetzt lesen »

Lukas Dauser bleibt stark: “Ich gehe weiter – dank Sporthilfe”

Einleitung

Frankfurt am Main (ots) – Neun Tage vor der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Paris gibt es erfreuliche Nachrichten für Fans des deutschen Kunstturnens: Lukas Dauser hat nach seiner Oberarm-Verletzung seine Teilnahme am olympischen Wettkampf bestätigt. In einem neuen Video-Spot der Sporthilfe, die mit ihrer Kampagne "Wir gehen weiter" Deutschlands Top-Athlet:innen wie Dauser, Pauline Grabosch und Christopher Rühr unterstützt, hebt der amtierende Weltmeister am Barren die Bedeutung starker Partner hervor: "Um dauerhaft gute Leistungen bringen zu können, braucht es starke Partner. Ich gehe weiter – mit der Sporthilfe."

Jetzt lesen »

Protein-Tracker stärkt Handel bei Ernährungswende

Einführung in die Proteinwende: ProVeg fordert einheitliche Messmethoden

Berlin, 18.07.2024 – Die Ernährungsorganisation ProVeg Deutschland stellt zusammen mit dem Branchenverband BALPro und der Albert Schweitzer Stiftung in einem neuen Positionspapier Lösungen zur Messung des Proteinverhältnisses im Lebensmittelhandel vor. Angesichts steigender Bestrebungen im Handel, die Ernährungswende aktiv zu gestalten, betonen die Organisationen die Notwendigkeit branchenweit einheitlicher Messmethoden. Diese sollen die Nachhaltigkeitsziele greifbarer machen und die Vergleichbarkeit zwischen verschiedenen Einzelhändlern ermöglichen. Ein Umdenken hin zu pflanzenbasierten Proteinen bietet Vorteile für Umwelt, Gesundheit und Wirtschaft gleichermaßen, wie ProVeg aufzeigt.

Jetzt lesen »