Jens Müller verabschiedet: BDSW Hamburg würdigt Exzellenz in Verbandsarbeit und Ausbildung in der Sicherheitswirtschaft

Bei der Mitgliederversammlung der BDSW-Landesgruppe Hamburg ist Jens Müller in den Verbandsruhestand verabschiedet worden, nachdem er die Landesgruppe seit 2010 geleitet und von 2017 bis 2025 als Vizepräsident im Bundesverband gewirkt hat. Unter seiner Federführung prägte er die Tarifverhandlungen der hamburgischen Sicherheitswirtschaft und startete 2018/19 mit der Exzellenzinitiative Hamburg ein bundesweit einmaliges Ausbildungsprojekt mit Ombudsperson und Gütesiegel. Über mehr als zehn Jahre engagierte sich Müller zudem im Beirat des Studiengangs Sicherheitsmanagement an der Northern Business School Hamburg und festigte die Kooperation mit der Hamburger Polizei.
Modernes blau beleuchtetes News-Studio mit runden LED-Podesten und großem Bildschirm mit Schriftzug ‚Verbands‑Monitor eins zu eins‘.

Inhaltsverzeichnis

Über uns:
Seit über 20 Jahren sind wir im Bereich Marketing und Kommunikation tätig und unterstützen Verbände, Organisationen und Institutionen mit fundierter Praxis- und Branchenexpertise. Unsere Arbeit wird durchweg positiv bewertet – unter anderem auf Trustpilot, ProvenExpert und in Google Bewertungen.

Unterstütze unsere Arbeit mit deiner Bewertung.
Große Konzerne kaufen Reichweite, wir setzen auf echte Leser. Deine positive Bewertung signalisiert dem Algorithmus Relevanz, stärkt unsere Sichtbarkeit und hilft, unabhängige Inhalte sichtbar zu halten.

Scanne den QR-Code oder klicke auf den Link. Du wirst direkt zu Google weitergeleitet.

Weitere Themen die Sie interessieren könnten: |

– Jens Müller verabschiedet nach 8 Jahren Vizepräsidium und 15 Jahren Leitung der Landesgruppe
– Exzellenzinitiative Hamburg ab 2018 fördert Ausbildungsplätze und Gütesiegel für Sicherheitsunternehmen
– Moderate, wirtschaftsangepasste Tarifpolitik und enge Kooperation mit Hamburger Polizei geprägt

Jens Müller verabschiedet sich nach langjähriger Verbandsarbeit in den Verbandsruhestand

Der langjährige Vorsitzende der BDSW-Landesgruppe Hamburg, Jens Müller, wurde bei der Mitgliederversammlung der Landesgruppe offiziell verabschiedet. Bereits im Mai 2024 hatte sich Müller, der seit 2017 auch als Vizepräsident des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft (BDSW) fungierte, aus dem Präsidium zurückgezogen. Nun markierte sein Abschied aus der Landesgruppe den Abschluss von mehr als einem Jahrzehnt intensiven ehrenamtlichen Engagements. Die BDSW Hauptgeschäftsführerin für Hamburg, RAin Cornelia Okpara, würdigte Müller als Mitglied der Konzerngeschäftsführung von Securitas Deutschland und bezeichnete seinen Übergang in den wohlverdienten „Verbandsruhestand“ als bedeutenden Einschnitt für die Hamburger Sicherheitswirtschaft.

Jens Müller lenkte seit 2010 die Geschicke der BDSW-Landesgruppe Hamburg und prägte maßgeblich die strategische Ausrichtung. „Ich bedanke mich im Namen der Landesgruppe, aber auch des gesamten Verbandes, herzlich bei Jens Müller für viele Jahre guter, aber vor allem zielführender und erfolgreicher Zusammenarbeit im Verband und für die gesamte Branche.“ Müller war über viele Jahre federführend in den Tarifverhandlungen der Landesgruppe aktiv und setzte dabei auf eine moderate und der jeweiligen wirtschaftlichen Situation angepasste Tarifpolitik. Die von ihm initiierte Balance trug zur Stabilität der Sicherheitsbranche in Hamburg bei und sicherte faire Arbeitsbedingungen für die bundesweit rund 290.000 Beschäftigten in der privaten Sicherheitswirtschaft, deren geschätzter Branchenumsatz im Jahr 2024 rund 14,13 Milliarden Euro betrug.

Ein besonderer Schwerpunkt seiner Verbandsarbeit lag auf der Nachwuchsförderung. Unter seiner Leitung startete die Landesgruppe zum Ausbildungsjahr 2018/2019 die bundesweit einmalige Exzellenzinitiative Hamburg, mit der gezielt die Ausbildungsqualität in der Sicherheitswirtschaft erhöht wurde. Die Initiative unterstützt junge Menschen dabei, einen Ausbildungsplatz in leistungsstarken Sicherheitsunternehmen zu finden. Wesentliche Bestandteile sind die Bestellung einer Ombudsperson sowie die Vergabe eines Gütesiegels für die Ausbildungsbetriebe. Dieses Projekt setzt Maßstäbe in der Branche und trägt nachhaltig zur Fachkräftesicherung bei.

Darüber hinaus engagiert sich Jens Müller seit mehr als zehn Jahren im Beirat des Studiengangs Sicherheitsmanagement an der Northern Business School Hamburg, dessen Vorsitz er seit mehreren Jahren innehat. Dank seiner Arbeit wurde die Kooperation zwischen den Sicherheitsdienstleistern und der Hamburger Polizei weiter intensiviert, was die praktische Ausrichtung von Ausbildung und Studium in der Branche stärkt. Müller hinterlässt damit ein weitreichendes Netzwerk und eine solide Basis für den zukünftigen Verbandserfolg.

Die private Sicherheitswirtschaft bietet eine breite Palette an hochwertigen Dienstleistungen an. Dazu zählen unter anderem der Schutz von Kraftwerken und Anlagen der Kritischen Infrastruktur, der Schutz militärischer Liegenschaften sowie Pforten- und Empfangsdienste und qualifizierte Objekt- und Werkschutzdienste. Eine wachsende Rolle spielt zudem die Kombination aus moderner Sicherheits- und Überwachungstechnik mit personellen Dienstleistungen, die sogenannte „Integrierte Sicherheitslösung“. Jens Müllers Einsatz prägte diese Entwicklungen maßgeblich mit und setzte Impulse, die über Hamburg hinaus in der gesamten Branche wirken.

Mehr als Verbandsarbeit: Die wachsende Bedeutung der Sicherheitswirtschaft

Die private Sicherheitswirtschaft hat sich längst von einem reinen Dienstleistungssektor zu einem zentralen Bestandteil der Gesellschaft entwickelt. Ihre Rolle umfasst heute weit mehr als klassische Wach- und Schutzaufgaben: Sie sichert kritische Infrastruktur, gestaltet tarifpolitische Rahmenbedingungen mit und legt großen Wert auf qualifizierte Aus- und Weiterbildung. Ehrenamtliches Engagement in Verbänden wie dem Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW) bildet dabei eine wichtige Basis für den Branchenwandel und die strategische Neuausrichtung der Sicherheitsdienstleister.

Ein zentrales Element für die Zukunftsfähigkeit der Branche ist die qualifizierte Ausbildung. Die Exzellenzinitiative Hamburg, eingeführt zum Ausbildungsjahr 2018/2019, setzt Maßstäbe für eine praxisnahe und leistungsorientierte Nachwuchsförderung. Als bundesweit einmaliges Projekt unterstützt sie Auszubildende gezielt bei der Integration in kompetente Unternehmen und stärkt so langfristig die Fachkräftesicherung. Dazu gehören auch innovative Instrumente wie die Bestellung einer Ombudsperson zur Konfliktlösung und die Vergabe eines Gütesiegels für erstklassige Ausbildungsbetriebe. Diese Maßnahmen tragen nicht nur zur höheren Ausbildungsqualität bei, sondern wirken auch dem Fachkräftemangel entgegen und verbessern das Image der Branche.

Die zunehmende Digitalisierung verändert die Branche grundlegend. Moderne Sicherheitskonzepte verbinden zunehmend technische Überwachungssysteme mit personellen Dienstleistungen zu sogenannten Integrierten Sicherheitslösungen. Dabei kommen intelligente Vernetzung und datenbasierte Steuerung zum Einsatz, welche die Effektivität und Reaktionsfähigkeit privater Sicherheitsdienste deutlich erhöhen. Digitalisierung eröffnet nicht nur neue Geschäftsfelder, sondern stellt die Branche auch vor Herausforderungen wie Datenschutz, qualifizierte digitale Kompetenzen und die Anpassung traditioneller Arbeitsabläufe.

Die Sicherheitswirtschaft leistet einen bedeutenden Beitrag zum Schutz der Gesellschaft und der öffentlichen Ordnung. Private Sicherheitsdienste sorgen für:

  • Schutz von Kraftwerken, militärischen Anlagen und anderen Einrichtungen der Kritischen Infrastruktur
  • Überwachung und Empfang an sensiblen Objektstandorten
  • Kontrolle und Sicherheit bei Großveranstaltungen und im urbanen Raum
  • Integration moderner Technologien zur Gefahrenabwehr und Risikominimierung

Diese Aufgaben gewinnen angesichts steigender Sicherheitsanforderungen und gesellschaftlichen Wandels an Bedeutung. Das Ehrenamt in Verbänden schafft hier die notwendige Vernetzung und fördert den Austausch zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Hand. So konnte beispielsweise die enge Kooperation mit der Hamburger Polizei durch jahrelanges Verbandsengagement weiter intensiviert werden.

Die Tarifpolitik bildet eine weitere strategische Säule. Moderat gestaltete Tarifverträge, die sich an der wirtschaftlichen Realität orientieren, sichern die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und sorgen für faire Arbeitsbedingungen. Dies trägt zur Stabilität und Attraktivität des Berufsfeldes bei.

Auf die Sicherheitswirtschaft kommen künftig weitere Herausforderungen zu: Die Anforderungen an Fachkräfte werden sich weiter verändern, technologische Innovationen drängen in alle Bereiche der Dienstleistung, und gesellschaftliche Debatten über Datenschutz und Überwachung gewinnen an Brisanz. Gleichzeitig wird die Sicherheitsbranche durch ihre Bedeutung für die kritische Infrastruktur und öffentliche Sicherheit weiterhin eine wichtige Rolle in der Resilienz des Gemeinwesens spielen.

Die Kombination aus exzellenter Ausbildung, innovativen Sicherheitskonzepten und einem engagierten Verband bildet das Fundament dafür, dass die Branche auch in Zukunft flexibel und leistungsfähig auf gesellschaftliche Veränderungen reagieren kann.
Diese Entwicklung macht die Sicherheitswirtschaft zu einem unverzichtbaren Partner für Sicherheit und Stabilität.

Die Informationen und Zitate in diesem Beitrag basieren auf einer Pressemitteilung des BDSW Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft.

NACHRICHTEN ZUM THEMA
Weitere aktuelle Themen aus anderen Kategorien

9 Kommentare

  1. „Die Zusammenarbeit mit der Polizei ist ein guter Schritt!“ Ich frage mich aber, wie diese Beziehungen konkret aussehen? Gibt es da Beispiele oder Erfolgsstories?

  2. „Die Rolle der Sicherheitswirtschaft wird oft unterschätzt.“ Das stimmt absolut! Was können wir tun, um das Bewusstsein für die Bedeutung dieser Branche zu erhöhen?

    1. „Aufklärung und Informationskampagnen sind wichtig.“ Aber was haltet ihr von praktischen Projekten oder Workshops? Könnten diese helfen?

  3. Die Digitalisierung verändert alles! Ich finde es spannend, wie moderne Sicherheitskonzepte mit Technologie kombiniert werden. Welche Herausforderungen seht ihr dabei für die Ausbildung der neuen Fachkräfte?

    1. Das ist ein guter Punkt, Emine! Technologisches Wissen wird immer wichtiger. Glaubt ihr, dass unsere Schulen und Ausbildungsstätten darauf vorbereitet sind?

    2. Ich denke auch, dass wir hier viel mehr machen müssen. Eine enge Zusammenarbeit zwischen Bildungseinrichtungen und der Industrie könnte helfen.

  4. Jens Müllers Einsatz für faire Arbeitsbedingungen ist ein wichtiger Punkt. Die Tarifpolitik muss sich wirklich an der wirtschaftlichen Realität orientieren. Wie könnte man das in der Praxis besser umsetzen?

  5. Ich finde es bewundernswert, wie Jens Müller die Sicherheitswirtschaft in Hamburg geprägt hat. Besonders die Exzellenzinitiative ist eine tolle Idee, die mehr junge Menschen in diesen wichtigen Beruf bringen sollte. Was denkt ihr über die Zukunft dieser Initiative?

    1. Ich stimme dir zu, Christl! Die Förderung junger Talente ist entscheidend. Aber wie können wir sicherstellen, dass diese Initiativen auch nachhaltig bleiben?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Bild von Über das Autor:innen-Netzwerk von verbandsbuero.de

Über das Autor:innen-Netzwerk von verbandsbuero.de

Die Beiträge auf verbandsbuero.de entstehen in einem redaktionellen Netzwerk aus festangestellten und freien Redakteurinnen und Redakteuren mit langjähriger Erfahrung in Marketing, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit. Unser Team ist seit vielen Jahren eng in der Vereins- und Verbandswelt vernetzt und arbeitet kontinuierlich mit Organisationen, Verbänden und Institutionen aus unterschiedlichen Bereichen zusammen.

Viele Inhalte werden gemeinschaftlich recherchiert, geschrieben und redaktionell überarbeitet. Dieses kollaborative Vorgehen stellt sicher, dass fachliche Tiefe, Praxisnähe und unterschiedliche Perspektiven in jeden Beitrag einfließen. Aus diesem Grund veröffentlichen wir unsere Inhalte bewusst als Netzwerk-Arbeit und nicht immer unter dem Namen einzelner Autor:innen.

Die redaktionelle Verantwortung liegt beim Netzwerk von verbandsbuero.de. Alle Beiträge basieren auf fundierter Praxiserfahrung, aktuellem Fachwissen und einem klaren Fokus auf die Anforderungen von Vereinen, Verbänden und Non-Profit-Organisationen.

Alle Beiträge