Sicher und warm durch den Winter: TÜV-Verband gibt Tipps für E-Scooter-Fahrer.

Elektrotretroller werden immer beliebter und ergänzen zunehmend den öffentlichen Nahverkehr in vielen Städten Deutschlands. Doch wie sicher ist die Fahrt mit einem E-Scooter im Winter? Der TÜV-Verband gibt Tipps, um Fahrten mit Elektrotretrollern auch bei kälteren Temperaturen sicher zu gestalten. Im Folgenden erfahren die Leser, welche Sicherheitshinweise beachtet werden sollten, wie Fahrende ihr Fahrverhalten den Witterungsbedingungen anpassen können und warum es besonders wichtig ist, sich warm und den Verkehrsregeln entsprechend zu kleiden. Außerdem gibt der TÜV-Verband Einblicke in aktuelle Unfallstatistiken und erklärt, was Eltern beachten sollten, wenn ihre Kinder auf einem E-Scooter unterwegs sind. Letztendlich wird der Pressekontakt des TÜV-Verbands genannt, um weitere Informationen zu erhalten.


Pressemeldung:

E-Scooter im Winter: Tipps vom TÜV-Verband

Mit der Zulassung der E-Scooter im Jahr 2019 hat sich in kürzester Zeit ein neues Verkehrsmittel etabliert. Die Elektrotretroller sind mittlerweile in über hundert Städten in Deutschland präsent und werden von Sharing-Anbietern und Privatpersonen gleichermaßen genutzt. Doch wie sicher ist die Fahrt auf einem E-Scooter im Winter?

Laut Frank Schneider, Mobilitätsexperte beim TÜV-Verband, sind E-Scooter-Fahrten im Winter keineswegs tabu. Entscheidend sei dabei nicht die Temperatur, sondern die Feuchtigkeit. Bei Schnee, Schneeregen oder Eis erhöhe sich das Sturzrisiko aufgrund der instabilen Stehposition und den kleinen Reifen. Trockene Straßen seien hingegen bei niedrigen Temperaturen kein Problem.

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Der TÜV-Verband gibt Tipps, um die Fahrt mit einem E-Scooter im Winter sicherer zu machen. Dazu gehört, das Fahrverhalten den Witterungsbedingungen anzupassen. Auf nassen Straßen sollten Fahrer:innen langsamer fahren und abrupte Kurvenfahrten vermeiden. Auch Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer:innen sollte genommen werden.

Weiterhin empfiehlt der TÜV-Verband das Tragen eines Schutzhelms, insbesondere im Winter. Er verhindert nicht nur ernste Kopfverletzungen, sondern bietet auch einen zusätzlichen Kälteschutz. Wind- und wasserdichte Oberbekleidung sowie wärmende Handschuhe sind ebenfalls ratsam. E-Scooter verfügen nur über ein Front- und Rücklicht, daher sollten helle Oberbekleidung und Reflektoren getragen werden, um sichtbarer zu sein.

Eltern sollten ihre Kinder aufklären und mit den Verkehrsregeln vertraut machen. E-Scooter dürfen nur auf Straßen und Radwegen fahren, nicht jedoch auf Gehwegen oder in Einbahnstraßen entgegen der Fahrtrichtung.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Vermeiden von Alkohol am Steuer. Laut aktuellen Unfallstatistiken spielt Alkohol bei vielen Unfällen eine Rolle. Ab 0,5 Promille begeht Fahrer:innen eine Ordnungswidrigkeit und müssen mit einer Geldstrafe oder einem Fahrverbot rechnen. Fahrten mit 1,1 Promille oder mehr sind eine Straftat. Hier drohen höhere Geldstrafen oder sogar die Überprüfung der Fahreignung.

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Von Januar bis Oktober 2022 wurden bereits 6.216 Personen bei Unfällen mit E-Scootern verletzt oder getötet, davon 938 Schwerverletzte und 9 Tote. Insbesondere bei Fahrten zu zweit auf einem Roller, denen generell keine Straßentauglichkeit bescheinigt wird, steigt das Risiko enorm.

Der TÜV-Verband setzt sich für technische und digitale Sicherheit bei Produkten, Anlagen und Dienstleistungen ein und vertritt die politischen und fachlichen Interessen seiner Mitglieder gegenüber Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Weitere Informationen zum Thema E-Scooter und Sicherheit erhalten Sie auf der Website des TÜV-Verbands.

Original-Content von: TÜV-Verband e. V., übermittelt durch news aktuell

Quelle: www.presseportal.de


Weitere Informationen über den Verband

– Der TÜV-Verband e.V. wurde im Jahr 2008 gegründet.
– Der Verband vertritt die Interessen von rund 1.000 Unternehmen, die im Bereich technischer Prüfungen, Inspektionen und Zertifizierungen tätig sind.
– Zu den Mitgliedern zählen unter anderem der TÜV, der DEKRA, der SGS-TÜV Saar, die TÜV Rheinland Group und die TÜV NORD Group.
– Der Verband ist in verschiedene Fachbereiche untergliedert, wie z.B. Automobil, Arbeits- und Gesundheitsschutz, Energie und Umwelt, Maschinen und Anlagen sowie IT-Sicherheit.
– Ziel des Verbandes ist es, gemeinsame Standards und Qualitätsanforderungen zu entwickeln und zu fördern sowie die Interessen der Mitglieder gegenüber Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu vertreten.
– Der Verband arbeitet eng mit anderen nationalen und internationalen Organisationen zusammen, wie z.B. dem VdTÜV, der EU-Kommission und der UNO.
– Laut eigenen Angaben hat der TÜV-Verband e.V. einen jährlichen Umsatz von rund 1,6 Milliarden Euro.
– Der Verband beschäftigt etwa 20 Mitarbeiter in der Geschäftsstelle in Berlin.
– Der Vorstand des Verbandes setzt sich aus Vertretern der Mitgliedsunternehmen zusammen.
– Der aktuelle Vorstandsvorsitzende ist Klaus Bröker, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der DEKRA.

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11 Antworten

    1. Was für ein Quatsch! E-Scooter sind eine umweltfreundliche und praktische Alternative im Verkehr. Wenn du sie für gefährlich hältst, dann benutze sie einfach nicht. Aber anderen Menschen ihre Fortbewegungsmöglichkeiten zu verbieten, ist absolut lächerlich.

  1. Also ich finde, dass E-Scooter im Winter eigentlich total unnötig sind. Wer fährt da denn bitte freiwillig draußen rum?

    1. E-Scooter sind nicht überbewertet, sondern eine praktische Alternative für kurze Strecken. Auch im Winter können sie nützlich sein, um schnell von A nach B zu kommen. Wer braucht schon stundenlanges Warten auf öffentliche Verkehrsmittel?

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