Selbsthilfegruppen stärken: Wege aus Raumproblemen und Ehrenamtsbelastung

Die plötzliche Verteuerung oder der Wegfall des Treffpunkts stellt viele Selbsthilfegruppen vor eine existenzielle Krise. Neben der finanziellen Belastung gefährdet dies die vertraute Basis und den Zusammenhalt der Gruppe. Selbst steigende Fördermittel können diese strukturelle Unsicherheit oft nicht auffangen, da sie mit neuen bürokratischen Pflichten einhergehen. Eine systematische Analyse der Kosten und gezielte Kooperationen bieten hier Ansatzpunkte für mehr Stabilität.
Selbsthilfegruppen stärken Wege aus Raumproblemen und Ehrenamtsbelastung

Inhaltsverzeichnis

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Wenn der Raum plötzlich fehlt

Plötzlich steht die Gruppe vor einer verschlossenen Tür – und die Unsicherheit beginnt. Die vertraute Begegnung fällt aus, weil der Raum nicht mehr verfügbar ist oder die Raummiete sprunghaft steigt. Für viele Selbsthilfegruppen trifft das den Kern ihrer Arbeit: den sicheren Ort für Austausch und Unterstützung.

Was ist eine Selbsthilfegruppe?

Eine Selbsthilfegruppe ist ein Zusammenschluss von Betroffenen oder Angehörigen, die sich regelmäßig treffen, Erfahrungen und Informationen zu einer Krankheit, Behinderung oder Belastung austauschen und sich gegenseitig unterstützen. Sie übernimmt im Vereinswesen die Rolle eines niedrigschwelligen, lebensnahen Angebots zur psychosozialen Unterstützung neben professionellen Diensten. Typische Merkmale sind Freiwilligkeit, Peer‑Orientierung, thematische Fokussierung und oft informelle Organisation.

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Selbsthilfegruppen stärken: Wege aus Raumproblemen und Ehrenamtsbelastung

Organisatorisch sind Selbsthilfegruppen meist locker strukturiert: ein oder mehrere Ansprechpartner, regelmäßige Treffen und einfache Beschlüsse genügen, manche formalisieren sich als eingetragener Verein (e. V.) oder sind Teil eines übergeordneten Verbandes. Sie reichen von kleinen Lokalgruppen bis zu bundesweit vernetzten Organisationen und gehören in Deutschland zum wichtigen, ergänzenden Bereich der Zivilgesellschaft und Gesundheitsförderung.

Typische Szenarien werden plötzlich Realität:

Die Miete, bislang kostenlos, klettert auf 50 Euro pro Treffen. Vermieter sagen kurzfristig ab. Wartelisten wachsen, weil passende Ausweichorte fehlen. Spenden bleiben aus, gleichzeitig steigen die laufenden Kosten. Planung wird zum Blindflug. Ein stabiler Treffpunkt fehlt – und genau das belastet jede Aktivität.

Der Raum ist mehr als nur ein Ort. Er ist die Basis für Vertrauen und Zusammenhalt. Ohne ihn geraten sowohl Mitglieder als auch ehrenamtliche Vorstände ins Wanken. Die Sorge um den Gruppenzusammenhalt wächst. Dazu mischt sich die Angst vor Ausgrenzung, wenn steigende Kosten den Zugang erschweren. Die Ungewissheit über den Fortbestand der Gruppe lastet schwer.

Vorstände oder Moderierende stehen mitten in einem Sturm aus organisatorischen und emotionalen Herausforderungen, die sich kaum voraussehen lassen. Die Niedrigschwelligkeit, die Selbsthilfegruppen auszeichnet, droht verloren zu gehen. Die Abhängigkeit von externen Partnern zusammen mit fehlender Einnahmesicherheit verschärft den Druck merklich. Immer mehr Mitglieder könnten abspringen. Wartelisten und Raumprobleme verstärken diesen Teufelskreis.

Was tun, wenn klassische Lösungen wie kostenlose Räume und Spenden nicht mehr greifen?

Diese Situationen kennen viele Gruppen nur zu gut. Gerade in solchen Engpässen zeigt sich, wie wichtig konkrete Entlastung und tragfähige Lösungen sind.

Sie tragen Verantwortung – und das oft unter steigenden Kosten.
Wie Selbsthilfegruppen durch gezielt eingesetzte Gutscheine und Rabatte wieder finanziellen Spielraum gewinnen, lesen Sie in unserem Beitrag „Sozial- & Fördervereine: Rabatte & Vorteilspakete“.

Zwischen Förderung, Bürokratie und Digitalisierung

Selbsthilfegruppen stehen heute vor einem Umfeld, das stark von politischen und gesellschaftlichen Faktoren geprägt ist. Gesetzliche Förderungen, Digitalisierungspflichten und neue rechtliche Vorgaben schaffen Chancen, aber auch Herausforderungen. Hier zeigt sich, welche Rahmenbedingungen aktuell gelten und wie sie den Alltag der Gruppen beeinflussen.

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Gesetzliche Selbsthilfeförderung nach § 20 h SGB V

Das Sozialgesetzbuch V sieht mit § 20 h eine spezielle Förderung für Selbsthilfegruppen vor. Für das Jahr 2025 sind dafür etwa 101,4 Millionen Euro vorgesehen. Voraussetzung ist, dass mindestens 70 Prozent der Förderung als Pauschalen für die laufenden Kosten vergeben werden. Die Antragstellung erfolgt jährlich, meist mit einer Frist bis zum 31. März. Nachweise lassen sich oft formlos erbringen, ein Verwendungsnachweis ist dennoch Pflicht.

Digitalisierungspflichten und technische Infrastruktur

Die Digitalisierung verändert auch die Arbeit von Selbsthilfegruppen. Das Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) fördert technische Projekte, die Versorgung und Kommunikation verbessern. Förderungen sind hier projektabhängig und erfordern entsprechende Nachweise, etwa zur digitalen Umsetzung. Für viele Gruppen bedeutet das neue Anforderungen an Technik und digitale Infrastruktur.

Neue gesellschaftsrechtliche Vorgaben durch das MoPeG

Das MoPeG bringt umfassende Änderungen im Gesellschaftsrecht mit sich, die auch Selbsthilfegruppen betreffen können. Neben neuen Verpflichtungen zur Registrierung und zusätzlichen Nachweispflichten entstehen auch rechtliche Klarstellungen. Diese Änderungen erhöhen den Verwaltungsaufwand spürbar und verlangen mehr Sorgfalt in der Gruppenorganisation.

Datenschutz nach der DSGVO

Seit Inkrafttreten der Datenschutz-Grundverordnung gelten strengere Regeln zur Verarbeitung persönlicher Daten. Für Selbsthilfegruppen bedeutet das, die vertraulichen Informationen der Teilnehmenden noch sorgfältiger zu schützen. Datenschutzverstöße können gravierende Folgen haben, was zusätzliche Schulungen oder externe Unterstützung notwendig macht.

Projekt und Pauschalförderung

Förderprogramme unterscheiden sich stark in Umfang und Anforderungen. Neben der pauschalen Förderung nach § 20 h SGB V gibt es spezielle Projektförderungen, die gezielte Vorhaben unterstützen. Diese Vielfalt erhöht zwar die Chancen, aber auch den Aufwand bei Antragstellung und Nachweisen.

FörderprogrammFördervolumenAntragstellungNachweispflichtenBesonderheiten
§ 20 h SGB Vca. 101,4 Mio. € (2025)jährlich, meist bis 31.3.formlos, VerwendungsnachweisMind. 70 % Pauschalförderung
DVG (Digitale Versorgungsgesetz)projektabhängigDigitalisierungsnachweiseTechnikförderung möglich
MoPeGneue Registerpflichtengesellschaftsrechtliche Änderungen

Öffentlichkeit und Sichtbarkeit

Der jährlich stattfindende Tag der Selbsthilfe rückt die Arbeit der Gruppen stärker in die Öffentlichkeit. Zusätzliche Aktionen fördern die Anerkennung und stärken den Rückhalt in der Gesellschaft. Diese Aufmerksamkeit kann langfristig auch den Zugang zu Fördermitteln erleichtern.

Fördermittel sind kein Selbstläufer

Anträge auf Förderung gleichen schnell einem Bürokratie-Labyrinth. Fristen, strenge Nachweise und sich ändernde Anforderungen binden Zeit und Ressourcen. Für Selbsthilfegruppen stellt sich deshalb die Frage: Wie viel Zeit bleibt eigentlich noch für die eigentliche Arbeit?

Fördermittel können entlasten, aber nur dann wirklich helfen, wenn die internen Abläufe in der Gruppe gut organisiert sind. Die Balance zwischen Verwaltungsaufwand und Nutzen entscheidet darüber, wie Selbsthilfegruppen ihre Chancen wirksam nutzen, ohne sich im Formulardschungel zu verlieren.

Wo das Geld wirklich bleibt

Selbsthilfegruppen stehen oft vor der Herausforderung, mit begrenzten Mitteln ihre Angebote aufrechtzuerhalten. Jeder Euro zählt – und jeder Posten will geprüft sein. Die Kosten verteilen sich auf verschiedene Bereiche, die regelmäßig anfallen und das Budget spürbar belasten.

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Typische Kostenbereiche bei Selbsthilfegruppen

  • Raummiete: Für regelmäßige Treffen wird häufig ein externer Raum benötigt. Die Miete gehört zu den größten und konstantesten Posten.
  • Versicherungen: Haftpflicht- oder Unfallversicherungen sichern Gruppen ab, sind aber feste Ausgaben.
  • Porto und Versand: Infomaterialien, Einladungen oder Vereinsunterlagen verursachen laufende Kosten.
  • Drucksachen: Flyer, Broschüren und andere Druckerzeugnisse sind trotz Digitalisierung oft nötig.
  • IT und Software: Kosten für digitale Werkzeuge wie E-Mail-Dienste oder Verwaltungsprogramme steigen.
  • Fortbildung: Workshops und Schulungen für Mitglieder und Leitungspersonen sind wichtig, aber oft kostenintensiv.
  • Verwaltung: Material, Büromittel und gegebenenfalls kleinere Honorare fallen hier an.
  • Öffentlichkeitsarbeit: Maßnahmen zur Mitgliedergewinnung oder Außendarstellung brauchen Budget.
  • Aufwandsentschädigungen: Für engagierte Helfer können kleine Aufwandsentschädigungen anfallen.

Die unsichtbare Last der Fixkosten

Fixkosten sind die unsichtbare Last auf den Schultern der Gruppen. Sie laufen kontinuierlich weiter und müssen gedeckt werden – unabhängig von der aktuellen Teilnehmerzahl oder Aktivität. Gerade deshalb sind sie für die finanzielle Stabilität besonders heikel.

Variable Kosten, etwa für einzelne Projekte oder besondere Aktionen, lassen sich meist leichter anpassen oder reduzieren. Die Unterscheidung zwischen diesen beiden Kostenarten ist entscheidend, um Engpässe früh zu erkennen.

Schritte zur strukturierten Kostenkontrolle

  1. Alle Kostenarten erfassen: Nur wer alle Ausgaben transparent kennt, erkennt Einsparpotenziale.
  2. Fixkosten und variable Kosten trennen: So werden regelmäßige Belastungen von flexiblen Ausgaben unterscheidbar.
  3. Vergleiche und Sammelbestellungen prüfen: Wo möglich, ist gemeinsamer Einkauf günstiger.
  4. Regelmäßige Kostenkontrolle etablieren: Ein Quartalsüberblick verhindert böse Überraschungen.
  5. Kooperationen und geteilte Ressourcen suchen: Raum, Material oder Dienstleistungen mehrfach zu nutzen spart bares Geld.

Sparpotenziale praktisch nutzen

  • Räume gemeinschaftlich nutzen, etwa in Gemeindehäusern oder mit anderen Initiativen.
  • Sammelbestellungen für Materialien organisieren, um bessere Konditionen zu erhalten.
  • Günstige digitale Lösungen statt Papier einsetzen, etwa Newsletter statt gedruckter Flyer.
  • Kooperationen mit anderen Gruppen eingehen, um Kosten für Veranstaltungen oder Verwaltung zu teilen.

Eine strukturierte Übersicht der Ausgaben ist keine trockene Buchführung, sondern die Grundlage für gezielte Einsparungen und langfristige finanzielle Sicherheit. Wer weiß, wo das Geld wirklich bleibt, kann es sinnvoller einsetzen.

Sparmomente erkennen

Gemeinsam bestellen, gemeinsam sparen – das ist oft der wirksamste Weg. Wer in Selbsthilfegruppen wiederkehrende Ausgaben bündelt, erreicht deutliche Einsparungen und entlastet das Budget spürbar. Die Erfahrung zeigt: Jede Kooperation zahlt sich doppelt aus.

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Typische Sparmomente

Selbsthilfegruppen stoßen regelmäßig auf ähnliche Kosten. An fünf klassischen Stellen lassen sich Hebel ansetzen:

  • Sammelbestellungen für Drucksachen
    Flyer, Broschüren oder Infomaterialien lassen sich gesammelt ordern. So sinken die Kosten pro Stück oft deutlich.
  • Aktionstage und Rabatte für Technik
    Gemeinsame Anschaffungen bei bestimmten Anbietern sichern häufig Mengenrabatte und Sonderpreise.
  • Raumkosten durch Kooperationen senken
    Gemeinschaftlich genutzte Räume oder Kooperationen mit Einrichtungsträgern reduzieren Mietkosten spürbar.
  • Materialbedarf gemeinsam beschaffen
    Verbrauchsmaterialien, etwa für Workshops, lassen sich in größeren Einheiten günstiger einkaufen.
  • Fortbildungsangebote gemeinsam buchen
    Schulungen oder Seminare werden mit mehreren Teilnehmenden oft preiswerter und effizienter.

Schritte zur Bündelung

Die Struktur gemeinsamer Aktionen erleichtert das Sparen erheblich:

  1. Bedarf feststellen
    Was wird in welchem Umfang wirklich gebraucht? Transparenz ist der erste Schritt.
  2. Mögliche Partnergruppen identifizieren
    Wer hat ähnliche Beschaffungen? Vernetzung eröffnet neue Möglichkeiten.
  3. Gemeinsame Bestellung koordinieren
    Zeitplan, Mengen und Verantwortlichkeiten sollten klar geregelt sein.
  4. Rabatte einholen oder verhandeln
    Anbieter gezielt nach Konditionen für Sammelbestellungen fragen.
  5. Vorteile regelmäßig auswerten
    Ergebnisse prüfen und beim nächsten Mal noch besser nutzen.

Praxisbeispiele aus dem Vereinsalltag

  • Mehrere Selbsthilfegruppen buchen gemeinsam einen Gerätepool und erhalten einen 20 % Mengenrabatt.
  • Dezentrale Druckaufträge werden zentral koordiniert. Die Kosten pro Flyer sinken so um 50 %.

Diese Beispiele machen eines deutlich: Warum alles allein stemmen, wenn es gemeinsam günstiger geht?

Unsere Vorteilswelt als praktische Ergänzung

Unsere Vorteilswelt bündelt Gutscheine und Rabatte für typische Vereinsausgaben. So lassen sich die beschriebenen Sparpotenziale einfacher nutzen, ohne dass jede Gruppe alles selbst recherchieren muss.

Systematische Bündelung wird damit zu einem wichtigen Schlüssel für Entlastung – finanziell und organisatorisch.


Sparen im Verein gelingt durch Vernetzung und gemeinsames Handeln. Selbsthilfegruppen schaffen auf diesem Weg transparente Kostenvorteile und stärken ihre Handlungsfähigkeit nachhaltig.

Verantwortung tragen, ohne daran auszubrennen

Vorstand in einer Selbsthilfegruppe zu sein heißt oft, mehrere Rollen gleichzeitig zu erfüllen. Die Aufgaben häufen sich, der Aufwand wächst, und die persönliche Belastung steigt stetig. Zeitmangel durch Doppel- und Dreifachbelastung prägt den Alltag vieler Vorstände. Beruf, Familie und Verein fordern gleichzeitig ihren Platz. Für viele wird das Ehrenamt dadurch zur zweiten Schicht.

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Schwierigkeiten bei der Nachwuchsgewinnung verschärfen die Lage zusätzlich. Wer übernimmt die dringend nötigen Aufgaben, wenn alles auf wenige Schultern verteilt ist? Bürokratische Anforderungen, Datenschutzvorgaben und der Wettstreit um Fördergelder erhöhen den Organisationsaufwand spürbar. Zwischen Anträgen und Formularen geht der eigentliche Kontakt zur Gruppe oft verloren. „Manchmal geht es nur noch um Verwaltung, kaum noch um die Gruppe selbst.“

Die Verantwortung wiegt schwer: Gruppendynamik steuern, Vertraulichkeit wahren und gleichzeitig Burnout vermeiden. Monate, manchmal Jahre, stemmen Ehrenamtliche diesen Druck. Viele berichten:

„Wir wissen oft nicht, wie wir das alles noch neben Job und Familie schaffen sollen.“

Wie lange lässt sich dieses Ungleichgewicht aufrechterhalten, ohne dass die Arbeit ins Stocken gerät? Ohne Entlastung und Unterstützung von außen droht genau das: Stillstand.

Verantwortung braucht Entlastung – sonst droht Stillstand. Nur so bleibt das Ehrenamt tragfähig und die Vereinsorganisation lebendig.

Unsere Vorteilswelt für Selbsthilfegruppen

Kostenbelastung und Verwaltungsaufwand drücken in vielen Gruppen spürbar auf die Stimmung. Unsere Vorteilswelt kann hier ganz praktisch helfen. Sie bündelt Gutscheine und Rabatte für typische Ausgaben im Vereinsalltag, ohne dass Gruppen lange suchen oder komplizierte Wege gehen müssen.

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Selbsthilfegruppen stärken: Wege aus Raumproblemen und Ehrenamtsbelastung

Dazu gehören Vorteile bei Druck, Software und Veranstaltungsbedarf. So lassen sich Ausgaben gezielter planen und an vielen Stellen spürbar senken. Der Vorteil geht dabei über den Preis hinaus: Weniger Recherche, weniger Vergleichsstress, mehr Überblick.

So funktioniert unsere Vorteilswelt

  1. Die Seite einfach aufrufen
  2. Passende Gutscheine und Rabatte heraussuchen
  3. Vorteile direkt nutzen

Beispiele aus unserer Vorteilswelt

  • 30 % Rabatt auf Druckaufträge
  • Gutscheine für Software
  • Vorteile bei Veranstaltungsbedarf
  • Hinweise auf neue Sparmöglichkeiten und Rabattaktionen

Wer solche Vorteile gezielt nutzt, reduziert Aufwand und Kosten spürbar. Genau das schafft im Alltag mehr Luft für das, worauf es eigentlich ankommt.

Die häufigsten Fragen rund um Kosten, Förderung und Organisation in Selbsthilfegruppen

Die wichtigsten Antworten auf einen Blick – für mehr Sicherheit im Alltag. Jede Frage verdient eine klare Antwort.

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Wie finanziert man Raummiete in der Selbsthilfe?

Raummiete belastet viele Gruppen spürbar. Die Finanzierung gelingt häufig über mehrere Wege:

  • Pauschalförderung über die Krankenkassen beantragen
  • Gemeinden nach günstigen oder kostenfreien Räumen fragen
  • Mitgliedsbeiträge oder kleine Spendenkreise prüfen
  • Gutscheine und Rabatte für typische Vereinsausgaben gezielt nutzen

Welche Fördermittel gibt es für Selbsthilfegruppen?

Förderungen können Gruppen deutlich entlasten. Zu den wichtigsten Quellen zählen:

  • gesetzliche Förderung nach § 20 h SGB V
  • Projektförderungen auf regionaler oder digitaler Ebene
  • Stiftungen und private Spender
  • kommunale Mittel und Zuschüsse

Frühzeitige Antragstellung erhöht die Chancen auf Unterstützung.

Muss man als Gruppe ein eingetragener Verein sein?

Ein Vereinsstatus ist keine Pflicht:

  • Pauschalförderung erhalten auch nicht eingetragene Gruppen
  • Bestimmte Förderungen sind für eingetragene Vereine leichter zugänglich

Die Entscheidung hängt von den eigenen Zielen und Strukturen ab.

Welche Versicherungen sind sinnvoll?

Sinnvolle Absicherungen können sein:

  • Vereinshaftpflicht
  • Unfallversicherung bei Veranstaltungen
  • je nach Arbeitsweise auch zusätzliche Absicherungen im digitalen Bereich

Welche Lösung passt, hängt immer von der tatsächlichen Arbeit der Gruppe ab.

Wie organisiert man Datenschutz in der Selbsthilfe?

Datenschutz schafft Vertrauen und ist rechtlich notwendig:

  • personenbezogene Daten nur mit Einwilligung erfassen
  • klare Zuständigkeiten festlegen
  • sichere Tools nutzen
  • Löschfristen beachten

So erfüllen Gruppen die Vorgaben und schützen gleichzeitig die Privatsphäre der Mitglieder.

Wie spart man bei Vereinsausgaben?

Kosten senken gelingt meist durch einige klare Schritte:

  • Sammelbestellungen nutzen
  • Rabattaktionen und Gutscheine systematisch einsetzen
  • digitale Alternativen prüfen
  • mit anderen Gruppen zusammenarbeiten

Diese Maßnahmen helfen, den finanziellen Rahmen stabil zu halten.


Welche Frage brennt Ihnen noch auf den Nägeln? Oft zeigt sich gerade im Alltag, dass nicht die großen Konzepte zuerst helfen, sondern klare Antworten, realistische Planung und kleine Entlastungen an den richtigen Stellen.

Jetzt konkrete Vorteile für Ihre Selbsthilfegruppe nutzen

Viele der beschriebenen Herausforderungen lassen sich nicht vollständig vermeiden – doch sie lassen sich strukturierter und wirtschaftlicher bewältigen. In unserer Vorteilswelt bündeln wir ausgewählte Rabatte und Gutscheine für Sozial- & Fördervereine, die genau bei typischen Bedarfen ansetzen: Pflegehilfsmittel, Gesundheitsprodukte, Vereinsverwaltung, IT-Ausstattung, Weiterbildung oder medizinische Versorgung.

Dort finden Sie unter anderem Angebote von Partnern wie Aktion Deutschland Hilft, Plan International, HelpCard.org, PflegeBox, INSENIO, AfB, Volksversand Versandapotheke, Aliva Apotheke, Mediherz, SANICARE, Laudius, SGD oder WINGS-Fernstudium – passend für soziale Projekte, Unterstützungsangebote und organisatorische Anforderungen vieler Initiativen.

Gerade Sozial- & Fördervereine arbeiten häufig mit knappen Budgets und hoher Verantwortung. Wer regelmäßig Materialien, Dienstleistungen oder Weiterbildung benötigt, sollte nicht jedes Mal den vollen Preis zahlen.

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10 Kommentare

  1. Ich seh das pragmatisch: gemeinsame Bestellungen und Kooperation mit anderen gruppen hilft wirklich, aber die umsetzung braucht koordination und jemanden der das macht, sonst bleibt alles beim reden. Die Vorteilswelt ist nett, doch wer verhandelt die Rabatte, gibt es verträge, und wie sicher sind die daten bei anbietern, siehe auch /service/vorteilswelt und /leitfaden/datenschutz-dsgvo

    1. Genau, Mkeil, das koordinieren ist das problem, wir haben kein geld für eine person, und die vorstände arbeiten nebenjob und familie, daher wär ein einfacher musterplan oder volontärnetz hilfreich. Vielleicht kann die website musterrollen anbieten oder volontärlisten, z.b. /netzwerk/freiwilligenpool damit die last nicht nur auf 2 personen liegt

  2. Interessanter beitrag, lob an die autoren, aber es gibt zuviele fachbegriffe ohne erklärung, z.b. Pauschalförderung nach § 20 h SGB V oder MoPeG, das macht es schwer zugänglich. Könnte man nicht ein Glossar oder FAQ erstellen, und verlinken auf /faq/foerderbegriffe damit mehr leute verstehen und mitreden können

  3. Neutral gesagt: die Vorteilswelt klingt praktisch, aber ich hab bedenken das viele angebote für grosse vereine sind, kleine selbsthilfegruppen brauchen konkrete preisbeispiele und einfache anleitungen wie man bündelbestellungen macht. Auch die DSGVO braucht einfache wie-to schritte. Ein link zu /hilfe/kleingruppen-wie-machen wäre gut, wie macht man das ohne viel admin

  4. Der text spricht vieles an, aber mir fehlt ne einfache checkliste die auch leute mit wenig zeit verstehn. Wieviel euro ist realistisch für raummiete pro monat, wie beantragt man die pauschalförderung konkret, und wer unterschreibt die nachweise, das versteh ich nicht. Link zu /tipps/checkliste-selbsthilfe waere nützlich.

    1. Das mit der checkliste wär super, ich bin politisch engagiert aber hab kaum bürokratie erfahrung, unsere gruppe hat 15 mitglieder und die fixkosten drücken, vielleicht kann wer ein musterformular posten oder verlinken zu /formularvorlagen/foerderantrag damit man nich alles neu erfinden muss

    2. Ich find gut das mopeg und dvg erwähnt sind, aber die erläuterung is zu knapp, besonders für kleine gruppen. Digitalisieren kostet oft mehr als es spart wenn man die förderbedingungen nicht kennt, ein praxisbeispiel aus der region wär hilfreich, z.b. /projekte/digitalisierung-beispiel

  5. Der beitrag ist wichtig, aber ich find das mit der Raummiete schlecht erklärt, vorallem wenn die Selbsthilfegrupe plötzlich kei Raum mehr hat. Wir haben kaum zeit für anträge und die § 20 h SGB V pauschalen klingen gut aber wie genau zu beantragen, steht nicht klar. Sieht man auch in /service/vorteilswelt oder /ratgeber/foerderung-20h-sgbv wo mehr tips sein könnten

    1. Guter punkt, Evelyne, ich merk das auch in meiner ortsgruppe, die Raummiete steigt und wir sind überfordert mit formularen, datenschutz nach DSGVO ist auch ne last. Vielleicht hilft die Seite /leitfaden/datenschutz-dsgvo oder die Vorteilswelt für rabatt bei drucksachen, aber wie beantragt man die pauschale genau, weiss das jemand

    2. Ich stimme zu, das thema ist wichtig, aber die lösung sind oft lokal: gemeindehaus, kirche oder gemeinsame nutzung, das spart raum kosten. die vorteilswelt und gutscheine helfen, siehe /service/vorteilswelt, trotzdem bleibt die frage wie man volunteer entlastet ohne burnout, da fehlt praxisbeispiel

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