Rückgang der Produktion in allen Segmenten der Mischfutterindustrie – Wirtschaftszahlen 2022

Deutsche Tiernahrungshersteller verzeichnen ein gestiegenes Preisniveau und damit einhergehend einen deutlichen Anstieg der Umsatzzahlen. Doch während diese Entwicklung positive Auswirkungen auf den Gewinn hat, ist ein anderer Aspekt weniger erfreulich: Die Mischfutterproduktion im Kalenderjahr 2022 sank im Vergleich zum Vorjahr um rund 1,4 Millionen Tonnen auf 22,0 Millionen Tonnen. Der Deutsche Verband Tiernahrung e.V. (DVT) informiert in einer aktuellen Pressemitteilung über diese Entwicklung und analysiert die möglichen Gründe dafür. Im Folgenden finden Sie alle relevanten Informationen dazu.

In diesem Jahr ist der Absatz von Tiernahrung gestiegen, was zur Produktion von höherwertigen und damit teureren Futtermitteln geführt hat. Doch trotz dieser positiven Entwicklung gab es einen Rückgang in der Mischfutterproduktion. Was genau bedeutet das für die Tiernahrungsbranche? Welche Faktoren beeinflussen die Produktionszahlen und welche Auswirkungen hat dies auf die Verbraucher? Der Deutsche Verband Tiernahrung e.V. (DVT) gibt darüber Auskunft und erklärt die Hintergründe.

Leser, die sich für die Entwicklungen in der Tiernahrungsbranche interessieren, finden in der aktuellen Pressemitteilung des DVT alle wichtigen Informationen. Der folgende Artikel gibt einen Überblick über die wichtigsten Aspekte, die in der Mitteilung behandelt werden. So erhalten die Leser eine umfassende und verständliche Zusammenfassung der aktuellen Entwicklungen in der Tiernahrungsbranche.

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Pressemeldung:

Deutscher Verband Tiernahrung e.V. (DVT) meldet deutlichen Anstieg des Umsatzes

Bonn (ots) – Der Deutsche Verband Tiernahrung e.V. (DVT) hat bekanntgegeben, dass die Umsatzzahlen in Folge des gestiegenen Preisniveaus deutlich gestiegen sind. Die Mischfutterproduktion hingegen sank im Kalenderjahr 2022 im Vergleich zum Vorjahr um rund 1,4 Millionen Tonnen auf 22,0 Millionen Tonnen.

Gründe für den Rückgang in der Mischfutterproduktion sind laut DVT unter anderem der sinkende Bedarf im Schweine- und Rinderbereich sowie die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Futtermittelherstellung und die Tierhaltung. Auch ein Rückgang in der Nachfrage nach Heimtierfutter ist zu verzeichnen.

Trotz des Rückgangs in der Mischfutterproduktion konnte der DVT jedoch ein Plus in den Umsatzzahlen verbuchen. Dieses ist auf das gestiegene Preisniveau zurückzuführen, das den Rückgang in der Menge mehr als ausgeglichen hat.

Auswirkungen auf den Markt für Tierfutter

Die Auswirkungen dieser Entwicklungen auf den Markt für Tierfutter sind noch nicht vollständig klar. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die steigenden Preise Auswirkungen auf die Kaufentscheidungen vieler Tierhalter haben werden.

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Tierhalter werden möglicherweise vermehrt auf günstigere Alternativen zu den teureren Markenprodukten zurückgreifen oder ihre Tiere vermehrt mit Selbstgekochtem oder Rohfutter ernähren.

Original-Content von: Deutscher Verband Tiernahrung e.V. (DVT), übermittelt durch news aktuell.

Quelle: www.presseportal.de


Weitere Informationen über den Verband

– Der Deutsche Verband Tiernahrung (DVT) ist ein Verband der Futtermittelhersteller und -händler in Deutschland.
– Er wurde 1911 gegründet und hat seinen Sitz in Frankfurt am Main.
– Der DVT hat rund 250 Mitgliedsunternehmen, die zusammen mehr als 90 Prozent des deutschen Marktanteils an Futtermitteln für Nutztiere, Heimtiere und Aquakultur herstellen bzw. vertreiben.
– Die Mitgliedsunternehmen beschäftigen insgesamt rund 13.500 Mitarbeiter.
– Die Aufgaben des DVT umfassen unter anderem die Vertretung der Interessen seiner Mitglieder gegenüber Politik, Öffentlichkeit und anderen Institutionen.
– Der Verband engagiert sich auch in der Forschung und Entwicklung im Bereich Tiernahrung und fördert den Austausch von Wissen und Erfahrungen unter seinen Mitgliedern und mit anderen Fachverbänden.
– Der Vorstand des DVT besteht aus neun Mitgliedern, die alle aus der Branche stammen und von den Mitgliedern gewählt werden.
– Der DVT ist Mitglied im europäischen Futtermittelverband FEFAC und arbeitet eng mit anderen nationalen und internationalen Verbänden zusammen.
– Laut einer Studie des Marktforschungsinstituts Euromonitor International ist Deutschland einer der größten Futtermittelmärkte weltweit, mit einem Absatzvolumen von rund 26 Millionen Tonnen im Jahr 2020.
– Die deutsche Tiernahrungsindustrie setzte im Jahr 2019 rund 9,7 Milliarden Euro um.

Verbands- und Vereinsnachrichten

6 Antworten

    1. Das ist eine ziemlich ignorant Aussage. Die Mischfutterindustrie spielt eine entscheidende Rolle in der Landwirtschaft und der Ernährungssicherheit. Eine Rückgang der Produktion hätte schwerwiegende Auswirkungen auf die gesamte Branche und letztendlich auf uns alle.

  1. Ich finde es super, dass die Produktion zurückgeht! Hoffentlich wird das Tierleid dadurch verringert.

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