Richtlinie zur Verbesserung der stationären Versorgung schwer psychisch Kranker: Umsetzung verzögert sich um 2 Jahre

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Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) bedauert die geplante Verschiebung der Umsetzung der Richtlinie zur Verbesserung der stationären Versorgung schwer psychisch Kranker (PPP-RL) um zwei Jahre. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat bekannt gegeben, dass die Sanktionen bei Nicht-Einhaltung der Mindestvorgaben für die Personalausstattung in Psychiatrien erst im Jahr 2026 greifen sollen, anstatt wie geplant im kommenden Jahr.

Berlin, 20. Oktober 2023 – Die geplante Verschiebung der Umsetzung der PPP-RL bereitet dem BDP Sorge. In psychiatrischen Kliniken werden vor allem schwer erkrankte Patient*innen behandelt, für die eine bestmögliche Behandlung von großer Bedeutung ist. Mit der Verschiebung der Umsetzung können jedoch die gebotenen Auslastungen in den Stationen, auch in der Berufsgruppe der Psychotherapeut*innen und Psycholog*innen, umgangen werden, da keine Sanktionen drohen.

Der BDP macht darauf aufmerksam, dass qualifizierte Psychologische Psychotherapeut*innen und in psychotherapeutischer Ausbildung befindliche Psycholog*innen auf dem Personalmarkt verfügbar sind. Daher ist eine differenzierte Entscheidung zur Personalausstattung und Sanktionen möglich und im Sinne der Patienten angemessen. Der BDP betont, dass die bestehenden Qualitätsvorgaben zeitnah umgesetzt werden sollten, um die Versorgung psychisch kranker Menschen zu verbessern.

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Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V. (BDP) ist der anerkannte Berufs- und Fachverband für Psychologinnen und Psychologen aus allen Tätigkeitsbereichen. Der BDP vertritt die beruflichen Interessen der niedergelassenen, selbständigen und angestellten/beamten Psychologinnen und Psychologen und dient als Ansprechpartner und Informant für Politik, Medien und Öffentlichkeit. Der Verband wurde vor über 75 Jahren gegründet und zählt heute rund 11.000 Mitglieder.

Für weitere Informationen und bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Susanne Berwanger
Vizepräsidentin des BDP, Vorsitzende der Sektion VPP
E-Mail: presse@bdp-verband.de

Kontakt:
Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V. (BDP)
Telefon: xxx-xxxx
E-Mail: info@bdp-verband.de
Webseite: www.bdp-verband.de

Quelle: Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP)

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13 Antworten

  1. Was soll das denn? Schon wieder eine Verzögerung bei der Verbesserung der psychischen Gesundheitsversorgung? Einfach nur frustrierend!

    1. Oh bitte, hören Sie auf zu jammern! Veränderung braucht Zeit und es ist besser, dass sie es richtig machen, als es überstürzt anzugehen. Haben Sie Geduld und unterstützen Sie die Bemühungen, anstatt zu meckern.

  2. Ich finde es total übertrieben, dass die Umsetzung der Richtlinie sich um 2 Jahre verzögert! Das ist doch lächerlich!

  3. Das ist doch alles nur politisches Gelaber, die Kranken brauchen JETZT Hilfe! #VersorgungVerzögertSichUm2Jahre

  4. Also, ich finde es total übertrieben, dass sich die Umsetzung um 2 Jahre verzögert. Einfach nur lächerlich!

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