– Deutsche Rheuma-Liga verleiht zweiten Influencer- und Medienpreis ‚Die Bewegerinnen und Beweger‘
– Einreichungsfrist bis 31. Juli 2024; Gewinner im September; Preisverleihung am 8. November in Berlin
– Preisgeld von 5.000 Euro belohnt Beiträge zur Aufklärung über unsichtbare Rheumaerkrankungen
Medienpreis der Deutschen Rheuma-Liga 2024: Engagement für mehr Sichtbarkeit von Rheuma
Die Deutsche Rheuma-Liga vergibt 2024 zum zweiten Mal den Influencer- und Medienpreis „Die Bewegerinnen und Beweger“. Ziel dieses renommierten Preises ist es, das Bewusstsein für die oft unsichtbare Krankheit Rheuma zu stärken und die Aufmerksamkeit auf den Alltag der Betroffenen zu lenken. Dabei spielt die Aufklärung durch Medienschaffende sowie Influencerinnen und Influencer eine entscheidende Rolle. „Wir freuen uns auf Ihre Beiträge“, erklärt Mara Kaldeweide, Jurysprecherin und Vorstandsmitglied, und unterstreicht die Wichtigkeit der medialen Arbeit: „Dass Medienschaffende sowie Influencerinnen und Influencer über den Alltag von Menschen mit Rheuma aufklären, ist sehr wichtig für mehr Aufmerksamkeit“*.
Das Preisgeld für 2024 beträgt insgesamt 5.000 Euro und wird in den Kategorien redaktionelle Texte sowie Influencer-Beiträge auf eigenen Kanälen vergeben. Die Jury besteht aus einem ausgewogenen Kreis von Rheuma-Influencern, Medizinern und Medien-Experten, die die Einreichungen sorgfältig bewerten.
Beiträge können bis zum 31. Juli 2024 eingereicht werden, wobei nur Arbeiten berücksichtigt werden, die zwischen dem 1. Januar 2023 und dem Stichtag veröffentlicht wurden. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden im September bekannt gegeben und erhalten ihre Auszeichnung am 8. November 2024 in Berlin.
Der Preis trägt darüber hinaus eine besondere Widmung: Er ist der verstorbenen Vizepräsidentin Marion Rink gewidmet und wird von der Pfizer Pharma GmbH sowie der AbbVie Deutschland GmbH & Co. KG unterstützt. Mit rund 270.000 Mitgliedern bildet die Deutsche Rheuma-Liga die größte Selbsthilfeorganisation im Gesundheitsbereich. Sie engagiert sich umfassend für Information, Unterstützung und Forschung bei rheumatischen Erkrankungen.
Warum mediale Aufmerksamkeit für Rheuma so wichtig ist
Chronische Krankheiten wie Rheuma stellen eine besondere gesellschaftliche Herausforderung dar. Ihre Symptome sind oft unsichtbar – Schmerzen, Entzündungen oder Bewegungseinschränkungen bleiben für Außenstehende häufig unerkannt. Gerade diese Unsichtbarkeit führt dazu, dass Betroffene im Alltag mit Unverständnis, Vorurteilen oder fehlender Unterstützung konfrontiert werden. Mediale Aufmerksamkeit ist deshalb entscheidend, um Awareness und Aufklärung zu fördern und Rheuma in der öffentlichen Wahrnehmung sichtbar zu machen.
Rheuma: die Herausforderung der Unsichtbarkeit
Rheuma zählt zu den chronischen Erkrankungen, deren Symptome nicht sofort erkennbar sind. Das macht es für Erkrankte oft schwer, ihre Situation zu erklären oder Gehör zu finden. Diese Unsichtbarkeit wirkt sich auf viele Lebensbereiche aus – von der Anerkennung im Beruf bis hin zur sozialen Teilhabe. Hier zeigt sich, wie wichtig es ist, das Thema in den Medien zu verankern, um gesellschaftliche Sensibilität zu erhöhen und Barrieren abzubauen.
Wie Influencer und Medien die Wahrnehmung verändern
In Zeiten digitaler Vernetzung tragen Influencerinnen und Influencer zu einem Wandel bei: Sie teilen persönliche Erfahrungen, schaffen Nähe und sensibilisieren ihre Communities für die Belange von Menschen mit Rheuma. Dies ergänzt die klassische Medienarbeit und verstärkt den gesellschaftlichen Dialog. Gerade innovative Gesundheitskampagnen setzen verstärkt auf diese multiplen Kanäle, um eine breite Öffentlichkeit zu erreichen und das Thema emotional greifbar zu machen.
Mediale Aufklärung bringt dabei mehrere Vorteile mit sich:
- Steigerung der gesellschaftlichen Akzeptanz durch verständliche Information
- Unterstützung für Betroffene im Umgang mit der Krankheit
- Förderung von Forschung und politischem Engagement durch öffentliche Aufmerksamkeit
Die Rolle von Preisen und Auszeichnungen im Gesundheitsbereich besteht unter anderem darin, diesen Prozess zu verstärken. Sie schaffen eine Bühne für Betroffene, Expertinnen und Experten sowie Initiativen, die sich für mehr Awareness einsetzen. Damit leisten sie einen Beitrag, dass Rheuma als ernstzunehmende Krankheit endlich sichtbarer wird und nicht länger im Schatten gesellschaftlicher Diskussionen stehen bleibt.
Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
Bewegerinnen und Beweger 2024 / Einsendeschluss am 31. Juli
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11 Kommentare
Warum muß alles in Berlin sein? So weit weg für viele.
Stimmt, wäre besser wenn es auch andere Städte mal dran kommen.
Hoffe viele machen mit bei der Preisverleihung, klingt wichtig.
Ja, je mehr desto besser für alle die mit Rheuma leben.
Ich wusst gar net, das es ein Rheuma Liga gibt, intressant!
Ja, gibt es schon lang. Helfen viele Leute damit.
Weil da so viele Jurys gibt, glaub ich ist das fair.
Hoffentlich ja, mehr Leute im Jury ist immer gut.
Schade das is nur 5000 euro gibts, könnte mehr sein für so wichtiges Thema
Aber immerhin besser als nix, könnte man sagen?
Ja, find ich auch, mehr Geld wäre besser für mehr aufmerksamkeit.