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Renten steigen um 4,57% – SoVD fordert Inflationsausgleich

Berlin (ots) - Ab Juli können sich rund 21 Millionen Rentnerinnen und Rentner in Deutschland über eine Erhöhung ihrer Bezüge freuen. Die Rentenanpassung um 4,57 Prozent fällt deutlich höher aus als die von der Bundesregierung prognostizierte Inflationsrate von 2,8 Prozent. Dies wurde nach Zustimmung des Bundeskabinetts und des Bundesrats beschlossen. SoVD-Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier betont jedoch, dass diese Steigerung nicht ausreichend sei, um den finanziellen Druck auf die Betroffenen vollständig zu mindern. Sie fordert weiterhin einen Inflationsausgleich und eine generelle Verbesserung des Rentensystems.

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Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). Ab Juli werden rund 21 Millionen Rentnerinnen und Rentner in Deutschland einen Anstieg ihrer monatlichen Zahlungen verzeichnen. Mit einer Anpassung von 4,57 Prozent übertrifft die Erhöhung nicht nur die prognostizierte Inflationsrate von 2,8 Prozent, sondern setzt auch ein wichtiges Signal in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheiten.

Diese Entscheidung, die sowohl vom Bundeskabinett im April als auch vom Bundesrat im Juni abgesegnet wurde, bedeutet für eine Rente von 1.000 Euro einen Zuwachs von 45,70 Euro. Trotz dieser Steigerung bleibt der finanzielle Druck für viele ältere Menschen spürbar, besonders angesichts der weiterhin extrem hohen Lebenshaltungskosten.

Die SoVD-Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier äußerte sich dazu: “Eine Rente von derzeit 1.000 Euro steigt damit um 45,70 Euro. Das sind zwar angesichts des nach wie vor sehr hohen Preisniveaus für die Dinge des täglichen Lebens keine großen Sprünge, aber es verringert für viele ein wenig den finanziellen Druck. Darüber hinaus zeigt die aktuelle Rentenerhöhung oberhalb der Inflationsrate, dass auf die gesetzliche Rente auch in Krisenzeiten Verlass ist”.

Doch obwohl die Rentenanpassung ein Schritt in die richtige Richtung darstellt, sieht Engelmeier noch immer Nachholbedarf bei der Bewältigung der Inflation: “Trotz der deutlichen Rentenerhöhung bleiben wir bei unserer Forderung nach einem Inflationsausgleich für Rentnerinnen und Rentner. Auch, wenn sich die Inflation langsam abschwächt, reicht die Rente bei weitem nicht aus, um den Lebensstandard zu halten, den viele vor der Krise hatten.”

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Die vorgesehenen Maßnahmen zur Stabilisierung des Rentenniveaus auf 48 Prozent, die bereits beschlossen wurden, sind laut Engelmeier ein notwendiger Zwischenschritt. Doch das Ziel müsse weiter gefasst werden: “Wenn künftige Rentenanpassungen, die sich an der Entwicklung der Löhne orientieren, ordentlich ausfallen sollen, dann darf es keine weiteren Verzögerungen bei der Umsetzung des so wichtigen Rentenpakets II geben. Darüber hinaus fordern wir mittelfristig eine Anhebung des Rentenniveaus auf 53 Prozent und die Weiterentwicklung der gesetzlichen Rentenversicherung zu einer Erwerbstätigenversicherung, in die ausnahmslos alle Erwerbstätigen einbezogen werden”.

Dieser Ansatz wäre ein grundlegender Wandel im deutschen Rentensystem und könnte einen weitaus gerechteren Zugang zu Rentenleistungen für alle Erwerbstätigen gewährleisten. Es ist unerlässlich, dass zukünftige Rentenanpassungen nicht nur regelmäßig, sondern auch großzügig genug erfolgen, um den stark gestiegenen Lebenserhaltungskosten gerecht zu werden.

Für weiterführende Informationen rund um das Thema Rente und die Positionen des SoVD lohnt sich ein Blick auf deren Themenseite: www.diebessererente.de. Der Sozialverband Deutschland steht mit intensivem Fachwissen und jahrelanger Expertise bereit, sich für die Interessen der Rentnerinnen und Rentner stark zu machen.

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Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
Rentenanpassung zum 1. Juli: SoVD begrüßt Erhöhung, fordert jedoch weitere Schritte

Original-Content übermittelt durch news aktuell.

Zitierte Personen und Organisationen

  • Personen:

    • Michaela Engelmeier
    • Constantin Schwarzer
  • Organisationen:

    • Sozialverband Deutschland (SoVD)
  • Institutionen:

    • Bundeskabinett
    • Bundesrat
  • Unternehmen:

    • Keine spezifischen Unternehmen erwähnt.
  • Zusätzliche Informationen:

    • Rente und Rentensystem in Deutschland
    • Themenseite: www.diebessererente.de
    • Pressekontakt: SoVD-Bundesverband, Pressestelle, Stralauer Str. 63, 10179 Berlin, Tel.: 030/72 62 22 335, Fax: 030/72 62 22 328, E-Mail: pressestelle@sovd.de, Web: sovd.de
  • Original-Content von:
    • Sozialverband Deutschland (SoVD), übermittelt durch news aktuell

Meldung einfach erklärt

  • Was ist passiert?

    • Etwa 21 Millionen Rentnerinnen und Rentner in Deutschland bekommen ab Juli mehr Geld.
    • Die Rente wird um 4,57 Prozent erhöht.
  • Warum wird die Rente erhöht?

    • Das Bundeskabinett und der Bundesrat haben im April und Juni zugestimmt, dass die Renten steigen sollen.
    • Diese Erhöhung liegt über der Inflationsrate von 2,8 Prozent, die von der Regierung vorhergesagt wurde.
  • Was sagt Michaela Engelmeier dazu?

    • Sie ist die Vorsitzende des Sozialverbands Deutschland (SoVD).
    • Eine Rente von aktuell 1.000 Euro steigt um 45,70 Euro.
    • Sie meint, das hilft ein wenig gegen die hohen Lebenshaltungskosten.
  • Gibt es Probleme?

    • Ja, Engelmeier sagt, die Rentnerin und Rentner haben keinen Inflationsausgleich bekommen und das findet sie ungerecht.
    • Auch mit der Rentenerhöhung reicht das Geld oft nicht, um den alten Lebensstandard zu halten.
  • Welche Verbesserungen fordert Engelmeier?

    • Einen Inflationsausgleich für Rentnerinnen und Rentner.
    • Die Stabilisierung des Rentenniveaus bei 48 Prozent war ein erster Schritt.
    • Langfristig soll das Rentenniveau auf 53 Prozent angehoben werden.
  • Was ist das Rentenpaket II?

    • Das ist ein Plan der Regierung zur weiteren Verbesserung der Renten.
    • Es soll schnell umgesetzt werden, damit künftige Rentenerhöhungen gut ausfallen.
  • Was bedeutet Erwerbstätigenversicherung?

    • Engelmeier fordert, dass alle Menschen, die arbeiten, in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen sollen.
  • Wo gibt es weitere Informationen?

    • Auf der Webseite www.diebessererente.de
    • Kontakt zum SoVD:
    • Adresse: Stralauer Str. 63, 10179 Berlin
    • Telefon: 030/72 62 22 335
    • E-Mail: pressestelle@sovd.de
  • Wer hat den Beitrag verfasst?

    • Constantin Schwarzer, Pressereferent beim SoVD.
  • Originalquelle
    • Der Beitrag stammt vom Sozialverband Deutschland und wurde durch news aktuell verbreitet.
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