– Deutsche Sporthilfe sucht „Sporthilfe Start-up des Jahres 2024“ mit Online-Abstimmung bis 16. Juni.
– Sechs von (ehemaligen) Athlet:innen gegründete Start-ups präsentieren innovative Projekte, z.B. Feelix und eduScout.
– Gewinn: 12.000 € Gründerprämie; Online-Wahl und Expertenjury entscheiden jeweils 50 %.
Sportliche Innovation trifft Unternehmergeist: Der „Sporthilfe Start-up des Jahres“ 2024 Wettbewerb
Die Deutsche Sporthilfe startet erneut die Suche nach dem „Sporthilfe Start-up des Jahres“ 2024 – eine Initiative, die sportliche Leistung und unternehmerisches Engagement gekonnt miteinander verbindet. Bis zum 16. Juni können Interessierte online für ihre favorisierte Geschäftsidee abstimmen und dabei sogar ein Samsung Galaxy Tab S9 gewinnen. Unterstützt von der Werte-Stiftung und der DKB, ruft die Deutsche Sporthilfe aktiv aktuell und ehemals geförderte Athleten dazu auf, ihre innovativen Gründungsprojekte vorzustellen.
In diesem Jahr treten sechs vielversprechende Start-ups an, die von leidenschaftlichen Athlet:innen getragen werden – darunter Olympia-Medaillengewinner:innen und Weltmeister:innen. Beispielhaft sei das Projekt „Feelix“ von Thomas Ulbricht genannt, einem Para-Radsportler, der eine taktile Sehhilfe für blinde Menschen entwickelt hat. Auch Steffi Kriegerstein aus dem Kanu-Sport steuert mit „eduScout“ eine moderne Berufsberatung für Kinder und Jugendliche bei.
Die Entscheidung über den Titel ruht auf zwei Säulen: Zum einen auf der Online-Wahl, zum anderen auf der Bewertung einer Experten-Jury, deren Urteil im Rahmen eines Workshops der diesjährigen Start-up Academy gefällt wird. Beide Bewertungen fließen zu gleichen Teilen in das Endergebnis ein. Der Gewinner des begehrten Titels wird mit einer Prämie von 12.000 Euro, gesponsert von der DKB, ausgezeichnet.
Die teilnehmenden Gründer:innen profitieren nicht nur von der Anerkennung und finanziellen Unterstützung, sondern sammeln auch wertvolle Erfahrungen in den von der Start-up Academy organisierten Workshops. Das seit 2018 bestehende Programm richtet sich speziell an Sportler:innen, die auch nach ihrer sportlichen Karriere im wirtschaftlichen Umfeld Fuß fassen wollen. Die DKB stellt mit ihrem Tagungszentrum Schloss & Gut Liebenberg die Location, während die Werte-Stiftung mit FUTURY den Programminhalt gestaltet. Namhafte Förderer wie Mercedes-Benz, Deutsche Bank, Deutsche Telekom, Deutsche Post, Generali, Deutsche Vermögensberatung und PwC Deutschland runden das Netzwerk ab.
Diese Initiative zeigt eindrucksvoll, wie exzellente sportliche Leistungen in nachhaltigen geschäftlichen Erfolg übergehen können und dass Athlet:innen auch nach dem sportlichen Höhepunkt einen positiven gesellschaftlichen Einfluss ausüben. Interessierte können sich auf der Website www.sporthilfe.de/startupdesjahres über alle sechs Projekte informieren und ihre Stimme abgeben.
Mehr als Sport – Wie Athlet:innen Wirtschaft und Gesellschaft nachhaltig prägen
Programme wie die Start-up Academy eröffnen Sportler:innen weitreichende Perspektiven über ihre aktive Karriere hinaus. Indem sie ein zweites Standbein außerhalb des Leistungssports schaffen, fördern diese Initiativen einen gesellschaftlichen und ökonomischen Wandel. Sie helfen, den Wandel im Leben nach der Sportkarriere erfolgreich zu gestalten und zugleich ein Brückenangebot zu schaffen, das sportliche Erfahrung mit unternehmerischem Geist verbindet.
Die Kombination aus intensivem Training, Zielstrebigkeit und Teamfähigkeit aus dem Sport mit einem mutigen Gründungsgeist eröffnet innovatives Potenzial. Sportler:innen bringen dabei nicht nur ihre Disziplin ein, sondern auch entscheidende Soft Skills, die in der Wirtschaft zunehmend gefragt sind. Damit entstehen neue Impulse für Wirtschaft und Gesellschaft, die weit über den sportlichen Kontext hinauswirken.
Die Rolle von Partnern und Förderern ist dabei unverzichtbar. Sie ermöglichen es, nachhaltige Chancen zu schaffen und die Entwicklung der Athlet:innen gezielt zu begleiten. Unterstützende Netzwerke und spezialisierte Förderprogramme stärken die Verankerung in der Wirtschaft und fördern die langfristige Aufnahme in andere Lebensbereiche.
Wichtige Erfolgsfaktoren für den Übergang von der Sportkarriere in die Wirtschaft sind:
- frühzeitige berufliche Orientierung und Weiterbildung
- gezielte Förderung unternehmerischer Kompetenzen
- Aufbau belastbarer sozialer Netzwerke
- Nutzung der im Sport erworbenen Kompetenzen wie Durchhaltevermögen und Teamarbeit
Diese Ansätze spiegeln aktuelle Trends wider, die den Umgang mit der Karrierewende verbessern und dabei gleichzeitig gesellschaftliche Mehrwerte schaffen. Über die individuelle Ebene hinaus beeinflussen sie die Arbeitswelt, Innovationen und das gesellschaftliche Miteinander.
Ein Blick in die Zukunft zeigt: Die Verknüpfung von Sport und Wirtschaft wird weiter an Bedeutung gewinnen. Die systematische Unterstützung von Athlet:innen auf ihrem Weg in neue berufliche Rollen wird zunehmend als Chance für eine vielfältigere, dynamischere und nachhaltigere Wirtschafts- und Gesellschaftsentwicklung erkannt.
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Online-Wahl zum Sporthilfe Start-up des Jahres 2024 gestartet
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